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Probleme bei Tagesmutter

Frage von Ina-Maike - 24.01.2013

Wie ich schon ab und zu geschrieben habe, ist Arthur seit der 11. Woche bei einer Tagesmutti und das lief bisher alles super.

Sie hat selbst einen Sohn, der 6 Tage jünger ist als Arthur und einen 3 Jährigen. Ihre 2 Kinder und Arthur wachsen als quasi zusammen auf und wir fanden das ideal. Wir verstehen uns mit ihr und ihrer Familie super und haben uns schon öfters gegenseitig besucht.

Nun weint Arthur seit ca 14 Tagen frühs, wenn ich ihn übergebe. Sonst hat er immer gestrahlt und konnte gar nicht schnell genug auf den anderen Arm. Heute früh hat er zum ersten Mal nicht geweint.

Dafür hat sich gestern die Tagesmutti mit meinem Freund unterhalten, dass sie bald nicht mehr wisse, wie sie Arthur noch animieren könne. Er würde sich kaum bewegen und nur ruhig rumsitzen. Wir haben gefragt, ob sie von unserem Kind redet, denn Arthur ist ein kleines Wirschteufelchen. Er ist ständig am Machen und klettern auf uns rum, spielt, erzählt - wir bewundern ihn immer, was er für eine power hat, während wir total kaputt sind. Ja, davon ist bei ihr nicht zu merken. Sie hat ihm sein Spielzeug sogar um ihn herum gestellt - er hätte sich nicht weit bewegen müssen - nichts :-(

Ich habe jetzt nur eine Vermutung. Arthur ist vor einer Weile beim Hinstellen bei ihr auf dem Laminat ausgerutscht und hat sich ziemlich stark am Kopf gestoßen. Er hatte sogar eine kleine Beule.

Kann das dir Ursache für sein geändertes Verhalten sein?

Er sitzt jetzt im übrigen in einem anderen Bereich und auch auf einer Decke, so dass er nicht mit dem Laminat in Kontakt kommt.

Auch wenn die Tagesmutti mit ihm und den anderen Kindern spielt, lächt er, aber weder krabbelt er noch erzählt, was er sonst bei uns sehr viel macht.

Hat jemand eine Idee?

Re: Probleme bei Tagesmutter

Antwort von meerli - 24.01.2013

Ich denke Du solltest dir nicht so viele Gedanken machen.. Max hatten wir damals auch bei einer Tamu und wir hatten immer wieder phasen wo er gweint hat beim abgeben und das sehr tragisch und dramatisch... Beim abholen allerdings konnt er sich kaum trennen... Das gehoert glaub ich zur Entwicklung mit dazu... Ist nicht schoen fuer dich als mama aber das hat nichts zu sagen...
Das andere Thema... Marlon ist auch schon "schwer gestuerzt" und traut sich dann teilweise 2 tage nicht sich hinzustellen.. Aber das gehoert wohl auch zum lernprozess des Grosswerdens..
Das er sich bei der tamu so teilnahmslos zeigt hmmm keine Ahnung..bevorzugt sie ihr eigenes kind vielleicht zu sehr?! Oder animiert sie ihn vielleicht zu sehr?! Vielleicht gehst du mal wieder mit zu ihr...tust so als ob wenn du gehst und Setzt dich aber irgendwo ins eck wo arthur dich nich sieht und beobachtst das ganze Mal?! Ein kind muss ja nicht immer spielen marlon sitzt bei anderen kindern auch oft da und beobachtet nur... Lg sindy

Re: Probleme bei Tagesmutter

Antwort von Flo2012 - 25.01.2013

ohje, da kann ich dich gut versehen, dass dir das sorgen bereitet. würde mir genauso gehen. flo geht ja auch bereits in die krippe (seit dem 6 monat). er ist auch so ein rockitocki, der keine minute an einem fleck bleibt. wenn er in der krippe ist und dann doch ein mal passiv ist,dann wissen die mädels, dass er jetzt müde (oder eben krank) ist. vor 2 tagen hat er sich gestossen und geblutet - hat auch an seinem verhalten nichts geändert. weiterhin sehr aktiv und aufgeweckt, weinen tut er nicht, fängt immer gleich das spielen an. was ich gerade überlege - wirklich nur eine überlegung und nicht böse oder als angriff gemeint - sind denn noch andere "fremde" kinder bei der tagesmutter. ich bin hier jetzt ja nur laie und überlege, warum er auf einmal passiv ist. spürt ein baby, dass er zwar herzlich willkommen aber nicht familie ist? Wäre ich selbst in der Lage, bei 2 eigenen Kindern ein anderes genauso liebevoll zu behandeln... bei uns lebt ja noch die halbschwester von flo. die hat der papa mitgebracht und das ist gut so. ich versuche sie nicht zu benachteiligen - wenn ich jedoch ganz ehrlich bin ist es nicht das gleiche. zu meinem sohn habe ich eine andere emotionale bindung... kann auch sein, dass meine gedanken jetzt komplett in die falsche richtung gehen. ich finde cindys idee auch prima, einmal wirklich einen längeren zeitraum zu beobachten... kannst du sicher mit der tagesmutti besprechen - sie wird verstehen, warum du dir sorgen machst... ich drück dir die daumen! sollte er sich dort unwohl fühlen, merkt man es häufig auch am ess- und trinkverhalten... wenn das passt, kann es natürlich auch sein, dass es nur eine phase ist... *grübel*

Re: Probleme bei Tagesmutter

Antwort von Ina-Maike - 25.01.2013

Danke ihr zwei, dass ihr euch solche Gedanken gemacht habt!!!

