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Geschrieben von HeidiRahm am 18.11.2009, 9:22 Uhr

Hilfe brauch!

Wir haben bis Februar eine schwere Entscheidung zu treffen. Und ich ahbe bis heute eine geteilte Meinung dazu, vielleicht könnt ihr ein paar Denkanstöße liefern, die meine/unsere Entscheidung etwas vereinfachen.

Zum Thema: Meine Tochter ist z.Z. in einer LRS-Klasse, das heißt, sie hat nach der 2. Klasse ihre "Heimat-GS" verlassen und hat an diese Schule gewechselt, dort wird die 3. Klasse auf 2 Schuljahre verteilt unterrichtet.
Danach musssoll sie eigentlich in die Heimat-GS zurück und dort die 4. Klasse machen. Jetzt könnte sie auch dort an der Schule bleiben, d.h. ein Schulwechsel würde entfallen.

Was sollen wir jetzt machen, es gibt viel Pro und Kontra????????
Pro
1. Tochter möchte gern auf dieser Schule bleiben, da sie sich nach fast 2 Jahren dort gut eingelebt hat.
2. An dieser Schule werden ja viele Kinder mit LRS unterrichtet und ementsprechend wird der Unterricht gestaltet.
3. Die Gesamtschule bietet viele AG´s, die mein Kind interessieren.
Kontra
1. Der Schulweg ist sehr lang (etwa 13 km), die Heimat-GS ist nur 5 min Fußweg entfernt.
2. Es ist noch nicht sicher, dass das Schülertaxi auch nächstes Jahr fährt. D.h. im schlimmsten Fall muss ich mein Kind hnfahren udn wieder abholen.
3. Die Klasse wird eh aufgeteilt, also ist nicht sicher, wohin mein Kind kommt.

Bis Anfang Februar haben wir für eine Entscheidung Zeit, da dann die "Probebeschulung" stattfindet. D.h. das Kind geht 1 Monat auf die Schule, die es in der 4. Klasse besucht.

Also, was tun???

 
4 Antworten:

Überleg

Antwort von Trini am 18.11.2009, 12:13 Uhr

Wenn Kontra 3 nicht wäre, würde ich sofort sagen, dass Du sie dort lassen solltest.

Denn nach Klasse 4 kommt der nächste Schulwechsel - oder ist die jetztige Schule als Gesamtschule dann auch weiterhin für sie möglich?
Das spräche dann ja auch für einen Verbleib, es sei denn Ihr denkt an ein Gymnasium am Wohnort.

Gruß

Trini
.

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Re: Hilfe brauch!

Antwort von +emfut+ am 18.11.2009, 13:40 Uhr

Für mich wäre relevant, wie es dann weitergeht.

Von der Regel-GS würde sie dann wahrscheinlich "normal" auf eine weiterführende Schule wechseln. Hat sie da Nachteile wegen der LRS? Hat sie Vorteile, wenn sie schon Kinder von der GS kennt? Oder wird dann so oder so alles wieder neu gemischt?

Im Vergleich dazu: Wie geht der Wechsel von der LRS-Schule? Hat sie da die gleichen Optionen? Wenn sie andere Optionen hat: Sind die besser oder schlechter?

Zumindest hier in Bayern ist die 4. Klasse immer psychisch sehr belastend, weil da so ein großer Druck aufgebaut wird. Da wäre halt zu überlegen, ob sie diesem Druck standhalten kann - zumal unter erschwerten Bedingungen, weil sie sich zusätzlich in eine neue Klassengemeinschaft "einwurtschteln" muß. Ich kann auch nicht abschätzen, inwieweit sie irgendwie stigmatisiert wäre, weil sie von einer LRS-Schule kommt. Das würde ich mich fragen und eruieren.

Fumi geht jetzt das 4. Jahr auf eine spezielle Realschule für legasthene Kinder (sie ist in der 8. Klasse). Da würde ich sie nicht ohne Not rausnehmen - allerdings hat sie dort die gleichen "Chancen" wie auf einer Regel-Realschule, außer den speziell geschulten LehrerInnen gibt es keine Unterschiede, auf die Schule gehen auch nicht-legasthene Kinder (weil es eine Ganztagsschule ist).

Gruß,
Elisabeth.

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Re: Hilfe brauch!

Antwort von Birgit67 am 18.11.2009, 14:54 Uhr

Ich würde sie im entscheidenden und letzten Jahr an der Schule lassen wo sie ist - da fühlt sie sich wohl und kann die beste Leistung erbringen.

Wenn ich sehe wir sehr mein Sohn sich selber unter Druck setzt jetzt in der 4. obwohl er immer schon in der gleichen Klasse war denke ich nicht dass sich Deine Tochter mit LRS-Hintergrund dort wohlfühlt weil die meisten normalen GS nicht so gut auf diese Schwäche eingehen können.

Zumal ein Schulwechsel ja im Jahr darauf eh ansteht wenn es in die Weiterführende geht oder geht bie Euch die GS über 6 Jahre???

Dann: Bei uns werden Kinder 4 Jahre lang in die Schule gebracht und abgeholt weil die Eltern wollen dass sie auf unsere GS gehen und sie dürfen weil sie vom Montessorihaus kommen und unsere GS Montessori züge hat aber keine Montessorischule ist. Die nehmen es sang und klanglosin Kauf jeden Tag 2x täglich bis zu 5 km zu fahren und würden auch eine längere Strecke in kauf nehmen.

Ich würde den Schulwechsel entfallen lassen wenn die Möglichkeiten für die weiterführenden Schulen gleich bleiben - sollte sie die normale GS brauchen um einen Schulwechsel machen zu können dann würde ich wechseln sonst nicht.

Hoffe es war nicht zu verwirrend.
Gruß Birgit

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Danke... und zur Erklärung

Antwort von HeidiRahm am 18.11.2009, 17:04 Uhr

Es handelt sich in jedem Fall, egal an welcher Schule, um eine ganz normale 4. Klasse, ohne besonderes Augenmerk auf eine LRS.

Die GS-Zeit geht bei uns nur bis zur 4. Klasse, danach gehen die Kinder auf eine weiterführende Schule.

Wenn sie auf die "Heimat-GS" wechselt, geht sie zusammen mit diesen Kindern auf die weiterführende Schule.
Wenn sie auf der anderen Schule bleibt, kommt sie trotzdem nächstes Jahr mit den Kindern aus der "Heimat-GS" in die weiterführende Schule.

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