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Geburtstagseinladung

Frage von Streuselchen - 20.08.2018

hallo zusammen,

und schon wieder gehts um Geburtstag ;-)

Ich will eigentlich gar keine Meinung / Tipps, aber es beschäftigt mich. Naja, vielleicht hat doch jemand einen Rat!?

Kind2 hat jetzt mit den Freunden Geburtstag gefeiert.
Eingeladen war auch ein Mädchen, dessen Vater vor ca. 6 Jahren plötzlich verstorben ist. Einfach so, von jetzt auf gleich. Das heißt, das Kind hat den Vater leider nie kennengelernt. Für sie ist der Zustand ganz normal, sie redet auch völlig unbefangen über ihn, er gehört dazu, auch wenn er nicht da ist. Die Mutter erzählt aber anscheinend auch viel über ihn.
Ansonsten ist das Kind wie jedes andere, lustig, laut, mal frech ... wie Kinder oben so sind.

Bei der Einladung habe ich aber ganz schön geschaut, denn ich hatte nicht nur das Kind dabei, sondern auch dessen Mutter und die Oma! Von einer anderen Mutter habe ich jetzt erfahren, dass das Kind niemals alleine irgendwohin geht oder darf.

Ich hatte eigentlich alle Hände voll mit den Kindern zu tun, jetzt hatte ich auch noch Mutter und Oma zu unterhalten. Auf so eine Situation war ich gar nicht vorbereitet. Irgendwie - entschuldigt, aber es ist so - wirkten die beiden ein bißchen wie eine Spaßbremse. Die Mutter hat das Kind immer wieder gerufen, Temperatur gefühlt, weil "es doch so heiß ist" und "Kind dann immer schnell Kopfschmerzen bekommt" - was dann am Ende auch so war. Kind lag in Mamas Armen und ihm war übel.

Ich habe viel Verständnis und ich fühle auch mit.
Aber für mich war dieser Geburtstag doppelt anstrengend.
Soll das jetzt jedesmal so sein, auch wenn es um einen Spielenachmittag geht? Ich kann mich doch nicht jedesmal mit Mutter und Oma an den Tisch setzen und warten, während die Lüten spielen!

Ganz ehrlich: HILFE!

LG
Streuselchen

Re: Geburtstagseinladung

Antwort von Strawberry7 - 20.08.2018

Hallo,

man kann nicht in andere Menschen hineinsehen und wenn das Kind noch nie bei euch war, war es ihm vielleicht lieber dass jemand mitkommt/ wenn ich die Eltern nicht kenne, wo mein Kind eingeladen ist, will ich mir auch mal die Situation vor Ort anschauen.
Gut, dass gleich Oma + Mama erschienen sind, ist vielleicht ein bisschen viel.

Aber wenn euch was an dem Mädchen liegt, lernt es doch besser kennen, ladet sie mal mit Mama zum Spielen mit ein und dann wird sich das sicher geben, dass die Mama zum nächsten Geburtstag mitkommt.
Mein Kind hat auch eine Freundin, die besucht uns auch immer nur mit Mama. Ich finde das nicht weiter schlimm... sind halt nicht alle Kinder gleich ;-)

LG

Re: Geburtstagseinladung

Antwort von knuffelbär - 20.08.2018

Um welches Alter geht es denn? Bis etwa zwei/drei finde ich es noch normal, mit drei/vier dann akzeptabel, ab fünf geht das gar nicht.

Wir haben immer schon die Einladung entsprechend formuliert, also ein "nach der Feier können deine Eltern dich da und dort abholen"

Am Kindergeburtstag bin ich voll für die Kinder da und kann ehrlich keine Erwachsenen gebrauchen. Einmal hatte ich welche die es nicht so einsahen, da sie aber null bewirtschaftet wurden (wieso sollte es Kaffee für Kindergartenkinder geben?) und mein Tisch war nun mal für die Kinder da. Konnten diese Helikopter Eltern gar nicht verstehen. Bis ihr Kind zwei Monate später Geburtstag hatte und die sich Tausend mal entschuldigten, weil sie plötzlich feststellten, dass ihr Platz nicht für Kinder und Eltern ausreicht.

Re: Geburtstagseinladung

Antwort von Jomol - 25.08.2018

Ich denke, mit 5 Jahren- und die muß sie ja mindestens sein, wenn der Vater vor 6 Jahren gestorben ist, ist das schon befremdlich. Mit Oma noch sehr viel mehr. Ich war ab drei nicht mehr mit und da war auch nur noch einmal eine Mutter mit bei uns- da hatten sich die Eltern ganz frisch getrennt. Die habe ich dann aber auch "angestellt".
Lad sie mal so zum Spielen ein, wenn sie da wieder zu dritt kommen, wäre das wahrscheinlich mein letzter Versuch. Der Mutter allein kann man einen Tipp geben. Es ist tragisch und schlimm, aber es ist lange her und sie muß ihrem Kind eine Chance geben- wie will sie das denn in der Schule machen? Kann man nicht sofort sagen, aber das klingt nach Psychotherapiebedarf. Das Kind kann einem leid tun, aber das ist nicht wirklich in Deiner Macht.
Grüße,
Jomol

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