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Vater mit Baby

Frage von susi15  -  21.11.2012
Hallo community! Vielleicht hat jemand einen Rat für mich, ein tröstendes Wort oder ich bekomm' einfach die Bestätigung, dass das, was ich gerade erlebe, eh ganz normal ist:
Ich habe vor ca. 10 Monaten über Online-Dating einen Mann kennengelernt und mich relativ rasch in ihn verliebt. Nach einem Monat meinte er, er müsse mir etwas sagen, von dem er selbst gerade erst erfahren habe. Es kam heraus: Vor mir hatte er eine kurze dreiwöchige Affaire. Sie hat mit ihm Schluss gemacht, war aber in dieser Zeit schwanger geworden.
Nun - damals war alles noch sehr "frisch", ich meinte zu ihm, ich würde das wohl aushalten, wenn unsere Liebe groß wäre. Tja...und nun ist das Baby da - ein süßer Junge. Mein Partner kümmert sich um den Kleinen und hat ihn auch schon mehrmals besucht. Die Mutter schickt jeden Tag eine MMS mit süßen Babyfotos, der Papa ist stolz auf seinen Sohn... alles gut...Nur: mich will die Mutter aus ihrem Leben raus haben - ich soll das Kind nicht sehen, ich soll nicht zur Taufe,...
Grundsätzlich sind die meisten Verhaltensweisen von ihm/ihr nachvollziehbar und ich freue mich, einen Partner zu haben, der auf sein Kind achtgibt, wäre da nicht meine schreckliche Eifersucht, die immer dann wächst, wenn er zu Mutter und Sohn fährt. Ich habe das Gefühl, er erzählt mir nicht alles (wohl auch, um mich und sich selbst vor Eifersuchtsattacken zu schützen)
Ich stehe daneben und weiß nicht, wie ich mich verhalten soll, wenn er von seinem Sohn und dem Besuch bei Mutter/Sohn erzählt.
Hat jemand Ähnliches erlebt?
Kann mir jemand einen Rat geben?
Ich bin für alles dankbar!

Vater mit Baby

Antwort von shinead  -  22.11.2012
Grundsätzlich gilt, dass die Mutter nicht verhindern kann, dass der Vater dem Kind seine Freundin vorstellt.
Über kurz oder lang werden die Treffen ja auch nicht mehr in ihrer Wohnung stattfinden, sondern der Vater wird mit dem Kind spazieren gehen, oder es mit zu sich nehmen, wenn er in der Nähe wohnt.
Will heißen: Die Lage wird sich mit zunehmendem Alter des Kindes entspannen.

Um das umzusetzen, braucht Dein Freund natürlich den Mut, seine Rechte auch umzusetzen. Ggf. durch eine Umgangsregelung über das Jugendamt, wenn mit der Mutter nicht zu reden ist.

Das Du nicht zur Taufe eingeladen bist, kann ich nachvollziehen. Sie veranstaltet die Feier und darf daher auch bestimmen, wer denn kommt.
Ich würde davon ausgehen, dass die Lage sich mit der Zeit entspannt, und die Mutter Dich als NEXT akzeptieren kann. Wenn nicht, helfen ggf. Mediationen beim Jugendamt weiter. Aber auch hier gilt: Dein Freund muss der Initiator sein.

Lass ihn in seiner Vaterrolle ankommen und (umgangstechnische) Fakten schaffen. Unterstütze ihn dabei, die bisherigen Besuche auf einen Umgang (also ohne Mutter) auszuweiten. Stillt sie das Kind, wird das länger dauern, als wenn die Nahrung praktisch mitgegeben werden kann, aber es wird kommen!

Für Dich bleibt im Moment leider nur aushalten. Aber rede mit ihm über Deine Gefühle! Auch, dass Du Dir wünschst (falls das so ist) diesen wichtigen Teil von ihm - sein Kind - auch kennen zu lernen.

 
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Vater mit Baby

Antwort von Suki  -  22.11.2012
es klingt so, als sei das baby noch recht frisch. eigentlich logisch, dass die mutter da so schnell nicht die nachfolgerin ranlassen will. das heißt aber doch nicht, dass es immer so bleiben muss.
wenn du mit deinem partner zusammen bleibst, wird sich der kontakt zum kind automatisch herstellen. spätestens wenn es mal an die übernachtungen geht. da kann sie kaum verlangen, dass du dich an besucherswochenenden unsichtbar machst. sollte sie es doch fordern, würde mich die reaktion deines freundes interessieren. aber das ist reine zukunftsmusik.
das du nicht zur taufe eingeladen bist, sehe ich jetzt nicht allzu eng. noch hast du weder mit dem kind noch mit ihr etwas zu tun.

lg

Vater mit Baby

Antwort von engelweiß  -  22.11.2012
dein partner muß ganz klar zu dir stehen.
ich finde es nicht in ordnung, dass du nicht eingeladen wurdest,
da ihr nicht erst seit zwei wochen zusammen seid.
ob ex oder nicht, sie muß auch tolerant sein. man kann die toleranz nicht nur von dir verlangen. sag es deutlich deinem partner,
dass du es nicht in ordnung findest und dir von ihm wünschst,
dass er mehr zu dir also zu eurer beziehung steht und es auch
seiner ex gegenüber äußert.
so funktioniert eine gesunde beziehung.
gerade wo alles noch so frisch ist mit seiner vaterrolle, finde ich
ist es die beste gelegenheit, dich mit einzubeziehen, da du nun mal
hier und jetzt da bist und alles mit ihm erlebst.
seine erlebnisse sind ein teil von dir und umgekehrt.
wenn er dich von vorne herein in dieses thema mit einbezieht,
kann es sich positiv für eure beziehung auswirken.

bitte nicht alles in dich hineinfressen, denn das hat immer folgen.
mit kopf und gefühl handeln, damit es harmonisch bleibt.

alles liebe

Vater mit Baby

Antwort von tanja150784  -  23.11.2012
nun ja ich bin in der gleichen situation und finde auch du hast auf der taufe ni zu suchen

Vater mit Baby

Antwort von mama_von_j+j  -  24.11.2012
wie alt bist du eigentlich? und alle anderen?

