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Geschrieben von like am 22.06.2007, 22:29 Uhr

@Henni

Hallo Henni, sei mir nicht bös, aber das, was du schreibst, kommt meist brutal hart und kompromislos rüber - ist mir auch schon bei der Getränke-Diskussion aufgefallen. Kaum eine Mutter würde sich für ihr Grundschulkind eine so kompromislose Lehrerin wünschen. Natürlich hast du sicher Gründe für deine Einstellung, unterrichtest du doch die "harten Knackis" der Hauptschule, aber doch zumindest noch in der "heilen Welt" des ländlichen Raums - anders sieht das sicher nochmals in der Großstadt aus. Aber hier im Forum geht es um Grundschüler und deren Eltern, die meist noch sehr motiviert aber auch leicht zu demotivieren sind.
Dein Kind kommt ja nun auch zur Schule - bin mal gespannt, ob deine Einstellung zu vielen Dingen nicht in 4 Jahren eine andere sein wird und du dann nicht auch über den einen oder anderen "ungerechten, harten Lehrer" oder eine übertriebene Einforderung von Disziplin, wo ein liebevller Hinweis genügt hätte, enttäuscht sein wirst.

 
7 Antworten:

@like

Antwort von mamaj am 23.06.2007, 8:20 Uhr

Vorweg: Ich habe bisher von Henni nur die Diskusion um die Entschuldigung verfolgt.

Welcher Teil kommt bei Dir hart rüber?

Du schreibst, man sollte bedenken, das es um Grundschüler geht.

Es geht nicht darum ein krankes Kind zu Hause zu behalten.
Es geht nicht darum, die Schulbücher lieber in der Schule zu lassen, damit die Schultaschen nicht zu schwer werden.
Es geht um die PFLICHT der Eltern, dafür zu sorgen, das die Kinder in die Schule gehen.

Wann sollten denn Deiner Meinung Regeln für Schüler aufgestellt werden, die dann auch eingehalten werden?

Ab welcher Klasse, Schulform oder welchem Alter sollten Kinder lernen, das es Regeln gibt, an die man sich halten muss?

Ich bin der Ansicht, das eine schulpflicht gibt, die wir als Eltern einhalten müssen. Fertig.

Wir Eltern sind Vorbild.
Was denkst du denn, was Schüler denken, wenn wir Eltern uns herrausnehemn, die Schulpflicht zu missachten?

Krankheit, Todesfall, Hochzeit innerhalb der Familie...kein Thema.
Aber einen Tag länger im Urlaub bleiben, ausschlafen wegen Party oder Konzert...ich bitte Dich, das kann es nicht sein.
Wo fängt man an, wo hört es auf?

Manche Eltern denken, auch an unserer Schule, einen Tag länger Urlaub machen ist doch kein Problem, am ersten Schultag wird eh nicht viel gemacht.
Genau wie andere Eltern denken, die erste Stunde Sport, Kunst, Religion...ach schlaf mal aus, sind ja nicht so wichtige Fächer.

Und dann, an den weiterführenden Schulen, können genau diese Eltern es nicht fassen, das ihre Kinder selbstständig solche Entscheidungen treffen und Schule einfach nicht für wichtig halten.
Hier eine Stunde früher nach Hause gehen, da ausschlafen, ach heute bleibe ich mal einfach den ganzen Tag zu Hause habe einfach mal keinen Bock.

Wann denkst du denn, in welchem Alter Kinder anfangen so zu denken? Mit 7, 9 oder gar erst mit 14?

Nein, ich finde @Henni nicht hart...sie hat die Schulregeln nicht gemacht.
Sie meint nur, das man sie einhalten sollte und nicht zu verbiegen, so wie man es gerade braucht.

LG
mamaj

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Re: @like

Antwort von like am 23.06.2007, 9:52 Uhr

Glaubst du wirklich, dass das, was du da schreibst, auf Kolas Fall zutrifft??? Man sollte als Grundschullehrer einfach auch ein bisschen auf den individuellen Fall eingehen, denke ich, und nicht nur nach dem Buchstaben des Gesetzes handeln.

