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Kinderbetreuung-sooo schwer! Was würdet ihr tun?

Frage von Kiesel84 - 26.03.2013

Oh man, ich bin grade so unsicher.
Wir suchen in Frankfurt am Main einen Kindergartenplatz und haben uns derzeit schon in 9 Kitas angemeldet, doppelt so viele folgen bald, aber egal wohin man hört sie sind voll und haben schon so eine lange Warteliste. Ich brauche aber ab nächstem Jahr einen Platz weil ich studieren möchte und es ohne Betreuung nicht schaffe. Meine Mama kann zeitweise mal aufpassen aber jeden Tag das geht nicht.
Heute war ich in der Uni, sie machen ja immer Werbung mit Familienfreundlichkeit und wisst ihr was? Das steht da einfach nur so auf dem Papier! Da ist nichts dahinter. Die an die Uni angegliederten Kitas sind nicht mal nur für Studenten da kann sich jeder bewerben und die sind natürlich voll
was ich dort gut finde, was aber keine dauerhafte lösung ist, eine tageweise Betreuung für Ausnahmefälle, das wars.

Jetzt kommts: sie haben mich gefragt, wie ich zu Tagesmüttern stehe.
Das Thema hab ich eigentlich verdrängt, ich vertraue Tagesmüttern einfach nicht, ich kenne sie nicht und sie sind allein mit meinem Kind. dazu kommt dass das quasi jeder machen kann.
Aber was ist wenn ich darauf angewiesen bin? Soll ich mit meinem Arsch zu hause bleiben und nicht studieren???

Was würdet ihr tun?

Es gibt da natürlich auch die privaten Kindergärten, viele sind uns einfach zu teuer, wir möchten keine 795 euro für einen halbtagsplatz bezahlen. Dazu kommt, dass ich aus eigener Erfahrung nicht möchte dass meine Tochter nur mit Menschen umgeben ist, die der gehobenen Schicht angehören (aus finanzieller Sicht betrachtet). Wir sind zwar nicht arm aber auch nicht reich und ich möchte nicht, dass Sofia sich als Außenseiterin fühlt...

Ach ich bin glaub ich einfach grade in der Realität angekommen

Re: Kinderbetreuung-sooo schwer! Was würdet ihr tun?

Antwort von kababaer - 26.03.2013

Zum Thema Tagesmutter. Du hast doch vorher Zeit die Person kennenzulernen die deine Maus betreuen soll. Wenn die Chemie zwischen eich stimmt wird sich bei dir der innere Widerstand abbauen. Und wenn es deine einzige Moeglichkeit ist bleibt dir auch nix anderes ueber ausser das du zu Haus bleibst.
Drueck dir die Daumen das ihr noch nen Platz in ner Kita bekommt. Bin ich froh das hier nicht so ein Notstand ist. Ich wurd angeschrieben ob ich Vin dieses Jahr im Kiga haben moechte. Anmeldebogen alkes bei. Hier bekommt jedes Kind ein Platz. Auch bei kurzfristigen Anmeldungen

Lg und viel Glueck

Re: Kinderbetreuung-sooo schwer! Was würdet ihr tun?

Antwort von Mama0811 - 27.03.2013

Hey,

hier bei uns ist es auch nicht besser :( Es fehen wirklich noch arg viele Betreuungsplätze!

Ich würde Luca auch lieber in eine Kita geben (haben nun auch einen Platz), aber wenn es nicht anders ginge auch zu einer Tagesmutter. Du lernst sie ja kennen und musst die Kleine ja nicht zu einer geben, die gerade erst angefangen hat. Das Jugendamt ist oft bei den Müttern zu Besuch und schaut, ob alles richtig läuft. Und bei einer Tagesmutter ist dein Kind vermtlich sogar besser betreut, als in einer Kita mit 20 Kindern auf 1 3/4 Erzieherinnen :( Mich stört nur, dass es max 6 Kinder sind und in einer kleinen Wohnung, wobei sie die Pflicht hat regelmäßig mit den Kindern raus zu gehen.

Vllt wird es ja doch noch was mit einem Kitaplatz. Die Preise sind ja echt übertrieben. Wir müssen 237€ mit Essen für einen Gtp zahlen, in unserer Wunschkita (Krippe) wären es 315€ gewesen, echt übel...

