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Wo hinwenden?

Frage von Lottisbande  -  11.12.2016
Kurz zu den Fakten - Kind 14 klingelte nachts und wurde von der Polizei gebracht. Wusste nur die Stadt und den Stadtteil aber die Straße nicht mehr - ist mit dem Zug von einer großen Stadt in die nächste gefahren. Die Polizei hat ihn dann ihn dann nach Adressermittlung hierher gebracht. Der Mutter hat er erzählt er schläft bei einem Kumpel.
Letzter persönlicher Kontakt zw Vater und Sohn fast 1 Jahr her. Mein Mann hat KEIN Sorgerecht (versuche diesbezüglich gemeinsames zu beantragen sind Anfang des Jahres gescheitert) Auch kein Kontakt zur Kindsmutter - Kontaktabbruch liegt auf Seiten der Kindsmutter, kein Telefon, keln Brief noch sonstiges zugelassen zw Sohn und Vater.

Was tun nun. Er hat Angst was Mutter macht (hat Borderline) wenn er von seinem Vater nach Hause gebracht wird. Er erzählt von viel psychischer Gewalt.

Wo kann man sich hinwenden am Wochenende? Auch um rechtlich auf der sicheren Seite zu sein und dem Jungen die Angst zu nehmen.

Wo hinwenden?

Antwort von Zwerg1511  -  11.12.2016
Schreib mal Sternenschnuppe an. Ihre Familie hat Erfahrung mit Ausnahmesituationen, bei denen plötzlich das Kind vor der Tür steht. Ansonsten würde ich versuchen einen Bereitschaft habenden Mitarbeiter des Jugendamts an die Strippe zu bekommen und am Montag sofort zum Anwalt gehen.

Ich wünsche Euch und vor allem dem Jungen alles Gute.

 
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Wo hinwenden?

Antwort von Windpferdchen  -  11.12.2016
Hattest Du beim JA schon Erfolg? Dort gibt es eine Bereitschafts-Nummer.

Ansonsten finde ich es - auch nach Lösung der heutigen Situation - wichtig, dass Dein Partner sich noch mehr um seinen Sohn bemüht. Es mag ja sein, dass die Mutter gern einen Kontaktabbruch möchte. Aber bei einem Kind in diesem Alter kann sie das nicht erzwingen oder Kontakt verhindern, auch wenn Dein Partner kein Sorgerecht hat.

Leider ist es ja so, dass zwei Drittel aller Väter schon nach ein bis zwei Jahren keinen Kontakt mehr zum Kind halten. Einfach aus Bequemlichkeit und weil sie sich nicht ständig mit der Mutter auseinander setzen wollen.

Der Sohn verhält sich verzweifelt, und das kann man gut verstehen. Seine Irrfahrt ist ein Schrei nach Hilfe. Und an so einer Lage ist niemals nur ein Elternteil allein Schuld, sondern natürlich beide. Es hilft dem Kind nicht weiter, wenn man sich einredet, man hätte damit als Vater rein gar nichts zu tun.

LG

Wo hinwenden?

Antwort von Sternenschnuppe  -  11.12.2016
Ohja, sowas kenne ich.
Habt ihr jemanden erreicht ?
Wenn der Junge noch bei Euch ist sofort morgen zu seinem Jugendamt und vorsprechen.
Da muss er aber auspacken.
Und lasst Euch den Polizeibericht geben.

Wo hinwenden?

Antwort von Lottisbande  -  12.12.2016
Danke für die Tipps. Der Junge ist wieder bei der Familie. Die Polizei hatte noch nachts eine Meldung zu ihr gemacht. Sie müssen wohl heute zum Jugendamt wegen Aufsichtspflichtverletzung (hatte die Polizei gemeldet, da sie ihn nachts in einer anderen Stadt aufgegriffen haben) - bei meinem Mann hätte er erstmal nicht bleiben können, weil kein Sorgerecht. Die Regeln sind da sehr starr. Er hätte in eine Notfallbetreuung gekonnt.

Das ganze ist definitiv ein Hilferuf des Jungen. Der wie sich gestern auch rausstellte wohl nicht so unschuldig ist wie er vorgibt, da flogen bei der Übergabe einiges an Vorwürfen durch die Gegend.

Für alle Beteiligten, und vor allem die Mutter, hoffentlich der Weckruf, zusammen zu arbeiten!

Und mein Mann war schon vor Gericht, mehrmals, hat über sechs Jahre gekämpft aber wenn die Mutter wirklich alles dran setzt und mit ihrer Art und Erkrankung das Kind so bedroht er solle dies und dies sagen sonst kann er ins Heim gehen, verliert sein zu Hause, seine Freunde, Familie - hat noch Geschwister - (dahinter stehen wenn jemand vom Amt oder Papa angerufen hat zB) dann ist es echt schwierig etwas zu machen bzw zu erreichen.


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