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Einschulen, ja oder nein?

Frage von Sandr@1974  -  20.03.2007
Hallo,

wir hatten gestern Einschulungsuntersuchung. Mein Sohn (seit Ende Februar 6 J.) hat es geschafft. Ich muss dazu sagen, er hat Sprachprobleme. Wir sind seit September 05 bei der Logopädin. Es hat sich auch schon gebessert. Aber es ist eben noch nicht in Ordnung. Er hat vor allem Probleme in der Satzstellung und auch bei einigen Buchstaben.
Ich bin davon ausgegangen, dass es nicht ausreicht, um eingeschult zu werden. Und er somit noch ein Jahr Zeit hätte, um seine Aussprache zu verbessern.
Ich habe Bedenken, wenn er zur Schule geht und kommt vielleicht nicht mit, und er auch nichts sagt, weil er zurückhaltend ist, und dann geht er unter.
Was soll ich machen? Mir wurde gesagt, die letzte Entscheidung trifft die Direktorin. Aber ich denke, die sagt ja, um ihre Klassen voll zu bekommen. Aber für ein Kind ist es doch schlimmer, nach einem halben Jahr wieder in die Kita zu müssen oder aber sitzen zu bleiben als gleich ein Jahr später eingeschult zu werden oder seh ich das falsch?
Bin völlig ratlos. Kann mir jemand einen Rat geben?

LG Sandra

Einschulen, ja oder nein?

Antwort von lisah  -  20.03.2007
Hallo,

hier nur mal ein paar Anmerkungen von mir.

Mein Sohn geht in die zweite Klasse und kommt sehr gut zurecht. Er ist ein Januarkind und kam daher mit 6,5 Jahren in die Schule. Es gibt durchaus ein paar (genau drei) Kinder in seiner Klasse die nicht so gut mitkommen und vor allem durch ihr "komisches" Sozialverhalten auffallen. Das sind alles Kinder die im September, Oktober und Dezember Geburtstag haben und somit mit noch nicht mal 6 Jahren eingeschult wurden. Vielleicht ist es nur reiner Zufall aber genau diese "jüngeren" Kinder benehmen sich viel kindlicher, sind psychisch nicht so stabil und können dem Unterrichtsstoff nicht so gut folgen wie die Großen. Nun ja, vielleicht ist es ja wirklich reiner Zufall, aber es sind halt nun hier wirklich gerade die jüngeren Kinder die nicht so gut mitkommen. Dein Sohn soll ja dieses Jahr mit knapp 6,5 Jahren eingeschult werden. Das ist doch richtig schön vom Alter. Nicht zu alt und nicht zu jung. Bedenke bitte auch, daß wenn Du ihn mit 7,5 Jahren erst einschulen lässt, dann ist er nachher mit Abstand der Älteste in der Klasse. Das ist auch nicht immer lustig. Alle seine Klassenkameraden sind dann bis zu zwei Jahre jünger als er. Ob er damit klar kommt.
Wenn er weiter in logopädischer Behandlung ist, dann kann sich in einem halben Jahr (bis zum Schuljahresanfang) noch ganz arg viel tun. Also wenn das rein sprachliche Problem durch die Logopädie gelöst werden kann, dann würde ich ihn eher mit seinen altersentsprechenden Kindern einschulen lassen. Aber nur, wenn er wirlich nur ein sprachliches Problem hat, das sich durch Logopädie lösst.
Noch ein Anmerkung falls Du zufällig aus Bayern bist. In Bayern (ich weiß nicht ob das auch in anderen Bundesländern gilt) kann man in der 5. Klasse nur aufs Gymnasium wechseln wenn man natürlich alle schulischen Voraussetzungen hat und nicht älter als 12 Jahre ist. Wenn Dein Kind also erst mit 7,5 Jahren eingeschult wird, dann wäre es zu Beginn der 5. Klasse und zum Übertritt ins Gymnasium 11,5 Jahre alt. Wenn Dein Kind aber ein Jahr wiederholen muß (durch Krankheit oder was auch immer) dann ist es dann zum Eintritt ins Gymnasium 12,5 Jahr und kann in Bayern kein Gymnasium mehr besuchen. Verrückte Regelung, ich weiß. Informiere Dich doch, ob das in Deinem Bundesland auch so ist.

 
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Einschulen, ja oder nein?

Antwort von Graupapagei3  -  20.03.2007
Also ich würde ihn einschulen, wenn die kognitive Seite stimmt und gezielt weiter an den logopädischen Problemen arbeiten.

