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  Beitrag aus dem Forum:   Vorschule


zum Thema Vorschule im KiGa

Frage von Murmeltiermama  -  16.10.2016
Ich habe einige Grundschullehrerinnen im Freundeskreis und was die sich von Schulanfängern wirklich wünschen sind weder Kenntnis von Buchstaben und Zahlen oder haufenweise Erfahrung mit Schwungübungen sondern:

1. Zügig alleine an- und ausziehen können. Sowohl beim Rausgehen als auch beim Sportunterricht sehr hinderlich, wenn einige Kinder nach 15 Minuten immer noch nicht umgezogen sind.

2. Umgang mit Schere, Leimstift, Hefter und Federmappe. Muss alles nicht super perfekt sein, aber das Kind sollte grundsätzlich wissen, was man mit diesen Dingen macht.

3. Spielen nach Regeln. Einfache Brettspiele oder Gruppenspiele nach Regeln. Auch mal verlieren können. Im Team arbeiten. Reihenfolge und Absprachen einhalten.

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Antwort von jessica74  -  16.10.2016
Hallo

das sollten unsere Kids auch können. Zusätzlich haben sie die Zahlenwerkstatt gemacht, d.h. alle Zahlen von 0-9 schreiben und einordnen können. Das wurde dann auch im 1. Schuljahr vorausgesetzt. Bei uns: Bundesland Bayern.

Welches Bundesland??

 
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Antwort von juhu13  -  17.10.2016
Ja, dieser Meinung bin ich auch.
Aber der Leistungsdruck beginnt meiner Meinung nach schon im Kiga-Alter. Wenn das befreundete Kind das schon kann, dann fühlen sich viele dazu gezwungen das dem eigenen auch beizubringen.
Find's nur dann richtig, wenn das vom Kind selbst kommt.

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Antwort von lubasha  -  17.10.2016
Kann man gut nachvollziehen. Kinder, die lesend und schreibend und rechnen in die 1. Klasse kommen, sind ja auch schwer für den Haufen Schwungübungen und einen noch größeren Haufen von Zahlen Schule und Blätter über Blätter mit den einzelnen Buchstaben zu motivieren.

Hier wird in der Vorschule geübt:
- Anziehen und umziehen incl. Schleife binden.
- Spiele (viele Brett- oder Kartenspiele) und Logik (aber auf sehen niedrigem Niveau und oft für die Sprachförderung, da die Hälfte der Gruppe nur schwache Deutschkenntnisse hat)
- Umgang mit Stift, freies malen und ausmalen

Mit der Schere & Co arbeiten sie auch aber auch mit Knette, Sand, Lehm, Wasser.
jedes Kind heftet die Blätter (es sind meistens keine Schwungübungen, aber Paare Bilden, gemalte Eindrücke und Errinerungen) in den Ordner ein.
ich denke, mit dem Heft er würde es ähnlich laufen
und sehr viel wird mit der Neugier der Kinder auf die Welt gearbeitet. Sie fahren auf Abenteuer - Spielplätzen (und lernen, als Gruppe mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs zu sein), ins Theater, in die Bücherei (in unserer Gegend sind Bücher in der Familie nicht selbstverständlich, und die Kinder müssen es eben in der Kita kennenlernen), in den Wald, auf den Wertstoffhof und in die andere mögliche und unmögliche Plätze.... wenn die Haupterzieherin da ist, sind sie täglich unterwegs.
sie machen Experimente und stauen über die löchrig Balon voller Wasser, die es halten, über das Wassertransport in Sieb und die riesige Gummibärchen im Wasserglas.

Buchstaben und Zahlen und Schwungübungen machen sie gegen das Ende von Vorschulgruppe, um den Eindruck von Schulalltag und Hausaufgaben zu gewinnen. Ziel ist es nicht, es zu können, sondern den eigenen Erstbuchstaben und evtl Namen aus möglichen und unmöglichen Buchstaben (Kekse, Nudeln, Kinder, Knette...) wahrunehmen. Meine grosse hat um Zeitpunkt flüssig lesen können, hat aber es super gerne gemacht. Selber Buchstaben kekse backen und den eigenen Namen daraus zu legen ist toll.

