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Geschrieben von Gisela67 am 04.03.2011, 8:59 Uhr

Lehrerin zweifelt Gutachten an

Hallo,

meine Tochter (9, 2. Klasse) besucht seit Ostern letzen Jahres eine Grundschule in NRW. Vor gut 1 1/2 Jarhen wurde bei ihr durch den Schulpsychologischen Dienst Dyskalkulie festgestellt. Die neue Lehrerin sagt ständig, dass sie zu langsam sei, nicht mit kommen würde, Mathe einie Katastrophe sei usw. Also haben wir sie in den letzten 6 Monaten erneut vom Schulpsycholigischen Diesnt und von einem Kinderpsychiater auf ADS und sonstiges testen lassen mit dem ERgebnis, dass beide eine ausgeprägte Dyskalkulie festgestellt haben und Anpassungsschwierigkeiten an das deutsche Schulsystem (wir waren vorher im Ausland) . Gleichzeitig hat sie vor ca. 6 Monaten mit Ergo- und einer Lerntherapie angefangen und wirklich gute Fortschritte gemacht. Sie ist eigentlich sehr ehrgeizig und teilweise kaum zu bremsen. Auf ihren Wunsch hin geht sie statt 1 x, 2 x die Woche zur Therapie und es macht ihr wirklich Spaß. Sie ist so stolz auf sich, kommt mittlerweile mit, schwimmt im Mittelfeld mit!

Gestern bekamen wir also das Attest vom Kinderpsychiater überreicht ( der SChulpsychologische Dienst hatte schon vor den WEihnachtsferien ein Gutachten vorgelegt und die Dyskalkulie bestätigt). Dieses Attest habe ich heute morgen in der Schule abgegeben und die Lehrerin sagt mir, dass sie das anzweifelt. Meine Tochter hätte sich mittlerweile so geändert, dass sie von Dyskalkulie nichts hören wolle, diese wrüde bei meine Tochter nicht vorliegen und somit hätte sie auch keinen Nachteilsausgleich mehr "verdient". sie hätte auch weiter den Eindruck, dass sie das als Ausrede gebrauchen würde um sich darauf auszuruhen ("Man kann auch so tun, als ob man es nicht weiß, um Vorteile daraus zu ziehen!).

Meine Tochter hat wirklich hart daran gearbeitet, hat weniger Freizeit als andere Kinder, braucht wesentlich länger für die Hausaufgaben usw. und diese Lehrerin legt ihr das nun so aus, dass sie keine Dyskalkulie haben würden, eben weil sie mittlerweile so eben mitkommt. Ich verstehe irgendwie die Welt nicht mehr!

Würde ihr das Ganze nun auf sich beruhen lassen oder nochmal ein Gespräch suchen? Oder irren sich zwei Gutachter?

Ich möchte lediglich, dass die Lehrerin begreift, dass nur weil meine Tochter jetzt das Subtrahieren verstanden hat (wobei sie immer noch mit den Fingern zählt) nicht gleich von Dyskalkulie geheilt ist. Dann haben wir nämlich beim nächsten Thema das gleiche Theater schon wieder.
Und es sollten auch einmal anerkannt werden, dass man auch mit Dyskalkulie Fortschritte machen kann und nicht den Rest seines Lebens als Dummchen duch die Gegend laufen muss.

Sorry für den langen Text

Gruß
Gisela

 
16 Antworten:

Re: Lehrerin zweifelt Gutachten an

Antwort von Caot am 04.03.2011, 9:05 Uhr

Da würde ich mit allen Mitteln kämpfen, die mir zur Verfügung stehen. Ich würde mit dem Rektor sprechen, mich ans Schulamt wenden und auch noch mal an den schulpsychologischen Dienst. Denn diese können auch mit den Lehrern Kontakt uafnehmen, wenn Du das willst. Die Erklärung aus fachfraulicher Sicht ist dann ja doch noch einmal anders, als wenn du das erklärst.

Kämpfe um das Recht deines Kindes. Viel Erfolg.

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Re: Lehrerin zweifelt Gutachten an

Antwort von SilvanaR am 04.03.2011, 9:08 Uhr

oh ja, sowas kenne ich
rufe beim schulpsychologischen Dienst an und bitte um ein gespräch mit der Lehrerin

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Re: Lehrerin zweifelt Gutachten an

Antwort von Minimonster am 04.03.2011, 9:13 Uhr

Ich würde mich einfach noch mal in Ruhe mit der Lehrerin zu einem Gespräch treffen und darin das besprechen, was du uns geschildert hast. Ihre Antwort wird vermutlich auch ein bisschen zwischen "Tür und Angel" erfolgt sein, denn wenn sie dir das heute morgen beim Abgeben gesagt hat, hatte sie wahrscheinlich nicht wirklich Zeit.

