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An unserer Schule gibt es ab Sommer

Frage von Hofi2  -  20.02.2007
keine 1. und 2. Klasse mehr, sondern eine Grundstufe. Jedes Kind wird nach Wissensstand gefördert und bekommt auch danach Hausaufgaben. Es kann auch nach 1 Jahr (wenn es supergut ist) schon in die 3. Klasse wechseln. Genausogut kann es aber (wenn Defizite da sind) 3 Jahre in der Grundstufe bleiben. Hört sich ja super an, aber ist das wirklich praktikabell?
Was ist, wenn man umzieht und das Kind kommt auf eine andere Schule mit dem alten System. Kommt es dann klar? Hat hier jemand Erfahrungen???

Nicole

An unserer Schule gibt es ab Sommer

Antwort von cheerdance  -  20.02.2007
das wird hier mittlerweile an vielen Schulen gemacht.
Die einen finden das ganz super toll, andere verteufeln das neue System.
Vorteil ist die individuelle Förderung (sofern das wirklich möglich ist und umgesetzt wird). Ich kann mir vorstellen, bei einer Klassenstärke von bis zu 28 Kindern ist eine "individuelle Hausaufgabenverteilung" doch sehr unwahrscheinlich. Ein hohes Mass an Selbständigkeit wird dort wohl Grundvoraussetzung ein - den wenn die "neuen" Erstklässler lesen und schreiben lernen und die ersten Mathekenntnisse vermittelt bekommen - müssen die Zweitklässler andersweitig beschäftigt werden und umgekehrt.
Bei den reinen 1. und 2. Klassen ist das vielleicht einfacher und eine stärkere Förderung einzelner kann dort vielleicht nur mit Zusatzarbeiten erreicht werden. Dafür kann man hier den I-dötzchen aber vielleicht eine leichtere Eingewöhnung an die Schule und den Ablauf ermöglichen. Und in den "reinen" Klassen kann sich leichter ein Klassenverband bilden - den im Normalfall bleiben die meisten ja 4 Jahre zusammen.
Es hat wohl beides seine Vor- und Nachteile und diese sind dann wohl zusätzlich noch von Kind zu Kind unterschiedlich. (Ähnlich ist es doch schon im Kindergarten mit festen Gruppen oder offenem Konzept)

 
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An unserer Schule gibt es ab Sommer

Antwort von Graupapagei3  -  20.02.2007
Es kommt stark auf die Umsetzung an, das Prinzip ist toll, meistens funktioniert es aber nicht soo gut. Bei uns hat man viele negative Erfahrungen gemacht, da die Belastung für die Lehrkraft oft hoch ist.

In der Praxis ist es so, dass 1 und 2 meistens doch ziemlich getrennt behandelt werden und die Durchlässigkeit dann nicht so ist, wie man sich das wünscht!

An unserer Schule gibt es ab Sommer

Antwort von Muts  -  20.02.2007
Ich kann mir das nur an Schulen mit kleinen Klassen vorstellen. Wenn da pro Klasse 25 Schüler sind, dann ist fraglich, wie weit ein Lehrer da noch die Kinder individuell fördern kann.

Ich habe von einer Bekanneten gehört, dass bei ihnen im Dorf auch die erste und zweite Klasse zusammen sind,( je aber nur 6-8 Schüler) und das man das kind auch im Januar noch einschulen kann und es dann je nach Entwicklungsstand gleich in Klasse zwei kommt oder dann im September noch einmal die erste Klasse mitmacht vom Stoff.

Grüße von Muts

An unserer Schule gibt es ab Sommer

Antwort von glückskugel  -  21.02.2007
Also ich finde das Prinzip echt klasse. Es würde mir die Entscheidung leichter machen, ob ich mein Kann-Kind einschule. Außerdem ist es im normalen System kaum möglich, sehr schnelle Kinder eine Klasse überspringen zu lassen. Wenn das System gut umgesetzt wird, könnte man wirklich unterschiedlich leistungsstarke Kinder auch unterschiedlich fördern.
Allerdings sehe ich genau wie die anderen auch die Schattenseiten: Die Lehrer sind dadurch stärker belastet, wenn man keine Entlastung durch geringere Klassenstärken schafft. Außerdem könnten die "schlechteren" Schüler, die dann 3 Jahre brauchen, schnell als Verlierer dastehen. Das würde dann wieder den sinnlosen Ehrgeiz der Eltern wecken, dass ihr Kind keinesfalls 3 Jahre in die Grundstufe gehen kann. Hat halt alles auch seine Schattenseiten.
Das eigentliche Problem sind die großen Klassenstärken. Mit kleinen Klassen und gut qualifizierten Lehrern ist das System dann nur noch Nebensache.

In unserem Kindergarten hat man das gemischte System vor 2 Jahren durchbrochen und eine Schulanfängergruppe gebildet. Es war nämlich nicht möglich, in den gemischten Gruppen den Schulanfängern die nötige Aufmerksamkeit zu geben.

LG,
Stefanie


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