Ja, und dann lies doch noch die Diskussion ums Trinken ( war vor ein paar Wochen, evtl. im 1.Klass-Forum)), dann weißt du, was ich meine.

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Re: @like

Antwort von Tathogo am 23.06.2007, 11:10 Uhr

Ich unterstreiche was like sagt,ich finde auch es kommt meist (oder oft) sehr stur und eingefahren rüber-gut,mir wurde ja neulich auch vorgeworfen ich
würde komisch rüberkommen,aber ich für meinen Teil reflektire dan noch mal oder lenke ggf ein-das vermisst man bei Henni oft.

Ich bringe auch die Wasser Diskussion als Beispiel,wo so manch einer dachte:Zum Glück hat meine Kind nicht HENNI zur Lehrerin*g*...

LG
Tanja

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schade, dass ihr da nicht trennen könnt!!

Antwort von Henni am 23.06.2007, 13:12 Uhr

Hallo

schade, dass hier ganz viele eben die sachliche ebene von der persönlichen nciht trennen können.

wenn ich hier oftmals schreibe, wie sachen nun mal z.B. rechtlich SIND, dann heißt dass doch noch lange nciht, dass ICH sie auch so mache!!!


Oder wenn cih mich zum Beispiel zum Thema Hausaufgabenmenge äußere, also darum wie lange und so, dann heißt dass doch noch lange nciht, dass ICH überhaupt hausaufgaben aufgebe!!!

Tu ich nämlich z.B nciht!!! Ich gehöre zu den wenigen Lehrern, die GEGEN Hausaufgaben sind und gebe daher seit ca 8 Jahren im Normlafall keine auf!!!

Aber DAS stand z.B. noch nie zur Diskussion! Da kann cih aber ja dennoch mitdiskutieren, welche Strfen gerecht sind etc wenn jemand seine Hausaufgaben nciht macht!!!!??!! Oder??

Auch habe ich persönlich JEDE Entschuldigung von meinen grundschuleltern akzeptiert und noch nie deswegen einen grundschüler nachsitzen lassen.

An der HS sieht das einfach rechtlich anders aus, da haben wir schon mla die polizei im Haus und solche Entshculdigungszettel müssen dann schon mal als Alibi für ne kriminelle Tat herangezogen werden...da kann man das nciht so schludrig einfach annehmen sondern MUSS nachprüfen etc.


Also: letztendlich ist es mir wurscht, wem hier was wie rüberkommt und ob ihr froh oder traurig seid darüber ob ich eure kinder unterrichte oder nicht.

Man MUSS nun mal als lehrer und auch als Eltern grundsätze haben und die dann auch vertreten. Sonst wird alles unglaugwürdig und pillepalle. grad daran übrigens scheitern die meisten Eltern und ihre Kidner tanzen ihnen dann (wenn möglich noch im Fernsehen übertragen) auf der nase rum.

Wannn wer wie oft und warum seine grundsätze gut begründet über bord wirft wird ja normal nciht hier diskutiert, hier gehts um MEINUNGEN , die man eben kurz und knapp formuliert und schreibt.

Gruß HEnni

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Re: @like

Antwort von mamaj am 23.06.2007, 13:58 Uhr

Ja,natürlich sollte jeder Grunschullehrer von Fall zu Fall entscheiden, aber darum geht es in der Diskusion doch garnicht.

Henni hat ihren Standpunkt klar gemacht, hat geschrieben wie es rechtlich ist...eben das ein Lehrer eine Entschuldigung nicht akzeptieren muß...und ja, ich beziehe mich bewußt auf den fall von Kola, denn ich habe extra geschrieben, das ich bisher noch nicht viel von Henni gelesen habe.

Übrigens, wir hatten heute Vormittag Schulsportfest und ich habe zu dem Thema unsere Lehrerin gefragt...und ja, sie kann ein Entschuldigung der Eltern ablehnen, wenn sie nicht gerechtfertigt ist...und nein, sie hat es bisher noch nie gemacht.

