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Geschrieben von like am 23.01.2008, 21:10 Uhr

Nochmal Artikel zu G 8

Wieder ein kritischer Artikel zum G8 - für die, die´s interessiert:

http://www.spiegel.de/schulspiegel/0,1518,529460,00.html

 
23 Antworten:

Re: Nochmal Artikel zu G 8

Antwort von ferkelchen am 23.01.2008, 21:23 Uhr

Hallo,

was ist so schlimm an G8? Im "Osten" geht es schon immer nur 8 Jahre aufs Gym.

LG

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Re: Nochmal Artikel zu G 8

Antwort von schneggal am 23.01.2008, 21:33 Uhr

Das Problem hier im "Westen" (ich sprech jetzt hier mal nur über unser Gymnasium, was ja im schönen Bayern liegt) ist schlicht und einfach, dass das Schulsystem, die Gebäude, die Möglichkeiten, die Lehrkräfte (bzw das, was sie mal gelehrt bekamen) einfach mit dem enspricht, was man dafür bräuchte, den Stoff, der hier halt immer 9 Jahren gepaukt wurde, nun in 8 Jahren durch zu ziehen. Manche versuchen den Stoff dann eben bereits ab der 5. Klasse gleich einfach straffer zu gestalten, der Stoff, der früher zu K13 gehört wird heute in die 10. und 11. Klässler gedrückt. Den Kindern werden nicht unbedingt mehr Schulstunden geboten, sondern vorallem wird auf mehr Arbeit zu Hause gesetzt. Die 1-2 Schulstunden mehr wie früher, sind es nicht, die heutige Gymnasiasten kaputt machen. Ein normaler 6.KLässler hier am Gymi hat 2mal die Woche eine Stunde am Nachmittag Unterricht, sitzt aber zusätzlich täglich ( und da sind auch Samstag und Sonntag gemeint) mindestens 4 Stunden an Hausix.
Unsere Schule hat nun wenigstens soweit ausgebaut, dass Schüler die Nachmittagsunterricht haben auch in der Schule Essen und Hausix machen können, bis die nächste Stunde weiter geht, so sitzen dann diese ca 11 jährigen nicht bis Abends um 8 noch vor den Hausaufgaben.
Freunde? naja...alle 2 Wochen ist mal ein Samstag zum rumgammeln und rumlabern und rumlachen drin.

Traurig...ganz ehrlich!!

Klar, waren das damals im "Osten" auch nur 8 Jahre, aber eben zu andren Rahmenbedingungen und nicht in jedem Gymi ist der Druck gleich stark....an unserem leider schon. von ca 160 Fünftklässlern machen am Schluß ca 40 das Abitur....traurige Quote!!

lg schneggal

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@schneggal

Antwort von ferkelchen am 23.01.2008, 21:49 Uhr

Hallo,

nicht damals im Osten sondern heute im Osten, ich habe 94 Abi gemacht, nach insgesamt 12 Jahren Schule, davon 8 in der DDR auf einer POS und dann 4 Jahre Gym in der BRD

LG

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Re: @schneggal

Antwort von schneggal am 24.01.2008, 7:36 Uhr

hm...ok.

Aber ich weiß halt nur, wie es jetzt hier läuft und weiß, wie es zu meiner Zeit lief (auch AbiJahrgang 94....allerdings hab ich vorher geschmissen *pfeif).
Irgendwie ist es echt traurig zu sehen, dass sich zumindest hier Kinder mit 11 Jahren, die zwar gut, aber eben nicht die Überflieger, sich zwischen Freunden-Freizeit und Gymnasium entscheiden müssen.
Viele Eltern hier, geben ihre Kinder freiwillig auf die Realschule, nur damit sie noch Kindheit haben. Und DAS ist es, was ich am G8 schlecht finde, dass sie es nicht schaffen, Schule und Kindheit unter einen Hut zu bringen.

Ich kenne auch die andre Seite, 3 hochbegabte, die nun hier auf dem Gymnasium sind, in unterschiedlichen Jahrgangsstufen, aber alle schon im G8...die gehen da total auf, sind super glücklich und zufrieden, über so viel Input...aber das sind ca 1-2 Kinder pro Klasse!

