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Mitsprache bei Schulwahl?

Frage von Onlinchen  -  06.10.2007
Hallo!

Unsere Tochter kommt 2008 zur Schule und freut sich schon sehr darauf...

Der Kiga hat uns schon vergangenes Jahr gesagt, wir sollten uns nach alternativen Schulen umsehen, weil unser Kind "eine sehr schnelle Auffassungsgabe hat und in der Schule schnell unterfordert würde".

Unsere Wahl ist nun auf eine MontessoriSchule gefallen, weil diese auf die induviduelle Lerngeschwindigkeit der Kinder eingeht und weil diese sehr gut erreichbar ist.

Nun kamen die letzten Tage die Briefe der regulären GS sowie der Montesorrischule...ABER unser Kind will auf beide nicht!
Sie möchte auf die GS, welche 2 ihrer Kigafreunde besuchen werden: eine GS, mit Förderung von hochbegabten Kindern. Der Kiga schlägt für unsere Tochter auch die Schule vor, aber dagegen spricht z.B. die schlechtere Erreichbarkeit der Schule.

Was würdet Ihr raten? Den beschlossenen Weg weiterverfogen oder die Argumente unseres Kindes berücksichtigen?

LG Anja

Mitsprache bei Schulwahl?

Antwort von ClaudiP68  -  06.10.2007
Hallo!

Wenn der Kiga die Schule vorschlägt und sie auch Deinem Kind zusagt, würde ICH sie mir mal genauer ansehen, ob sie auch mir zusagt.Dann würde ich mir eine 2. Meinung einholen ob solch eine Schule notwendig ist.
Auch die Montessorischule würde ich GENAU unter die Lupe nehmen ;-). Da gibt es wohl Solche und Solche.
Wenn MEIN Bauchgefühl stimmt, dann ist mir der Weg fast egal.

Gruß Claudia

 
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Mitsprache bei Schulwahl?

Antwort von glückskinder  -  07.10.2007
Wir wollten damals, dass unser Großer auf die BIP- Schule geht. Er wollte absolut nicht. Er wollte in die GS, wo alle seine Kinder hingingen. Wir haben ihn entscheiden lassen und es war gut so. Die BIP wäre es nämlich nicht gewesen. Seinen übernatürlichen Ehrgeiz, seinen Pefektionismus hat er sehr schnell in der Schule abgelegt. Ein Kind ändert sich.
Lasst eure Tochter entscheiden, auch wenn jetzt viele Eltern schreien, dass Kinder dies in dem Alter noch nicht können. Doch! Wir haben unseren immer entscheiden lassen. Haben ihm Vor- und Nachteile dargelegt und er hat bisher immer "richtig" entschieden.

Mitsprache bei Schulwahl?

Antwort von frotteemonster  -  08.10.2007
Hallo!

Mein Großer ist jetzt im 2. Schuljahr und er ist als einziges Kind aus seinem Kindergarten an seine jetzige Schule gegangen.
Und bei meinem Vorschulsohn wird das auch so sein, wobei der es wohl etwas leichter haben wird, weil er durch den Großen schon einige Kinder kennt.

Ich find das jetzt nicht so schlimm, wenn die Kinder von ihren Freunden „getrennt" werden. Sie finden in der Regel relativ schnell Freunde und die alten Kontakte können ja auch nach der Schule weiter aufrechterhalten werden.
Bei meinem Großen war es so, dass z.B. sein allerbester Freund schon ein Jahr früher in die Schule gekommen ist. Selbst wenn sie auf die gleiche Schule gehen würden – er wäre sowieso erst mal „getrennt“ gewesen.
Wir haben die Freundschaft allerdings dahingehend unterstützt, dass wir Eltern mit dafür Sorge getragen haben, dass sich die beiden auch noch so regelmäßig sehen. Und das hat jetzt zwei Jahre lang trotz unterschiedlicher Klassen, Schulen, Stadtviertel gut geklappt. Sie haben sich trotzdem einmal die Woche zum Spielen getroffen und das war immer sehr gut und sehr intensiv.

