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Warum? Womit? Wie? Unsere Tipps, was Ihren Kleinen bei Atemwegsinfekten helfen kann.

Inhalieren tut gut

Bis zu ihrem 10. Geburtstag haben Kinder nicht selten 8 bis 12 Atemwegsinfekte im Jahr – das ist nicht ungewöhnlich. Durch das richtige Inhalieren können Atemwegsbeschwerden der oberen und unteren Atemwege häufig gelindert und Medikamente bis tief in die kleinen Atemwege von Babys und Kindern transportiert werden.

Inhalieren kann sowohl bei einer gewöhnlichen Erkältung gut tun als auch Behandlung der Wahl sein bei chronischen Atemwegserkrankungen wie Bronchitis, Asthma oder Mukoviszidose. Egal, ob die Beschwerden durch einen Infekt oder durch eine Allergie ausgelöst werden. Ihr Kinderarzt wird Sie gerne beraten, wann welche Behandlung sinnvoll ist.
Fragen Sie ihn einfach!

Inhalieren ist Pflege und Behandlung

Die Inhalation mit einer Salzlösung (NaCl) kann zur Pflege der Schleimhäute hilfreich sein, wenn Ihr Kind Beschwerden von Seiten der Atemwege hat. Befeuchtung der Schleimhäute kann die Beschwerden lindern, der Schleim kann gelöst werden und der natürliche Reinigungsmechanismus der Atemwege wird wiederhergestellt.

Isotone Salzlösungen befeuchten und schützen die Atemwege. Hypertone Salzlösungen lösen den Schleim. Salzlösungen sollten generell niemals selbst gemischt werden.

Bei ernsthaften oder chronischen Atemwegserkrankungen ist die Inhalation spezieller Medikamente oft die beste Therapie.

Womit kann ein Kind inhalieren?

1. Feuchtinhalation mit dem elektrischen Vernebler

Wenn zur Pflege und zum Anfeuchten der Schleimhäute inhaliert werden soll, dann kommt dafür nur ein elektrischer Vernebler in Frage. Er produziert aus der Salzlösung und dem bei Bedarf zugefügten Medikament feinste Tröpfchen, die beim Einatmen über Maske und Mundstück (bitte so früh wie möglich ab dem 3. Lebensjahr!) in die tiefen Atemwege gelangen. Wichtig ist der richtige Gebrauch des Geräts und die Reinigung. Wie Sie das am besten machen, können Sie sich in Ihrer Kinderarztpraxis zeigen lassen.

Mädchen beim Arzt

Worauf Sie beim Kauf von Inhalationsgeräten für Kinder achten sollten:

Wichtig sind eine passende Baby- bzw. Kindermaske. Ein Winkelstück ermöglicht eine Inhalation im Liegen. Manche Geräte verfügen über ein integriertes Trainingstool, das sicherstellt, dass Ihr Kind richtig atmet.
Dies ist eine wichtige Funktion, da auf diese Weise gewährleistet wird, dass der Wirkstoff auch tief genug in die Lunge kommt.

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PARI BOY® Junior

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Speziell für die Therapie Ihres Babys oder Kleinkinds

  • Ab dem ersten Lebensmonat: Mit BABY Maske und BABY Winkel kann Ihr Kind im Liegen inhalieren
  • Besonders kleine Tröpfchen für die kleineren Atemwege Ihres Babys oder Kleinkindes
  • Mit PIF-Control – dem integrierten "Trainings-Tool" erlernt Ihr
    Kind ganz einfach die richtige Inhalationstechnik
Pari JuniorBOY® Junior

Kinder sind keine kleinen Erwachsenen, deshalb ist der
PARI BOY® Junior eine gute Wahl für die Inhalationstherapie Ihres Babys oder Kleinkindes.

Schon ab dem ersten Lebensmonat kann Ihr Baby dank
BABY Maske und BABY Winkel "entspannt" im Liegen oder
Sitzen inhalieren.

Der PARI LC SPRINT Junior Vernebler erzeugt besonders feine Tröpfchen für die engen Atemwege Ihrer Kleinen.
Das Aerosol, welches der Vernebler erzeugt, soll langsam und
tief eingeatmet werden.

Durch das integrierte Trainings-Tool PIF-Control, wird automatisch die richtige Atemtechnik trainiert, sodass der Wirkstoff effektiv
in der Lunge ankommt.

