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Wie würdet ihr das am besten angehen?

Frage von PrinzessinTerror  -  24.04.2013
Mein Mann hat bereits eine 11-jährige Tochter. Sie ist jedes zweite Wochenende bei uns. Unser Verhältnis zueinander ist recht gut (ich denke sie sieht mich eher als große Freundin, die was zu sagen hat)

Da mein Mann und ich ein gemeinsames Kind geplant haben, haben wir vor ca. nem halben Jahr vorsichtig bei ihr angefragt, was sie denn von einem Geschwisterchen halten würde. Leider war sie nicht wirklich von der Idee begeistert.

Nun, ist es aber soweit. Ich bin in der 17. Woche schwanger. Da nun die kritische Phase vorbei ist und man auch langsam ein Bäuchlein erkennen kann, wollen wir sie darüber informieren.

Was meint ihr, soll mein Mann das alleine machen, oder sollen wir es ihr gemeinsam sagen? Bin mir total unsicher. Mein Mann weiß auch nicht so recht, was "richtig" ist.

Wie würdet ihr das am besten angehen?

Antwort von Sternenschnuppe  -  24.04.2013
Puh, durch Eure Frage vor einiger Zeit habt ihr sie nun etwas übergangen.
Wie seid ihr da denn nun verblieben damals ?

Ich fände es schön wenn er es alleine macht und ihr signalisiert dass sich an der Papazeit für sie nicht viel ändern wird.
Denn das wird wohl ihre größte Sorge sein.
Und das würde ich zuerst dann auch so handhaben, ihr habt Euch ja die restliche Zeit.
Mit der Zeit das Geschwisterchen dann langsam immer mehr einbeziehen.

Und ich würde auch mit der Mutter sprechen, denn sie muss das Zuhause ja auch auffangen vermutlich. Da wäre es schön wenn sie es von Euch erfährt.

 
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Wie würdet ihr das am besten angehen?

Antwort von Angelandbaby  -  25.04.2013
Also ich hätte die Tochter damals gar nicht gefragt,denn sie hat ja kein Recht zu bestimmen wie der Papa sein Leben weiter lebt.Somit ist die Grundbasis,da sie dagegen war schonmal eher schlecht.
Ich würde es zusammen sagen und auch nicht so tun als wenn sich nichts ändert.Natürlich braucht ein Baby dann erstmal mehr Aufmerksamkeit etc...
Meine kids sind 9 und fast 8,die Tochter von meinem Partner 10.Unser Baby kommt in wenigen Tagen.Wir haben uns alle zusammen an einem Wochenende ins Bett gekuschelt und ihnen gesagt das wir ein Baby bekommen.Sie haben sich alle gefreut,doch natürlich hat jeder seine Sorgen.Gerade die Kleine,das sie dann nicht mehr die Kleine ist.Die Großen sagen so eigentlich nichts weiter und letztlich werden wir erst nach der Geburt sehen,wie jedes Kind damit klar kommt.

Offen und ehrlich sein das ist das wichtigste,gern auch mal mit einbeziehen.
Habe z.Bsp. zum Geschwisterkurs alle drei mitgenommen.

Wünsch euch alles Gute.

Wie würdet ihr das am besten angehen?

Antwort von pisuschka  -  26.04.2013
Meine zwei Jungs aus meiner ersten Ehe (13 und 11) leben bei mir und meinem zweiten Mann. Ihr Vater hat auch noch einmal geheiratet und einen inzwischen dreijährigen Sohn. Den lieben sie sehr obwohl sie in großem Umfang zum babysitten herangezogen werden, wenn sie dort sind. Als wir uns entschieden haben noch ein gemeinsames Kind zu bekommen haben wir ihnen das gesagt und auch gefragt, wie sie das finden. Im Nachhinein war das eine unnötige Frage. Sie waren nicht sehr begeistert (noch jemand auf den sie, wie sie befürchtet haben aufpassen sollen) und wir hatten das für uns ja eh schon entschieden. Wir haben immer wieder mit ihnen gesprochen und ihnen gesagt, dass wir das Kind möchten und sie nicht als praktische Babysitter "benützen". Sie fanden die Schwangerschaft ganz toll und unser Nesthäkchen ist nun acht Monate alt und seine beiden großen Brüder sind völlig verliebt in ihn. Und sie passen ganz von alleine und mit viel Hingabe auf ihn auf. Natürlich nimmt ein Baby sehr viel Raum ein aber wir bemühen uns so oft wie es geht auch mal nur mit ihnen allein was zu machen.
Ich weiß nicht ob es besser ist wenn dein Mann es ihr alleine sagt, das kommt auch auf eure Beziehung zu dritt an, wie ihr sonst auch mit "schwierigen" Themen umgeht. Wir machen das zusammen aber die Jungs wohnen eben auch ständig bei uns. Wenn sie es weiß, würde ich es ihre Mutter auch wissen lassen. Wir fahren mit so viel Offenheit wie möglich immer am besten.
Euch alles Gute und dir eine schöne Schwangerschaft!
Liebe Grüße,
Prisca

Wie würdet ihr das am besten angehen?

Antwort von Holzkohle  -  25.04.2013
man "übergeht" ein Kind bzw. den Wunsch oder nicht vorhandenen Wunsch nach einem Geschwisterchen, wenn man geplant schwanger wird?

Ich finde diese Gespräche, davor oder danach oder mittendrin, als sinnlos, sorry. Ein Kind mit 11 Jahren macht sich nen eigenen Kopf dazu. Da kann man als Elternteil noch fünfmal schwören, dass sich nichts ändert (natürlich ändert sich was!), dass man immer Zeit haben wird (nein, wird man NICHT immer) - es wird sich die ersten Monate zum Teil nur ums Baby drehen, weils auch gar nicht anders geht (schlafen, essen, wickeln usw), auch, wenn das Kind am We da ist.

Ich denke, erst Gespräch mit der KM, dann mit dem Kind.

Wie würdet ihr das am besten angehen?

Antwort von Sternenschnuppe  -  25.04.2013
Ich meinte das anders ;-)
Ich finde es unglücklich ein Kind zu fragen was sie von einem Geschwisterchen hält. Meiner Meinung nach hat ein Kind nicht die Position da ein Veto abzugeben.
Wie die AP schrieb,war sie dagegen.
Nun kommt doch eines.

Als Kind würde ich mich übergangen fühlen, wozu erst die Frage, wenn es doch keinen Interessiert ( aus Sicht des Kindes )

Als unser Kleiner kam hatte mein Mann noch Kontakt mit seinen Töchtern ( wovon die eine ja nun bei uns wohnt seit Februar )
Ihm gelang es durchaus trotz Baby alleine Unternehmungen zu machen und die Mädels wissen zu lassen dass er sie nicht weniger liebt als vorher.

Das meinte ich eher, an den WE schauen dass sich nicht alles ums Baby dreht, heranführen aber das Bonuskind nicht überrumpeln.


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