LG
mamaj

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Re: die Wahrheit ist oft grausam

Antwort von Benedikte am 23.06.2007, 16:02 Uhr

Hallo like,
die Wahrheit ist oft grausam- und das stoesst vielen auf wenn Henni die Sachen richtig stellt. Ich bin keine Lehrerin, ich bin Juristionund mein Mann ist Leher, und wir beide kennen die Volksmeinung, dass Eltern ihre Kinder " entschuldigen koennen"..Und Henni hat ganz klar geschreiben, dass das nicht geht und auf die allgemeine Schulpflicht hingewiesen. Und so scheif die Lesenacht gelaufen ist- man kann als Mutter nicht sagen, mein Kind kommt mal die erste Stunde, ist ja nur religion nicht. Alle Kinder muessen da sein- ohne Ausnahme.Ich bin auch immer wieder verbluefft, wie viele Eltern meinen, ihr Kinder von der Schulpflicht befreien zu koennen. rechtsblindheit nennt man das. Da geht mir auch der Hut hoch. Von daher fand ich das posting hennis eher erfrischen deutlich- naemlich klar die harte Wirklichkeit darstellen.

Don't shoot the messenger

Benedikte

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Re: die Wahrheit ist oft grausam

Antwort von like am 23.06.2007, 20:54 Uhr

Dass Eltern ihre Kinder nicht entschuldigen können, ist mir schon klar - meine kommen auch immer zu ersten Stunde, egal, wie schlecht oder wenig geschlafen haben und wenn sie mal ein bisserl Schnupfen und Husten haben, ist das für mich, entgegen der üblichen Handhabe vieler Eltern, kein Grund, dass sie vom beim Schulschwimmen fehlen dürfen. Mir gings mehr um den grundsätzlichen Ton in Hennis Postings - es ist halt immer der Hinweis auf Grundsätze, Prinzipien, geltendes Recht etc. etc. drin, die offensichtlich nicht diskutabel sind. (So nach dem Motto: hier bin ich Lehrerin und entscheide, wer wann was trinkt oder so müde ist, dass er nicht zur Schule gehen kann). Das kommt für mich - und - siehe Getränkediskussion - für viele andere hart und unmenschlich rüber - eben oft eine Missachtung menschlicher Bedürfnisse, die sich unterordnen müssen unter geltendes Recht und von Autoritäten aufgestellten Regeln. Ein bisschen weniger Obrigkeits- / Grundsatz- und Regelhörigkeit und mehr Menschlichkeit, aufeinander Zugehen täte unserem ganzen Gesellschaftssystem, und auch dem Schulsystem, sicher gut.

Übrigens: auch Regeln und Gesetze werden gemacht und verändert - und das nicht zu knapp, das weiß jeder, der in seinem Beruf mit Recht umzugehen hat (wie ich als Diplomverwaltungswirtin). Deshalb macht es durchaus Sinn, Regeln und Gesetze zu diskutieren - wenn ein gesellschaftliches Umdenken stattfindet, werden auch irgendwann die entsprechenden Gesetze verändert (Beispiel: "Homoehe"). Einfach zu sagen: das ist geltendes Recht und somit indiskutabel, bringt unsere Gesellschaft also nicht wirklich weiter. Und auch privat sollte man für die Meinungen und Ansichten anderer immer offen sein und nicht einfach mit "so ist das nun einmal bei mir" alles abschmettern.

Ja, und dann kenn ich übrigens auch viele Lehrer, die dank ihrer NATÜRLICHEN Autorität in fast gleich gelagerten Fällen durchaus unterschiedliche Entscheidungen treffen können, ohne dass die Kinder ihnen anschließend auf der Nase rumtanzen oder Eltern eine absolute Gleichbehandlung einfordern - denn die können ihr Verhalten meist recht gut begründen, warum sie im einen Fall so und im anderen anders entscheiden - Lehrer haben ja - auch per Gesetz - nicht nur bei der Notengebung einen solchen "Beurteilungsspielraum" (so der juristische Begriff dafür).

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