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Geschrieben von Amaunet am 18.02.2020, 17:55 Uhr

Lernentwicklungsgespräch

Also zuerst Mal vorweg: Ich persönlich finde die LEG eine super Neuerung, die wirklich Sinn macht!

Aber warum wird dann der Übertritt nur von Tagesleitungen (sprich benotete Probearbeiten) abgeleitet?

Zuerst ist die individuelle Lernentwicklung von Bedeutung und in der Vierten ist das dann total egal, da nur noch Momentaufnahmen in Form von schriftlichen Leistungsnachweisn zählen? Bäm! Da hat man dann den Hammer!

Ein so hoher Notendruck, nachdem davor davon abgesehen wurde (im Idealfall), kann das Kind/die Eltern doch nur verrückt machen.

Auch wenn es im Elternhaus egal ist, auf welche Schule das Kind gehen wird, vergleichen sich die Schüler unweigerlich untereinander und machen sich gegenseitig Druck. Ein Kind kann die Reichweite dieser Schulwegentscheidung noch überhaupt gar nicht verstehen. Es weiß nur: Gymi ist super, Mittelschule muss daher unter Wert sein (jepp, auch viele Eltern denken leider so). Und so können (!nicht müssen!) sich Spannung und Druck ganz unterbewusst aufbauen und die Kinder und Eltern und Lehrer enorm belasten. Da denkt doch keiner dran, dass unterschiedliche Schularten unterschiedliche Kompetenzen fördern.

Warum kann man auch hier nicht mit den Eltern ein ganz normales Gespräch führen mit einer Empfehlung für die weitere Schullaufbahn ganz unabhängig von den schriftlich erbrachten Leistungen? Dann ist die Grundschule nämlich erst Mal raus mit dem ganzen Durchschnittsgedöns und der enormen Belastung für alle Beteiligten.

Und dann muss aber die potentiell aufnehmende Schule (Gymi oder Realschule) entscheiden, ob das Kind dort aufgenommen werden kann. Z.B. durch einen Test für alle potentiellen neuen Schüler, welcher erforderliche Kompetenzen der neuen Schulart abklopft und somit eine Eignung ausspricht oder auch nicht. Dann weiß man vielleicht auch: Gut, mein Kind hat Kompetenzen, die in einer Mittelschule besser gefördert werden. Denn nur so werden wir erfolgreich-wenn wir an unseren Stärken arbeiten und nicht alle Energie darauf verschwenden, Schwächen auszugleichen.

Momentan ist das genauso, als würde der ehemalige Chef bestimmen, ob man in einem neuen Betrieb arbeiten darf und dafür geeignet ist. Da würde sich jeder die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, aber in unserem Bildungssystem ist das normal!

Deshalb finde ich (und auch viele viele Grundschullehrer) das Übertrittsverfahren in Bayern absolut ungeeignet, ganz unabhängig eigentlich von den LEG. Aber diese machen das Problem noch deutlicher.

 
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