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  Beitrag aus dem Forum:   Patchwork-Familien


@dth0106

Frage von crazyjane  -  24.01.2013
Hallo...toll mal zu lesen dass ich mit meiner Einstellung nicht alleine bin! Mir gehts ähnlich wie Dir und ich habe bis jetzt immer nur Ablehnung für meine Meinung gegenüber seinem Kind erhalten. Nach Außen sehen die sogenannten "Patchworkfamilien" immer so toll aus, ich hatte damit schon immer ein Problem und keiner konnte dieses Verhalten von mir verstehen! Wenn ich Deine Geschichte lese, gerade seinem Sohn gegenüber, dann kommt´s mir vor, als wenn das meine wäre!
lg und danke für die ehrliche Meinumg!

@dth0106

Antwort von dth0106  -  25.01.2013
Danke von dir mal Worte mit Verständnis zu bekommen....ich weiß das meine Meinung eher abegelehnt wird....
Ich habe letztens eine Buch über Patchwork gelesen und darin wurde halt beschrieben das es alles Quatsch ist mit Patchwork.....

Es ist nicht so wie ständig schön geredet...und wenn ich lese das es Muttis gibt die sich regelrecht total freuen wenn das Stiefkind zu besuch ist....das glaube ich schlichtweg nicht....da macht man sich selbst was vor.

Aber jeder wie er will!

 
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@dth0106

Antwort von desireekk  -  25.01.2013
Mal so meine Version:

Ich habe den Sohn meines (inzwischen Expartners) kennengelernt, da war er 7.

Ein lieber Knopf, so eben ca. alle 2 Wochen beim Papa/uns, nicht gerade so "erzogen" wie ich mir das vorstellt, aber mei....
Es war/ist der Sohn des Mannes den ich liebte, ein wichtiger, der wichtigste Bestandteil seines Lebens.
Dieser Ansicht habe ich mich angeschlossen, er fuhr auf gemeinsamen Unternehmungen mit, Wochenenden wurden auch nach seinen Vorstellungen, Terminen, Gewohnheiten mit geplant, WENN er da war, gehörte er so dazu wie alle im "Team".

Knapp 3 Jahre später kam das erste gemeinsame Kind. Dieses Kind habe ich geboren, gestillt, gewiegt in der Nacht.
Da das war "meins", aber weniger habe ich den Großen deshalb nicht gemocht(geliebt) als den Kleinen. Ehern anders.
Auch nicht als gemeinsames Kind Nr. 2 kam.
Das neue Haus wurde so gesucht, dass auch dort genügend Zimmer waren, damit er sein eigenes haben konnte.
Da bei uns der Papa Zuhause blieb (in der Zeit VOR den 60% Elterngeld) habe ICH den Unterhalt für den Großen gezahlt, auch das ist eine Art "Liebe"/Sorge.
ICH habe darauf bestanden, dass wir alle 5 (also MIT ihm) in die USA in den Urlaub fliegen oder andere Urlaube machen.
ICH habe daraf bestanden, dass er später nach Auslaufen der Unterhaltspflicht noch für ca. 3 Jahre mtl. eine Zuwendung bekam.

Nun ist er groß und schon lange nicht mehr wirklich Teil dieser Familie. Das lag aber eher am Papa als an mir :-)
ICH wollte ihn nämlich immer hier haben und auch wenn das "Umstände" und Anstrengung bedeutete.

Friede, Freude, Eierkuchen war es nicht immer.
Nur: ist es dann in ungepatchworkten Familien immer?
Es MUSS ja nicht immer rund laufen, aber sehr stark mögen und ihn als Teil des Familienverbunden zu sehen, hlft auch einem selbst, weil man sich nicht ständig reibt.
Das bedeutet aber nicht, das man "lieben" muss, wenn man das nicht so empfindet.