Wenn du nach einem richtigen Gespräch immer noch das Gefühl hast, sie will das Thema Dyskalkulie undifferenziert "abtun", kannst und solltest du dich natürlich weiter für deine Tochter einsetzen.

Hör dir trotzdem auch die Gründe an, warum sie evtl. meint, dass der Nachteilsausgleich nicht mehr nötig ist. Vielleicht gibt es da nachvollziehbare Gedanken?

Gutes Gelingen!
LG, M.

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Re: Lehrerin zweifelt Gutachten an

Antwort von Gisela67 am 04.03.2011, 9:26 Uhr

So ein Gespräch hat es im September letzten Jahres schon gegeben (mit dem Sozialpädagogen vom Schulpsychologischen Dienst, einer Mitarbeiterin des Schulamtes, der Rektorin, der Lehrerin und mir). Ergebnis des Gesprächs: Ja, ihr steht ein Nachteilsausgleich zu (also differenzierte Hausaufgaben, statt Wochenplan; mehr Zeit bei Klassenarbeiten oder sie darf die ARbeit im Nebenraum mit Hilfsmitteln schreiben).

Daran hat sich die Lehrerin ganze drei Wochen gehalten, dann war alles wieder beim alten: Seiten im Arbeitsheft, die sie in der Schule nicht schaffte, sollte sie neben den Hausaufgaben erledigen usw. und meine Tochter hat das alles gemacht - weil sie "nciht anders sein will, wie die anderen Kinder" bekommen wollte. WIr haben sie auch darin unterstützt, weil ich die Einstellung eigentlich auch toll von ihr finde. Sie hat eine Klassenarbeit im Nebenraum geschrieben, die eine 2 gewesen wäre und sie hat sich sooooo gefreut. Die nächste Klassenarbeit durfte sie dann wieder in der Klasse mitschreiben - ohne Hilfsmittel - und es war ein Dissaster!

Nun ja, ich habe eben den Sozialpädagogen vom Schulpsych. Dienst angerufen und er wird sich nun nach Karneval bei mir melden.

Blöd ist natürlich nur, dass ausgerechnet heute eine Mathearbeit geschrieben wid. Mir wäre eine schlechte Note wirklich egal - ich weiß, dass meine Tochter ihr bestes geben wird. Aber meine Maus wird total traurig sein!

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Re: Lehrerin zweifelt Gutachten an

Antwort von Gisela67 am 04.03.2011, 9:34 Uhr

Das Gespräch heute morgen war als ruhiges Gespräch gedacht. Deswegen hatte sie mich extra vor Schulbeginn bestellt.

Ihre Einstellung hat sie schon vorher in einem Gespräch kundgetan, als sie dem Sozialpädagogen und der Mitarbeiterin vom Schulamt mitteilte, dass es für sie sowas wie Dyskalkulie nicht geben würde - übrigens genauso wenig wie es für sie ADS oder diesen "neumodischen" Kram geben würde. Heute würde eben alles zu einer Krankheit deklariert, wenn das Kind in der Schule nicht mit kommen würde. Ihre Worte waren ziemlich deutlich: "Es gab früher dumme Kinder und es gibt heute dumme Kinder, aber heute heißt es Dyskalkulie oder LRS und bei den rotzfrechen Kindern heißt es heute ADHS".

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Re: Lehrerin zweifelt Gutachten an

Antwort von MamaMalZwei am 04.03.2011, 9:48 Uhr

Hallo, ich hätte sie gefragt, ob ich ihre Worte im Brief an das Schulamt zitieren darf! Das ist ja wohl das Letzte! Wehr Dich! LG

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Re: Lehrerin zweifelt Gutachten an

Antwort von yl2 am 04.03.2011, 9:57 Uhr

ich bin -ganz ehrlich- richtig geschockt von deiner erzählung...gerade dieser ausspruch mit den dummen kindern (das zitat)...
ich selber habe auch so meine erfahrungen gemacht mit verschiedensten lehrern und habe auch ziemlich viele im freundeskreis und es gibt sie leider -wie in jedem anderen beruf auch- die schwarzen schafe...aber das ist wirklich deprimierend...
mir geht es mit meiner tochter ähnlich, allerdings ist sie "zu gut", um getestet zu werden...ihre noten sind aufgrund des drucks, der sehr wohl von einer lehrkraft ausging, fast alle von 1-2 auf 2-3 "abgerutscht! sie ist immer noch im guten mittelfeld und ich weiß, dass sie ihren weg so oder so gehen wird, aber für die kinder ist es wirklich schwer, wenn sie ehrgeizig sind und sich anstrengen (und sowohl deine tochter tut das, als auch meine) und es dann nicht anerkannt wird...

der weg über den schulpsychologen ist der richtige, denn ich schätze, es würde dir langfristig schwer fallen, sachlich zu bleiben und das musst du, denn sonst geht der schuss ganz schnell nach hinten los...auch diese erfahrung habe ich machen müssen, weil ich meine klappe nicht halten konnte!
stärke dein kind weiterhin so wie du es tust und signalisiere der lehrerin nett und freundlich, dass es so nicht gehen kann!

viel erfolg und alles gute!

