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  Beitrag aus dem Forum:   Vorschule


Und nun? :D

Frage von Lola2501  -  15.03.2017
Hallo alle zusammen!

So, unser Sohn (wird im August 6 Jahre alt) hatte heute die Schuleingangsuntersuchung. Wir wohnen in Bayern und somit sind normalerweise alle Kinder, die bis zum 30.09.2011 geboren wurden, dieses Jahr schulpflichtig.

Der Test hat ergeben, dass er kognitiv absolut reif und bereit für die Schule wäre. Emotional habe er jedoch eine recht hohe Frustrationstoleranz (erträgt und duldet vieles, evtl. zu viel?) und das könnte ihm wohl zum Verhängnis werden.

Die Schulpsychologin meinte, die Frage, ob Einschulung ja oder nein, wäre bei unserem Sohn wirklich eine Gratwanderung. Und ich bin auch so unschlüssig, was nun das Beste für ihn wäre!

Angenommen, er bliebe ein weiteres Jahr im KiGa, was könnten wir ihm zusätzlich anbieten, um ihm das Input zu geben, das er einfordert? Leider gibt es hier die klassischen Vorschulklassen nicht mehr!

Und hat vielleicht jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir ein wenig davon erzählen?

Lieben Dank vorab!
Lola

Und nun? :D

Antwort von lubasha  -  16.03.2017
Ich lasse mein kognitiv absolut fittes Kann-Kind für ein Jahr länger in der Kita. Die Fragen, wie es dann geht, stelle ich mir auch. Mir macht die Sorgen nicht das Kita - Jahr (unsere Gruppe ist viel Unterwegs, jetzt bei gutem Wetter werden die Spielplätzen in der Umgebung erforscht, morgen fahren sie zu einem Spielplatz weiter weg, sonst in den Wald, in Museum waren sie erst am Montag, zu Wunderland, ins Theater und Kino...... schaden wird es sicher nicht). Bin sogar ziemlich sicher, dass das Kind dieses Jahr genossen wird.

Zusätzlich fängt er gerade mit dem gewünschten Instrument, ab September darf er zu dem gewünschten Sport (bis dahin hat die Mannschaft einige Wettkämpfe, da wurde er raus genommen. Im September wechseln die Kinder zu U11, da darf er mit noch 5 bei U9 Kindern mitmachen ). Das Jahr wird ihn auf jedem Fall reifen lassen.

Aber vor der Einschulung danach graust es mir. Die Schule wo meine Tochter ist und der eingeschult wird, ist toll, kann aber nur bedingt gut mit den zu fitten Kindern umgehen. Meistens bleibt nur der Sprung in die 2 Klasse. Da wir es für dieses Jahr nicht ausschließen können, lassen wir das Kind gerne noch ein Jahr in der Kita.
gegen der Besuch von Vorschulklasse spricht, dass die kognitiv fitte Kinder eher reifen, als pauken sollen. Dann lieber zum Spielplatz und in den Wald.

 
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Und nun? :D

Antwort von clarence  -  16.03.2017
Es gibt bei beiden Varianten (noch ein Jahr im Kiga bzw. dieses Jahr schon Einschulung) Vor- und Nachteile.
Du kennst dein Kind am besten. Wird es sich bei noch einem Jahr im Kiga langweilen, weil es schon rechnen,... will?
Es gibt Kinder, die haben absolut keinen Drang Schreiben und Rechnen zu lernen und dann gibt es wieder welche, die sind totunglücklich wenn sie das nicht tun dürfen.
Ich würde das von deinem Kind abhängig machen was das beste ist.

Und nun? :D

Antwort von Murmeltiermama  -  17.03.2017
Man (bzw. Kind) kann es den Fachleuten aber auch nicht recht machen. Frustrationstoleranz zu niedrig, Frustrationstoleranz zu hoch. Das sind Kinder und keine Maschinen. Kinder mit Charakter und individuellen Besonderheiten. Ich finde es schlimm, wenn sie und ihre Eltern deshalb so verunsichert werden.

Zur Rückstellung: Keiner hier kennt Dein Kind. Allgemein lässt sich sicher sagen, dass man kein Kind nur wegen ein paar unüberlegter Worte der Amtsärztin zurückstellen sollte. Die kennt ihn doch auch kaum. Besser mit den Erzieherinnen oder mit guten Freunden von euch sprechen, die ihn einschätzen können. Und ja, es ist ein Problem, wenn ein Kind in Klasse 1 schon lesen und bis 100 rechnen kann. Die allermeisten Schulen können damit kaum umgehen. Gibt natürlich Ausnahmen, aber meist langweilen sich die Kinder dann und einige verpassen dann in Klasse 2 oder 3 den Anschluss, weil sie einfach total abgeschaltet haben und nicht merken, dass jetzt wirklich etwas Neues kommt.

