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Frühzeitiger Impfschutz
für unsere Kleinsten!

Bestimmte Infektionen treffen Säuglinge deutlich schwerer als ältere Kinder. Deshalb sollten sie unbedingt so früh wie möglich ab dem Ende des 2. Lebensmonats mit den empfohlenen Impfungen gegen möglichst viele schwere Krankheiten geschützt werden.

Besonders bedrohlich ist neben den Infektionen mit dem Hib-Bakterium (Haemophilus influenzae Typ B) und mit Keuchhusten auch die Infektion mit Pneumokokken. Diese kann eine Lungenentzündung, Hirnhautentzündung (Meningitis) und Blutvergiftung (Sepsis) verursachen.

Achten Sie deshalb bitte darauf, dass Ihr 2 Monate alter Säugling parallel zur 6-fach-
oder 5-fach-Impfung am selben Tag auch die Impfung gegen Pneumokokken bekommt.

Nur so erhält Ihr Kind von Anfang an die optimale Vorsorge!

Und machen Sie sich bitte keine Sorgen: Die Impfung am selben Tag ist gut verträglich und es gibt keine Hinweise darauf, dass junge Säuglinge Impfungen schlechter vertragen als ältere. Deshalb werden auch Frühgeborene bereits mit 2 Monaten geimpft, denn sie brauchen einen besonderen Impfschutz.

Auch die vielen Impfkomponenten auf einmal gegeben sind für das Immunsystem Ihres Kindes kein Problem. Denn ab der ersten Stunde des Lebens ist es darauf vorbereitet, sich ständig mit einer Vielzahl von Fremdstoffen und Krankheitskeimen zu beschäftigen, die jede Sekunde aus der Umwelt auf uns einstürmen. Und dieser ständige Kampf mit vielen Erregern macht das Immunsystem erst "stark" und kompetent für später. Die Natur zeigt uns das ganz genau: Aus vielen Untersuchungen wissen wir, dass bei Kindern, die schon als junge Säuglinge häufig Kontakt mit bestimmten Krankheitserregern hatten indem sie z.B. auf dem Bauernhof mit vielen Tieren aufwuchsen, das Immunsystem viel seltener eine Fehlfunktion in Form einer Allergie entwickelt.1

Der Nestschutz durch mütterliche Antikörper oder durch das Stillen kann die Impfung
nicht ersetzen!

Antikörper IgG
  mütterliche Antikörper
  Impf-Antikörper (durch Pneumokokken-Impfung) = eigene Antikörper
Optimal schützen die mütterlichen Antikörper direkt nach der Geburt. Bis zum Ende des 2. Lebensmonats sind aber nur noch etwa 20% davon übrig2 und jetzt muss das Immunsystem durch die Impfung den Auftrag zur eigenen Produktion von Abwehrstoffen erhalten.
Nestschutz + Stillen + frühzeitiges Impfen
=
Optimale Vorsorge für Ihr Baby
  
Dass Säuglinge Impfungen generell schlechter vertragen als ältere Kinder, ist nicht belegt. Bei extrem Frühgeborenen, die vor der 28. Schwangerschaftswoche zur Welt kommen, sollten nach Impfungen Herz- und Lungenfunktion überwacht werden, um etwaige Impfreaktionen schnell zu erkennen. Oft werden diese Frühgeborenen noch in der Klink geimpft. Andererseits aber sind Frühgeborene auch gegen Infektionen anfälliger - das Risiko-Nutzen-Verhältnis fällt daher auch hier positiv für die Impfstoffe aus. Indes werden keineswegs alle Vakzinen bereits im Säuglingsalter verabreicht. Eine Immunisierung gegen Masern, Mumps und Röteln sowie gegen besondere Erreger von Hirnhautentzündungen - so genannte Meningokokken - erfolgen erst zu Beginn des zweiten Lebensjahres.
1 Pershagen G., The PARSIFAL-PROJECT, European Union Contract No.QLK4-CT-1999-01391. 2000-2004
2 Zinkernagel R Maternal antibodies, childhood infections, and autoimmune diseases. N Engl J Med 2001; 345: 1331-35
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