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Geschrieben von violamc am 27.09.2007, 15:44 Uhr

Fingerlutschen

Hallo,
ich weiss nicht ob dass hier ins Forum gehoert, aber vielleicht weiss jemand Rat. Meine Tochter, 7 Jahre alt, lutscht immernoch am Finger.Erst war es nur beim Einschlafen oder wenn sie muede ist. Wir haben alles moegliche versucht: Zeug aus der Apotheke, Pflaster, Handschuhe, schimpfen, ruhig erklaeren, dass sie nun wirklich zu alt dazu ist. Zu Hause tut sie es jetzt auch nicht mehr, aber heute habe ich sie in der Schule "erwischt" und die Lehrerin hat gesagt, sie tut dass sehr oft. Jetzt bin ich sauwuetend, weil ich sie erst neulichj gefragt habe, ob sie in der Schule fingerlutscht und sie hat gesagt nein, sie wuerde dass doch nicht vor den anderen machen.Ich bin selber mit mir wuetend, weil ich so sauer auf sie bin, aber wennn ich das sehe, drehe ich fast durch. Hat jemand eine Loesung?
Danke, Viola

 
7 Antworten:

Re: Fingerlutschen

Antwort von IngeA am 27.09.2007, 17:41 Uhr

Hallo,

du hast keinen Grund auf sie sauer zu sein, sie wird es gar nicht merken. Wenn es keine Probleme mit den Zähnen gibt würde ich es nicht mehr ansprechen.
Ich hab auch sehr lange Daumen gelutscht. Ich wollte nicht Daumenlutschen, aber ich hab es nicht gemerkt oder halt erst wenn ich den nassen Daumen wieder rausgezogen hab. Dieses bittere Zeug hat meine Mutter auch probiert, hat aber nichts geholfen. Ich hab aufgehört, als ich ne Zahnspange bekommen hab (hatte nichts mit dem Lutschen zu tun, der Kiefer war einfach zu eng). Aber solang das Lutschen sich nicht auf die Zähne auswirkt würd ich es gar nicht ansprechen. Andere Kinder lutschen am Zopf oder am Stift oder haben ständig Kaugummi drin oder nuckeln an der Fahrradflasche, das ist doch auch nichts anderes.

LG Inge

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Wir brauchen Hilfe. Bitte.

Antwort von adarat am 27.09.2007, 20:20 Uhr

Hallo,

meine Tochter lutscht auch am Finger, beisst an den Nägel und heute hat sie ihre Haut von den Fingerkuppen abgebissen. Wir machen uns langsam Sorgen. Sie ist 6Jahre alt. Wir überlegen ernsthaft zum Arzt zu gehen und uns Hilfe zu holen.
Welche Methoden gibt es? Was können wir probieren?
Liebe Grüße
Andrea

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Re: Wir brauchen Hilfe. Bitte.

Antwort von glückskinder am 27.09.2007, 20:31 Uhr

Mein Großer hat auch geknabbert. Die Androhung, dass in seiner Zuckertüte nur Nagelfeilen sein werden, hat bei ihm kurzzeitig geholfen- bis zum Schulanfang. Danach habe ich kein Wort mehr dazu verloren und es hat sich von allein gegeben. Beim Kleinen war es ähnlich. Je weniger man sagt, umso schneller ist es vorbei.

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"Suchtverschiebung" :-)

Antwort von Vio-1 am 27.09.2007, 23:17 Uhr

Hi

Wir hatten zwar kein Fingerlutschen, aber schon diveres andere:

Vom Nägelknibbeln über Haarspitzen anknabbern, Zwirbel in die Haare drehen und Backe von innen ankauen.
Eins hat immer das andere abgelöst und irgendwann wars vorbei.

Wir haben lediglich immer gesagt: "Achtung - Du kaust(knibbelst, drehst) schon wieder" und meine Tochter sagte: Ups.

Also bei uns wars nur ein Zeitgespenst und Abwarten hat geholfen, hoffe, bei Euch ist es auch so..

Liebe Grüße,
Vio

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Re: Wir brauchen Hilfe. Bitte.

Antwort von Franca am 28.09.2007, 8:43 Uhr

Das einzige was mir einfällt, wäre ein Besuch beim hämöopathen. Vielleicht kann er über eine Konstitutionsbehandlung etwas erreichen ?
VG
Franca

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Re: Fingerlutschen

Antwort von bine+2kids am 28.09.2007, 11:27 Uhr

Patrick hat zeitweise in der Schule an allem rumgekaut. Egal ob Stift, Radiergummi, selbst das Sitzkissen hat er angefressen. Wir haben dann mit der Lehrerin einen Versuch gestartet, dass er Kaugummi kauen darf, wenn er alles in Ruhe lässt. Haben auch alle Kinder akzepiert, dass nur er es darf. Nach 2 Monaten war der Spuk vorbei und Kaugummi brauch er auch keines mehr.
Wäre vielleicht einen Versuch wert.
Gruss Sabine

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Re: Fingerlutschen

Antwort von Antje A. am 28.09.2007, 14:20 Uhr

Hallo,

wir haben in den Sommerferien unserer 11-jährigen Tochter endlich das Dauemnlutschen abgewöhnen können.
Wir fuhren die Pflastertour - 4 Wochen lang! Und die Voraussetzung, dass das Kind bereit ist da mitzuziehen.
Das Kapitel ist abgeschlossen, nur meine ich, dass unsere Tochter nun "näher am Wasser" gebaut hat, dass sozusagen der Daumen Seelentröster war.
Dazu kam, dass der Kiefer schon sehr in Mitleidenschaft gezogen ist, es also zwingend nötig war, das Daumenlutschen einzustellen.
Und es ist schon wahr, das Kind merkt es nicht, wenn es lutscht!

Wut oder Sauersein Deinerseits bringt nichts, hat auch keinen Wert.
Solange der Kiefer nichts abbekommt, würde ich abwarten.

Alles Gute,
Antje

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