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Re: Lehrerin zweifelt Gutachten an

Antwort von marie74 am 04.03.2011, 9:58 Uhr

Bei einer Lehrerin, die Dyskalkulie nicht anerkennt (merkwürdig von der Lehrerin), fürchte ich, werdet ihr es schwer haben weiterzukommen. Das Gespräch suchen würde ich auf jeden Fall, vielleicht könnt ihr jemanden vom schulpsychologischen Dienst dazunehmen? Den Nachteilsausgleich weiter duchzusetzen wäre für dein Kind sehr wünschenswert, ich drücke euch die Daumen.

In NRW ist Dyskalkulie ja leider gar nicht rechtlich anerkannt, im Gegensatz zur Leserechtschreibschwäche (da gibt es den entsprechenden Erlass). Wie das in anderen Bundesländern aussieht, weiß ich nicht. Man kann nur versuchen in Anlehnung an diesen Erlass zu argumentieren, aber rechtlich bindend ist das meines Wissens nach nicht? Ich glaube, es heißt immer nur ein Nachteilsausgleich kann in Anlehnung an den LRS-Erlass gewährt werden, aber nicht muss.

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Meine Güte, ...

Antwort von Minimonster am 04.03.2011, 10:17 Uhr

... manchmal schäme ich mich fremd, wenn ich so etwas höre. Das tut mir wirklich Leid für dein Kind. Ich weiß, dass unter Lehrern dieser "neumodische Kram" manchmal umstritten ist, aber so eine rigorose, drastische Ablehnung kenn ich aus meinem Kollegenkreis nicht. Das wirkt und ist nicht sehr professionell.

Puh, das ist schwer, dann rate ich dir natürlich auch dazu, andere Stellen nochmal wieder einzubinden und erneut ein gemeinsames Gespräch zu suchen. Nicht locker lassen!
Verhält sich die Lehrerin denn sonst normal ggü. deinem Kind? Oder ist sie deshalb schon generell voreingenommen, auch in anderen Fächern etc.?

LG, M.

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Re: Lehrerin zweifelt Gutachten an

Antwort von Gisela67 am 04.03.2011, 10:37 Uhr

Ich hatte mich schon letztes Jahr beim Minsterium für Schule und Weiterbildung erkundigt: Der entsprechende Beschluss der KMK wurde wohl soweit geändert, dass er nun auch Dyskalkulie beinhaltet (zwar nicht so ausführlich wie LRS aber immerhin). So wird Dyskalkulie zumindest soweit "ausgeglichen", dass eben mehr Zeit für Klassenarbeiten zur Verfügung steht und/oder Hilfsmittel erlaubt sind, dass die Note in Mathe nicht versetzungsrelevant ist und auch nicht bei der Empfehlung für die weiterführende Schule eine Rolle spielen darf. Anders als bei LRS kann man allerdings nicht so weitreichend regulierend eingreifen, wie man gerne möchte, da im Gegensatz zur LRS eben nicht durch mündliche Leistungen ausgelichen werden kann.

Und: Der Nachteilsausgleich für meine Tochter wurde ja ausdrücklich vom Mitarbeiter des Schulamtes und von der Rektorin bei unserem Gespräch im September "angeordnet".

Mir geht es auch gar nicht so um den Nachteilsausgleich (meine Tochter wird ganz sicher ihren Weg gehen) sondern viel mehr um die Tatsache, dass - weil die Leistungen sich verbessert haben - wir (meine Tochter und ich) als Trottel dargestellt werden, die irgendeine Diagnose vorlegen, um sich Vorteile erschleichen zu wollen.