Nun lebe ich mit meinen nicht gerade einfach Buben alleine. Und ein Partner, den es "stören" würde, dass meine Kinder da sind, wäre für mich sehr stark zu hinterfragen.
Ganz ehrlich: es gibt auch Tage, da bin ich FROH, wenn ich mal alleine sein darf ohne meine beiden Nasenbären, aber das ist kein permanent-generelles Gefühl.
Mein Freund ließ neulich drchblicken, dass er dieses Wochenende gerne ohne de Kinder mit mir verbringen wollte (und ja, das gab mir einen mini-kleinen Stich), aber nachdem der Herr Papa nun dieses Wochende nicht Zeit haben will, hat er ganz selbstverständlich alle Unternehmungen (Skifahren) MIT meinen zwei Rabauken geplant und alles gebucht.
... und ja ich hätte auch nix ohne ein Skiwochenede ohne meine Zwei gehabt :-)

Was ich sagen will: Die Facetten sind zu vielzählig, als dass ich Worte wie reaistischer, verschwenden, oder Lüge in den Mund nehmen möchte.

Grundsätzlich bleibt es aber immer schade, wenn Kinder (im ganzen gesehen) nerven und als störend empfunden werden.
(Bedingungslos) "Lieben" muss man ja deswegen nicht.

Zwischen schwarz und weiß gibt es unendlich viel Grau...

Schönes Wochenende

Désirée

@dth0106

Antwort von Sternenschnuppe  -  25.01.2013
Moment mal. Deine Einstellung, ok, ich finde die Ehrlichkeit auch toll, und Du und Dein Partner sind ja auch die Einzigen die damit glücklich werden müssen.

Aber nun denjenigen anzudichten dass sie sich was vormachen, wenn sie sich auf die Stiefkinder freuen ist frech !

Du willst dass man anerkennt dass es so ok ist wie es bei Euch ist und alles gut, und sprichst anderen ab dass sie glücklich sind, wenn es anders ist ?

Passt nicht, oder ?

@dth0106

Antwort von dth0106  -  25.01.2013
Ich habe nur gesagt das ich es nicht glaube....

Wenn es das wirklich geben sollte ist es ja schön....aber ich sehe es irgendwie realistischer und finde das Thema Patchwork nur anstrendend....

Wenn man seine Steifkinder lieb hat....ok dann freue ich mich für die Familie!

@dth0106

Antwort von shinead  -  25.01.2013
>>aber ich sehe es irgendwie realistischer

Schon mal drüber nachgedacht, dass andere Menschen eine andere Realität leben?

Ganz ehrlich: ich kann mir auch nicht vorstellen, wie das bei euch funktioniert und es käme bei mir nie in Frage.
Deine Aussagen bezüglich seines Sohnes halte ich für respektlos, den Umgang innerhalb der Familie (mit seiner Tochter) finde ich fürchterlich, aber für euch funktioniert es - also ist das für euch ok.

Jetzt aber zu behaupten, Du siehst es realistisch und Patchwork würde nicht funktionieren (was war das bitte für ein Buch) ist m.E. komplett an der Wirklichkeit tausender Familien vorbei, die Patchwork in den unterschiedlichsten Formen leben!

Es ist nicht einfach - und manchmal ist es auch anstrengend. Aber diese Mühe lohnt sich m.E. eben.
Das magst Du anders sehen, deshalb negiere und verleugne es nicht!

@dth0106

Antwort von dth0106  -  25.01.2013
http://www.thalia.de/shop/tha_homestartseite/suchartikel/die_patchwork_luege/melanie_muehl/ISBN3-446-23797-6/ID28846650.html?fftrk=2%3A2%3A10%3A1&jumpId=9207375

Ich gebe ehrlich zu ich möchte mir die Mühe für fremde Kinder nicht machen....ich habe einfach auch andere Sachen zu tun die wichtig sind...als mich um fremde Kinder zu kümmern.

Deshalb verleugne ich es nicht wenn andere Mütter gerne Ihre Energie darin verschwenden!

@dth0106

Antwort von Pamo  -  25.01.2013
Jeder ist anders, jeder empfindet es anders.

Abfälligkeit führt auf beiden Seiten zu nichts Gutem.