Viele Lehrer hier sind auch mit dem Stress scheinbar überfordert...Lehrer, die bisher einen super Ruf hatten, stehen auf einmal in der Englischklasse und will Französisch unterrichten. Der Mathelehrer sucht seine Bioklasse und der Lateinlehrer war dieses Jahr erst 4 Wochen in der Schule....SO war das früher einfach nicht.

lg schneggal

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@ ferkelchen

Antwort von like am 24.01.2008, 7:46 Uhr

Es gab hier erst neulich Diskussionen drüber- kannst du dir zum Verständnis ja mal durchlesen:

http://www.rund-ums-baby.de/grundschule/mebboard.php3?step=1&range=20&action=showMessage&message_id=28309&forum=194

und http://www.rund-ums-baby.de/grundschule/mebboard.php3?step=0&range=20&action=showMessage&message_id=27954&forum=194

Auch der Artikel http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,528522,00.html

zeigt einiges.

Es ist schon so. Mein Sohn hat jetzt in Klasse 8 3mal Nachmittagsunterricht, dazu Konfirmationsunterricht und teilweise 2 - 3 Klassenarbeiten und unangesagte Tests pro Woche. Von Hausis mal ganz zu schweigen. Gott sei Dank ist er der schnelle (schludrige) Typ, ihm bleibt dadurch zumindest noch ein bisserl Zeit übrig für Sport und Hobbys. Wie´s mal bei meinem "Trödler" wird??? (Jetzt Klasse 5 und auch schon 2 mal erst nach 16 Uhr zu Hause wegen Nachmittagsunterricht).

Ich hab das Abi noch in 13 Jahren gemacht und da war es eben nicht die Regel, dass man schon ab Klasse 5 mehrfach Nachmittagsunterricht hatte und trotzdem noch Hausis in 3 Hauptfächern auf den nächsten Tag :-((.

Wir wohnen übrigens in BaWü, da ist die Umsetzung auch nicht viel besser als in Bayern.

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Wenn es wirklich so schlimm ist...

Antwort von glückskugel am 24.01.2008, 8:56 Uhr

... dann braucht es vor allem Lehrer mit Courage, Menschlichkeit und Mut zur Lücke.

Und ich denke, das wäre möglich. Viel Stoff kann man einfach weglassen, ohne dass das je auf dem Weg zum Abi jemand merken würde. Und wenn es das Kultusministerium nicht macht, müssen sich die Lehrer zusammentun und "streiken" (also bestimmte Inhalte nicht mehr in dem Umfang unterrichten).

4 Stunden Hausaufgaben sind einfach nicht drin und die würde ich mein Kind auch nie und nimmer machen lassen.

Wenn nur so wenige Schüler von den Gymnasiasten am Ende auch Abi machen, kann das aber auch daran liegen, dass viele Kinder von den Leistungen her eigentlich nicht auf das Gym gehen sollten und dort nur sind, weil die Eltern für sie auf der Real- oder gar Hauptschule keine Perspektive sehen. Das ist das eigentlich Schlimme an unserem Schulsystem. Es wird viel zu früh selektiert und Druck ausgeübt (von allen Seiten).

Ich habe meine gesamte Gymnasialzeit nach der Wende "im Osten" (Thüringen) verbracht und richtig Stress hatte ich eigentlich nie. Die meistens Mitschüler auch nicht. Und das trotz Zentralabitur, das mit dem bayrischen durchaus vergleichbar war. *grübel*

LG,
Stefanie

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Nachtrag: Thema Auslandsjahr

Antwort von glückskugel am 24.01.2008, 9:02 Uhr

Da muss ich natürlich sagen, dass bei uns schon immer das Auslandsjahr hier "nachgeholt" werden musste. Also man ging nach der 10. und wenn man zurück kam, ging man in die neue 11. Klasse, also nicht zurück zur alten Klasse. Kann ich mir auch anders kaum vorstellen.

