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Angst vor dem Bett ?

Frage von Murmeltier103 - 19.12.2012

pupsi schläft seit dem er 8 wochen alt ist im eigenen Zimmer. Das zu Bett bringen hat schon immer mal mehr und mal weniger geklappt. Aber was er jetzt abzieht macht mich noch kirre! Er schreit schon wenn es ins Kinderzimmer geht und wenn ich es dann wage ihn auch noch ins Bett zu legen wird sich gar nicht mehr beruhigt :( Er darf dann auf mir einschlafen und dann lege ich ihn schlafend ins Bett. Das geht dann dir erste halbe Nacht gut und dann haben wir wieder Gebrüll. Jetzt haben wir keine Ahnung mehr wie wir das handhaben sollen und er ist wieder bei uns in schlafzimmer eingezogen :(.
Ich habe das Gefühl das er Angst vor seinem Bett hat aber warum ?? Er hat da ja nichts schlimmes drinne erlebt.

Vielleicht weiß jemand Rat oder macht das selbe durch ? Wäre für jeden Ratschlag dankbar.

Re: Angst vor dem Bett ?

Antwort von lotti2012 - 19.12.2012

Bei uns ist es nicht ganz so schlimm... Aber sie schläft, nachdem sie nachts munter geworden ist auch nur wieder bei uns ein.... Keine Ahnung wie man das ändern kann....

Re: Angst vor dem Bett ?

Antwort von Crazygirl84 - 19.12.2012

Wir haben das gleiche problem seit ich ihre matraze nach unten gemacht habe,das war vor zwei wochen.bin auch ratlos...

Re: Angst vor dem Bett ?

Antwort von Meffilein - 19.12.2012

auch wenn ihr das nicht gerne hören werdet ^^

das alleine schlafen im baby und kleinkindalter ist kind-typ-abhängig. einige können das und andere können das nicht.
bei denjenigen bei denen es problemlos klappt, heißt das nicht, dass die eltern "alles richtig" gemacht haben. da klappt es eben einfach - glück gehabt.
bei denen wo es partou nicht "klappt" heißt das nicht zwangsläufig, dass die eltern etwas falsch machen. es geht einfach nicht und gut.

entweder kann man das jetzt problembehaftet und zwanghaft versuchen zu ändern.
oder man findet sich damit ab und stellt sich eben aufs kind ein.


ich habe von beiden kindern eines. meine große konnte schon als kleines baby niemals alleine einschlafen. jegliche versuche endeten in schreien und weinen und panik.
anfangs schlief sie im eigenen bett neben dem elternbett. mit etwa 8 monaten haben wir sie "ausquartiert". anfangs unter sehr hohem zeitaufwand, bis das kind endlich schlief. es war furchtbar, ich kroch auf dem zahnfleisch. zumal dieses theater nicht nur abends lief, auch mittags. ich hatte das gefühl ich existiere nurnoch zum windeln wechseln, brei kochen und füttern und ins bett bringen.
dann wurde sie krank und ich hab sie in meinem bett schlafen lassen. und plötzlich schlief sie auch weiter wenn ich aufstand.
seitdem hat die große (jetzt fast 4) fast ohne pausen in meinem bett geschlafen. kurz vor der geburt des kleinen war sie in ihrem zimmer - aber als der kleine kam ist sie wieder zu mir. ich lasse es sie selbst entscheiden - das erspart mir sehr viel zeit.
noch immer schläft sie NIEMALS alleine ein. mama muss dableiben bis sie schläft. wenn sie mitbekommt, dass ich gehe (auch angekündigt - ist ja nicht so als würden wir das nicht versuchen) fängt sie an zu weinen.
also setze ich mich zu ihr, stricke vielleicht ein bisschen und warte bis sie eingeschlafen ist. das dauert wenn ICH das nicht unterbreche indem ich versuche zu gehen etwa 10 minuten. versuche ich zu gehen dauert das ins bett gehen deutlich läänger als 30 minuten.
also wähle ich den "einfacheren" weg und find mich eben damit ab, dass sie nicht alleine einschläft.

den kleinen wiederum den konnte ich von anfang an einfach "weglegen" und nach 5 minuten schlief er. im gegenteil zur großen - wenn ich im raum bleibe bleibt er eher wach als wenn ich gehe.
für mich etwas völlig neues und unerwartetes.
natürlich gabs da jetzt mal immer wieder phasen wo das anders war, teilweise gabs sogar viele tage hintereinander wo er ausschließlich auf dem arm kuschelnd einschlief - aber unterm strich schläft er besser alleine.



also - ich hab da auch schon so einiges durch mit der großen. und ich kann nur empfehlen, das bett nicht als "problem" zu vermitteln. nicht versuchen, mit "gewalt" durchzusetzen. je mehr panik es gibt - desto problematischer wird es.

und man muss sich auch darüber klar sein, dass es wie in allen anderen dingen auch beim schlafen und einschlafen phasen gibt, wo die sache einfach anders läuft. auch diese phasen hatten wir hier zur genüge. als die große 2 war z.b. - da ist sie NUR und AUSSCHLIESSLICH mit papa ins bett gegangen. gut für mich, doof für meinen mann ^^ aber wenn sie papa wollte, bekam sie papa. besser 10 min von papa ins bett gebracht als ne stunde heulend mit mama.

am ende muss jeder seinen eigenen weg finden. ich bin ein fan davon, den kindern das zu geben, was sie brauchen. und wenn sie nähe brauchen und nciht alleine sein wollen - dann bekommen sie von mir nähe.

