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  Beitrag aus dem Forum:   Patchwork-Familien


Umfrage: wieso Patchwork wenn man dennoch alles genau getrennt haben möchte?

Frage von Mariechen2015  -  15.02.2018
Ich muss jetzt wirklich mal verwundert nachfragen.Man liest hier ja immer wieder,dass die Kosten ja „gerecht“ aufgeteilt werden, bloß nicht für das „nicht leibliche Kind“ mit gezahlt wird usw.
Wieso macht man das? Das ist völlig wertfrei gemeint,ich verstehe es nur nicht und mich wundert es einfach total dass es anscheinend recht üblich ist,dass alles sehr strikt aufgeteilt und getrennt wird?
Kenne ich aus einer Familie nicht. Dabei spielt für mich keine Rolle,ob Patchwork oder eben nicht.Ich habe mich ja dafür entschieden.
Oder doch nicht? Evt sogar nur akzeptiert aber nicht gewollt auch nur irgendwas und die Kinder „reinzustecken“ an Geld?
Ich kenne es so dass jeder das zahlt was derjenige kann.
Mal zahlt der,mal eben der andere.
Aber dieses strikte hochrechnen,aufteilen und ja genau aufrechnen kenne ich nicht.

Umfrage: wieso Patchwork wenn man dennoch alles genau getrennt haben möchte?

Antwort von Streuselchen  -  15.02.2018
Hallo,
ich bin ganz deiner Meinung.
Dieses Aufteilen, Verrechnen, Gegenrechnen hat für mich immer so etwas von Übergangslösung, aber nichts von Dauerhaftigkeit. Kosten aufteilen kann ich auch mit einer WG.
Ich verstehe es auch nicht und sehe es auch anders.
Aber anscheinend ist das heute so!? Oder aber ich bin hoffnungslos altmodisch.

LG
Streuselchen

 
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Umfrage: wieso Patchwork wenn man dennoch alles genau getrennt haben möchte?

Antwort von ösitina  -  15.02.2018
Ich bin wirklich, wirklich froh dass mein Mann kein so ein aufrechter ist, sonst hätten wir definitiv ein Problem, mein Ex zahlt mittlerweile gar keinen Unterhalt mehr, und unterhaltvorschuss bekomme ich nur für einen Sohn, der zweite ist schon zu alt für UHV vom Staat, ich finde es toll dass mein Mann ihm trotz dessen ermöglicht zu studieren...

Ich käme aber eh auch mit einem Mann der mir jeden Cent den mein Kind verbraucht vorrechnen würde nicht zurecht..

Umfrage: wieso Patchwork wenn man dennoch alles genau getrennt haben möchte?

Antwort von Strudelteigteilchen  -  15.02.2018
Meinen Freund habe ich als MEINE emotionale Stütze, als MEINEN Lebenspartner. Er ist weder mein Ernährer, noch der Ersatzpapa für meine Kinder. Und vor allem letzteres weder emotional, noch finanziell. Das war einfach kein Auswahlkriterium.

Ich verstehe, wenn andere das anders handhaben, zumal wenn die Gesamtsituation ganz anders ist als bei uns. Aber deswegen ist unser Lebensmodell doch nicht schlecht oder abartig.

Die Aufteilung der Finanzen muß einfach - so wie alles andere auch - zur Familie passen. Das Alter der Kinder, meine/Deine/unsere Kinder, die finanzielle Situation, die An-/Abwesenheit der anderen Elternteile..... da spielt doch so viel mit rein. Es ist absurd, da eine "SO MUSS DAS SEIN"-Regel aufzustellen. Und die Frage "Warum dann Patchwork?" finde ich geradezu frech. Ich dachte ja immer, daß eine Partnerschaft auf anderen Dingen basiert als auf einem gemeinsamen Bankkonto.

Umfrage: wieso Patchwork wenn man dennoch alles genau getrennt haben möchte?

Antwort von dana2228  -  15.02.2018
Wie schon geschrieben, sehe ich das auch so.
Natürlich ist jede Situation anders. Ich hatte keine Leiblichemutter mehr, die Unterhalt zahlt oder sich in die Erziehung einmischt. Dazu war ich mit fast 3 sehr klein was es meiner Stiefmutter einfach gemacht hat.