Er gehört ja sowieso schon zu den etwas älteren Kindern, da würde ich wohl nicht noch ein Jahr warten.

Einschulen, ja oder nein?

Antwort von Anja + M+M  -  20.03.2007
Hallo,

ich muss zu meinem "Lieblingsthema" doch wieder was dazugeben!

Also, meine Tochter wird im Juni 7 und wird dieses Jahr eingeschult. Sie hatte keine größeren Probleme, außer dass sie emotional und sozial letztes Jahr noch nicht schulreif war. Dieses Jahr ist sie es, freut sich total und ich mich auch! ICH habe jetzt ein gutes Gefühl in bezug auf Schule! Und ich finde, das solltest du auch haben! Wenn DU dir nämlich unsicher bist, ob dein Sohn es schafft, dann spürt er das.

Wir hatten an unserer Grundschule letzte Woche einen Infoabend zum Thema Schulreife, und ein Problem, das ausdrücklich angesprochen wurde, waren Sprachprobleme. Die Lehrerin war der Meinung, dass man zuerst die sprachlichen Probleme in den Griff bekommen sollte, bevor man einschult, eben weil Kinder mit solchen Problemen sich deswegen oft schämen und nicht so gut mitmachen, wie sie eigentlich könnten, weil sie Angst haben, man versteht sie nicht!

Ich würde es wirklich noch mal gut überlegen (was sagt denn eure Logopädin dazu?) und rate generell eher dazu zu warten, wenn man nicht GANZ sicher ist!

Gruß Anja

Einschulen, ja oder nein?

Antwort von Sylvia G.  -  21.03.2007
Hallo,

wir haben auch Probleme mit der Sprache. Stephan ist absolut schulreif - aber auch er hat noch Probleme mit der Grammatik (Satzstellung, Vergangenheitsformen) und ein paar Buchstaben.

Er geht ab September in die Sprachheilschule (die haben wohl den gleichen Bildungsplan wie die Regelschulen).

Klassenstärke 13 Kinder mit 1,5 Lehrern. Da geht er dann hoffentlich nicht unter. Denn diese Befürchtung hätte ich auch.

Gruß Sylvia

Einschulen, ja oder nein?

Antwort von Sandr@1974  -  20.03.2007
Hallo,

vielen Dank. Ja da hast Du natürlich recht. Er ist ja im Sommer schon 6,5 Jahre alt. Ich weiss wie gesagt nicht, wie es richtig ist. Aber da kann mir ja auch niemand helfen.
Mein grosser Sohn (November-Kind) kam mit fast 7 Jahren zur Schule. Aber er war auch sehr weit von der Sprache her und auch von der Entwicklung. Bei ihm war es sogar so, dass er die 3. Klasse übersprungen ist, weil er einfach unterfordert war in seiner Klasse und den Stoff spielend drauf hatte. Aber man soll ja Kinder nicht vergleichen. Ist halt nur komisch, wie Geschwisterkinder so unterschiedlich sein können.
Die Ärztin gestern meinte auch, dass es bei dem Kleinen ja dann auch nicht vererblich sein kann, wenn der Grosse es nicht hat und auch sonst keiner in der Familie. Und somit löst sich vielleicht der "Knoten" ganz schnell und wenn er lesen kann, spricht er es vielleicht auch richtig aus. Aber das sind eben nur Vermutungen.

Liebe Grüsse Sandra


Übrigens wir sind aus dem Land Brandenburg. Bei uns ist der Übertritt erst nach der 6. Klasse.

Einschulen, ja oder nein?

Antwort von Königin  -  20.03.2007
Hallo,

Mein Sohn Christoph ist am 12. August 6 Jahre alt geworden und geht seit Sep. in die Schule (Frühgeburt 32 ssw).
Denke das es wirklich nur Zufall ist das die jüngeren dem Unterricht nicht so gut folgen können. Kommt auch immer auf das Kind selber an. Kenne auch Kinder die mit 7 Jahren eingeschult worden sind und "Probleme" haben. Unserer kommt sehr gut mit und wir sind froh ihn eingeschult zu haben.

Liebe Grüße
Sandy

Einschulen, ja oder nein?

Antwort von Graupapagei3  -  20.03.2007
Also das mit den jüngeren Kindern halte ich auch für einen Zufall, es sei denn die Entscheidung wurde nicht sorgfältig getroffen.

Mein Sohn wurde mit 5 eingeschult (Ende November dann 6) und der Sohn einer Bekannten auch (wurde erst im Januar 6 ).