@dth0106

Antwort von Maxi74  -  26.01.2013
bin echt froh das mein mann so viel energie in meine kinder "verschwendet" hat , der lohn dafür ist :eine super funktionierende patchwork familie mit 3 "fremden" kindern und einem gemeinsamen und wir fühlen uns als echte familie mit allen höhen und tiefen und viel liebe.

wenn ich der mann wäre du wärst für mich als frau das absolute no go, denn so leid es mir tut all deine teilweise wirklich bösartigen äußerungen zeigen mangelnde soziale kompetenz.

und das patchwork nicht funktioniert ist käse, es klappt wunderbar wenn alle es wollen , dann ist es die chance sich seine familie aus zu suchen.. will man davon nur ein teil wie du kann es nicht klappen.

@dth0106

Antwort von dth0106  -  25.01.2013
ich bin den Kindern gegenüber nicht abfällig....

ich kümmere mich nur nicht aktiv....

@dth0106

Antwort von Pamo  -  25.01.2013
Missverständlich ausgedrückt:

Ich meinte Abfälligkeit gegenüber anderen Patchworks.

@dth0106

Antwort von shinead  -  25.01.2013
Mehr als ich-Botschaften kann ich nicht machen...

@dth0106

Antwort von Sternenschnuppe  -  25.01.2013
"Deshalb verleugne ich es nicht wenn andere Mütter gerne Ihre Energie darin VERSCHWENDEN !"

Ohne Worte, Empathie ist nicht so Dein Ding oder ?

@dth0106

Antwort von dth0106  -  25.01.2013
wieso sollte ich fremden Menschen gegenüber Empathie haben....????

Für MEINE Familie bin ICH da....aber wie schon so oft gesagt SEINE kinder sind NICHT MEINE Familie!

Und für mich ist es Zeitverschwendung wenn ich mir über seine Kinder Gedanken machen....

Ich habe mit Ihnen nichts zu tun!

@dth0106

Antwort von Sternenschnuppe  -  25.01.2013
Dafür dass sie Dir soooo egal sind schreibst Du hier ganz schön viel über das Thema.

Und wenn Dir Empathie egal ist, dann ergibt sich der Sinn nicht dass Du Dich immer weiter erklärst und erklärst .....

Fragt sich wer hier wirklich was verleugnet :-)

@dth0106

Antwort von dth0106  -  25.01.2013
Natürlich....ich tue nur so als ob ich die Kinder nicht mag....
in Wirklichkeit liebe ich sie heiß und innig!!!!!

Um ehrlich sein wäre ich froh wenn ich beide nicht wieder sehen müsste...

Unser Familienleben ist sehr viel schöner seit sein Sohn weggezogen ist!

Und erklären tue ich nur weil ich eh grad Zeit habe.....

@dth0106

Antwort von dth0106  -  25.01.2013
Ich finde deinen Beitrag ehrlich richtig toll...

Wenn du so für diesen Jungen empfunden hast ist es richtig schön...es freut mich.Und das meine ich wirklich so.

Es kommt wirklich immer auf beide Parteien an...bei uns ist es eben anders.

Aber ich würde diese Dinge die du getan hast NIE tun.

Das wäre nichts für mich...gemeinsamer urlaub??Nein das würde ich nie tun.

Aber wenn es dich glücklich gemacht hat...prima.

Mich würde das nicht glücklich stellen.
LG

@dth0106

Antwort von kravallie  -  25.01.2013
ein wenig paradox ist das schon, du hast ein ungeliebtes kind sogar bei dir WOHNEN.
also entweder magst du sie doch ein bißchen oder du bist nicht konsequent genug in deinen ansagen gewesen.
auch wenn man ein so großes kind nicht dauerbetuddeln muß, ein mitbewohner, der dann noch einen jüngling mit heimbringt, das würde mich doch sehr stören, egal ob ich die fremdkinder mag.
so richtig lebst du deine aversion nicht.