Aber wie du sagst so hat es halt eher den Scharm einer WG und nicht einer Familie.

Auch die Mutter meiner Leiblichemutter (die ja früh gestorben ist) hat die nachkommen Kinder meines Vaters nicht anders behandelt. Wie sie sich damals nach dem Tod ihrer Tochter sehr um mich und meine Schwester gekümmert hat, war ihr Klar das irgendwann der Tag kommen wird wo mein Vater eine neue Frau hat.
Und ja mein Vater wollte eine Lebensgefährtin aber hätte sie uns nicht so angenommen währe sie nicht die richte Lebensgefährtin gewesen.

Umfrage: wieso Patchwork wenn man dennoch alles genau getrennt haben möchte?

Antwort von Trini  -  15.02.2018
Nachdem ich hier im Forum "gelernt" habe, dass es sogar in Rama-familien mein Geld und dein Geld gibt, wundert mich nichts mehr.

Ich stelle mir Familie auch anders vor.

Trini

Umfrage: wieso Patchwork wenn man dennoch alles genau getrennt haben möchte?

Antwort von Finale  -  15.02.2018
Wenn der Sohn meines Mannes früher bei uns war, war es für mich eigentlich selbstverständlich, dass mein Mann die Kosten für Essen gehen oder einkaufen übernommen hat. Klar habe ich ihm auch mal ein Eis ausgegeben, aber für die allgemeinen Kosten am WE war sein Vater zuständig.

Umfrage: wieso Patchwork wenn man dennoch alles genau getrennt haben möchte?

Antwort von Chaka!  -  15.02.2018
Naja...

Ich komme für mich und meine Kinder auf - aber mehr geht auch nicht.
Sollten wir nun patchworken, könnte ich nicht noch jemanden mit „durchfüttern“.

Anders herum möchte ich auch nicht, dass mein Partner für meine Kinder das zahlt, was der Vollpfosten von leiblichem Vater eben nicht hinkriegt. Daher würde ich im Falle des Zusammenlebens die Finanzen auch aufteilen. Hat für mich auch was mit Stolz und einem gewissen Grad an Unabhängigkeit zu tun.

Umfrage: wieso Patchwork wenn man dennoch alles genau getrennt haben möchte?

Antwort von EmmaKili  -  16.02.2018
Also bei uns wird auch nicht aufgeteilt...und mein Partner hat selbst noch keine Kinder...er zahlt voll für meine Kinder mit..trotz Unterhalt des Vaters. Kenne jedoch auch viele bei denen es anders läuft..kurios...Patchwork oder nicht..Familie ist Familie...

Umfrage: wieso Patchwork wenn man dennoch alles genau getrennt haben möchte?

Antwort von Ani_k  -  16.02.2018
Ich persönlich möchte unabhängig sein. Was nützt es mir, wenn wir jetzt alles zusammenschmeissen und dann trennt man sich? Ich stehe dann doof da und komme eventuell hinten und vorne nicht hin, weil wir ja vorher zusammen viel mehr Geld zur Verfügung hatten. So weiß ich was ich habe und würde auch alleine zurechtkommen.
Wenn wir was unternehmen, dann zahle entweder ich oder er. Das rechnen wir nicht gegenseitig auf. Mir geht es nur um die Hauskosten und die Verpflegung (Einkauf, Drogerie usw). Da zahlt jeder gleich. Wir haben das Haus zusammen gekauft und da wusste ich ja, was ich mir leisten kann.
Wir hatten es lange Zeit so gemacht, dass ich immer einkaufen war. Er hat mir dann auch mal Geld gegeben aber trotzdem habe ich immer viel mehr bezahlt. (Er hat es aber nicht bewusst gemacht, weil er gar nicht geblickt hat, was ich alles bezahlt habe.) Jetzt haben wir ein Gemeinsames Haushaltskonto und da geht der Einkauf von ab. Gerecht eben.
Deswegen liebe ich ihn und seine Tochter doch nicht weniger. Für ihn ist meine Tochter auch wie seine eigene, weil er sie auch jeden Tag sieht. Das zählt für mich mehr als irgendwelches Geld. Schließlich bekomme ich Unterhalt und Kindergeld für meine Tochter, darum muss er für sie nix zahlen (macht er aber trotzdem öfter)

Umfrage: wieso Patchwork wenn man dennoch alles genau getrennt haben möchte?