LG Marta

Re: Kinderbetreuung-sooo schwer! Was würdet ihr tun?

Antwort von Olga84 - 27.03.2013

Ich würde mein Kind auch nicht gerne zu einer Tagesmutter geben, vielleicht sind das ja nur Vorurteile. Ich kenne eine ganz gut und sie ist so eine liebe Person, die selber 5 Kinder erzogen hat und über 50 ist, zu ihr würde ich mein Kind abgeben.
Wir haben Adrian auch für dieses Sommer angemeldet, kriegen nach Ostern bescheid. Wenn er mit 2 nicht genommen wird, dann halt mit 3, würde jetzt auch nicht so schlimm finden. Und für uns kommt ja nur ein KiGa in Frage, da wo Sophia ist und die ist ja noch für 2 1/2 Jahre da, geht fast mit 7 zur Schule.
Das erste Jahr ist sie ja nur Halbtags da gewesen. Bis sie 3 wurde haben wir 53 Euro bezahlt, ab 3 Jahre 35 Euro. Seit August geht sie ganztags, 62 Euro+Essengeld (3 € pro tag) da sie ja öfter krank ist und am Freitag immer nur bis Mittag ist (von uns aus) zahlen wir ca. 30-40 € im Monat). Ich finde das geht. Wenn Adrian genommen wird mit 2 zahlen wir ja nur höchsten Betrag für Beide Kinder + Essengeld, also ca. 200 Euro für Beide Kinder mit Essen. Und in den ersten Monaten werde ich ihn eh mittags abholen und werde erstmal weiter auf 450 Euro arbeiten gehen.
Aber ist das nicht so, dass ab 2013 alle 2jährige Kinder Anspruch auf ein KiGa platz haben, klar das man nicht aussuchen kann?
Ich wünsche dir viel Glück, manchmal klappt es in den letzten Moment. Meine Freundin musste damals arbeiten gehen, hatte aber keinen Platz für ihren 1jährigen Sohn und sie ist bis zum Bürgermeister gegangen (unsere Stadt ist aber klein) und promt hatte sie einen Platz.
LG Olga

mama0811 und zum thema

Antwort von Giulii92 - 27.03.2013

Wow so teuer?? Wir zahlen für einen ganztagsplatz 60 Euro Essen Plus 80 Euro Betreuung..entweder hab ich einen schnapper gemacht oder ihr habt eine Luxus Kita hihi..
Also mein bruder geht auch zur Tagesmutter und Sie ist toll Sie hilft wo sie kann Sie hat ein Haus selber 4 Kinder einen großen Garten..was ich damit sagen will wenn du keinen Kita Platz bekommst schau dir ein paar Tagesmutter an die grosse Räume haben Möglichkeiten das die Kinder draußen spielen können und das wichtigste guck wie sie menschlich ist ob es passt oder nicht..
Ich bin ehrlich in den Medien hört man doch viel mehr das im Kindergarten Kinder misshandelt worden sind als bei einer Tagesmutter..es gibt vor und Nachteile mach dir ne Liste auf was du wert legst schlafraum Essens Platz und und und..
Wünsche dir viel Glück..

Re: Kinderbetreuung-sooo schwer! Was würdet ihr tun?

Antwort von Felidae - 27.03.2013

Ich kann dich verstehen, mit einer Tagesmutter hätte ich mich auch nicht so anfreunden können. Es ist schon ein Unterschied (für mich zumindest), ob eine Kita sich nach den staatlichen Vorgaben richten muss, vor allem hinsichtlich des Bildungsprogrammes und ob noch etliche andere Erzieher vor Ort sind (die sich dann ja auch nochmal gegenseitig "kontrollieren"). Das soll nicht (!) heißen, dass es keine tollen Tagesmütter gibt, aber ich würde mich auch mit einer Kita besser fühlen. Vor allem sagt die Kita nicht "Oh, der einizige Erzieher, den wir haben, ist krank, Kita bleibt geschlossen die Woche".
Wir haben uns schon 6 Wochen nach der Geburt auf die Wartelisten setzen lassen, und damit waren wir schon viel (!) zu spät dran...muss man sich mal vorstellen. Jetzt haben wir auch einen Platz, aber auch nur durch ständigen Mail- und Telefonkontakt, aber ich liebe unsere Kita und unser kleiner Spatz auch bzw. erst recht ;-)