Die Beiden haben die absolute Klassenspitze gebildet, unser Sohn ist dann auch gesprungen.

Bei uns mussten 3 Kinderdann die 1.Klasse wiederholen - das waren alles Kinder, die mit fast 7 Jahren zur Schule kamen.

Einschulen, ja oder nein?

Antwort von Sandr@1974  -  20.03.2007
Es gibt Leute, die sagen halt, man versteht ihn kaum. Okay, er spricht zu Hause manchmal sehr schlecht. Wenn wir woanders sind, redet er ganz anders, gibt sich Mühe, alles richtig zu sprechen. Das sind dann aber auch Leute, die nicht viel mit ihm zu tun haben/zu tun haben wollen. Wenn man sich mit ihm beschäftigt, versteht man ihn trotzdem.
Er kam letzten Sommer in eine andere Kita, da wir umgezogen sind. Er kannte niemanden dort. Ist von Anfang an allein dort geblieben. Anfangs war er sehr schüchtern, klar. Aber er hat sehr schnell Freunde gefunden, die ihn auch verstehen. Es gibt ja auch noch mehr Kinder mit Sprachschwierigkeiten. Jetzt ist er sehr beliebt in seiner Gruppe. Es wäre halt auch schade, ihn aus seiner Freundesgruppe rauszureissen. Und es ist ja auch noch ein halbes Jahr hin bis zur Einschulung.
Mir wurde auch gesagt, ich solle mich mal erkundigen, ob die Schule einen Sonderpädagogen hat, der noch zusätzlich mit ihm üben könnte. Aber den gibts wohl an dieser Schule nicht.
Allerdings ist jetzt im Gespräch, eine ganze Klasse mit ABC-Schützen aufzumachen, die Sprachschwierigkeiten, weil viele Kinder diese Probleme haben. Nur hab ich da Bedenken, wenn alle "schlecht" sprechen, dass er sich das da wieder abguckt. Oder? (Ist aber noch nicht spruchreif, ist nur erstmal ne Überlegung, will keiner die Kosten für übernehmen.)

LG Sandra

Einschulen, ja oder nein?

Antwort von Graupapagei3  -  20.03.2007
Ich denke mal , dass eine Sprachförderklasse eine gute Lösung wäre. Bei uns gibt es sowas auch, da sind dann nur so 10-15 Kinder in der Klasse, sonst 25-28.

Einschulen, ja oder nein?

Antwort von bigwusch  -  20.03.2007
Hallo :o)


Ich glaube ich würde ihn einschulen, aber das lässt sich ja von uns kaum beurteilen, da wir deinen sohn garnicht kennen :o)

Das mit den Problemen bei den jüngeren Kindern kann ich bei den Erfahrungen mit unserer Tochter und Nichten nicht bestätigen.

Bei unserer Tochter waren es sogar bis auf eine Ausnahme (wo es nur ein Versuch war obs schon klappt)alles die älteren Kinder (also die mit 6 1/2 -7) die Probleme hatten (sozial und teilweise schulisch).

Jetzt im 2. Schj. standen bei 5 Kindern auf dem Zeugnis das die Versetztung gefährtet ist (war Ende 1. Schj. schon knapp). Und da ist keiner jünger als 6 1/2 gewesen bei der Einschulung.

Lg Mel

Einschulen, ja oder nein?

Antwort von Sandr@1974  -  21.03.2007
Hallo Sylvia,

danke für Deine Antwort. Das macht mir doch ein bisschen Mut.
Ich hatte gestern ein Gespräch mit der Logopädin. Sie meinte, sie meldet Erik auch bei der Sprachheilklasse an. Das wären ca. 10 Kinder und es gebe dort eine Sonderpädagogin, die dann eben mit den Kindern übt. Aber ansonsten machen die auch den gleichen Stoff wie eine "normale" Grundschule, nur eben etwas langsamer, dass auch alle Kinder mitkommen. Und bei der Klassenstärke wäre es eben auch gut, weil man sich da auch verstärkt mit den Kindern einzeln beschäftigen kann. In einer Klasse mit über 20 Kindern (wie das bei uns wäre), gehen Kinder mit Sprachschwierigkeiten schnell mal unter.
Die Logopädin meinte auch, dass Erik unbedingt zur Schule muss. Denn er ist schulreif und braucht auch die Herausforderung, ihm ist im Kindergarten schon zu langweilig. Und so gehts den anderen Kindern auch, die dann in diese Klasse gehen werden.

Liebe Grüsse Sandra


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