Für mich wäre schon in erster Linie ausschlaggebend ob es eine Schule ist, die ich gut finde und dann kommt dieses Organisatorische mit der Betreuung und der eigenen Arbeit.
Mein Wunsch war es z.B. eigentlich bei uns auch die Montessorischule zu nehmen, aber das hätte ich dann von den Fahrtwegen morgens nicht hinbekommen. Ich hätte dann drei Kinder in jeweils drei unterschiedliche Einrichtungen an unterschiedlichen Orten bringen müssen vor der Arbeit. Und so hat auch dieser organisatorische Aspekt eine Rolle gespielt bei unserer Schulentscheidung.

Ich bin sonst eher der Mensch, der seine Kinder mitbestimmen lässt und hier wird auch vieles lange diskutiert. Aber bei manchen Dingen spielen eben auch Faktoren eine Rolle die die Kinder nicht so beurteilen können.
Mein Sohn fand es erst auch doof, dass er als Einziger aus seiner KiGa-Gruppe auf eine andere Schule gehen sollte, aber es gibt an jeder Schule einige Dinge, die man schmackhaft machen kann – gerade bei der Montessorischule gibt es da ja viele Dinge ;-)

Viele Grüße und eine gute Entscheidung wünscht
Katrin

Mitsprache bei Schulwahl?

Antwort von TineS  -  08.10.2007
ganz ehrlich, die Freundschaften müssen die Schulzeit nicht überdauern. Das wäre der letzte Punkt der wichtig wäre *find*

Mein großer ist jetzt in der 2. Klasse und die meisten mit denen er spielt, waren zwar schon mit ihm im KIGA, aber damals spielte er mit denen gar nicht. Seine alten Freunde sind zwar noch da, aber nicht mehr in dem Umfang wie früher.

Wir würden auch ne Montessori für den 2. in Erwägung ziehen, allerdings sind die uns viel zu teuer.

lg tine

Mitsprache bei Schulwahl?

Antwort von Onlinchen  -  07.10.2007
Vielen Dank schon für die Antworten.

Da wir beide berufstätig sind, ist natürlich auch die Nachmittagsbetreuung und die Optimierung der Wege für uns sehr wichtig.
Die MontessoriGS bietet dieses eben VIEL besser. Auch die Kinderzahl ist optimal, motivierte Lehrer usw....
Nur der Freunde wegen eine andere Schule wählen? Ist es nicht eher so, dass auch die Freunde sich ändern?

LG Anja

Mitsprache bei Schulwahl?

Antwort von glückskinder  -  07.10.2007
Am Anfang nicht. P. hat seinen Freund im Kindergarten 4 Jahre und jetzt nochmals vier Jahre. Achte Jahre kann man nicht so wegwischen. Eine Freundschaft kann bleiben.

Mitsprache bei Schulwahl?

Antwort von Si+Jo+Jo+Fr  -  08.10.2007
Wochenende sehen.

Ihr seid beide berufstaetig, und wenn die Montessori, die "bessere" Wahl ist fuer euch, wuerde ich auf Freundschaften nicht soviel geben. Guck, dass die Kinder sich eben ausserhalb der Schule regelmaessig treffen.
Und ich denke, dass sich Freundschaften in der Schule schnell umorientieren werden.
LG

Mitsprache bei Schulwahl?

Antwort von Onlinchen  -  08.10.2007
Dein ausführlicher Bericht hat mich ermutigt, weiter den Weg zu gehen.

Die beste Freundin geht schon zur Schule, die andere kommt ein Jahr später zur Schule...ich glaub nach allen kann man sich nicht richten.

Unsere Tochter wird eben sonst auch oft befragt, sicher ein Grund weshalb sie nun etwas quer schlägt. Zum Glück ist ja bis zur Einschulung noch etwas Zeit.

LG Anja


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