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  Beitrag aus dem Forum:   Vorschule


Vorschule = falsche Entscheidung?

Frage von Maxikid  -  06.09.2011
Hallo,

meine Große - Kann-Kind 29.08.05 - ist seit dem 17,08. in der Vorschule der Grundschule. Als wir sie im Dez. 10 angemeldet haben, war ganz klar, dass die Vorschule genau das Richtige für sie ist. Dann gute 3 Monate später, bis jetzt, hat sie so extreme Entwicklungsschübe gemacht, dass sie eigentlich in die 1. Klasse könnte. Sie ist total gelangweilt und ist sehr unglücklich, dass sie noch nicht schreiben und rechnen lernen darf. Sie bracht auf jeden Fall eine Menge mehr input.

Jetzt sind wir am überlegen, ob wir sie jetzt noch in die 1. Klasse einschulen lassen. Hat das schon mal jemand gemacht? Wie sind Eure Erfahrungen? Wir haben bald einen Termin mit der Schulleiterin.

LG maxikid

Vorschule = falsche Entscheidung?

Antwort von ccat  -  06.09.2011
Hallo,

geht das denn? Wann hat die Schule denn bei euch begonnen?

lg

p.s. Was wird denn in der Vorschule so gemacht?

 
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Vorschule = falsche Entscheidung?

Antwort von MartaHH  -  06.09.2011
Bei uns in HH gibt es ja auch die Vorschule in der Grundschule. In anderen Bundesländern ist das eine ganz andere Einrichtung, da ist die Vorschule oder der Schulkindergarten mehr so eine Rückversicherung. Dort können Kinder hingehen, die mit der 1. Klasse überfordert sind.
In HH ist die Vorschule eine reguläre Möglichkeit, das letzte Kindergartenjahr zu verbringen. Die Kinder werden schon mehr an die Schule und deren Anforderungen herangeführt. Das nur als Einleitung, denn viele werden mit "Vorschule" etwas ganz anderes verbinden.

Dein Kind ist 6 Jahre alt und eigentlich schulreif. Sie kann in die 1. Klasse überwechseln, das wurde in der Vorschulklasse meiner Tochter auch bei ein oder zwei Kindern gemacht. Der Wermutstropfen: die Einschulungsfeier entfällt! Das wird man aber lösen können, oder? (In HH sind die Einschulungsfeiern allerdings traditionell nicht so groß aufgezogen wie in den anderen Bundesländern, da die Einschulung immer an einem Dienstag stattfindet. Da nehmen sich nicht 20 Verwandte den Tag frei. Aus Platzgründen wurde bei uns damals sogar darum gebeten, dass nur die Eltern und kleinere Geschwister kommen mögen, da es sonst zu eng würde. Und das, obwohl die 4 ersten Klassen in zwei Gruppen eingeschult wurden.)

Die beste Schülerin in der Klasse meiner Tochter war übrigens ein Mädchen, das im Oktober 6 wurde. Sie hat das bis zum Ende der 4. Klasse gehalten. Meine Tochter ist mit 5 in die Vorschule gekommen, mit 6 dann normal eingeschult worden. Aber sie hatte das "Glück", sich in der Vorschule nicht zu langweilen...

Wenn es keine zu junge Vorschullehrin ist mit erst wenig Erfahrung, würde ich auf deren Urteil großen Wert legen!

LG, M

Vorschule = falsche Entscheidung?

Antwort von Graupapagei3  -  06.09.2011
Langeweile in der Vorschule ist primär kein Zeich für Unterforderung , sondern eher ein Zeichen für die schlechte Qualität der Vorschule. Und da ist auch der Ansatzpunkt.

Wenn sie schreiben und rechnen lernen möchte, dann sollte sie es dürfen - in der Vorschule und auch zu Hause, denn es hindert dich ja keiner ihr Material an die Hand zu geben.

Mein Vorschüler (12/05) ist in Mathe auf dem Stand der 2.Klasse, liest und ist beim Schreiben ca Stand Ende Klasse 1. Dennoch langweilt er sich nicht in der Vorschule, weil er genügend Anregungen bekommt (Vorschule einer Privatschule mit reformpädagogischem Ansatz).