Ich habe mich von meinem Arbeitgber beurlauben lassen, um mehr Zeit für sie zu haben; wir geben Unmengen von Geld monatlich aus für die ganzen Therapien und all das machen wir auch gerne, zum einen, weil wir den Erfolg sehen und zum anderen, weil unsere Tochter nicht darunter leiden soll.
Die Kosten werden nämlcih nur vom Jugendamt übernommen, wenn das Kind seelisch darunter leidet. Das ist Gott sei Dank nicht der Fall! Sie ist trotzdem selbstbewusst, fröhlich und geht offen damit um - gerade durch ihre Art wird sie eben auch nicht von den anderen Kindern gehänselt oder bringt einen lässigen Spruch, wenn jemand sie deswegen ärgert. Und genau das wird ihr nun zum Verhängnis!
Nach dem Gespräch heute morgen ging die Lehrerin zu meiner Tochter und sagte ihr "Du hast keine Dyskalkulie, du bist nur clever und weißt, wann du dich dumm stellen musst!", tätschelte ihren Kopf und ging weiter.

Momentan bin ich zu aufgebracht, aber am Dienstag werde ich die Rektorin anrufen und einen Gesprächstermin vereinbaren.

Vielen Dank Euch allen

Gruß
Gisela

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Im Bekanntenkreis kenne ich einen ähnlichen Fall,

Antwort von Malefiz am 04.03.2011, 10:39 Uhr

der nur zur Zufriedenheit des Kindes und der Eltern dahingehend gelöst wurde, dass ein Grundschulwechsel stattfand.
Eure Lehrkraft hat eine derartige Sicht der Dinge, wie mir scheint, dass kein Gutachten der Welt sie ihre Meinung ändern lassen würde. Sagt sie ja selber auch, wenn sie von "dummen Kindern" und "neumodischem Kram" spricht. Eine Ausdrucksweise, die vielleicht vor vierzig Jahren noch üblich war, heute aber nur noch schockierend wirkt. Ich befürchte, dass sich das wie ein roter Faden durch die Schulzeit Deiner Tochter zieht, wenn sie bei dieser Lehrkraft bleibt. Ich glaube, ich würde versuchen, die Klasse zu wechseln.
Viele Grüße und alles Gute,
Malefiz

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Re: Meine Güte, ...

Antwort von Gisela67 am 04.03.2011, 10:53 Uhr

Meine Tochter hat die Lehrerin nur in Mathe, Kunst und Musik. Die restlichen Fächer werden von der 2. Klassenlehrerin unterrichtet, mit der es solche Probleme nicht gibt. Die besagte Mathelehrerin erzählt mir aber immer wieder, was die Deutschlehrerin wieder einmal über unsere Tochter geagt haben soll. Man muss dazu sagen, dass das Verhältnis der beiden Lehrerinnen nicht wirklich gut ist!
Die 2. Klassenlehrerin hat uns kurz nach den Sommerferien gesagt, dass meine Tochter insgeamt zu langsam sei und teilweise unkonzentriert wirken würde.
Als sie von der Dyskalkulie erfahren hat, war die Sache für sie klar: Zahlen kommen eben auch im Deutschunterricht vor. Meine Tochter hat zum Beispiel eine Ewigkeit gebraucht um die angesagte Seite 31 im Buch zu finden - nun sagt sie zwar immer noch "einunddreißig" aber eben hinterher noch die Seite "drei eins" oder sie schreibt sie an die Tafel und so muss meine Tochter sich nicht erst lange damit beschäftigen, wie eine einunddreißig aussieht. Auch die Wörtertreppe hat sie "entschärft", in dem meine Tochter einen Zettel mit den Zahlen von 1 bis 10 auf dem Tisch kleben hatte und sie sich die Anzahl der Buchstaben mit Bleistift über das wort schreiben durfte. So musste sie nicht jedes Wort immer wieder von vorne zählen. Seither klappt es gut und mittlerweile braucht sie diese Hilfen auch nur noch selten. Beim letzten Elterngespräch sagte sie uns, dass sie es bemerkenswert findet, wie gut sich unsere Tochter in so kurzer Zeit entwickelt hat und dass sie wenn meine Tochter z.B. statt 12 Uhr, 21 Uhr schreibt es zwar anstreicht, aber nicht als Fehler werten wird.

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Re: Meine Güte, ...

Antwort von Minimonster am 04.03.2011, 11:39 Uhr

Dann ist ja zu hoffen, dass der Einfluss der zweiten, verständnisvollen Klassenlehrerin, des Rektors usw. dafür sorgen, dass die Dyskalkulie weiterhin anerkannt wird, auch wenn sich die Mathelehrerin so querstellt.

Auf den Zeugniskonferenzen werden solche "Sonderfälle" (mein ich völlig wertfrei) immer besprochen, ebenso Nachteilsausgleich usw. Da kann die Mathelehrerin dann auch nicht mit ihrer abstrusen Denke durchkommen, nehme ich an, denn solche Entscheidungen müssen abgestimmt und im Protokoll vermerkt werden. Da kann und sollte dann auch nachgefragt werden (Elternvertreter, 2. Klassenlehrerin?), inwieweit die MAthelehrerin auf die Dyskalkulie eingegangen ist/eingeht.