@dth0106

Antwort von dana2228  -  25.01.2013
Ich verstehe dich und wie gesagt, mann muss Andereleuts Kinder nicht mögen! PUNKT!
Aber jemand der meine Kinder nicht mag, kommt mir nicht ins Haus! Und das war bei meinen Mann auch so!
Beim dritten Date hat er erzählt das seine kurze "Liebe" gerade Zwillinge von ihm bekommen hat. Sie waren nie richtig zusammen und er sich wenn es seine sind um sie kümmern will! Sie waren nie richtig zusammen, sollten es aber seine sein, wollte er zahlen und ein Vater sein, mit allem zick und zack! Seine neue Frau müsste es verstehen! Das tat ich. Und mann waren die kleinen süß, er konnte es kaum erwarten, das sie mal bei ihn waren, und ich freute mich für ihn und schloss nicht nur ihn sondern auch die Baby´s ins Herz!
Wir haben noch zwei weitere Kinder, die nie gekommen währen, hätte ich seine nicht angenommen. Jetzt wohnen die "Ziege" bei uns und ich gebe sie nicht mehr her.
Und nein, toll ist nicht alles, aber wo ist das schon?
Und sollte ich mal einen neuen Mann suchen müssen, dann nimmt er micht mit Kindern, oder er lässt es!

@dth0106

Antwort von dth0106  -  25.01.2013
Erst mal hast du recht...seine Tochter ist nicht so schlimm wie sein sohn...die akzeptiere ich schon etwas mehr....wenn sie sich etwas mehr integrieren würde könnte ich mir sogar vorstellen das wir freunde werden könnten...davon sind wir aber sehr weit entfernt.

Was auch ok ist denn sie lebt Ihr leben so wie sie es für richtig hält...und wie gesagt ich merke die beiden (Tochter und Freund) nicht...Sie hält sich nicht in unseren Räumlichkeiten auf....duscht nicht mal bei uns sondern 1 Etage tiefer bei Ihrer Oma...also habe ich auch keine große Aversion die ich leben müsste!

@dth0106

Antwort von dth0106  -  25.01.2013
ein Mann mit Babys ist etwas anderes als ein Mann mit 2 pubertierenden schwierigen Kindern...

@dth0106

Antwort von dana2228  -  25.01.2013
Keine Frage! Das ist etwas ganz anderes!
Aber egal wie alt meine Kinder seien sollte, mein "neuer" müsste mit ihnen klar kommen! SIe nicht lieben, aber verstehen das ich das tue und sie integrieren!

@dth0106

Antwort von kravallie  -  25.01.2013
du musst gar nichts.
aber du gibst vor, es konsequent zu leben, daß du diese kinder nicht leiden lannst.
dabei focussiert sich dein nichtmögen aber auf ein einzelnes kind.

macht dich für andere u.u. etwas sympathischer und nicht ganz so brettlhart, wie du dich gibst.

@dth0106

Antwort von dth0106  -  25.01.2013
ein Baby kannst du mit erziehen...ein baby sitzt nicht am Tisch und schnautzt dich an das es isst wie es will und ich mich raushalten soll.....

das ist ein richtiger Unterschied!

@dth0106

Antwort von desireekk  -  27.01.2013
Hallo,

nun, ich wünsche Dir,m dass Deine beiden nie pubertär und schwierig werden :-)
mein Großer beginnt gerade und da sehe ich jetzt schon, DAS wird ein "Spaß".
Weder für mich, noch für den Herrn Papa, geschwiege denn für einen Partner an meiner Seite.

Und nein, "erziehen" ist da nicht mehr so, aber das gilt nicht nur für den neuen Partner, sondern auch für die leibl. Eltern des jew. Kindes.

Ich sehe aber auch: wie man in den Wald hineinruft, schallt es heraus.
Du willst Dich nicht einmischen, und die Kinder spiegeln das dann eben auch.

Mir schein, Dein man und FDu, ihr zeiht da nicht an der selben Seite des Seils. EUER HAUS; EURE REGELN. Für ALLE.

bei mir wäre das z. B. dass mind. einmal am Tag ALLE zusammen am Tisch sitzen.
Bei uns i. d. R. das Abendessen.
Da word besprochen was war, was ansteht, wer was macht im Team.
Macht denn das große Töchterlein etwas im Haushalt?
Oder lebt sie nur da?

Sorry, wer mit mir in einer Familie lebt, ist auch Teil davon und teilt diese Famile. Es mag auch mal einen Abend geben, da fehlt hier jemand, weil etwas anderes ansteht, aber ansonsten werden Mahlzeiten (gemeinsam) am Tisch eingenommen. Weil s. o.