Vater mit Baby

Antwort von shinead  -  23.11.2012
Mit Dir als NEXT hätte ich ja meinen Spaß...

Gerade wenn eine Frau gerade Mutter geworden ist und ihr Leben jetzt erstmal umkrempeln und danach auf die Reihe kriegen muss, sollte man ihr gegenüber m.E. toleranter sein.

Der Rest kommt mit der Zeit. Das Baby ist immerhin erst ein, zwei Monate alt...

Vater mit Baby

Antwort von babyproject  -  23.11.2012
Wieso hat sie nichts auf der Taufe zu suchen? Sie ist jetzt
die Partnerin des KV und gehört zu ihm, die KM hat ja mit ihm Schluss
gemacht und muß akzeptieren wenn es an seiner Seite ne neue Frau
ist, nur weil er Vater ist muss er doch nicht auf ewig
nach der Pfeiffe der KM tanzen. Er kümmert sich ums Kind, was gut
und lobenswert ist, aber wetten hat die KM nen Neuen darf der
sofort mit rein in die Family nur die Next nicht? Wobei man
hier ja nicht mal von Next sprechen kann , denn KM und KV waren nur 3 Wochen zusammen. Ich kann die AP schon verstehen wie weit soll
denn das gehen dass sie aussen vor ist?

Vater mit Baby

Antwort von Sternenschnuppe  -  23.11.2012
Oberste Prio ist nun dass die BEIDEN Eltern werden zusammen, danach kann man die Patchworkfamilie angehen.

Du als Next, ja, ist schwer, aber in erster Linie geht es um das Kind.
Such Dir eine Freundin, rede mit Deinem Partner, aber höre mit der Eifersuchtsschiene auf.
Du wusstest vom Kind, da gehört eine Mutter dazu, und offenbar blieb er mit Dir zusammen und wollte sie nicht zurück.

Warum sollte das nun anders sein ?

Vater mit Baby

Antwort von susi15  -  24.11.2012
Tut das Alter viel zur Sache? Naja, vielleicht schon, deshalb hier mal ein paar Angaben: Ich bin 35, mein Partner 40, KM ca. 32/33...also schon die etwas reifere Generation :-)

In erster Linie ging's mir bei meiner Frage nicht darum, dass wir hier klären, ob ich bei der Taufe dabei sein "darf", ob die KM "das Recht hat" mich nicht sehen zu wollen... es geht mir nicht darum, herauszufinden, wer "Recht" hat. Weil ich denke, dass das KM und ich einfach aus unterschiedlichen Positionen heraus unterschiedlich beurteilen.
Es geht mir eher darum: Wie gehe ich mit dieser Situation um? Was mache ich gegen meine Eifersucht? (Jemand hat geschrieben: Hör mit der Eifersuchtsmasche auf...wenn es nur eine "Masche" wäre - wie froh wär ich darüber! Die könnte man ja tatsächlich bewusst einstellen. Ich habe aber manchmal das Gefühl, die Eifersucht kommt völlig ungefragt und nagt an mir)
Was ich mich auch frage: Welches Verhalten ist zukunftsweisend?
Danke für eure vielen Antworten, die schon gekommen sind!

Vater mit Baby

Antwort von Sternenschnuppe  -  24.11.2012
Nun, dann empfehle ich dringend eine Beratung für Euch als Paar, denn alleine findet ihr den weg anscheinend nicht.
Pro Familia etc.
Zum einen können die Euch die "Rechte" erklären welche der Vater nun hat.
Zum anderen und vor allem aber zwischen Euch vermitteln, wie ihr zusammen! damit gut umgehen könnt.

Viel Glück !

Vater mit Baby

Antwort von mf4  -  26.11.2012
Da ich selbst getrennte Mama bin erlaube ich das mal aus meiner Sicht zu schreiben.
Der Vater meiner Kinder sieht seine Kinder regelmäßig, besucht dann auch seine Freundin mit ihnen aber wenn etwas zu feiern ist lade ich nur Papa ein. Sie sind noch nicht ewig zusammen und ich sehe wirklich keinen Grund sie hier zu haben. Sie ist sicher nett, nach dem was meine Kinder erzählen aber ganz ehrlich... ganz ohne Eifersucht (ich will ihn 100%-ig nicht zurück) warum sollte ich sie und ihr Kleinkind einladen?
Für mich ist der Umgang meiner Kinder mit ihr sonst absolut kein Problem.
Meine Kinder sind 8 und 9 und wären sie noch Babys wäre es für mich zugegeben schon seltsam, wenn eine fremde Frau mit der der Vater ein paar Monate zusammen ist die "Ersatzmama spielen" will.

Die KM muss mit dir NICHT verkehren aber sie kann auch nicht verhindern, wenn der KV mit dem Kind bei dir zu Besuch wäre.


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