Antwort von und  -  16.02.2018
... deren finanzieller Beitrag mitberücksichtigt und für die Ausgaben für Kinder miteingeplant werden sollte. Grade bei so Sachen wie Urlaub. Im unten stehenden Beispiel wäre es das gute Recht der Patchwork-Mutter darauf hinzuweisen, dass die außenstehende Kindesmutter an der Urlaubsfinanzierung ihrer Söhne beteiligt werden sollte. Warum sollte die Patchwork-Mutter ganz selbstverständlich für die Kinder einer anderen Frau den Urlaub mitbezahlen, wo dies doch von der außenstehenden Mutter ja umgekehrt auch keiner verlangt?

Umfrage: wieso Patchwork wenn man dennoch alles genau getrennt haben möchte?

Antwort von tonib  -  16.02.2018
Es ist doch auch ein Riesenunterscheid, in welchem Stadium man ins Patchwork gekommen ist. Lerne ich als Säuglingsmutter einen neuen Partner kenne, ist das doch etwas anders, als wenn der Nachwuchs praktisch schon außer Haus ist. Es spielt ein große Rolle, wieviel Geld der Partner, dessen Ex-Partnerin, der Ex-Partner und ich verdiene und auch, ob evtl. vermögende Großeltern dahinterstehen. Ich finde es schon wichtig, die Kinder grundsätzlich gleich zu behandeln und nicht einen mit den Urlaub zu nehmen und den anderen nicht, weil der oder die Ex nicht zahlt.

Ansonsten bin ich eine große Freundin von getrennten Kassen ohne strenges Verrechnen.

Umfrage: wieso Patchwork wenn man dennoch alles genau getrennt haben möchte?

Antwort von nils  -  19.02.2018
Ich habe diese Rechnung bei meiner Ex-Beziehung auch nicht gekannt - da wurde alles geteilt (aber es waren auch die leiblichen Kinder).

Mein Partner hat das aber nie wirklich so praktiziert. Habe sein Auto bezahlt und er meint trotzdem das ist seins (ist ja auch seins, hab mein eigenes, aber alleine diese Wortwahl gefällt mir nicht - denn bei mir wären die Autos einfach eine Sache die beiden gehören).
Aber da ich immer der Ansicht war, dass wir alles gemeinsam haben, und er das aber immer aufteilte, bin ich jetzt auch der Ansicht, dass ich sage was mir gehört.

Am meisten hat mich seine Aussage geschmerzt, dass er zwar den Ferienkurs für seine leibliche Tochter zahlt, aber nicht den meines Sohnes aus früherer Beziehung (dabei war es der gleiche Betrag und den Kurs für die Kleine hab ich schon bezahlt gehabt).

Wünschen würde ich es mir anders, aber auf der anderen Seite denke ich ist es auch gut, wenn jeder sein eigenes Sparkonto hat. Hab schon Trennungen hinter mir und sollte es wieder soweit kommen (was ich nicht hoffe), möchte ich nicht ganz ohne Geld dastehen (er kann mit Geld nicht umgehen).

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Antwort von Späti79  -  22.02.2018
Wir rechnen auch nix auf. Am Ende ist es doch so, wenn er für seine Kinder Unterhalt zahlt, ist das Geld weniger da und da für mein Gehalt mit im Topf und der Unterhalt für meinen Sohn kommt wieder rein (lange Zeit hat mein Ex auch nichts gezahlt, dennoch lief alles aus einer Kasse).
Ich kann dieses Trennen von Geldern auch nicht verstehen. Entweder man ist Patchwork und damit Familie oder nicht.
Und wenn es einen stört, dann sollte man das Modell bitte nicht leben!

Seine Kinder und ich sind auch nicht dicke Freunde, Aber wir akzeptieren uns und kommen miteinander aus. Selbst wenn da keine Sympathien wären, so würde das ja den Unterhalt nicht mindern und er müsste dennoch geleistet werden. Die Kinder gehören ja zu ihm, wie mein Großer zu mir....und so hab ich ihn geheiratet!

Umfrage: wieso Patchwork wenn man dennoch alles genau getrennt haben möchte?