Ob es sinnvoll wäre, sie jtzt einzuschulen, hängt weniger vom Wunsch lesen und schreiben lernen ab als vielmehr davon, ob die gesamte Reife für die Schule passt.

Vorschule = falsche Entscheidung?

Antwort von Maxikid  -  06.09.2011
Hallo,

die Schule hat am 16.08. begonnen. Ich weiß, dass es bei uns sogenannte Schmetterlingsschulen gibt, dort können die Kinder bei entsprechender Begabung springen.
Ob das an unserer Schule möglich ist, weiß ich nicht. Bin auf das Gespräch mit der Schulleiterin gespannt.

Eigentlich machen sie sehr viel in der Vorschule, z. Zt. lernen sie alles rund um die Sonnenblume inkl. kleiner Rechenaufgaben im Blatt, Samen, Wachstum etc.. Jedes Kind hat bestimmte Aufgaben für das es verantwortlich ist. Die Klasse findet meine Große toll, aber sie möchte jetzt endlich auch lesen, schreiben und rechnen lernen. Es gibt sehr viele Kinder die wesentlich jünger sind als sie und auch in die 1. Klasse gekommen sind. Jetzt denkt sie natürlich auch noch, dass mit ihr etwas nicht stimmt, da sie ja nur in der Vorschule ist. Sie kann abends nicht einschlafen, weil sie so traurig ist. Im KiGa hatte meine Große immer nur eine Stunde Vorschularbeit und nur ein 1/2 Jahr lang.

Gruß maxikid

Vorschule = falsche Entscheidung?

Antwort von Maxikid  -  06.09.2011
Hallo MarthaHH,

wir wohnen auch in HH, die Einschulungsfeier war fast genauso wie die in der 1. Klasse, da hätte sie also nichts verpasst. Es gab halt nur eine kl. Schultüte und einen Rucksack. Daher würde sie da nicht so ins Hintertreffen geraten. Bei uns im Stadtteil sind halt die Klasse alle sehr ausgelastet. Ich könnte mir eher vorstellen, dass es aus Platzgründen evtl. keine Möglichkeit gibt. Bin schon sehr auf das Gespräch gespannt. Denn, die Schule wollen wir eigentlich nicht wechseln. Manchmal ist es doof ein Kann-Kind zu haben.....

Gruß maxikid

Vorschule = falsche Entscheidung?

Antwort von Maxikid  -  06.09.2011
Wir fördern sie auch zu hause. Heute kam sie ganz glücklich aus der Schule nach Hause und denkt gerade über das dt. Pfandsysthem nach. Für ihre Grudschule, an der sie z. Zt. ist, wäre der Sprung in die erste Klasse sehr anstrengend, da die Schule ein sehr hohes Lerntempo an den Tag legt.

Wir werden ja noch erst die Gespräche abwarten. Evtl. machen sie ja ganz viel und meine Tochter stellt es falsch da.

Gruß maxikid

Vorschule = falsche Entscheidung?

Antwort von Doro123  -  06.09.2011
bei uns ist es eine ähnlich gelagerte situation. nur mit dem unterschied, das unsere noch im kiga ist. wir haben auch eine Vorschule, aber da kommen nur die hin, die schulpflichtig sind, aber noch nicht reif genug.

wir haben ein novemberkind und Anfang diesen Jahren, haben wir uns gemeinsam dazu entschlossen sie noch ein Jahr im kiga zu lassen, weil sie sich dort noch gut beschäftigen kann und gerade was sozialverhalten angeht, sie noch einige Missstände hatte.
wie bei euch, gab es aber enorme entwicklungsschübe. sie hat seid dem selbstständig rechnen gelernt, klappt im 10er Bereich gut mit plus und minus, bis 20 gut plus.
in den letzten Wochen kam dann das lesen, sie hat uns plötzlich am essenstisch von den Verpackungen vorgelesen. naja, nun ist aber immernoch ein Jahr zeit, nur bekommen wir sie keinesfalls mehr in die 1.klasse. zudem hat sie das gesamte vorschulprogramm nicht mitgemacht, das will ich ihr nicht nehmen.
wir hatten letztens Gespräch im kiga und sie werden in den Gesprächen in der schule auf ihre "Begabungen" hinweisen, damit dann evtl bestimmte dinge berücksichtigt werden. wie rechnen vielleicht von vornherein in der 2. klasse.

