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Durchfall

... oft sind Rotaviren die Auslöser

Durchfall, Tränen, Bauchweh ... schon wieder.

Gerade bei den Kleinen mit ihrem noch wenig trainiertem Immunsystem können viele Erreger Magen und Darm
befallen und Infektionen auslösen. Die häufigste Ursache ist das Rotavirus.
In den meisten Fällen sind Babys und Kleinkinder im Alter von bis zu 2 Jahren betroffen. Die Kleinen reagieren
besonders empfindlich auf den Flüssigkeits- und Salzverlust, der mit dem Brechdurchfall einhergeht - weshalb
schwere Krankheitsverläufe in diesem Alter häufiger vorkommen.

Etwa 50% der Betroffenen müssen in einem Krankenhaus stationär behandelt und beobachtet werden.

Wie werden Rotaviren übertragen?

Wie werden Rotaviren übertragen?

Um es fachlich korrekt zu sagen: wir haben es mit einer sogenannten "oral-fäkalen Schmierinfektion"
zu tun - wobei die Viren aus dem Darm über den Stuhl in die Windel oder auf die Toilettenbrille
gelangen - oder auf sonstige Gegenstände wie z.B. Türklinken.
Von dort finden sie ihren Weg über die Hände der Kinder oder Eltern in den Mund und landen
dann wieder in einem Darm: Und damit ist schon der nächste Mensch infiziert - ein aus der Sicht
der Viren wunderbar funktionierender Kreislauf.

Welche Symptome zeigen sich?

Ein auffallend wässriger Durchfall, Erbrechen und meist auch Bauchweh sind die typischen Symptome für eine Infektion
mit Rotaviren, die in der Folge über einen Zeitraum von 2 - 7 Tagen anhalten können.
Lebensbedrohlich kann der Verlust von Körperflüssigkeit durch Erbrechen und Durchfall werden, wenn dieser nicht
ausgeglichen werden kann. In jedem Fall sollten Sie daher beim Verdacht auf eine Infektion umgehend einen
Kinderarzt/eine Kinderärztin aufsuchen.

Wie kann man sich schützen?

Wie werden Rotaviren übertragen?

Die STIKO (Ständige Impfkommission am Robert Koch Institut in Berlin) empfiehlt seit 2013 die Schluck-Impfung gegen Rotaviren für Säuglinge. Diese Schluck-Impfung mit einer mehrfachen Gabe sollte bis spätestens zum Alter von 12 Wochen begonnen worden sein und kann Säuglinge und Kleinkinder zuverlässig vor einer schweren Infektion und einem stationären Krankenhausaufenthalt schützen.

Bitte Hände waschen! Lieber mehr als weniger - und sorgfältig mit Wasser und Seife.
Das Händewaschen ist insbesondere nach jedem Gang auf die Toilette besonders wichtig - aber
auch vor der Zubereitung von Mahlzeiten, immer vor dem Essen und nach jedem Windelwechsel.

Bettwäsche, Handtücher und Waschlappen immer bei mindestens 60°C waschen und lieber häufiger wechseln. Türgriffe oder Armaturen, mit denen ein erkranktes Kind in Berührung kommen kann, bitte täglich gründlich reinigen, da das Rotavirus auch auf Oberflächen und Gegenständen lange überleben kann.

Dr. Busse

Liebe Eltern,

„Magen-Darm-Infekt“ oder „Brechdurchfall“ ... wenn so ein Aushang am schwarzen Brett in der
KITA aushängt, schrillen bei vielen Eltern die Alarmglocken. Nicht alle solchen Krankheiten
lassen sich vermeiden, doch der schwere Magen-Darm-Infekt durch Rotaviren muss unsere
Kinder nicht mehr plagen und sie oft im Krankenhaus landen lassen. Es gibt seit langem eine
wirksame Impfung gegen Rotaviren, die für alle Babys ab 6 Wochen empfohlen wird.
Und noch einen Vorteil hat die Rotavirusimpfung - lesen Sie mehr dazu in unserem
Ratgeber "Stress- und schmerzarmes Impfen”.

Ihr Dr. Andreas Busse

Keine Krippe oder Kita

Wichtig: Bei Infektionen mit Rotaviren gelten die Vorschriften des Infektionsschutzgesetzes. Diese besagen, dass Babys, Kleinkinder und Kinder unter 6 Jahren, die an ansteckendem Erbrechen oder Durchfall erkrankt sind oder bei denen der Verdacht auf eine solche Erkrankung gegeben ist, Einrichtungen wie Krippen, Kitas, Kindergärten oder Schulen vorübergehend nicht besuchen dürfen. Die Eltern müssen zudem die betreffende Einrichtung über diese Erkrankungen informieren.

Weitere (Fach-) Informationen finden Sie auf den Seiten des Robert Koch-Institutes (www.rki.de/rotaviren).

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