LG,
Stefanie

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Ja, du hast recht

Antwort von like am 24.01.2008, 10:47 Uhr

und einige Lehrer machen das auch schon ganz gut. Aber viele haben doch enorme "Umstellungsprobleme" und hängen, v.a. wenn sie schon jahrzehntelang in Schuldienst sind, sehr am alten Stoff, Hausaufgabenumfang etc. fest. Und jeder Lehrer sieht nur sein Fach. Prinzipiell ist es ja auch so, dass der im Unterricht behandelte Stoff zu Hause mittels Hausaufgaben gefestigt werden muss (zumindest bei normalbegabten, nicht hochbegabten Kindern), sonst sitzt er auf Dauer nicht. Aber wann, wenn die Nachmittage schon mit Mittagschule voll sind? Bleibt dann eben das Wochenende. Ich versteh es z.B. besonders nicht, wenn zusätzlich zu den Hausaufgaben in den Hauptfächern an Tagen mit Nachmittagsunterricht auch noch die Nebenfachlehrer meinen, "das bisschen macht ihr dann zu Hause noch fertig".....
Na ja, und mit der Menge an Kindern, die ohne entsprechende Eignung auf dem Gym sind...ist halt immer relativ, was man als geeignet ansieht. Ich meine, in letzter Zeit öfters gehört und gelesen zu haben, dass in Deutschland inzwischen ein Akademikermangel und Mangel an hochqualifizierten Fachkräften herrscht - wie kann man dem denn entgegensteuern wenn nicht durch möglichst qualifizierende Schulbildung? Dass die Deutschen dümmer sind als andere Nationen, kann ich nun auch nicht glauben - liegt wohl eher am System.

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und dazu zentralabitur

Antwort von uteginamona am 24.01.2008, 11:04 Uhr

wir kommen aus nrw und die lehrer können auch bei g 8 nicht einfach abspecken!
es gibt zentrale prüfungen in der 10.klasse und zentralabitur demnächst nach der 12. da bleibt den lehrern kein spielraum.

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Und wieder eine Bestätigung mehr...

Antwort von Tathogo am 24.01.2008, 11:47 Uhr

...dass wir richtig handeln und unsere Tochter auf eine IGS geben(die einen AUSGEZEICHETEN Ruf geniesst,NICHT G8 praktizert und auf die annähern ALLE Kinder der Klasse TROTZ Gym-Empfehlung gehen).

Ich bin mir mittlerweile sehr sicher dass ich eben genau das(G8,Schulen sind NULL an Ganztagsanforderung angepasst,weder räumlich(Mensa??) ,noch personell)) meinem Kind nicht zumuten möchte-obwohl ich weiss dass sies auch auf nem Gym locker schaffen würde-aber die Frage ist:zu welchem Preis?!

LG
Tanja

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@thatogo

Antwort von SimoneB am 24.01.2008, 13:08 Uhr

Hallo Tanja,
du kommst doch auch aus Frankfurt - nicht wahr? Auf welche IGS gehen deine Kinder denn?
Grüße von Simone

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Dennoch staune ich manchmal

Antwort von HEnni am 24.01.2008, 13:10 Uhr

über was sich Gymnasiasten (mehr noch deren Eltern) grad so beschweren, was in den anderen Schulformen schon lange so ist/war! (was NICHT heißt dass es gut ist)

zB haben meine Hauptschüler in der Klasse 8 auch an 4 nachmittagen Unterricht, sie haben 36 Unterrichtsstunden in der Woche Unterricht (wir haben vormittags nur 5 Stunden, in der 6. KANN man mittag essen) und sie machen AUCH hausaufgaben und müssen AUCH referate etc machen. das ist AUCH anstrengend, aber so ergeht es den hauptschülern und realschülern schon lange!

Unterstellt man mal, dass es grundsätzlich einem gymnasiasten genausleicht fällt auf dem gymnasium zu sein, wie einen Hauptschüler auf der HAuptschulel so waren bisher die Gym Schüler einfach klar im Vorteil!!

Ich habe hier in ba Wü schon lange bemerkt, dass wir an der Haupt - und Realschule mehr Stunden hatten als am Gym!(noch mal bemerkt: ich finde das SO und in DER FORM nicht gut)

Aber nun ist es für meine Empfinden eben angeglichen worden durch das G8. Von "Raub der Kindheit" etc wie es jetzt gar hochkommt kann man bei 8. klässlern der anderen Schulformen schon lange sprechen! Nun eben auch auf dem Gym...

LG Henni

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aber längst nicht auf jeder Hauptschule..