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2. Dosieraerosole

Viele Medikamente können und sollen als Dosieraerosol angewandt werden. Bei Verwendung eines sogenannten Dosieraerosoles („Spray“) muss man allerdings beim Auslösen des Sprays gleichzeitig einatmen. Da damit selbst ältere Jugendliche und Erwachsene Probleme haben, muss dem Dosierspray unbedingt ein „Spacer“, eine antistatische Inhalierhilfe, vorgeschaltet werden.
Denn so kann in Ruhe das Medikament in die Kammer des Spacers gesprüht werden und daraus dann ohne Schwierigkeiten inhaliert werden. Diese Methode sorgt dafür, dass möglichst viel von dem Medikament in die tiefen Atemwege kommt und dort wirkt, statt in Mund und Rachen zu verbleiben. Und auch hier heißt es: „Übung macht den Meister“ – lassen Sie und Ihr Kind sich also unbedingt die Anwendung zeigen oder noch besser: besuchen Sie eine spezielle Asthma-Schulung.

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VORTEX® mit Babymaske Käfer

Pari Vortex®

Die antistatische Inhalierhilfe – klein, stabil und effektiv

  • Die Einhand-Bedienhilfe erleichtert das Halten Ihres Babys oder Kleinkindes und das gleichzeitige Auslösen des Dosieraerosols
  • Für höchste Hygieneansprüche: auskochbar, desinfizierbar, sterilisierbar und spülmaschinengeeignet
  • Zuverlässige Dosierung durch die antistatische Metallkammer
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In der Atemwegstherapie sind Dosieraerosole ein fester Bestandteil, wofür eine gute Koordination von „Spray auslösen und gleichzeitigem Einatmen“ wichtig ist. Gerade bei Babys und Kindern stellt dies eine Schwierigkeit dar. Die antistatische Inhalierhilfe VORTEX hilft diesen Nachteil zu überwinden und minimiert eine Medikamentenablagerung im Mund-Rachen-Raum.

Speziell für Ihr Baby oder Kleinkind gibt es die VORTEX mit Babymaske Käfer für Kinder von 0-2 Jahren mit Einhand-Bedienhilfe. Für das Halten der Inhalierhilfe und das gleichzeitige Auslösen des Medikamentes benötigen Sie nur noch eine Hand. Dadurch kann Ihr Kind bei der Verabreichung des Medikamentes besser gehalten werden. Die orangene Babymaske ist kindgerecht gestaltet.

Das weiche Material schmiegt sich gut an das Gesicht an, was zu einer effizienten Inhalationstherapie beiträgt. Die Babymaske Käfer kann jederzeit abgenommen und durch die nächstgrößere Maske - die Kindermaske Frosch (2-4 Jahre) – ersetzt werden.

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3. Pulverinhalatoren

Etwa ab dem Schulalter sind Pulverinhalatoren für viele Medikamente bei chronischen Atemwegserkrankungen wie Asthma eine gute Alternative zu Dosieraerosolen. Sie passen bequem in die Hosentasche und lassen sich so leicht mitnehmen. Die korrekte Bedienung will aber auch geübt sein. Für die Notfallbehandlung bei einem Asthmaanfall sind sie zudem nicht geeignet.

Wie wird inhaliert?

Die richtige Technik beim Inhalieren können Sie sich auch in Ihrer Kinderarztpraxis zeigen lassen. Kinder sollen beim Inhalieren nach Möglichkeit aufrecht sitzen oder stehen, da das Aerosol so leichter bis tief in die Atemwege gelangen kann. Ruhig und entspannt tief einatmen. Wenn Sie mit Ihrem Säugling oder Baby inhalieren, dann halten Sie Ihr Kleines im Arm, damit es sich geborgen fühlt. Nutzen Sie für den Vernebler ein sogenanntes Winkelstück (d.h. frei drehbares Element), damit Sie das Gerät in einer angenehmen Position halten können.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg beim Inhalieren mit Ihren Kindern und gute Besserung! Bei Fragen kontaktieren Sie bitte Ihren Kinderarzt.

Tipps für Eltern:

  • Nehmen Sie sich Zeit und schaffen Sie eine stressfreie Atmosphäre für Sie und Ihr Kind
  • Beziehen Sie Ihr Kind in die Vorbereitung zur Inhalation ein und erklären ihm, was sie machen werden
  • Ihr Kind soll wissen, warum Inhalieren notwendig ist und ihm hilft. Sprechen Sie mit ihm darüber
  • Kleiner Trick zur Überzeugung: Erst inhaliert das Kuscheltier, dann macht es das Kind nach
  • Zeigen Sie Ihrem Kind, was für ein toller „Zauber- Nebel“ aus dem Mundstück kommt
  • Lassen Sie Ihr Kind das Gerät selbst in die Hand nehmen, wenn es alt genug ist - aber bitte nie unbeaufsichtigt!
  • Schaffen Sie positive Inhalationserlebnisse: Großes Lob, wenn das Inhalieren gut geklappt hat
  • Falls es nicht so gut klappt – Zeit verkürzen und lieber nochmals versuchen
  • Ablenkung kann helfen: Lesen Sie etwas vor, während das Kind inhaliert
  • Und für Babys gilt: Besser satt und schläfrig inhalieren, dann ist Ihr Kind automatisch ruhiger
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