Antwort von bianca1990  -  22.02.2018
Hallo
Also bei uns ist ganz einfach ich habe einen Sohn (6) mein Menne eine Tochter (3) bei uns geht alles gemeinsam es gibt kein dein Kind mein Kind dein Geld mein Geld.
es ist unser Geld es sind unsere Kinder auch wenn es noch einen leiblichen Vater sowie leibliche Mutter gibt . Denn wir sind eine Familie und da finden wir gehört es so .
Mein Menne War einmal sogar sauer weil ich sagte ich kann das auch mit dem kleinen allein erledigen darauf kam dann nur : sind wir jetzt eine Familie oder nicht wir machen das gemeinsam. :) so finden wir sollte es sein
Und was die kleine angeht machen wir auch alles gemeinsam als Einheit ;)

LG Bianca :)

Umfrage: wieso Patchwork wenn man dennoch alles genau getrennt haben möchte?

Antwort von Keksraupe  -  18.03.2018
Wir zahlen jeder die Hälfte der Fixkosten, alles was dann bei jedem über bleibt, wird für alle ausgegeben.

Und was Ende des Monats über bleibt kommt auf unser gemeinsames Konto, von dem wir die letzten Hausraten und mal Notfälle bezahlen (sollte mal die WaMa kaputt gehen oder so)

Also im Grunde zahlt jeder alles, und natürlich zahlt mein Mann auch für alle Kinder, egal ob meins oder gemeinsam. Wir haben uns entschieden eine Familie zu sein, Punkt

Und da ist es egal ob es 1,-€, 10,-€ oder 1500,-€ sind (meine Große hat jetzt Konfirmation, wir mussten ja wohl oder übel DREI Familien einladen, die Kosten sind nicht gering, mein Mann sagte nur „das ist einer der wichtigsten Tage in ihrem Leben, da sollte Geld keine Rolle spielen!“ also zahlen wir es vom gemeinsamen Konto)

Er hat sich für mich entschieden, also auch für alles was ich mitbringe!

Ohne Kinder müsste das Haus nicht erweitert werden um 2 Zimmer und ein Bad, aber das ist jetzt nun mal so, und auch die Kosten stemmen wir gemeinsam

Umfrage: wieso Patchwork wenn man dennoch alles genau getrennt haben möchte?

Antwort von Strudelteigteilchen  -  15.02.2018
Ich liebe meinen Partner, seine Kinder finde ich nicht so prickelnd. Er meine auch nicht. Aber weil ich mit meinen Kindern genausowenig an der Hüfte zusammengewachsen bin wie er mit seinen, ist das okay so.

Umfrage: wieso Patchwork wenn man dennoch alles genau getrennt haben möchte?

Antwort von Mariechen2015  -  15.02.2018
Oh nein dass habe ich aber auch nie gesagt,dasss es abartig ist oder dergleichen.
Für mich war es auch kein Auswahlkriterium aber wie einige hier auch schrieben,ich könnte auch mit keinem Mann zusammen leben der jeden Cent hochrechnet.
Ich finde es befremdlich,deswegen frage ich,aber natürlich muss es jeder selbst wissen und wenn es für alle passt,ist es ja auch ok.

Umfrage: wieso Patchwork wenn man dennoch alles genau getrennt haben möchte?

Antwort von Sonntagsgoere  -  15.02.2018
ALLE teilen ja gar nicht ALLES auf!

Ich sehe es wie Strudelteigteilchen. Patchwork ist individuell, also müssen individuelle Lösungen her.

Und ja, bis zu einem gewissen Grad beteilige ich mich gern an der Unterhaltung seiner Kinder, insbesondere seines Großen, der bei uns lebt. Aber das hat natürlich(e) Grenzen. Ich habe, auch ganz natürlich, mehr Bereitschaft, in unseren Sohn, unsere Partnerschaft oder in mich zu investieren. Ich befinde mich in Weiterbildung neben der Arbeit (außerhalb der Arbeitszeit), die mich mehrere 100 Euro monatlich kostet. Das fällt mir nicht schwer, schmälert aber deutlich meinen Geldbeutel. Und vom verbleibenden Rest mag ich nicht zur Gänze in meinen Stiefsohn investieren. Er hat Vater und Mutter. Beide sind verantwortlich, ich nicht. Ich finde das völlig normal so. Deswegen rechne ich ja nicht jedes Brötchen raus, das der Junge isst oder summiere seinen Klopapierverbrauch.