Bis nächstes Jahr ist noch viel Zeit, da kann noch einiges passieren. Bestehe einfach darauf, dass sie dich trotz bereits voller Wartelisten noch dahinter aufschreiben. Jeder lässt sich erstmal überall aufschreiben, am Ende kann man aber nur 1 Platz nehmen, d.h. die Wartelisten werden dann auch wieder kürzer. Und immer wieder eure Lage schildern, dass es eben auch kein Elterngeld mehr gibt usw. usf. Das hat bei uns gut geholfen, aber bei uns ist es eh üblich, nur 1 Jahr Elternzeit zu nehmen, und dann habe ich immer erwähnt, dass ich bereits schon um ein Jahr verlängert habe, unbezahlt natürlich, und es einfach nicht geht NOCH ein Jahr zuhause zu bleiben (dann können auch mal andere warten).

Viel Glück!

Re: Kinderbetreuung-sooo schwer! Was würdet ihr tun?

Antwort von keinnamemehrfrei - 27.03.2013

ja ich verstehe auch deine Sorge mit der tamu. aber ich habe inzwischen auch schon so viele positive Berichte von Eltern gehört, das es für uns auch eine Option ist. aber da ist mir wirklich wichtig das die Chemie 100% stimmt. es gibt auch so tagesmuttereinrichtungen, da sind quasi zwei-drei tagesmütter die das zusammen machen. das finde ich ja auch gut, da sind sie schon mal etwas in Beobachtung.

eine tagesmutter die die Kinder inmitten ihrer Wohnung betreut kommt für mich eher nicht in Frage. aber das müsste man individuell entscheiden.

schau dir einfach tagesmütter an, vielleicht findest du ja eine wo es eben doch passt. und wenn nicht, dann eben nicht :-D aber dann hast du es versucht.

ansonsten unbedingt weiter in Krippen anmelden, manchmal rutscht man ja doch nach.

ach und von wegen teuer haha

Antwort von keinnamemehrfrei - 27.03.2013

Wir haben ja eine neue Wohnung oder ein Haus gesucht. wollten erst lieber nach gifhorn als nach Wolfsburg. aber als wir dann angefangen haben uns Krippen anzuschauen, haben wir uns doch gegen gifhorn entschieden, da kostet ein 3/4 Tags-Platz 480 Euro!!!!!!!!!!!! Das ist zwar nach Verdienst gestaffelt und wir sind in der höchsten Stufe aber die Staffelung ist komisch. wir verdienen ja auch nur normal. die ganzen reichen Leute sind mit den normalen gutverdienern also gleich gestellt. naja in Wolfsburg würden wir für einen Ganztagsplatz 130 € bezahlen. aber da ist auch platznot :-( 75 Bewerber auf 3 Plätze waren es in unserer wunschkita.

dort sind gerade zahlreiche neue tagesmütter auf dem Markt, aber ich würde mein Kind nicht zu einer 21 jährigen geben die selbst noch keine Kinder hat. wenn sie einerichtige erzieherausbildung hhätten wäre das was anderes aber 40 Stunden Praktikum und einen Monat Theorie finde ich echt unausreichend :-(

Re: Kinderbetreuung-sooo schwer! Was würdet ihr tun?

Antwort von Five36 - 27.03.2013

Wow, ruft ihr Kitagebühren auf... , ist ja der blanke Wahnsinn... kauft ihr gleich die Kita auf???? Wir wohnen ja in Baden-Württemberg, Nähe Stuttgart, also eines der reichsten aber auch teuersten Bundesländer (was ja auch der Länderfinanzausgleich beweist), aber selbst wir zahlen für einen Kitaplatz maximal 89,--€. Essen&Trinken oder Ausflüge und auch ein Obulus an Bastelmaterial (Verbrauchsmaterial) kommt noch oben drauf. Aber das sind ja Pinuts im Gegensatz zu euch. Klar Stuttgart an sich wird auch noch etwas teurer sein wie wir in der Nähe von.

