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Verantwortung für sein Kind

Frage von De.em20_12  -  03.01.2013
Hallo miteinander,

ich bin mit meinem Freund seit gut 5 Jahren zusammen - aus seiner ersten Ehe hat er eine Tochter mitgebracht, die jetzt 14 Jahre alt ist. Die Kindsmutter ist von der Bildfläche verschwunden, als sie 6 war. Da mein Freund schon damals berufstätig war, wurde seine Tochter mal von der Oma, der Tante oder Nachbarn nach der Schule betreut - feste Regeln, Grenzen Fehlanzeige (O-Ton der Oma: Das müsse ich ihr nun beibringen - da war die Tochter 9 Jahre alt!). In unserer Anfangszeit sind sie und ich gut miteinander klar gekommen - doch immer mehr ist mir aufgefallen, dass mein Freund die Verantwortung für sie immer mehr auf mich übertragen hat. Dies betraf in meinen augen vor allen Dingen das Thema Grenzen aufzeigen - als wir zusammengezogen sind, sind immer wieder Dinge von mir verschwunden, die dann bei ihr auftauchten. Sie hat sich bis in die hinterste Ecke meines Kleiderschrankes gewühlt und meine Kosmetika ausgeräumt und mitgenommen. Als ich sie auf frischer Tat ertappte, kam keine Entschuldigung, kein schlechtes Gewissen, gar nichts. Von ihrem Vater - keine Reaktion. Seit einem Jahr nun schwindelt sie sich immer wieder in die Bredouille - immer dann, wenn es darum geht, nach der Schule in die Stadt zu verschwinden. Da wir beide nachmittags in der Arbeit sind, kann sie grundsätzlich in die Stadt gehen, aber sie soll einem von uns vorher bescheid sagen. Das geschieht nie. Und immer bin ich diejenige, die es überhaupt mitbekommt, da ihr Vater nichts hinterfragt. Und logisch, stehe ich immer als Meckertante da. Aber beim Schwindeln hört leider bei mir die Freundschaft auf - zumal es gar nicht notwendig wäre, wenn sie sich einfach nur an ihre einzigste Regel halten würde. Ich versuche ihr seit einem Jahr zu erklären, dass sie mit Ehrlichkeit viel weiter kommt und eben dieses ins Gesicht schwindeln eigentlich nicht notwendig ist - keine Chance, sie will oder kann es nicht verstehen. Nun ist sie 14, der Schwarm aller Jungs in der Schule und auch bereit und willens, ihre Reize einzusetzen (O-Ton der Lehrerin). Bei ihrem Vater gehen da keine Alarmglocken an. Aber mir geht leider langsam die Puste aus, zumal ich gern auch ein Kind hätte. Und da sie leider heute das neue Jahr genauso begonnen hat, wie sie das alte beendet hat - mit Schwindelei mir gegenüber - bin ich zum einen im absoluten Stimmungstief und ernsthaft am Überlegen, wozu ich noch hier bin ...

Sorry, ist lang geworden und alle perfekten Mütter dürfen sich jetzt austoben, aber ich musste es mal aufschreiben.

Verantwortung für sein Kind

Antwort von chartinael  -  03.01.2013
... aber glaube mir, das geht auch den leiblichen Eltern von Teenagern nicht anders :/ Ich weiß, das ist keine große Hilfe - aber vielleicht ein Trost.

Ansonsten, warum denn nicht ein eigenes Kind mit Deinem Mann? Das macht man doch nicht abhängig von einem pubertierenden Kind?

 
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Verantwortung für sein Kind

Antwort von Sternenschnuppe  -  03.01.2013
Hallo
Würde davon auch nicht die Entscheidung für ein eigenes Kind abhängig machen.Sofern Eure Beziehung ansonsten stabil ist.
Für mich liest es sich etwas als wenn sie nach Grenzen schreit. Die er ihr nicht gibt. Du musst es ausbaden leider.
Je nachdem wie es für Dich tragbar ist würde ich mich da etwas rausziehen.
Und ihm das auch sagen.
Abmelden dann vorerst nur bei ihm.
Schule soll er klären etc.
Du bist für sie da soweit sie das möchte.
Aber die Buhmannrolle würde ich mir nicht antun.

Vorher würde ich noch einmal das Gespräch suchen mit ihm.

Natürlich nutzt sie das aus in dem Alter. Glaube wir wären vielleicht nicht viel anders ?
Aber Dir geht es nicht gut damit. Also muss sich was ändern.


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