Hat jemand Erfahrung mit

Antwort von Crazygirl84 - 19.12.2012

Vibrucol?Es ist homäophatisch und unzählige schwören darauf bei Unruhe!
ich werde mich mal weiter erkundigen und es ggbf ausprobieren.

Re: Angst vor dem Bett ?

Antwort von meerli - 19.12.2012

Ratschläge hab ich nicht...aber wir haben das auch schon durch mehrfach...du musstest nur ins Zimmer reigehen ud dann gebrüll ohne Ende...
Allerdings sind wir konsequent geblieben..Trotz Geschrei gehalten und gesungen ins Bett gelegt...rausgegangen und dann alle 2min reingegangen gestreichelt spieluhr aufgezogen bis Ruhe war.... er ist und bleibt in seinem Bett auch nachts... das ist für uns wichtig und er merkt das er nicht allein ist weil er getreichelt wird,wir sind ja da aber er bleibt in seinem Bett...
Ist schon besser geworden...er hat immer noch solche Abende aber bis er schläft dauert es dann max.20 min...früher teilweise 1,5 Std.
LG Sindy

Danke an alle !

Antwort von Murmeltier103 - 20.12.2012

so mädels gestern klage ich mein leid und heute hab ich wenigstens eine kleine lösung gefunden. Ich grenze jetzt das bett wieder ein d.h. ich lege ein Stillkissen ans ende von seinen füßen. er fühlt sich wohl geborgener. er ist sohar dann wieder ohne gebrüll eingeschlafen gerade jetzt wo ich extra diese zäpfchen gekauft habe zu denen ihr mir gerade habt :) da wollte er wohl drum rum kommen :)
ich danke allen für die tolle unterstützung und vielleicht ist das mit der eingrenzung auch ein tipp für euch ;)

Re: Angst vor dem Bett ?

Antwort von Socurly - 19.12.2012

Könnte das am Schub liegen? Hier ist das auch der Fall und wenn sie sich gar nicht beruhigen lässt gehe ich mit ihr ins Wohnzimmer und meist ist dann erst mal Ruhe. Ein bisschen nervig aber ich denke und hoffe das geht wieder rum.

Re: Angst vor dem Bett ?

Antwort von Glückskäfer - 19.12.2012

Wir haben hier exakt das selbe Problem!! Jedesmal wenn ich ihn nachts schlafend ins bett legen will, wacht er wieder auf und weint...

Re: Angst vor dem Bett ?

Antwort von lotti2012 - 19.12.2012

Dann hält unser Schub schon sehr lange an....September.
Die letzten beiden Tage hat mein Mann bei ihr geschlafen und da war es 5 Uhr...wenn ich bei ihr schlafe gegen 1/2h entweder wird's jetzt besser oder er hört die nicht gleich und sie schläft wieder ein.

Re: Angst vor dem Bett ?

Antwort von Meffilein - 19.12.2012

achso als nachtrag
es ist auch egal, das wievielte kind man hat. kinder ticken verschieden.

bei meiner mama war es z.b. so das ihr drittes kind so ein extremes "nicht alleine schlafen" kind war. sie hat jahrelang mit meiner schwester im kinderzimmer geschlafen - weil mein vater sich nicht darauf einließ das baby/kleinkind im schlafzimmer einzuquartieren.
das ging soweit, dass ich mir schließllich als meine schwester ins schulalter kam (und ich schon auf der weiterführenden schule war) mit ihr ein (sehr großes - zum glück ^^) zimmer teilen musste (obwohl genügend zimmer vorhanden gewesen wären) - und sie immer erst dann schlief, wenn ich auch ins bett ging. "verwachsen" hat sich das erst mit etwa 15.


meine mutter hatte bis dahin zwei kinder im alter von damals 2 und 5 und ich und mein bruder waren problemlose schläfer, vom ersten tag im eigenen zimmer und niemals probleme gemacht.
da kann man ja kaum behaupten meine mutter hätte was anders oder falsch gemacht.


dieser umstand und die erzählungen meiner mutter haben bei mir schließlich dazu geführt zu aktzeptieren das es bei meiner tochter eben schwieriger ist mit dem schlafen. ich war völlig überrascht, dass der kleine so pflegeleicht ist. ich hatte erwartet ich krieg noch so ein kind ^^

Re: Angst vor dem Bett ?

Antwort von Alex977 - 19.12.2012

Ich kann Dir nur zustimmen. Ich war so ein Kind, dass nie alleine einschlafen wollte und konnte. Mein Bruder (acht Jahre älter) war das ganze Gegenteil. Der konnte immer und überall schlafen.

Ich dagegen hatte ständig Angst vor dem Schlafen. Warum weiß ich nicht, niemand hat mir was Schlimmes eingeredet oder so. Sämtliche Geräusche die ich im Dunkel hörte machten mir Angst. Selbst die Gardine sah gruselig aus. Aufgehört hat das erst, als ich in der Schule war.

Meine Mutter musste sich auch jedesmal, Abends und Mittags mit hinlegen und war meistens eher eingeschlafen als ich.

Warum das so war? Heute schlafe ich lieber alleine ganz in Ruhe ein. Schon komisch.

Re: Angst vor dem Bett ?

Antwort von Murmeltier103 - 19.12.2012

danke für die ausführliche Antwort und vielleicht kannst du mich ja noch aufklären warum er so plötzlich Angst vorm schlafen hat. Er schläft ja schon ewogkeiten alleine ?

@Crazygirl

Antwort von meerli - 19.12.2012

Wir haben Virbucol Zäpfchen...bei Max damals hab ich den Eindruck gehabt sie wirken bei Marlon dagegen erscheinen mir die Dinger wirkungslos..hab aber in seinen 10 Monaten "auch nur" 3x gegeben.
LG Sindy

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