Und nun? :D

Antwort von starlight.S  -  17.03.2017
Hi, "wir" hatten mit der besten Freundin meiner Tochter ein ähnliches Problem (Bayern und im September erst 6 geworden), die Kleine war aber eher zu schüchtern. Einer Rückstellungen wurde nicht zugestimmt. Sie hat sich anfangs etwas schwer getan, ist jetzt aber ein glückliches Schulkind!
Ich würde mich mit den Erzieherinnen besprechen, wegen einer zu hohen Frustrationstoleranz würde ich eher nicht zurück stellen. Was will denn dein Kind? Ist ja auch wichtig, ob er sich schon voll auf Schule mit lesen und schreiben lernen freut oder ob er da noch nicht so interessiert ist...

Und nun? :D

Antwort von Lola2501  -  18.03.2017
Habt lieben Dank für eure Antworten!

Ja, ihr habt vollkommen recht - wir kennen unseren Sohn am besten und können daher auch am allerbesten entscheiden, was die beste Lösung für ihn ist.

Ende April gibt es noch ein sog. "Schulscreening" direkt in der zukünftigen Schule. Schauen wir mal!

Viele Grüße
Lola

Und nun? :D

Antwort von Badefrosch  -  19.03.2017
Ich würde einschulen. Wenn es nach der Frustrationstoleranz geht, dann dürfte mein 9-jähriger immer noch nicht in die Schule.

Schau ggf. ob es eine SVE (= schulvorbereitende Einrichtung) gibt, da können Kinder sehr gut reifen. Ich habe ich da als bei meinem fälschlicherweise für die Diagnoseförderklasse entschieden. SVE wäre besser gewesen.

Und nun? :D

Antwort von Pabelu  -  27.03.2017
Einschulen.
Bei uns ist genau anders herum
Auch kognitiv super weit, niedrige Frustrationsgrenze.
Er verliert schnell die Lust und bricht ab.

Aber im Kindergarten ist das letzte Jahr sehr anstrengend.
Er ist total unterfordert, sehr gelangweilt und fängt an Quatsch zu machen.
Wir sind froh, dass in 3 Monaten Schluss ist.

Und nun? :D

Antwort von DK-Ursel  -  18.03.2017
Hej!

Unsere Töchter waren, O-Ton Pädagogen: "Vom Kopf her absolut klar zur Schule", aber sie hatte nauch noch soziale Felder zu beackern.
Das fand ich wichtig, damit sdie in der Sucle in TRuhe auf alles Neue reagieren und ihren Kopf auch gut anwenden konnten.
Soziale Fähigkeiten sind hier eh sehr wichtig, bedeuten aber überall für das Lernen viel.

Beiden Töchtern hat das letzte Jahrim KIGA gut getan.
Sie haben sich (erst dann) von ihren dominierenden Freundinnen gelöst - was ein harter Schnitt war, obwohl die eine mit dem Mädel bis heute durch dick und dünn geht.
Aber das war fast wie eine Ehescheidung, ein steter Prozeß, beid em alle lernten.

Es hat ihnen auch gut getan, die deutlich Großen zu sein, die auch andere Angebote bekamen (im Weihnachtstheaterstück, beim Sommerfest u.a. auch Ausflügen und Co) und überhaupt war das eben ein wichtiges Jahr für ihre entwkcklung, das sie in Ruhe unter bekannten Gegebenheiten ausleben durften.

Sie haben mit 5 Jahre angefangen, Violine nach der Suzikumethode zu spielen - sie hatten jede Woche in sportliches Hobby - sie hatten viel Zeit zum altersgerechten Spielen, und das ist dank ihrer Ausgeglichenheit auch lange Zeit in der Scule so geblieben.
Sowohl Sport als auch ein INstrument etc. fördern viele Eigenschaften,die auch inder Scule wichtig sind:
Konzentration, Ausdauer, Trainieren mit anderen, einzelnes Üben zuhause, Mißerfolge durch Einsatz ausmerzen, gemeinsame Bescheide annehmen, im Team arbeiten etc.

Wie mein Schwiegervater (Lehrer) und andere Freunde (Pädagogen) sagten:
man hört selten von zu spät eingeschulten Kindern, zu früh eingeschulte kommen öfter zurück.
UND:
Die meisten sind eher vom Kopf als vom Sozialen/Emotionalen reif genug.

Gruß Ursel, DK

Und nun? :D

Antwort von mellomania  -  22.03.2017
ich würde das screening abwarten. und wenn ihr zurückstellt, dann nicht im kindergarten lassen. was soll er da? in die grundschulförderklasse, so wie es hier gemacht wird. im kiga ist er dann zu weit, in der gfk wird er gefördert udn auf die erste klasse vorbereitet. das ist KEINE vkl Klasse für kinder, die kein deutsch können. bitte nicht verwechseln.

Und nun? :D

Antwort von lubasha  -  18.03.2017
Hier war es einmal umgekehrt. Kindgroß war sozial und emotional vor der Kopfreife schulreif. Fazit: nach der Einschulung war sie unglücklich, und erst mit dem Sprung und passenden Reife der Mitschüler ging es ihr gut.

Mein kleiner Wirbelwind reift nach. Jeden Monat macht er einen Satz nach vorne. Bin schon gespannt, was in 1,5 Jahren mit der Einschulung zusammen kommt. Vom Kopf könnte er vor 1,5 eingeschult werden. Bei ihm trifft es doch, dass die Zeit zugute kommt.


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