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Antwort von Caot  -  18.10.2016
.....nämlich im Kiga.

Oft sind hier die Kinder noch neugierig, offen und wollen lernen. Mit Schuleintritt verändert sich das. Warum?

in unserem Kiga gab es eine Zahlenecke, eine buchstabenecke, aber genauso eine Musikecke bzw. Bauecke oder Malecke. wo man hin wollte, entschied man selber. Und wenn ich eine Schreibmaschine eben im Kiga habe, dann gehen die meisten Kinder ohne Scheu daran und erklären sich viele Dinge selber.

Zusätzlich gab es im letzten Kigajahr noch eine Zahlenschule.

Ich kann nicht beobachten, das im Kiga Zeit fürs spielen fehlte oder Druck gemacht wurde. Das Zauberwort hieß hier, ich stelle es Dir zur Verfügung und du kannst es tun.

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Antwort von Apydia  -  30.10.2016
Hallo,

in Berlin wurde die Vorschule vor einiger Zeit abgeschafft. Das heißt nicht, dass in der Kita nichts gemacht wird, aber das das klassiche Lernen von Zahlen und Buchstaben gibt es nicht mehr vor der Einschulung.

Ich habe meinen Großen gerade zur Schule angemeldet und dabei einen Zettel der Schule bekommen. Einige der Anforderungen finde ich eher lächerlich, bei anderen wäre ich nicht auf die Idee gekommen sie vorher zu üben oder zu prüfen, z.B. die Sache mit den Silben. Anbei der Auszug aus dem Brief:

... Deshalb habe ich mal zusammengetragen, worüber wir uns als Schule freuen würden, wenn ettliche der aufgelisteten Fähigkeiten bei Ihrem Kind vorhanden wären:

- allein zur Toilette gehen
- sich 10-20 Minuten auf eine Sache konzentrieren können
- zuhören ohne dazwischen zu reden
- Misserfolge verkraften
- still sitzen und Regeln einhalten können
- Schulweg kennen
- Verkehrsregeln beherrschen
- rückwärts gehen
- Einbeinstand vorwärts und rückwärts
- auf Baumstamm balancieren
- Hampelmann nachmachen
- Würfelbilder erkennen
- Unterschiede erkennen und benennen (z.B. groß/klein)
- die Orientierung in Räumen haben
- Farben und Formen benennen können
- Lagebeziehungen zeigen und sagen (unten, oben, rechts ...)
- ausschneiden, kneten und anspitzen
- die eigenen Schuhe zubinden
- Puzzle und Memory spielen
- einen Ball fangen und werfen
- die Treppe alternierend rauf- und runter gehen
- Seilspringen
- Buchstaben des eigenen Namens erkennen
- Silben klatschen und Wörter in Silben gliedern können
- Lieder singen
- ein Spiel beenden können

Gruß Apydia

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Antwort von Murmeltiermama  -  16.10.2016
Sachsen. Zahlen schreiben ist hier Stoff von Klasse 1. Die meisten Kinder können es natürlich schon und es geht entsprechend schnell voran. Vorausgesetzt wird es aber nicht.

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Antwort von 123imsauseschritt  -  19.10.2016
Hallo,

es ist schon erstaunlich, wie groß doch die regionalen Unterschiede sind.

Das was Du hier schreibst, wird bei uns alles schon mit 4 Jahren im Kindergarten vorausgesetzt.

Mit 5 Jahren - also im letzten Kindergartenjahr - können hier alle Kinder schon die Zahlen von 0 - 9 schreiben, ebenso alle Großbuchstaben und die ersten Wörter (Namen, einfache Wörter wie Auto usw.). Die meisten können auch schon etwas lesen. Rechnen im Zahlenraum von 1 - 10 mit Plus und Minus wird ebenfalls vorausgesetzt.