@ Meerli - Das ist keine schleche Idee. Ich muss einfach mal später an die Arbeit und schau mir den Spass dann selbst an. Dass die Tagesmutti ihre eigenen Kindér bevorzugt, kann ich mir nicht sehr vorstellen. Sie hat Arthur in ihr Herz geschlossen und ihr Mann hat sie ab und zu schon spasshaft ermahnt, dass er nicht ihr Kind sei. Sie ist wirklich total liebevoll und hat auch immer mit ihm geübt, wenn wir z.B. von der Physiotherapeutin aus was machen sollten. Mein Freund und ich sind schon am spekulieren, ob das Arthur vielleicht zu viel war.

Wir alle drei sind uns ratlos und ich habe gestern und heute sein Lieblingsspielzeug mitgegeben. Gestern hat er auch das ignoriert und wir werden sehen, wie es heute läuft. Ich bin ja schon froh, dass er nicht jedes Mal weint, wenn ich ihn abgebe. Er hängt momentan aber auch extrem an mir und weint oft sogar, wenn ich aus dem Zimmer gehe.

@ Flo2012

Ich nehme dir doch nicht übel, wenn du mit überlegst. Ich glaube jedoch, dass Arthur dort wirklich liebevoll behandelt wird. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass sich das geändert haben soll. Es könnte der Tagesmutter ja sonst auch egal sein, wenn er nur ruhig rumsitzt. Aber das Gegenteil ist der Fall - sie sucht mit uns Lösungen.

Das Einzigste, was noch áuffällig ist ist, dass Arthur halt Nachts öfters munter wird und dann kaum zu beruhigen ist. Wir haben ihm die Nacht 4.00 Uhr eine Flasche gemacht - ich dachte echt, dass wir über die Phase hinaus seien.

Was solls - mal sehen, wie es heute lief.

Re: Probleme bei Tagesmutter

Antwort von Flo2012 - 25.01.2013

huhu, ich hoffe, heute lief es gut... nachts - da geht es uns leider genauso. er mag nicht ins bett und spätestens zwischen 3 oder 4 will der junge mann auch ein fläschchen. heute nacht hatte er husten, konnte überhaupt nicht schlafen und wollte sogar 3x ein fläschchen. ich bin ein schlafzombie - und - mometan bringt mein lebesgefährte ihn ins bett. alleine einschlafen geht bei uns mometan leider auch nicht mehr... beim papa gehts noch halbwegs, bei mir gibts turnstunde - auch wenn er fast im sitzen oder stehen einschläft. tagsüber ist er trotzdem unkaputtbar - wie ist denn arthur am wochenende, wenn er nicht bei der tagesmutti ist und um 4 sein fläschchen wollte? wahrscheinlich trotzdem wild, oder?

Re: Probleme bei Tagesmutter

Antwort von meerli - 25.01.2013

Wenn Arthur auch weint wenn Du das Zimmer verlässt dann ist für ihn ja auch selbstverständlich bei der Tamu zu weinen...das gibt sich wieder...kommt aber auch wieder...Max hatte selbst mit 4 Jahren noch solche Phasen...

Wie wars denn heute?

Re: Probleme bei Tagesmutter

Antwort von Ina-Maike - 28.01.2013

Schlafzombie - der Ausdruck gefällt mir - das trifft es bei mir auch!

Komisch - bei mir macht Arthur auch mehr Theater als bei seinem Papa. Am Wochenende ist es unterschiedlich - mal haben wir gute Nächte und mal schlechte - ich erkenne einfach keine wirkliche Ursache.

Re: Probleme bei Tagesmutter

Antwort von Ina-Maike - 28.01.2013

Ich hatte gehofft, dass uns solche Phasen erspart bleiben, da er sie ja schon so lange kennt und auch gern hat.

Dieses WE kann man nicht wirklich werten, da wir bei meinem Freund seiner Familie in Köln waren und die Stecke allein schlaucht schon.

Es war aber auch bei seiner Tante und seiner Oma so, dass er anfangs gefremdelt hat und dann erst aufgetaut ist. Aber dort ist er aufgetaut....

Haja - wahrscheinlich auch, weil er mich immer gesehen hat.

Ich gebe ihm auch so viel Nähe, wie er braucht. Er ist eh keine richtige Kuschelmaus sondern eher ein kleiner Wussel. Da geniesse ich die Kuschelphasen um so mehr.

Gestern Abend sind wir wieder zu Hause gelandet und ich habe ihm im Bett die letzte Flasche gegeben. Da hat er geschlafen wie ein Stein.

Bis ca 3.00 Uhr..... Haja- aber es ging dieses Mal. Er hat zu trinken bekommen und ich durfte ihn noch komplett umziehen, da er nass war. Sowas hatte ich auch noch nie.

Er ist mir dabei aber schon fast eingeschlafen und nachdem er dann mit seiner Flasche wieder im Bett lag, war er fast sofort weg.

Was mir bloss auffällt ist, dass er bei solchen Schreiaktionen Blähungen hat. Ich werde ihm vielleicht mal solchen Bäuchlein - Tee kochen.

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