Antwort von schneggal am 24.01.2008, 13:34 Uhr

....die hier im Ort, hat zwar seit diesem Schuljahr eine Ganztagesklasse, aber die anderen regulären Klassen haben alle keinen richtigen Nachmittagsunterricht....das längste der Gefühle ist 14:00 und das war dann eine Stunde Sport nach der 6.
Ansonsten haben hier einige Hauptschulklasse (auch Klase 8 und 9 und M) bereits um 11:15 aus....früher, als unsere 3. und 4. Klässler!!

lg schneggal

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wir hier im Osten ...

Antwort von Pemmaus am 24.01.2008, 14:04 Uhr

Muss noch mal was loswerden!

Bei uns im Osten! damals, konnten nur ganz wenige, auserwählte Schüler das Abi überhaupt machen!

Das waren aus unserer Klasse lediglich 2 Schüler und denen IST DAS LERNEN ZUGEFLOGEN. Ansonsten sind höchstens noch welche aus politischen Gründen auf die Penne gekommen (Offizierslaufbahn etc.), aber das ist was anderes und die wurden auch gepusht!

Heute machen viel zu viele das Abitur, so ist aber leider heute unsere Zeit, mit einem super Realschulabschluss kann man ja kaum noch was anfangen. Übrigens hatte meine Freundin in der 10. Klasse damals alles 1-er nur eine 3 im Sport und eine 3 in Mitarbeit (aufgepasst hat sie schon, sonst wären die Zensuren ja nicht so, sie hat halt nur nicht viel gesagt im Unterricht). Sie ist deswegen nicht zum Gymnasium zugelassen worden.

Was ich damit sagen will: Es waren in der DDR wirklich nur begabte Schüler, die das Abi machen durften und somit war war es eben auch in 12 Jahren zu schaffen.

LG
Pem

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Re: wir hier im Osten ...

Antwort von oeli_bene am 24.01.2008, 14:48 Uhr

Hallo,

"Heute machen viel zu viele das Abitur"???

Wo bitte sollen denn die Hochqualifizierten herkommen, deren Jobs man nicht nach Rumänien oder China auslagern kann. Ein Hochschulstudium ist die beste Versicherung gegen Arbeitslosigkeit und das geht nunmal ohne Abi nicht (na gut, nicht der Magister in Geschichte mit Nebenfach Soziologie). Wie soll die Volkswirtschaft denn mit lauter Haupt- und Realschülern wettbewerbsfähig sein?

Das Gegenteil ist wahrscheinlich richtig: Deutschland hat viel zu wenig Abiturienten. Elite kann man doch auf Unilevel gesondert fördern.

LG

Oeli_bene

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Wie viele Abiturienten studieren denn wirklich???

Antwort von Trini am 24.01.2008, 17:06 Uhr

Und wie viele Ärzte brauchen wir, wenn es keine Krankenschwestern mehr gibt, weil alle Abitur haben???

In meinem näheren Freundeskreis "im Westen" habe ich ganz viele Abiturienten ohne Studium.

Im Osten haben alle Klassenkameraden (Abi 1983) studiert und arbeiten auch in ihren studierten Berufen.

Trini

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Re: @thatogo

Antwort von Tathogo am 24.01.2008, 17:07 Uhr

www.friedrich-ebert-schule.de

;o)

Woher aus Frankfurt kommst du denn?!
LG
Tanja

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Re: wir hier im Osten ...

Antwort von Tathogo am 24.01.2008, 17:11 Uhr

Naja...aber ich sag mal nicht JEDER der Abi hat und/oder studiert hat ist gleichzeitig qualifizert,soll heissen ich kenne genug "Fachidioten" ;o)

Reines Wissen ins Hirn dreschen ist nicht alles im Leben.
Leider bleibt das "fürs Leben Lernen"(Sprich Toleranz,Umgang miteinander etc) bei G8 und dem ganzen hinterhergejage nach"Qualifikation" oft auf der Strecke.

