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  Prof. Dr. med. Gerhard Jorch - Frühgeburt und Frühchen

Prof. Dr. med. Gerhard Jorch
Frühgeburt und Frühchen

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Risikofaktor Übergewicht bei Zwillingsschwangerschaft

Hallo, 

Wir stehen kurz vor unserer ersten ICSI. Bei einigen vorrausgegangen Terminen habe ich der Ärztin mitgeteilt das wir uns gerne nach 3 Tagen kultivierung 2 befruchtete Eizellen einsetzen lassen wollen. Dies fand sie ok und machte mich auf ein erhöhtes risiko von schwangerschaftsdiabetes, Bluthochdruck und so weiter aufmerksam riet mir aber insgesamt nicht davon ab 2 Eizellen einsetzen zu lassen. 

Bei unserem letzten termin besprachen wir die nun im folgenden Zyklus beginnende Behandlung und sie notierte alles auf dem Behandlungsbogen. Dabei kam die Frage nach der gewünschten Anzahl an zu transferierenden Eizellen, wir gaben wieder 2 an, sie notiert es mit einem nicken. Dann kam die Frage nach zusätzlichen (und privat zu zahlenden) Leistungen... diese lehnten wir ab. Gleich darauf empfahl sie uns nur eine Eizelle einsetzen zu lassen und das Embryoscope zu nutzen für eine lange Kultivierung. Bei meinem Übergewicht (110 kg bei 1,75 m) wäre es bei einer Zwillingsschwangerschaft sehr wahrscheinlich das es zu einer Fehlgeburt kommt da der Druck auf den Muttermund zu hoch ist. 

Der Zeitpunkt ihrer Einwände macht mich stutzig.... warum sagte sie vorher davon nichts? Oder geht es darum Zusatzleistungen an den Mann zu bringen? 

Ist die Gefahr einer Fehlgeburt bei einer Zwillingsschwangerschaft und Übergewicht wirklich so groß? 

Wenn man die Gewichtszunahme während der Schwangerschaft in Grenzen hält, sollte dann nicht auch mir eine gesunde Zwillingsschwangerschaft möglich sein? 

Ich sehe bei zb zwei eingesetzten 8 zellern das risiko einer Mehrlingsschwangerschaft gar nicht so hoch. Aber es sollte ja dennoch bedacht werden. Ich tendiere wirklich weiterhin zu der Meinung mir 2 Eizellen einsetzen zu lassen. 

Vielen Dank schoneinmal für Ihre Antwor


von Stefanie.1501 am 09.08.2017

Frage beantworten

Antwort:

Re: Risikofaktor Übergewicht bei Zwillingsschwangerschaft

Als Neonatologe bin ich keine Experte für Reproduktionsmedizin, allerdings haben wir das Privileg, nicht nur die "Früchte" der Arbeit unserer Kollegen kinderärztlich betreuen zu dürfen, sondern erfahren auch so das eine oder andere....
Rein statistisch bedeuten sowohl ICSI als auch Zwillinge ein erhöhtes Risiko. Adipositas ist ein zusätzliches Risiko, allerdings sehr abhängig von den Begleitfaktoren wie Hochdruck und Diabetes. Die zusätzlichen Kg alleine sind da weniger relevant.
"IGEL" Leistungen per se müssen immer den Verdacht erregen, dass es um Erlösoptimierung geht. Deutschland ist - nach meiner Ansicht - nämlich eines der wenigen Ländern dieser Welt, wo alle medizinischen Leistungen, die Sinn machen, auch von den Krankenkassen bezahlt werden, ob Sie es mir nun glauben oder nicht.

Antwort von Prof. Gerhard Jorch am 10.08.2017
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