Umfrage: wieso Patchwork wenn man dennoch alles genau getrennt haben möchte?

Antwort von Anny  -  21.02.2018
DAS wäre für mich ein Ausschlusskriterium!

Wir sind eine Familie, ich LIEBE seine Kinder und er meine. Dass wir keine gemeinsamen Kinder haben, merkt man kaum bis gar nicht. Bei uns ist es aber auch zB so, dass seine Kinder bei ihm leben, ich sehe sie also nicht nur alle zwei Wochen am Wochenende, sondern genau andersrum, ich sehe sie alle zwei Wochen für ein Wochenende nicht.

Aber auch das ist, wie die Finanzen, sehr individuell und jeder hat eben seinen ganz eigenen Lebensweg. Die Hauptsache ist doch, dass es für alle funktioniert. Ob nun getrennte Konten, Haushaltskonto oder nur ein gemeinsames Konto, ob man harmonisch zusammen lebt und die Bonus Kinder als Bonus oder als "nötiges Übel" sieht...

Ein "genau richtig" gibt es weder bei Patchwork noch bei "normalen" Familien.

Umfrage: wieso Patchwork wenn man dennoch alles genau getrennt haben möchte?

Antwort von Sonntagsgoere  -  15.02.2018
Ich nehme meine Stiefsöhne auch an, behandele sie aber nicht wie meine Söhne, weil sie es eben nicht sind.

Umgekehrt behandeln sie mich ja auch nicht wie ihre Mutter. Weil ich es eben nicht bin.

Und natürlich gibt es Unterschiede. Meinem Sohn sage ich, dass ich ihn liebe. Meinen Stiefsöhnen sage ich das nicht, weil es nicht so ist. Bei meinem Sohn kümmere ich mich um Bildung, Erziehung.... bei meinen Stiefsöhnen ist das nur begrenzt möglich..

Es IST einfach so ziemlich alles anders.

Ich glaube, die Unterschiede sind nicht das Problem, sondern das Gekrampfe, alles gleich haben zu wollen.

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Antwort von Strudelteigteilchen  -  15.02.2018
Dann lies noch mal genau die Frage in der Betreffzeile. Die spricht jedem, der nicht alles Geld zusammenschmeißt, quasi die Berechtigung ab, Patchwork zu leben.

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Antwort von Milia80  -  15.02.2018
Meist sind es doch die Männer und da kann ich als Frau auch einfach sagen für mich wäre das nichts, alles eine Familie.
Ich hätte auch nichts dagegen wenn mein Partner meine Kinder unterstützt damit ich meinen Traum von der TZ Beschäftigung weiter leben kann...

ABER wenn ich der Hauptverdiener bin und 100% arbeite, mein Partner 50% und 2 Kinder hat dann ist das seine Entscheidung.
Sicher würde ich auch mal was mehr zahlen aber warum ich seine Kinder finanzieren soll würde ich nicht so ganz einsehen.
Fakt ist das Kind hat Mutter und Vater und das bin in dem Fall nicht ich.

Btw wäre es nicht dem gemeinsamen gegenüber unfair-wo wir beim aufrechnen sind- da er ja nur von uns gemeinsam bekommt und das andere Kind dann doppelt?

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Antwort von Mariechen2015  -  15.02.2018
Nein,ich habe sogar dazu geschrieben dass es völlig wertfrei ist. Und das mein ich auch so.
Mein Verständnis von Patchwork ist es nicht aber wie gesagt da hat jeder sein eigenes empfinden.

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Antwort von Strudelteigteilchen  -  15.02.2018
Zitat:
"Ich glaube, die Unterschiede sind nicht das Problem, sondern das Gekrampfe, alles gleich haben zu wollen."

JA!

Umfrage: wieso Patchwork wenn man dennoch alles genau getrennt haben möchte?

Antwort von desireekk  -  16.02.2018
Hallo,

ich war in meinem ersten Patchwork der klare Hauptverdiener.
Und ich habe nie geteilt gerechnet.