du solltest mit der Lehrerin reden und mit ihr absprechen inwieweit du ihren wünschen zu hause nachkommen kannst.

es gibt ja jetzt auch das Tier-Abc, da kann sie ja schreiben üben:)

Vorschule = falsche Entscheidung?

Antwort von Graupapagei3  -  06.09.2011
Wenn man von vornherein auf Begabungen hinweist, dann weckt man allerdings auch Erwartungen, die dann Kind erfüllen muss.

Ich würde persönlich nicht wollen, dass mein Kind mit dieser Bürde zur Schule kommt, sondern lieber erstmal schauen und auf die Umsicht der Lehrkraft vertrauen.

Außerdem gibt es in jeder Klasse etliche Kinder, die schon mehr oder weniger rechnen können und du weißt doch gar nicht, wo dein Kind in einem Jahr steht. Manchmal widmen sich Kinder plötzlich anderen Dingen und bleiben für Monate auf einem Entwicklungsstand.

Vorschule = falsche Entscheidung?

Antwort von MartaHH  -  06.09.2011
Ich denke auch nicht an irgendeine Art von Begabung, sondern daran, dass da ein Kind ist, das um 29 oder 28 Tage vom Einschulungsstichtag entfernt Geburtstag hat und deswegen noch ein Jahr mit der "echten" Schule warten muss. Es geht sehr vielen Kindern so, deswegen war zumindest im letzten Jahr in Hamburg noch angedacht, zwei Einschulungstermine im Jahr zu machen - wenn man dann die ersten und zweiten Klassen übergreifend unterrichtet, kommt es wunderbar hin. Ich weiß nicht, ob dieser Plan vom Tisch ist.

Am Rande auch ganz interessant: Laut einem Spiegel-Bericht über eine entsprechende Studie vor ein paar Jahren konnten die Vorteile, die die meisten Kinder durch echten Vorschulunterricht erlangten, noch bis in die 9. Klasse nachgewiesen werden. Das bezog sich nur auf die Vorschulen in den Grundschulen, nicht die Vorschulgruppen in den Kindergärten. Trotzdem wurden in den meisten Bundesländern die Vorschulen abgeschafft...

Vorschule = falsche Entscheidung?

Antwort von Maxikid  -  06.09.2011
Der Stichtag in HH soll ja im nächsten Jahr auf den 30.09. verlegt werden. Bin mal gespannt ob das gemacht wird.

Ich denke, dass mein Kind ganz normal begabt ist. Sie kann nur nicht verstehen, warum alle anderen Kinder/Freunde, teilweise erst im Okt/Nov. 05 geboren, in die 1. Klasse dürfen und sie nicht. Ich finde die Arbeit in der VSK an der Grundschule ziehmlich gut. Sie macht ja auch alles mit. Die Kinder sind nett und sie fühlt sich in der Klasse/Schule wohl. Schaden wird es ihr dort bestimmt nicht.

Natürlich kommen jetzt auch alle Besserwisser raus und sagen, haben wir dir doch gesagt, deine Große gehört auf jeden Fall in die 1. Klasse. Wenn nicht sie, wer dann.

Klassen übergreifenden Unterricht gibt es an der Schule nicht. Es gibt aber ein paar Schulen in HH die das machen. Wo die Kinder auch mal für ein paar Wochen in einer höheren Klasse ein "Praktikum" machen dürfen.

LG maxikid

Vorschule = falsche Entscheidung?

