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  Beitrag aus dem Forum:   Vorschule


Frage zum IQ

Frage von lucalara  -  29.06.2010
Hallo,

unser Vorschulkind ist Autist mit einem IQ von 114, was ja überdurchschnittlich ist. Laut Psychologen ist es bei Autisten schwierig den IQ zu testen und in einem Alter von 6 Jahren noch recht unsicher, ob es auch stimmt.

Luca hat sich das lesen mit 5 Jahren selbst beigebracht und liest inzwischen auch schwere Wörter nur eben langsam. Er rechnet sicher im 20 Bereich und zählt im Hunderterbereich. Er hat ein sehr gutes Gedächniss und erklärt Begriffe wie Metamorphose oder die einzelnen Funktionen der Organe. Er lernt mit Vorliebe latainische Begriffe und lernt diese spielend leicht. Er interessiert sich für den Zellaufbau und andere biologische Abläufe. Das ist wohl seine Teilbegabung, die so bei Autisten typisch ist.
Nun wird er ja eingeschult und wir sind noch immer skeptisch ob die Schulwahl die Richtige ist und ob er dort nicht unterfordert ist, was ja für seine Motivation sehr schlecht wäre.
Mein Verdacht geht dahin, dass er vielleicht hochbegabt ist und dann wäre die Schule definitiv nicht für ihn geeignet.

Nun meine Frage an Euch, welche Eurer Kinder lesen schon und rechnen wie unser Luca. Ich habe hier wenig Vergleich und er ist der einzige im Kiga der liest und rechnet.
Wäre hilfreich für mich, wenn das doch bei manchen Kinder auch so ist und somit er nur einfach im guten oberen Durchschnitt liegt. ( daher keine Hochbegabtenförderung braucht, denn das hat ja auch so seine Problemchen insbesondere zusammen mit seinem Autismus)

Danke für Eure Antworten.

LG Johanna

Frage zum IQ

Antwort von mozipan  -  29.06.2010
114 ist ein normaler IQ, liegt aber im oberen drittel bis 129 ist völlig normal und erst ab 130 beginn HB außerdem ist der Test aj wie schon vom Psychologen gesagt, ziemlich unsicher.

Er ist sicher ein cleveres Kerlchen aber ich glaube kaum, dass er eine HB-Förderung braucht. Evtl besteht bei ihm die Möglichkeit nach dem ersten Halbjahr im 1. Schuljahr in die 2. Klasse zu springen, damit ihm das ganze nicht zu langweilig wird. Und ob er dann doch irgenwann noch mehr Förderung braucht, wird sich rausstellen. Da würde ich mir jetzt noch nicht zuviel stress machen. Wie alt ist er genau?

Zu deiner Frage ob es noch mehrere solche Kinder gibt: Ja.

Meine Große konnte vor Einschulung lesen und zwar recht flüssig und die Kleine konnte schon bis 100 rechnen (plus, minus und mal)

Die Große kam mit 6 Jahren und 2 Monaten zur Schule und die Kleine mit 5 Jahren und 11 Monaten.

Ich kenne einige Kinder die schon lesen und rechnen konnten, bevor sie zur Schule kamen. Ist hier auf unserer Schule schon häufiger vorgekommen.

 
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Frage zum IQ

Antwort von Graupapagei3  -  29.06.2010
Meine Erfahrung nach 3x 1.Klasse - es gibt wenig Kinder, die wirklich lesend in die Schule kommen, wobei ich lesen so definiere, dass das Kind die Zeitung lesen kann, wenn vielleicht noch etwas langsam und vielleicht mal stockend bei einem Fremdwort, aber doch sicher und so dass es auch versteht, was es liest.
Einfache Wörter entziffern oder kennen ist für mich kein Lesen - dann wären das vielleicht ein paar mehr Kinder.

So waren es 10%. Beim Rechnen genauso. Kinder, die beides konnten dementsprechend noch weniger.

Wir hatten das Problem 3x und 3x führte es über kurz oder lang zu massiver Unterforderung, da sich der Abstand zum Rest der Klasse drastisch vergrößerte. Da half dann langfristig auch keine Binnendifferenzierung.

Den IQ meiner Kinder kenne ich immer noch nicht, weil es keine Notwendigkeit gab, den zu testen.Der Verdacht auf Hb liegt schon lange im Raum, aber wir handhaben es so, dass sie die Förderung bekommen, die sie brauchen und wollen. Der Große besuchte z.B. Mathe für Begabte, das hat die Mathelehrerin initiiert.

Was die Schule anbetrifft, hatten wir sowieso keine bessere Alternative, immerhin waren alle Lehrer sehr aufgeschlossen und haben die Kinder auf ihrem Weg begleitet. Also ich würde erstmal schauen und eben aufmerksam beobachten. Gerade am Anfang ist die Lehrerin viel wichtiger als die richtige Schule.

Frage zum IQ

Antwort von mama von Joshua  -  29.06.2010
Joshua ist 5 1/2 Jahre alt, liest flüssig und rechnet. Schreiben in Druckbuchstaben tut er auch schon ne ganze Weile.