Das wird von der Grundschule auch vorher geprüft. 1 Jahr vor der Einschulung gibt es einen Test ... bei dem müssen die Kinder z.B. selbstständig ihren Namen und ihr Alter schreiben und etwas rechnen (z.B. was ist den 2 plus 2). Haben die Kinder bei der Einschulung da noch Probleme (z.B. weil sie von irgendwo zuziehen), bekommen sie direkt bei der Einschulung 2 Mal die Woche zusätzlichen Förderunterricht.

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Antwort von lubasha  -  20.10.2016
Wenig ist es nicht, beim Schwimmen sehe ich immer Kinder, deren Mamas den Komplettservice übernehmen seitens Umziehen.
Sich an Spielregeln halten, andere ausreden lassen etc können viele größere Kinder auch nicht.

Und ich kenne keine Schule, die es wirklich vorausgesetzt, dass die Schulanfängern komplett bis 10 rechnen, die auf Zahlen schreiben verzichten, da es alle könnewir. Was ich kenne, dass die Kinder in der ersten Klasse zu erst die Schwungübungen machen, stappelweise die einzelnen Zahlen und jeden Buchstaben schreiben. Und jeder muss mit ... egal, wie gut das Kind es schon kann.

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Antwort von Murmeltiermama  -  20.10.2016
Ich denke, dass die individuellen Unterschiede größer sind als die regionalen. Auch hier gibt es Kinder, die mit 5 schon richtig lesen und schreiben können und welche, die zum Schulbeginn keine Schere halten und die Punkte auf einem Würfel nicht erkennen können. Für Grundschullehrer natürlich eine riesige Herausforderung. Für letztere Gruppe gibt es hier dann natürlich auch gleich Förderunterricht. Für die Kinder, die schon sehr weit sind bleibt oft nur der Sprung oder die Langeweile.

Ich finde es übrigens wirklich egal, ob im KiGa die Zahlen gelehrt und geübt werden. Die meisten Kinder können das ohnehin und auch ohne vorherige Übung lernt das jedes normal intelligente Kind in der Grundschule in einer Woche. Das ist doch echt kein Riesending. Ob ein Kind, das bisher immer angezogen wurde, weil es so lange getrödelt hat, bis es Mama/Papa/Erzieherin gemacht hat auch innerhalb einer Woche lernt, sich in der Schule ZÜGIG für den Sport umzuziehen, wage ich zu bezweifeln. Grundschullehrer berichten jedenfalls, dass die Kinder selbst in der zweiten Klasse bei 60 Minuten Zeit in der Schwimmhalle gerade mal 15-20 Minuten im Wasser sind, weil alles immer ewig dauert.

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Antwort von Carmar  -  24.10.2016
Sind die Lehrer bei euch nicht willens oder nicht fähig, den Kindern die Grundlagen beizubringen?
Meine Tochter konnte das alles auch schon, aber da war sie eine von wenigen. Es wurde weder vorausgesetzt noch angestrebt. Da wäre die Langeweile im 1 Schuljahr groß gewesen.

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Antwort von lubasha  -  30.10.2016
Seilspringen finde ich schwer. Meine große har es vernünftig Ende vom ersten Schuljahr gelernt. Da waren es nicht 3 geteilte, sonder 20 Sprünge am Stück.
bin selber erst mit 8 vernünftig gesprungen, aber dann in unterschiedlichen Art und weise.

Mein kleiner kann auch noch nicht Seilspringen und keine Schleife machen, klatscht aber seit gut einem Jahr die Silben mit, kann logische Reihen vervollstöndigen und schafft den Rest locker.

Mit einer Anforderung kann ich nichts anfangen. Was ist denn bitte das EinbahnSTAND rückwärts?

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Antwort von Apydia  -  31.10.2016
Sorry da hat die Autokorrektur zugeschlagen

Einbeinstand: Vorwärts , also Bein nach vorne und rückwärts daher Bei nach hinten heben


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