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Bräuchte mal euren Rat

Frage von Stine90  -  22.03.2011
Aber zuerst zu meiner Situation. Also ich bin ein Au Pair in der USA. Meine Hostfamily hat ein Kind atoptiert das seit anfangs dieses Jahres bei uns ist. Und da liegt das Porblem. Er ist 5 Jahre alt und kommt aus ÄtophienHat vorher in einem Waisenhaus gelebt. Meine Gastfamily hat noch 2 eigene Kinder der kleine ist 2,5 und die grosse ist schon 16.
Aber mein Problem ist im moment der 5 Jährige weill er in letzter Zeit echt schwierig ist. Er ist ein richtiges Energiebündel. Eigntlich von Morgen bis abends braucht er eingtlich action. Mnachmal ist es aber so schlimm da hab ich schon gedacht das der vielleicht ADHS weill er echt dan sehr Hyperaktiv ist dan auch voll schwierig in da runter zu holen. vorallem ist er aber nur so wenn er weiss das er heute ins Fussballtraining geht, ins schwimmbad kann oder wenn die Hausfrau kommt oder mein Hostad. Vielleicht bild ich mir das nur ein aber ist das normal bei einem 5 Jährigen? Sind eure Kids auch voll Energiebündel?

Dann kommt noch das Problem das er auf mich nicht hört. egal was ich ihm sage er geht eigntlich nie drauf ein. Haben dan immer neh riesen Diskussion das dan meistens zum streit wird. Natürlich ist es für ih auch nicht einfach alles neu, umgebung dan neue sprache die er aber fängs ganz gut kann.
liebe grüsse Stine aus der USA

Bräuchte mal euren Rat

Antwort von dhana  -  23.03.2011
Hallo,

das ein 5jähriger ein Themperamentsbündel ist, ist sicher nichts ungewöhnliches.
Mein 6jähriger ist z.B. gestern vormittag im KiGa gewesen, anschliessend hatte er bis 16.00 Vorschule, von der Vorschule aus ist er direkt ins Fußballtraining bis 17.30.
Als er heimkam und gegessen hatte, ist er mit den Brüdern noch raus zum Fußballspielen, der ist nicht kaputt zu bekommen...
Und er fängt morgens um 6 an zu quatschen.. durchgehen, bis er abends endlich im Bett liegt.

Ich denke, das sich bei Dir das ganze noch verstärkt, durch die ganze Situation, so eine Umstellung ist ja doch sehr schwierig für ein Kind.

Er braucht einfach Zeit, er muss erst die Sicherheit bekommen, die Regelmässigkeit kennenlernen. Gerade wenn du sagst, er dreht so auf, wenn er weiß das er heute was besonderes machen darf... ist ja eigentlich irgendwo verständlich, er hat das bisher im Waisenhaus so sicher nicht erlebt. Vielleicht hilft es ihm Fußballtraining oder Schwimmen erst kurz vorher anzukündigen, so das er weniger Zeit hat sich aufzupuschen.

Genauso ist es vielleicht Hilfreich, wenn du mache Sachen nicht in Disskussionen ausarten lässt. Kennst du die Methode kaputte Schallplatte - immer wieder das gleiche sagen, im neutralen Ton, nicht selber reinsteigern, immer wiederholen - z.B. Zieh bitte deine Schuhe an, wenn er nicht reagiert, zieh bitte deine Schuhe an, .... immer wieder. Du hast weniger Stress, und das Kind zieht irgendwann die Schuhe an ;-)
Hilft nicht in allen Situatione, aber es schont manchmal ganz schön die Nerven

Und gesteh ihm einfach ein paar Bonuspunkte zu - er ist ja erst seit 3 Monaten bei Euch - du weißt sicher, wie schwer die Umstellung für dich war, weg von allem vertrauten, lauter fremde Regeln, ... für einen 5jährigen ist das noch viel viel schwieriger.

Lg Dhana

 
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Antwort von marie74  -  28.03.2011
Dass es bei einem 5-jährigen Adoptivkind Probleme gibt, das vorher im Waisenhaus war, die Sprache noch lernen muss, ... ist ja verständlich bzw. wäre mehr als verwunderlich, wenn es nicht so wäre. Aber voller Energie und immer gern in Bewegung, das kenne ich von meinem Sohn auch. Wenn es geht, würde ich versuchen, ihm Möglichkeiten zum Bewegen und Austoben zu geben (Garten? Spielplatz?...) - Was spielt er denn gern Ruhiges? Mag er mit dir Bücher anschauen, ein Spiel machen, Lego bauen ... - versuch doch ihn gezielt damit zu locken, was er gerne Ruhiges spielt, damit er so zur Ruhe kommen kann. Bei uns war das z.B. über Geschichten vorlesen oder Würfelspiele immer gut machbar.

Und nicht diskutieren über Sachen, die einfach sein müssen wie Zähne putzen, Jacke anziehen, wenn´s richtig kalt ist, sich im Auto anschnallen etc. Du bist der Erwachsene und über Notwendiges macht es einfach keinen Sinn zu reden, einmal sagen, warum es sein muss, reicht völlig. Auf der anderen Seite kann er ja bei Dingen, wo es möglich ist, dass er mitentscheidet, einbezogen werden.


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