Aber nun zum Thema: Bei uns gibt es auch die Möglichkeit, dass zum Beispiel Oma oder die beste Freundin oder so Tagesmutter machen können. Wird dann übers Jugendamt be- und verrechnet, und es wären 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Zum einen weist du dein Kind bestens aufgehoben und zum anderen bekommt die andere Person Geld dafür. Gibt es das bei euch auch, wäre doch eine Lösung solange die Anmeldungen in den Kitas laufen und ihr vielleicht doch noch nachrutscht. Vielleicht hast du ja da jemanden, der du sehr gut vertraust.

Normale Tagesmütter müssen hier mehrere Schulungen/Praktika machen, die betreuen dann aber meist nicht nur 1 Kind, sondern der Durchschnitt ist etwa 3. Ich hätte bei einer Tagesmutter nur ein komisches Gefühl wenn dort noch ihre eigenen Kinder leben und wohnen, denke einfach dann ist vorprogrammiert dass es bald Theater gibt, zwischen den eigenen Kindern und den Tageskindern. Wir haben hier sehr viele Tagesomis, sind Frauen die jenseits der 20 sind aber noch ne ganze Weile keine Rentner. Auch eine Wunsch-Omi kann man hier nun übers Jugendamt bekommen. das sind Frauen, die kurz vor der Rente beziehungsweise gerade in Rente gegangen sind. Da wird der Kontakt zwischen Familie und Jugendamt hergestellt und auch betreut, und wenn die Chemie nicht stimmt können es alle Parteien äußern und es wird eine andere angeboten oder vorgeschlagen. Und da haben Mama und Kind das größte Sagen.

Zur Chemie zwischen Eltern und Erzieherin kann ich nur sagen, oft klappt es bei einer Tagesmutter besser, man ein persönlicheres Verhältnis auf, wie eine Erzieherin die das Kind vielleicht falsch einschätzt und deswegen es immer wieder Probleme zwischen Eltern und Erzieherin gibt. Ich selbst hatte den Nils in eine Einrichtung gegeben, wo ich so garnicht mit der Leiterin konnte, und genau diese hing quasi den ganzen lieben langen Tag in den Gruppen und machte die Erzieherinnen nervös, lud die Eltern ständig zu Gesprächen ein, um denen dann nur schlechtes übers Kind zu erzählen. Ich selbst war nicht persönlich betroffen, aber ich habe dort soviel mitbekommen dass der Nils nach nur einer Woche wieder draußen war.

Möchte damit nur sagen, studiere, und versuch es bei einer Tagesmutter falls du keine direkte Person hast oder es bei euch nicht möglich ist wie bei uns. Und wenn es nur solange ist bis ihr doch einen Kitaplatz habt. Und auch eine Tagesmutter macht eine Eingewöhnungszeit, da kannst du auch dabei sein und bleiben, und dann wirst du ja sehen ob das Vertrauen gegenseitig da ist, die Chemie zwischen Sofia und der Tagesmutter und auch zu dir stimmt. Bei einer Tagesmutter hat man eigentlich auch die Möglichkeit bestimmte Zeiten festzulegen, oder aber kurzfristig "mal" spontan anzurufen, sitze noch im Bus und komme ne halbe Stunde später (als Beispiel). In der Kita geht das nicht.

Re: mama0811 und zum thema

Antwort von Mama0811 - 27.03.2013

Jaaa, leider :(

Hier kostet ein Platz um die 280€. Wir haben mit 237€ noch "Glück". Bei meiner besten Freundin in der Krippe kostet es 280€.

LG

Ach und die Kosten (an alle)

Antwort von Felidae - 27.03.2013

Richten die sich bei euch nicht nach dem Einkommen?
Hier ist es gestaffelt und die Eltern können bis zum Höchstbetrag zahlen, was so um die 500 Euro sind (da muss man dann allerdings schon sehr sehr gut verdienen) und es gibt einen Mindestsatz, der liegt bei puuuh, 29 Euro glaube ich (den bezahlt man auf jeden Fall, auch als Arbeitsloser). Den Rest bezahlt die Stadt. Dazu kommen 23 Euro für das Mittagessen, das ist ein Festbetrag.

Re: Ach und die Kosten (an alle)

Antwort von Mama0811 - 27.03.2013

Hier bei uns geht es nicht nach Verdienst.

Bei meiner Schwägerin (in der Nähe von Lüneburg) wird es nach Verdienst gestaffelt. Allerdings bis max 300€. Beide verdienen sehr gut.

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