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Beitrag aus dem Forum:

Nicola Bader - Rechtsanwältin
Fragen rund ums

Recht

z.B. Recht am Arbeitsplatz während der Schwangerschaft, Mutterschutz, Elternzeit und Elterngeld

beantwortet auf dieser Seite

Nicola Bader
Rechtsanwältin

 

Juristischer Rat

Frage von Jetter  -  11.06.2002
Ich schreibe gerade ein Buch. Darin soll eine Scheidung vorkommen. Ich möchte es so real wie möglich schreiben. Daher brauche ich einen Rat.
Es geht um ein Ehepaar mit einem Kind, seit drei Jahren schon getrennt lebend. Beide waren sich bis auf das gemeinsame Haus (wird von Mutter und Sohn bewohnt) einig. Also gemeinsames Sorgerecht, Unterhaltszahlungen vom Ehemann an das Kind und wenn nötig auch an die Mutter. Die will in einem Jahr wieder arbeiten gehen(Immobilienmaklerin)
Nun möchte der Ehemann, das Haus haben, das dafür eingebrachte Geld der Frau zurückzahlen. Um seine Schulden (Ehevertrag, somit ist Ehefrau nicht durch die Schulden belastet, die er mit geschäflichem Konkurs bekam.) auf ein Minimum zu reduzieren, will er das Haus verkaufen.
Ich dachte mir das die Frau bei dem Erwerb des Hauses Geld beigesteuert hat. Ungefähr 40 % des Kaufpreises, den Rest hat der Mann zum Teil auf seinen Namen finanzieren lassen und er selbst hatte einen Eigenanteil von 20% Bargeld eingebracht. Als der Mann die Trennung vollzog, war noch ein kleiner Betrag offen, der innerhalb der Trennungszeit (mittlerweile drei Jahre) vom Mann getilgt wurde.

Als Sahnehäubchen oben drauf soll die Mutter auf das gemeinsame Sorgerecht verzichten und es ihm zusprechen, da er weiss, das sie wieder arbeiten gehen möchte und er die Erzieherinnen, sowie auch die Schwiegereltern für inkompetent hält.

Als Druckmittel benutzt er seine neue Lebenspartnerin, die Hausfrau sei und seine Eltern, die eine Internatsschule geleitete hatten und über sehr viel Einfluss haben.

Ich kann mein Buch auch in soweit wieder umschreiben, das der Ehevertrag wieder rausfällt bzw. nur in soweit zum Tragen kommt, das die Frau vor den geschäftlichen Aktionen ihres Mannes geschützt sei.
Der Mann soll in meinem Buch einen eiskalten fiesen Charakter verkörpern. Somit soll er versuchen, seine Nochfrau auf irgendeine Weise zu schädigen. Er will schmutzige Wäsche waschen, ihr den Ruf schädigen etc. Er hat einen Dedektiv beauftragt seine Nochfrau zu beschatten, damit er die sog. Leiche im Keller findet.

Sie verkörpert die liebende sorgfältige Hausfrau aus gutem situiertem Hause. Sie versucht alles was die Trennung anbelangt, so weit es geht, vom Sohn fern zuhalten. Sie will eigendlich eine saubere und freundliche (wie sagt man vorbildliche Trennung/Scheidung) Sie würde sogar auf jeden Unterhalt verzichten, nur um das Haus behalten zu können. Sie will in einem Jahr wieder arbeiten gehen (als Immobilienmaklerin). Dort war sie sehr erfolgreich tätig, bevor sie in den Erziehungsurlaub ging.

Meine Frage, wie sehen die Chancen für den Mann aus, um Erfolg zu haben? Oder aber hat die Frau das Recht auf ihrer Seite, was mir persönlich für das Buch lieber wäre?

Vielen Dank
Katja Augelli

Juristischer Rat

Antwort von N.ABDER  -  12.06.2002
Liebe Katja,
das ist zu individuelle, sorry. DAs wäre eine riesige Rechtsberatung, darauf zu antworten.
Und Bücher sind doch sowieso nicht wirklichkeitsnah.
Im bin dafür, dass die FRau gewinnt. Und der MAnn der Dumme ist :-)))
Gruß,
NB

Juristischer Rat

Antwort von Jetter  -  17.06.2002
Hallo Frau N.Abder,
vielen lieben Dank für die Antwort. Ich schreibe mein Buch auch so, das die Frau die Gewinnerin ist. Der Mann bekommt nun mal leider den fiesen Charakter in meinem Buch. Soll nicht heissen, dass ich einen Hass auf Männer hätte. Ich bin glücklich mit einem Italiener verheiratet. Ich wollte eben nicht allzu realitätsfremd schreiben, da der Mann noch so einig Sachen aus seiner Kiste holt nur um seiner fiesen Rolle gerecht zu werden. Z. B. Rufmord durch schlechte Recherche eines beauftragten Privatdetektives.
Ich habe aber hier schon an anderer Stelle Hilf zugesprochen bekommen.
Viele liebe Grüsse
Katja Augelli

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