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Geschrieben von TanjaBe am 11.10.2007, 14:18 Uhr

Mit den Fingern rechnen?

Mein Sohn, 2. Klasse rechnet immer noch unheimlich viel mit den Fingern wie z.B. 14-6 oder 28 + 8. Müßte er nicht langsam anfangen das auch im Kopf zu können oder rechnen Eure auch noch viel mit Hilfsmitteln?
Gruß Tanja

 
8 Antworten:

Mit Händen und Füßen...

Antwort von lenamama99 am 11.10.2007, 14:24 Uhr

und wenn das nicht reicht nimmt sie noch die Hände vom kleinen Bruder dazu.

da jetzt aber die 100er-Tafel dran ist bekommt sie echt Probleme.

LG UTe

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Sollte eigentlich garnicht sein...

Antwort von Tathogo am 11.10.2007, 14:57 Uhr

...schon garnicht mehr in der 2.Klasse und in dem Zahlenbereich!!

Ist das der Lehrerin denn noch nie aufgefallen???


Ich würde da mal nachhaken und vor allem mit der Lehrerin sprechen!

LG
Tanja

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Re: Mit den Fingern rechnen?

Antwort von Giusi am 11.10.2007, 17:13 Uhr

Hallo,

also mein Sohn ist auch in der 2. Klasse und rechnet auch noch mit den Fingern.

Soviel ich weiß machen es die meisten anderen Klassenkameraden auch noch so.

LG
Giusi

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ich bin schon erwachsen..

Antwort von Jenny+Luca am 11.10.2007, 21:08 Uhr

und rechne teilweise noch mit den fingern...ich finde da jetz kein problem dran wenn es ihm leichter fällt wieso nicht? es ist noch kein meister vom himmel gefallen und wenn jemand schwierigkeiten hat dann sollt eman ihm die möglichkeit schon lassen mit den fingern nachzuhelfen solang er nicht nen taschenrechner nimmt ;)

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Re: ich bin schon erwachsen..

Antwort von Tathogo am 11.10.2007, 22:15 Uhr

„Um Mathematik zu erlernen, ist es wichtig zu begreifen, dass hinter jeder Zahl eine bestimmte Menge steht“, erklärt Jens Holger Lorenz von der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.

Nicht ein zentrales „Rechenzentrum“ im Gehirn ermöglicht die Verarbeitung von Zahlen und Rechenvorgängen, sondern viele Areale müssen gemeinsam aktiv sein, um eine Divisions- oder Textaufgabe sinnvoll und effektiv lösen zu können. Denn Rechnen ist ein komplexer Vorgang. Forscher vermuten, dass die Millionen Nervenzellen des Scheitellappens – ein Areal oberhalb der Ohren – Zahlen mit Mengen verknüpfen. Dieses so genannte Mengenbewusstsein entwickeln Kinder eigentlich bereits vor der Einschulung, ergab eine entwicklungspsychologische Langzeitstudie der Universität Würzburg. „Eine man kann sie bereits im Kindergarten vorhersagen“, betont auch Lorenz. Erkannt wird sie jedoch meist später – Ende der zweiten oder Anfang der dritten Klasse. Schwächen zeigen sich vor allem beim Zahlenraum bis 100, da die Kinder sehr viel Zeit zum Rechnen brauchen, weil sie immer noch mit den Fingern abzählen.focus

Also meine Kids haben von Anfang an ohne Finger gerechnet und an der Schule wird da Wert drauf gelegt dass die Kinder OHNE Finger rechnen ;o)

LG
Tanja

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Re: Mit den Fingern rechnen?

Antwort von dani_j_j am 12.10.2007, 10:36 Uhr

meiner rechnet auch mit den Fingern, man merkt es kaum, er nimmt auch andere Hilfsmittel wie Lineal oder Uhr und kommt auch fix zu Ergebnissen, aber eigentlich müsste er jetzt schon rechnen können, das heisst nicht durch hoch oder rückwärtszählen zu Ergebnissen kommen... lt. Angelika Schlottmann (siehe Amazon) dürfte es eine Rechenschwäche sein, die man schnell behebn muss... ich hab mir ihre Methode Dödl Dumpf mal angetan und es auch probiert, aber die LEhrerin möchte nicht, dass das Kind mit verschiedenen Methoden arbeitet...

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Re: Mit den Fingern rechnen?

Antwort von Monica1 am 12.10.2007, 11:49 Uhr

Hallo Tanja!

Ich bin Legasthenie- und Dyskalkulietrainerin. Kinder sollten wirklich lernen, ohne Finger zu rechnen. Warum Dein Sohn die Finger zur Hilfe nimmt kann ich aus der Ferne nicht beurteilen, aber wahrscheinlich hat er noch keine klare Mengenvorstellung. Das heißt, für ihn sind die Zahlen alle nach der Reihe geordnet wie auf einem Lineal. Wenn er nun 28+8 rechnet, zählt er 8 Schritte weiter in dieser Reihe. Er rechnet im Grunde nicht 8 dazu, sondern zählt jeden einzelnen Schritt mit den Fingern. Er braucht die Finger, um zu wissen, wann er 8 Schritte gezählt hat. Dann ist er beim Ergebnis angekommen.

Ich würde Dir raten, die Lehrerin darauf anzusprechen, wie sie das sieht und ob sie darauf achtet, dass die Kinder nicht zählend rechnen. Sie wird dir sicher auch sagen können, ob die Rechenleistungen Deines Sohnes in Ordnung sind.
Wenn Du trotzdem noch ein unsicheres Gefühl hast, warte nicht damit, Dich an den Schulpsychologen zu wenden, der einen Test machen und Dich auch beraten kann. Meiner Erfahrung nach haben Mütter das beste Gespür! :)

Liebe Grüße,
Monica

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Danke Monica1-toll erklärt,bist halt"Fachfrau" ;o)) LG oT

Antwort von Tathogo am 12.10.2007, 14:54 Uhr

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