Und hört auch nicht am 18. Geb auf.
Ja, ich weiß wovon ich rede, ich hab hier jedes Jahr Mädels/Buben so um die 20 Jahre alt am Tisch sitzen :-)
Viele kannten das nicht so wirklich vorher, fanden es dann aber doch zumindest "praktisch" (wenn nicht gar toll), wenn man einmal am Tag miteinander geordnet kommuniziert.

Fazit: wenn Du MICH vor die Wahl stellen würdest: Der Sohn oder ich:
ICH würde schweren aber frohen Herzens "Good Bye" zu Dir sagen und mich um meine nicht ganz einfachen Kinder kümmern und ihnen zeigen, was Familie für mich bedeutet.

Désirée

@dth0106

Antwort von dth0106  -  25.01.2013
natürlich liegt es nur an dem einen Kind....ich lehne auch Patchwork nicht in jedem Fall ab...wenn sein Sohn einfach normal wäre und nicht so wie er ist dann würde das sicher auch bei uns besser gelebt....das geht aber nicht also ist es für uns der richtige Weg! Allerdings halte ich mich was Erziehungsfragen betrifft bei beiden Kindern raus...das geht mich nix an...und wenn ich essen mache abends ist es auch nicht meine Aufgabe seine Tochter zu fragen ob sie mitessen will....da halte ich mich auch raus

@dth0106

Antwort von LoveMum  -  25.01.2013
wenn Gabii sich evtl. nochmal zu allem äußern würde....

@dth0106

Antwort von Holzkohle  -  27.01.2013
ich bin selbst mal in so ein patchwork-Modell reingerutscht. AE-Mann, Witwer mit Sohn, etwas jünger als meiner. Ohne das jetzt ins Detail zu bringen, ich habe in dieser Zeit gelernt, dass mir nie ein anderes Kind näher und lieber sein wird als mein eigenes. Und ich halte es tatsächlich für sehr schwer (ich sage nicht, dass es das nicht gibt...), ein fremdes Kind, und sei es das vom Partner, GENAU SO zu lieben und zu behandeln wie das eigene. Und im seltensten Fall ist das Kind vom Partner erst 2 Monate alt, meistens sind die schon älter oder im Teenie-Alter.

Und dazu kommen dann neben dem "Kind lieben lernen" die normalen Zwistigkeiten, wenn das eigene Kind, von mir aus zu Recht, gerügt wird, da hieß es dann bei uns "Du hast den L viel lieber als mich" - L (das andere Kind) wiederum konnte nicht zulassen, dass es an der Seite von seinem Papa ne Neue gibt.

Und heute würde er mich an diese Seite wünschen, nur heute will ich nicht mehr. ich hab den Jungen heute sogar noch lieber als damals. Damals wurde tatsächlich auch von ihm viel kaputt gemacht - alles nachvollziehbar, wenn nach dem Tod der Mutter da auf einmal ne Andere aufkreuzt mit Kind. Die Zeit war auch für mich sehr schwer und es fällt bei aller Liebe dann auch schwer, die Beweggründe des Kindes immer zu entschuldigen.

Nur ich will auch den MANN nicht mehr.

Ich kenne durchaus aber eine PW-Familie, wo es super läuft. Der Mann lebt inzwischen in neuer Beziehung mit Frau und Kind. Hat aber aus erster Beziehung noch zwei Jungs UND mit meiner Freundin zwei Kinder. ALLE Kinder fahren mit Papa im Sommer immer gemeinsam in Urlaub. Die feiern auch zusammen Weihnachten und sowas. Klappt außerordentlich gut, was aber sicherlich einmal mit der örtlichen Entfernung zu tun hat und auch damit, dass die Eltern und Partner sich alle grün sind.

@dth0106

Antwort von Holzkohle  -  27.01.2013
ich kanns verstehen, wenn der Partner mein Kind nicht mag. Das wird jetzt hier für viel Aufschrei sorgen, aber mein Sohn ist bzw. WAR auch nicht einfach, ADHS-Kind. Dazu muss ich aber sagen, seit der KV sich getrennt hat, und das war noch in der Schwangerschaft, gab es bei mir eh nur zwei Beziehungen in neun Jahren, in denen zusammengelebt wurde. Oder man zumindest über längere Zeit zusammen war.