Antwort von noahjaden  -  08.09.2011
Mein Sohn (Nov.2005) ist auch in Hamburg grad in die VSK gekommen. Er ist schon sehr weit, schreibt schon recht viel und liest einfache Erstleserbücher, rechnen ist auch schon bis 20 ganz gut zudem 2 sprachig D/Engl.
Er hätte lt. Untersuchung/Kinderarzt und Schule direkt in die 1. gekonnt (klar bei dem Leistungsstand). Die Erzieherinnen rieten mir aber ab und ich hatte auch kein gutes Gefühl, da er einfach recht sensibel und "zart" ist...
Es war RICHTIG so! Er ist keineswegs unterfordert und bekommt genug Input und hat in den 3 Wochen jetzt schon einiges gelernt! Lesen und Schreiben ist doch nicht alles!!! Er kennt plötzlich alle Metalle und interssiert sich sehr dafür welches härter als das andere, er kann jetzt plötzlich die Uhr...KOMPLETT! Und er ist bestens in den Jahreszeiten/Wochen/Tagen etc orientiert und studiert mit Hingabe den Wetterbericht...so Sachen halt!
Wenn deine Tochter deprimiert ist dass sie nicht lesen darf läuft da ganz gewaltig was falsch! Wer hat ihr denn den Floh ins Ohr gesetzt? Bei Interesse kann sie´s doch mit euch üben oder mit größeren Freunden?
Wir sind übrigens auf einer Schmetterlingsschule.

Vorschule = falsche Entscheidung?

Antwort von Maxikid  -  09.09.2011
Wir bringen ihr ja viel zu hause bei, unterstützen sie wenn sie an etwas interessiert ist.. Sie ist auch an vielen unterschiedlichen Sachen interessiert. In der VSK machen sie ja auch andere tolle Sachen. Die Uhr hat sie sich z. B. selber beigebracht.
Es sind aber auch 4,6 Jährige in der Klasse die ja auch ganz anders unterstützt werden. Und sie sieht, das ganz viele jüngere sind als sie und in der 1. Klasse sind. Sie hat die Lehrerin gefragt, ob sie rechnen üben dürfte, und sie bekam ein klares nein von ihr. Leider ist unsere Schule sehr starr, man darf nicht schlecht sein und aber auch nicht sehr gut. Leider sind wir keine Schmetterlingsschule, bzw. haben keine lernübergreifende /Jahrgangsübergreifende Klassen.
Für die 1. Klasse kommt diese Schule auch für mich nicht in Frage. Aber, da in diesem Jahr die VSKs so voll waren, haben wir nur dort einen Platz bekommen.

Schön an der Schule ist, dass sehr viel Sport gemacht wird, da es eine Sport betonte Schule ist. Das liebt sie sehr. Und sie kennt sehr viele Kinder aus der Nachbarschaft. Sie trifft sich auch immer mit den Großen in der Pause.

Gruß maxikid

P.S. Forsmannstraße?

Vorschule = falsche Entscheidung?

Antwort von Maxikid  -  09.09.2011
Sie will aber unbedingt nur in der Schule von einem Lehrer lernen und nicht unbedingt zu hause. So wie die 1. Klassen eben. Wir haben ihr den Floh nicht ins Ohr gesetzt. Ich kann mir nur vorstellen, dass sie das von anderen Eltern aufgeschnappt hat. Denn, wir waren/sind sehr für die Vorschule für so junge Kinder.

Gruß maxikid

Vorschule = falsche Entscheidung?

Antwort von noahjaden  -  09.09.2011
nee, Mümmel.

Vorschule = falsche Entscheidung?

Antwort von Maxikid  -  09.09.2011
Heute hatte meine Lütte viel Spaß in der Schule. Evtl. waren es auch nur die Anfangsschwierigkeiten und sie hat sich damit abgefunden, dass eine Menge jüngere Kann-Kinder in der 1. Klasse sind. Sie spielt ja in den Pausen mit vielen aus der 1. Klasse. Tut ihr auch gut.

Und ich habe mir heute mal die Arbeitsmappe angeguckt. 'Es wurde schon eine Menge gemacht. Irgendwie bin ich ein bsichen erleichtert.

LG maxikid aus Deppendorf


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