Ich wusste mein Partner hat einen Sohn (zu beginn ca. 7 Jahre) und der wird dazugehören. Fertig.
Sobald man zusammenzieht ist es für mich quasi vorbei mit "getrennten Kassen". Entweder man steht zueinander oder nicht.
Wobei das bei uns so lief, dass wir jeder ein Konto hatten, und dazu noch ein gemeinsames (unter seinem Namen übrigens). Auf das gemeinsame Haushaltskonto hat jeder nach Einkommen eingezahlt, wobei ich anteilsmäßig mehr beigesteuert habe. Davon wurde ALLES bezahlt inkl. Urlaube (für alle 3).
Wenn das Konto wider Erwarten mal leer war, habe meist ich aufgefüllt.

Dann ging er für unsere gemeinsamen Kinder in EZ (irgendwann mit TZ-Arbeit) und ich war umso mehr gefragt.
Aber es gab bei uns nicht einmal eine Diskussion dieser Art wegen Geld, das war es mir nicht "wert".

Gruss

D

Umfrage: wieso Patchwork wenn man dennoch alles genau getrennt haben möchte?

Antwort von ak  -  16.02.2018
Ist das der Mann , der die Frauen alle als Schlampen betrachtet ?

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Antwort von Mariechen2015  -  16.02.2018
Nein das stimmt, natürlich ist es am wichtigeren dass alles gut funtkoniert usw. Aber gerade deswegen,wenn eben alles gut läuft,finde ich es eben befremdlich dass die Kosten so aufgeteilt werden dass jeder ja da gleich bezahlt bzw nur für seien Kinder getagt wird.
Hier zählt jeder dass was er kann.
Da mein Mann wesentlich mehr verdient,zahlt er natürlich auch mehr.
Aber das wird nicht unterscheiden welches Kind es betrifft.
Ich bezahle zum Beispiel,alle kinderklamotten. Egal ob von meiner Tochter,seinem Sohn oder unseren gemeinsamen beiden Kindern.
Ich zahle zum Beispiel auch die Betreuungsgebühren für unsere gemeinsamen kj der komplett.
Dafür zahlt er dann eben den größeren Teil des Kredits für das Haus ab,die Nebenkosten usw.
So hat jeder verschiedene Posten die er zahlt (nach verdienst halt).

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Antwort von Ani_k  -  16.02.2018
Wir haben ja keine gemeinsamen Kinder, da ist es eben auch was anderes. Meine Einstellung liegt aber auch daran, dass ich mit einem Ex ein gemeinsames Konto hatte und hinterher 30000€ Schulden (er hat sich verpisst und ich durfte alles alleine abbezahlen) Ich bin daher ein gebranntes Kind.

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Antwort von Sonntagsgoere  -  16.02.2018
Das stimmt.
Das macht sie aber nicht. Sie hat sich auch geweigert, Unterhalt für Ihren Ältesten zu zahlen, der bei uns wohnt. Hat aber gleichzeitig UH für den Jüngsten verlangt, der bei ihr wohnt.

Und nein, Unterhalt hebt sich nicht auf bei Geschwistertrennung - falls das Argument jetzt von irgendwem kommen sollte. Der UH bemisst sich am Verdienst des jeweiligen UH-Verpflichteten. Sie hat deutlich (!) mehr als Beamtin als mein Mann, müsste also mehr zahlen.

Das finde ich ziemlich peinlich für eine so gut verdienende Mutter. Von dem Signal, welches sie ihrem Sohn damit gibt mal ganz abgesehen.

Ich sehe - neben allen anderen von mir angeführten Dingen - auch deswegen nicht ein, diesen Unwill der Mutter finanziell zu kompensieren.

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Antwort von Mariechen2015  -  16.02.2018
Die leibliche Mutter soll den Urlaub der Familie ihres ex Mannes mitfinanzieren?das meinst du jetzt nicht ernst?
Wenn der Vater mit seinen Kindern und seiner neuen Familie in Urlaub fährt,zählt doch die Familie und nicht die ex.
Das wäre ja der Knaller

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Antwort von Sonntagsgoere  -  16.02.2018
Nicht der Urlaub des Ex soll mitfinanziert werden, sondern der der Kinder. Papa zahlt seine Kosten selbst, nur die der Kinder könnten sich die Eltern teilen.
Etwas anderes kann ich nicht heraus lesen.