Und ich hatte jetzt den Fall, dass da jemand war, der mal zu mir meinte "du bist das Format Traumfrau - aber dein Kind geht gar nicht" - damit war das Ding für mich komplett erledigt. Jetzt - zwei Jahre später - war er der Meinung, das alles widerrufen zu müssen. Mehr als ne Affäre mit dem wäre für mich gar nicht in die Tüte gekommen. Hat er nicht verstanden... auch ok.

@dth0106

Antwort von chartinael  -  27.01.2013
... wenn ich mir vorstelle mein Mann würde in einer Gefahrensituation nur sein Kind retten und nicht auch meines, ist das für mich einfach undenkbar mit ihm zusammenzusein.

Ich muß mir 100% sicher sein, daß er alle Kinder mit genau der gleichen Hingabe rettet, genau wie ich dies auch tun würde.

@dth0106

Antwort von Holzkohle  -  27.01.2013
wir überspitzen das jetzt mal: Das Haus brennt, Du hast nur eine Hand frei und auch wirklich nur EINE Möglichkeit, Dein Kind oder das des Partners zu retten...

Ich lasse das mal so stehen.

@dth0106

Antwort von dth0106  -  28.01.2013
Also erstens will mein Freund gar nicht das seine Tochter jeden Abend mit isst....sie hat andere essens Zeiten als wir und das ist meine Freund zu anstrengend....wie ich schon öfter gesagt habe will auch mein Freund seinen Sohn nicht dauerhaft da haben da er in Schichten arbeitet und er sich nicht ausreichend um Ihn kümmern kann.
Seine Tochter nimmt am Familienleben nicht teil also macht sie auch nichts da sie meist erst spät Abends nach Hause kommt oder den ganzen tag mit Ihrem Freund im bett liegt.

Und wenn mein Sohn in die Pubertät kommt...kennt mein Freund Ihn ja schon sehr lange....das ist auch wieder etwas anderes als ein Kind mit 15 frisch kennen zu lernen...da ist das Verständnis für die Pubertät doch sehr gering!

@dth0106

Antwort von Leena  -  28.01.2013
...und, was soll ich in der Situation machen - ich hab vier Kinder?

Ich wäre mir ziemlich sicher - ich würde das Kind versuchen zu retten, was alleine am wenigstens Chancen hätte, aus eigener Kraft rauszukommen. In meinem Fall wäre das vermutlich das jüngste (gemeinsame) Kind, während ich dem ältesten (nicht gemeinsamen) Kind zuschreien würde, es soll loslaufen...

Grundsätzlich kann ich Dein Beispiel ja schon nachvollziehen - aber dadurch, dass die Kinder doch oft unterschiedlich alt, unterschiedlich selbständig, unterschiedlich schwer etc. sind - finde ich solche Rankings im Grunde so oder so relativ... abstrakt.

@dth0106

Antwort von chartinael  -  29.01.2013
als daß ich ein Kind alleine verbrennen lasse, nur um ein anderes zu retten.

@dth0106

Antwort von chartinael  -  29.01.2013
Ich unterstütze das schwächste und vertraue auf die Fähigkeiten der Älteren - in so einer Situation ist es ein wir gegen das Übel, nicht ein ich für mein Kind gegen das Übel.

@dth0106

Antwort von dana2228  -  30.01.2013
Wie schon geschrieben wurde, ich habe zwei Leiblichekinder, zwei Stiefkinder!

DIe Mädchen (ein leibliches und die Stiefkinder) schlafen auf einer anderen ebende! Der Junge, nebenan!
Ich weiß erlich nicht, wie ich reagieren würde. Erst würde ich aber wohl das Baby rausbringen und mein Mann, würde die Mädchen holen. Aber woher soll mann das wissen?

@dth0106

Antwort von kravallie  -  04.02.2013
klein mensch weiß, wie man in ausnahmesituationen reagiert.


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