LG
Tanja

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Studierren ist für hochwertigen Bildungsabschluss auch nicht unbedingt nötig

Antwort von like am 24.01.2008, 17:25 Uhr

Es gibt dennoch furchtbar viele Ausbildungswege, für die man heute (zumindest de facto) eben das Abi braucht und genau diese Leute sind gesucht. Ich denk mal an Bankkaufleute, BA-Absolventen, Logopäden, Ergotherapeuten, CTA, MTA, auch bei vielen wirtschaftlichen und technischen Lehren bekommt man fast nur als Abiturient einen Ausbildungsplatz - Industriekaufleute, in der IT-Branche, Pilot, Fluglotse, Beamter im gehobenen Dienst, Komissaranwärter bei der Polizei, wenn man in einem handwerklichen Beruf Meister machen will......nagelt mich jetzt bitte aber nicht fest, kann durchaus sein, dass bei einigen dieser Berufe auch mit einem guten Realschulabschluss eine Chance besteht - aber das Groß dürfte doch Abitur haben.

Stundentafeln von Haupt- und Realschule hab ich auch mal gesucht und das gefunden:
http://www.ls-bw.de/allg/lp/sths.gif
http://www.ls-bw.de/allg/lp/strs.gif.

Vielleicht ist das auch veraltet, hab aber nichts Neueres gefunden und kenne es aus der Praxis von den Kindern, die mit meinen auf der Grundschule waren, auch nicht anders.

Also in Klasse 5 29-30 Stunden und nicht 2 mal Nachmittagsunterricht. Wenn jemand in eine Ganztagsschule (gibt´s bei uns für die Hauptschule) geht, ist das sicher was anderes, aber die haben dann ja auch viele "erholsame" Angebote nachmittags und müssen, wenn sie Spätnachmittags heimkommen, keine Hausis mehr machen.

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Re: Wie viele Abiturienten studieren denn wirklich???

Antwort von KatjaR am 24.01.2008, 23:22 Uhr

Welchen Abschluß haben denn die meisten Krankenschwestern?
Ich kenne nämlich einige mit Abitur.
Es gibt doch auch viele Berufsausbildungen, bei denen Realschulabschluß Voraussetzung ist, aber dann mit Abiturienten besetzt werden.

Grüße
Katja

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hochqualifizierte - nicht überall am richtigen ort

Antwort von TineS am 25.01.2008, 0:03 Uhr

es gibt bereiche wo manche "hochqualifzierten Schreibtischtäter" einfach fehl am ort sind und wo lieber Leute die den Beruf von der Picke auf gelernt haben, wissen was wie geht, besser dran wären. Aber da werden dann die theoretiker bevorzugt, die teilweise von dem Milieu fast 0 praktische Ahnung haben.

Leider ist es schon fast so, das man ohne Abi und Studium nix mehr ist. Dabei gibts doch viele Möglichkeiten auch mit Real und Hauptschulabschluß später "was zu werden".

viele grüße

tine

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Re: hochqualifizierte - nicht überall am richtigen ort

Antwort von MamaMalZwei am 25.01.2008, 9:33 Uhr

Hallo zusammen, zwei Dinge möchte ich noch ergänzen: Ich kenne eigentlich nur wenige Abiturienten, die nicht studiert haben. Wer nicht an der Uni eingeschrieben war, hat ein duales Ausbildungssystem durchlaufen. Das heißt, dass diejenigen an einer Fachhochschule oder Uni studiert haben aber gleichzeitig Angestellte einer Firma waren.
Dass für Ergotherapeuten nötig ist, ein Abi zu haben, erstaunt mich. Die meisten, die ich kenne, sind ehemalige Realschüler.
Und dann zum Thema als Realschüler wird man nix: Ich habe zwei Neffen, die beide Realschüler waren. Der eine hat am Wirtschaftsgym Abi gemacht, der andere ist Mechatroniker und steuert den Meister an. Hat er den, darf er (berufsgebunden) auch studieren, denn ein Meister ist dem Abi gleichwertig. Für alle, die das noch nicht wußten...LG

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Re: wir hier im Osten ...

Antwort von sonnenschein 110 am 26.01.2008, 8:05 Uhr

Wir hatten auch nur 3 Schüler, die Abi machen durften. Ich glaub der Notendurchschnitt lag bei 1,3.

Es ist aber auch bekannt, das man lieber ein gutes Realschulzeugnis vorzuweisen hat, als ein schlechtes vom Gymnasium.

Bei uns in der Zeitung ist grad ganz groß, das die Entscheidung Gymnasium oder nicht, frühestens in Kl. 6-8 gefällt werden sollte, weil die Kinder vorher weder einen Plan haben, was sie mal werden wollen, noch den wirklichen Sinn des Gymnasiums sehen.

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