Ich finde das gar nicht so schlecht.
Es gibt ja auch ElternTeile, bei denen der Verdienst total unterschiedlich ist. Frau hat ganz viel, Kind lebt bei ihr, Vater hat deutlich weniger und zahlt noch Unterhalt. Ist nur ein Beispiel.
Frau kann dann mit Kind locker in den Urlaub, Vater aus Geldnot viell nicht. Für das Kind wäre das nicht so toll, da es viell auch gern mal mit Papa verreisen wollen würde.

Würden sich die Eltern absprechen und individuelle Lösungen finden, könnte Kind sowohl mit Mama als auch mit Papa in den Urlaub.

Diese Kind-Perspektive nehmen aber viele getrennte Eltern nicht (mehr) ein. Statz dessen haben sie dann wirklich oft das Gefühl, den Ex zu finanzieren und sind zu misstrauisch, um davon auszugehen, dass der/die Ex das Geld gewinnbringend investiert, nämlich in den eigenen Nachwuchs.

Mariechen2015, Du bist keine "Stiefmutter", hm?

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Antwort von und  -  16.02.2018
Nein, die leibliche Mutter soll nicht den Urlaub der Familie ihres Mannes mitfinanzieren, sondern nur die Urlaubskosten ihrer beiden eigenen Söhne. Zu genau 50%. Das kann doch nicht so schwer zu kapieren sein.

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Antwort von Trini  -  16.02.2018
...der Vater den Urlaub der Kinder mit der Mutter mit bezahlen müsste.

In allen mir bekannten Fällen finanziert nur der Reisende Elternteil den Urlaub.
Wäre Sons auch kritisch, wenn Muddi plötzlich eine Kreuzfahrt macht und den Vater zur Kasse bittet.

Trini

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Antwort von Mariechen2015  -  16.02.2018
Die Mutter zählt doch nicht den Urlaub der Söhne Nr dem Vater. Das ist ja wohl dreist das zu erwarten.
Ich Zahl doch nicht den Urlaub von meinem ex,genauso zählt mein ex Mann natürlich nicht den Urlaub unserer Tochter,den wir mit ihr machen.

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Antwort von dana2228  -  16.02.2018
Ist halt von zwei Seiten zu sehen.
Wenn der Vater gerne mit all seinen Kindern zwei Wochen in die Sonne fliegen will, warum soll die Mutter bezahlen? Bezahlt der Vater dann auch wenn die Mutter die andere Ferienhälfte ne Reise macht?
Fände ich befremdlich. Was anderes währe jetzt ein Zeltlager mit ner Jugendgruppe. Da könnte man 50:50 machen.

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Antwort von Hase1406  -  22.02.2018
Diese Aufrechnerei wäre nichts für mich. Bei uns habe ich das Kind mit in die Beziehung gebracht- und es war von Anfang an so, dass -wenn wir mit Kind unterwegs sind- mitgezahlt wurde.

Also wenn mein Freund z.B. die Unterkunft für eine Städtetour bucht, besorgt er natürlich auch das zweite Zimmer mit und zahlt es dann. Wenn wir essen gehen, in Konzerte usw. usf.....mal zahle ich und mal er. Aber NIE kam "ich zahle nur meine Karte oder deine und meine aber für das Kind zahlst du selbst, weil es ja nicht meins ist".

Ehrlich gesagt- das wäre nichts für mich!

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Antwort von Sonntagsgoere  -  22.02.2018
Das sind die typischen "das-wär-nix-für-mich"-Aussagen und "dann-könnt-ihr-es-gleich-sein-lassen"/"entweder-Familie-oder-nicht"-Ermahnungen von getrennten Müttern, deren Partner/Mann das eigene Kind/die eigenen Kinder mitfinanziert. Bequem und angenehm, natürlich wollt ihr nicht verzichten.

Schon mal in die Situation einer jungen Frau eingefühlt, die keine Kinder mitgebracht hat in die Beziehung? Probiert mal!

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Antwort von Späti79  -  23.02.2018
Wie gesagt, das war damals und heute habe ich mein Gehalt und derzeit finanziere ich seinen Unterhalt mit!!!
Und es ist meine Sichtweise, die ich keinem auferlegen möchte!

