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Geschrieben von Sushi2010 am 18.03.2013, 21:08 Uhr

Nasennebenhöhlen/ Operation,jemand Erfahrung?

Da ich eine krumme nasenscheidenwand habe, vergrößerte Nasenmuscheln und 5 mal im Jahr ne heftige Nasennebenhöhlenentzündung bekomme und das seit 2 Jahren soll ich jetzt auf den OP Tisch. habe vorschbare angst vor narkose,,,vielleicht kann mich ja jemand beruhigen? und wie ist das nach der OP? Hab einen 2 jährigen Sohn der mich sehr beansprucht.

 
5 Antworten:

Re: Nasennebenhöhlen/ Operation,jemand Erfahrung?

Antwort von Giannina am 19.03.2013, 9:17 Uhr

Hallo ,
ich habe im OP gearbeitet und wir haben viele Nasen "gerichtet"!
Ich selber hatte als Kind eine Nasen-OP, kann mich aber da leider nicht mehr dran erinnern!
Mein Bruder hatte eine Septum-OP und ist seitdem beschwerdefrei!! Brauchst keine Angst haben, die Narkosen sind heutzutage so toll, dass du bestens überwacht wirst!!
Danach, wirst halt einen Brummschädel haben, aber dafür gibt es Schmerzmittel!!

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Re: Ich würd's lassen!

Antwort von Banu28 am 19.03.2013, 9:49 Uhr

Ehrlich? Ich würde es lassen! Meine Schwester hatte schon zwei solcher OPs. Denn nach der ersten OP bildeten sich im Nasen-Inneren Narbenverwachsungen, so dass die Atmung bald schon wieder eingeschränkt war. Das passiert leicht. Sie musste ein weiteres Mal operiert werden.
Das Ergebnis beider OPs: Ihr Dauerschnupfen samt Nebenhöhlenentzündungen ist davon NICHT weggegangen. Im Gegenteil hat sie seitdem chronische Gesichtsschmerzen. Dies passiert bei diesen OPs gar nicht so selten, weil es im Gesicht eine Vielzahl von Nerven gibt, und die werden bei chirurgischen Maßnahmen schnell verletzt. Übrigens ist sie Privatpatientin und wurde von einem Professor operiert.

Eine krumme Nasenscheidewand haben ja viele Menschen, ohne dass sie deshalb chronische Nebenhöhleninfekte haben müssen (mein Mann auch). Ich denke, Du solltest lieber etwas in Sachen Abwehrstärkung tun. Bei mir selbst haben sich im Akutfall (eitrige Nebenhöhlenentzündung) zweimal tägliche Nasenspülungen bewährt. Damit bekomme ich - ohne Antibiotikum - eine Nasennebenhöhlenvereiterung in ca. 14 Tagen weg. Man muss aber konsequent sein und nicht aufhören. Erst Nasenspray nehmen, damit die Schleimhaut abschwillt, dann spülen.

Zusätzlich hab' ich einen Tipp von meinem Hausarzt bekommen, wie man mit Autosuggestion Infekte schon im Vorfeld vermeiden kann: Man kann sich täglich zweimal für fünf Minuten vorstellen, wie ein warmes Licht das Gesicht, den Rachen, die Nase, die Nebenhöhlen durchströmt und alle Bakterien wegputzt. Klingt komisch, die Methode der Autosuggestion vermehrt aber sogar laut wissenschaftlichen Untersuchungen die Zahl der Abwehrzellen. Man muss es aber wirklich täglich machen, über Monate hinweg.

Es ist ja oft so, dass man als Mutter im Kinderstress chronische HNO-Infekte entwickelt. Ich hatte das auch: Eine Zeitlang bekam ich vier bis fünf eitrige Anginen pro Jahr. Später ca. drei Mal pro Jahr eine eitrige Bronchitis, jedes Mal ging's nicht ohne Antibiotikum. Seit ich das mit der Autosuggestion mache, bekomme ich keines von beiden mehr, und eine Nebenhöhlenentzündung bekomme ich vielleicht alle zwei Jahre! Solche Dinge können auch wieder weggehen.

LG

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Re: Nasennebenhöhlen/ Operation,jemand Erfahrung?

Antwort von Omi 0212 am 19.03.2013, 16:37 Uhr

Hallo Sushi
ich kann dich beruhigen, meine 2 Kinder haben BEIDE!!! die se OP hinter sich und sie haben es beide ohne Folgen gut überstanden. Das einzige was sie negativ im Hinterkopf behalten haben war nach 3 Tagen das Entfernen der Tampons aus den Nasenlöchern. Das muss etwas gebretzelt haben aber sonst haben jetzt beide wieder freies Atmen und keine Probleme.
Also nur Mut und wenn de noch genaueres wissen willst gerne auch PN
LG Sylvia

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Re: Nasennebenhöhlen/ Operation,jemand Erfahrung?

Antwort von Anscha am 19.03.2013, 17:35 Uhr

Bei mir wurde die Nasenwand zertrümmert und neu aufgebaut (gerade und kürzer), ein Fenster zur Nebenhöhle gemacht, der Nasensteg schmaler gemacht (sollte mehr Luft geben). Bei mir war der Hauptgrund auch immer wiederkehrende Nasennebenhöhlenvereiterungen, dazu abhängig vom Nasenspray (bekam sehr schlecht Luft durch die Nase) und ein Geschwür in der einen Nebenhöhle, was entfernt werden sollte.

Also angenehm ist eine solche OP wirklich nicht, allein die Schienen und Tamponate. Bei mir war hinterher die Oberlippe unter der Nase taub und außerdem bekam ich anschließend irgendwie schon zu viel Luft durch die Nase, die Schleimhäute waren nur noch trocken.

Mein Fazit der OP: Nebenhöhlenvereiterung/-entzündung habe ich nach wie vor mehrmals im Jahr (läuft aber besser ab), aber Nasenspray benutze ich nur noch wenn ich es akut brauche ;-)

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Re: Nasennebenhöhlen/ Operation,jemand Erfahrung?

Antwort von Jessilou am 20.03.2013, 20:39 Uhr

Mein Mann hat vor ein paar Jahren auch die OP machen lassen, weil er durch die zu enge Nasenscheidewand einen chronischen Schnupfen hatte und ständig Nasenspray brauchte.
Seit der OP ist der chronische Schnupfen weg.
Nur zu meinem Leidwesen schnarcht er noch genauso viel wie vorher!

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