Wenn Absprachen (Umfang HA) etc. nicht eingehalten werden, wie du im 1. Posting schriebst, würde ich das notieren, damit du ggf. wieder darauf hinweisen kannst, auch wenn sich deine Tochter freiwillig dadurch müht.

Besteht Hoffnung auf einen Mathelehrer-Wechsel in der 3. Klasse, wenn's an die Noten geht? Das würde ich evtl. auch im Gespräch anfragen, denn eine solche Nichtbeachtung/ Ablehnung geht dann ja gar nicht.

LG, M.

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Re: Lehrerin zweifelt Gutachten an

Antwort von dhana am 04.03.2011, 12:34 Uhr

Hallo,

ich kanns euch so nachfühlen - uns geht es hier momentan ähnlich mit der LRS.

Rein rechtlich hat mein Sohn anspruch auf den Nachteilsausgleich - aber die Lehrerin ist ebenfalls der Meinung, er hätte sich jetzt ja so verbessert, das das nicht mehr nötig ist :-(

Momentan versuchen wir zusammen mit der Lehrerin, den Förderlehrer und der Psychologin einen runden Tisch zu bekommen, damit nochmal wirklich klar gelegt wird was der Nachteilsausgleich beinhaltet.

Es wird halt wirklich nicht gesehen, wieviel Arbeit von den Kindern reingesteckt wird, um diese guten Ergebnisse zu erreichen. Und das mit dem Nachteilsausgleich sich nix erschlichen wird, sondern die Kinder einfach mal zeigen können was sie wirklich drauf haben.

LG Dhana

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Re: Im Bekanntenkreis kenne ich einen ähnlichen Fall,

Antwort von laina01 am 04.03.2011, 17:02 Uhr

Wir auch, dort wollte weder die Lehrerin noch die Schulleitung die Dyskalkulie anerkennen! Auch da gab es dann einen schulwechsel! Die Kinder mit einer Dys. sind bekanntlich langsamer und manchmal kommt noch eine Wahrnehmungsstoerung dazu!

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Gehe mit ihren Kräften besser um als sie, dann folgen sie dir!

Antwort von Franz Josef Neffe am 04.03.2011, 18:02 Uhr

Du siehst es ja: Unsere Schulen schwindeln nur vor, Schule zu sein; in WIRKlichkeit sind es Unterrichtsvollzugsanstalten. Und wenn die lang ausgebildeten und doch nicht gerade unterbezahlten Profis ein Problem nicht lösen können, sind immer alles und alle anderen schuld nur sie nicht.
Als Ich-kann-Schule-Lehrer glaube ich auch kein bisschen an Legasthenie, Dyskalkulie, ADHS & Co., aber das tue ich nur, weil ich gleichzeitig für die Lösung des Problem in der Hauptsache mich verantwortlich sehe.
Ich wäre und bin von Deiner Tochter begeistert. Ich würde ihre Erfolge mit ihr feiern - schon bevor sie sie hat.
Das würde ihren Talenten bestens bekommen. Statt sich vor Schule & Pädagogik in Sicherheit bgringen zu müssen würden sie rauskommen und zeigen, was sie können. Und das wäre (und ist) genial.
Du siehst, meine Kollegin lebt ganz erheblich unter diesem Niveau. Und es geht ihr dabei so besch......., dass sie sofort mit dem Rasenmäher drüber fahren muss, wenn ein Kind sich erdreistet, da zu wachsen, wo sie ihre eigene Zurechtgestutztheit nicht aufgeben kann. Ihre Miss-Handlungen sehe ich als Notsignale und ich finde es erbärmlich, dass eine Schule voller Pädagogikprofis für die Not von Kollegen vollkommen blind ist und überhaupt nicht damit umgehen kann.
Die sozialen Talente dieser Frau sind zu schwach, sich durchzusetzen, weil niemand sie stärkt. Wie Du erlebst, lässt sie auch niemand an sich ran. Das ist ein Zeichen, dass es ihr gar nicht gut geht. Ich würde ihr einfach IM GEISTE all das zudenken, was ihr fehlt zum GUTsein. Das wirkt ebenso einfach wie ich es geschrieben habe. Ich habe es schon oft ausprobiert. Gehe mit ihren Kräften besser um als sie, dann folgen sie dir, das ist der Ich-kann-Schule-Weg. Ich wünsche Euch guten Erfolg.
Franz Josef Neffe

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