Wir haben auch die Befürchtung, daß er sich in der Schule langweilt und unterfordert ist (kommt erst nächstes Jahr rein), aber wir lassen es einfach auf uns zukommen. Sollte es wirklich so sein, daß er unterfordert ist, kann er immer noch eine Klasse überspringen. Es kann aber auch durchaus sein, daß er ganz normal mitmacht und er sich eben nicht langweilt.

Wir wissen nicht, welchen IQ der Kurze hat (bei der Schwester wissen wir, daß der ziemlich hoch ist), aber wir wissen, daß es ein sehr ehrgeiziges und wissbegieriges kleines Kerlchen ist.

Frage zum IQ

Antwort von Pondus2003  -  29.06.2010
Hallo, mein Sohn konnte mit 5 einhalb Jahren flüssig lesen und kam mit 6 Jahren (8 Monate vor Schulbeginn) plötzlich mit einem Zettel an auf dem stand "Adrian hat seiner Oma einen Dekel über den Kopf geschtülpt".
Er wurde trotzdem erst mit 6,5 Jahren eingeschult und kommt jetzt im Sommer aufs Gymnasium.
Am Anfang war er seinen Klassenkameraden voraus, jetzt am Ende der vierten Klasse sind viele genauso gut wie er.
Allerdings ist er kein Autist, und deshalb ist Eure Situation sicher anders. Ich würde aber eher versuchen, Euren Sohn seine Spezialbegabungen ausleben zu lassen als ihn in allen Bereichen "am Limit" zu fördern.

Viele Grüße, Pondus

Frage zum IQ

Antwort von didi777  -  29.06.2010
Hallo! Werden in solchen Fällen nicht Psychologen (auch Schulpsychologen) zu Rate gezogen? Was sagt denn die Schule dazu? Ich meine eher zu dem Autismus?Wie ist sein soziales Verhalten?
Was die Kenntnisse und Fähigkeiten angeht, das Lesen und Rechnen denke ich, sind völlig im Rahmen - bei uns in der Kita sind mehrere Vorschulkinder soweit, einschließlich auch meine Tochter.
Ich würde mich von Fachleuten und dem/die Schulleiter/in beraten lassen, ob es die richtige Wahl ist.
Viel Glück!

Frage zum IQ

Antwort von mozipan  -  29.06.2010
Alles übrigens Kinder ohne HB

Ich kenne nur ein einziges echtes HB-Kind persönlich.

Frage zum IQ

Antwort von anbeni  -  29.06.2010
hallo,

je nachdem, welche iq skala herangezogen wird, spricht man ab 115 von überdurchschnittlicher begabung und ab 130 von hochbegabung. zum glück gibt es in diesem bereich immer mehr erfahrungswerte. und man weiß heute, daß auch überdurchschnittlich begabte oft "probleme" hochbegabter zeigen.

trotzdem kann man natürlich nicht pauschal sagen, der wert 115 heißt, daß mein kind probleme mit sich und der umwelt hat. es gibt hochbegabte, die ganz "normal" durchs leben gehen, ohne jemals selbst oder durch andere auf den gedanken zu kommen, sie wären anders. dann gibt es aber auch leicht überdurchschnittl. begabte, die massiv probleme haben.

und da das kind autist ist, wird es wahrscheinlich auch nicht sein ganzes potential zeigen beim test, so daß man davon ausgehen kann, daß der wert über 115 liegt.

ich mache mir bei meinem sohn auch so meine gedanken. einerseits ist er im rechnen sehr weit und lesen kann er inzwischen auch flüssig (auch zeitung), andererseits hat er starke soziale und wie man so schön sagt emotionale probleme. es wird immer besser. aber, im moment bin ich manchmal schon ein wenig deprimiert deswegen. er ist extrem verkrampft im umgang mit anderen und entwickelt ständig tics. desweiteren möchte er am liebsten nur ruhe haben. er hat ein paar freunde, aber ständig mit anderen kindern mag er nicht zusammen sein. er ist auch (schon immer) oft sehr negativ eingestellt. die erzieherin meinte, wir sollen das unbedingt im auge behalten, das sich keine depressionen daraus entwickeln.

tja, warten wir es ab, wie die schule wird. aber ich befürchte schon, daß wir einige hürden nehmen werden müssen. es ist echt nicht leicht, wenn ein kind einen spagat hinlegt zwischen geistiger kompetenz (egal ob es schon hb werte erzielt oder nicht) und der sozialen/emotionalen seite. manchmal wünschte ich ich mir ein bisschen weniger vo dem einen, aber dafür ein bisschen mehr von dem anderen und alles in allem ein zufriedenes fröhliches kind....

aber, das wichtigste, was ich in den letzten monaten bzw. jahren gelernt habe ist, daß man einfach das beste daraus macht und versucht sich gar nicht erst probleme vorzustellen, sondern einfach abzuwarten. fällt mir persönlich aber auch nicht immer leicht.


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