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Antwort von Strudelteigteilchen  -  22.02.2018
Ich kriege ja auch Plaque bei solchen Äußerungen, aber GsD darf man noch selber bestimmen, wie man (Patchwork-)Familie definiert und muß sich nicht von solchen "Mein Modell ist das einzig wahre und alle anderen machen es falsch"-Diktatoren sagen lassen, wie man es richtig macht.

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Antwort von Hase1406  -  23.02.2018
Was gibt es da "hineinzufühlen"?

Entweder ich will den Partner an meiner Seite, dann komplett wie er ist. Ob er nun ein Kind hat, was selbstverständlich zu ihm gehört oder ob es andere "finanzielle Verpflichtungen" sind. Ich muss es doch eh mittragen?

Was hilft es, wenn ich zu meinem Partner sage "mit deinen Altlasten komm mal schön allein klar"/"zahl du mal komplett alles selbst für DEIN Kind", wenn ich dann im Endeffekt zwar gut leben kann- aber sich mein Partner nicht an den gemeinsamen Unternehmungen etc. beteiligen kann, weil das Geld nicht reicht?

Und genau so wäre es doch...ein Single ohne Verpflichtungen hat wesentlich mehr Spielraum als jemand, der Kinder oder auch Kredite für Haus/Auto oder sonstwas hat...soll derjenige dann zusehen?

Und ja, das ist MEINE Ansicht...und komischerweise auch die Ansicht meines Partners, mit dem ich da anfangs ganz lange Gespräche hatte, weil ich eben anfangs auch gesagt habe "das geht doch nicht, es ich doch nicht dein Kind, du musst nicht mitbezahlen" usw.
Von daher ja....ich habe mich schon einmal versucht, in die "kinderlosen Partner, die nun mit zur KAsse gebeten werden" hineinzufühlen;-) .

Als Antwort bekam ich damals übrigens "warum soll ich nicht mit bezahlen, wir sind doch jetzt zusammen, ich bekomme durch DEIN Kind auch soviel Lebensqualität, das ist doch eh nicht aufzuwiegen".

Und wie gesagt....letztlich ist es doch eh egal...

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Antwort von Milia80  -  23.02.2018
wie ich oben schrieb.
Meist ist der Mann Hauptverdiener und da nimmt man gern.
Wäre die Frau der Hauptverdiener und er würde Kinder mitbringen und nur 50% arbeiten würde die Sache anders aussehen, auch wenn man das natürlich jetzt bestreitet.

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Antwort von Chaka!  -  23.02.2018
Mir ist noch ein Grund eingefallen, warum ich finanzielle Unabhängigkeit möchte:
Bei meinem Ex hab ich so viel Federn gelassen.... auch in finanzieller Hinsicht und das möchte ich nicht noch mal erleben. Werde ich vermutlich auch nicht, aber trotzdem...
Und dazu kommt: Verantwortlich (auch finanziell) bin ich zunächst einmal meinen Kindern gegenüber - nicht ihm. Umgekehrt gilt das natürlich auch.

Außerdem tut es mir auch gut, dass ich merke, für meine Kinder und mich selbst aufkommen zu können. Wir brauchen keinen Ernährer.

Das heißt natürlich nicht, dass wir als Paar alles bis ins Kleinste aufrechnen. Mal zahlt der eine den Einkauf, mal der andere. Und wenn wir zusammen unterwegs sind, werde ich oft auch eingeladen. Wobei das eine Geste seiner Liebe ist und nichts mit Verteilung von Geldern zu tun hat.

Und bei uns sind die Gehälter ähnlich hoch. Vielleicht ist das auch relevant bei der Entscheidung, wie man die Finanzen regelt.

Letztendlich ist es doch völlig egal, wer wie lebt. Hauptsache, man ist sich als Paar einig.

Und die Aussage von Späti
"Ich kann dieses Trennen von Geldern auch nicht verstehen. Entweder man ist Patchwork und damit Familie oder nicht.
Und wenn es einen stört, dann sollte man das Modell bitte nicht leben!"
ist so schräg, dass ich schon fast wieder darüber lachen muss.
Welches Modell darf man denn leben, wenn man sich in einen Menschen mit Kind verliebt, aber nicht alles in einen Topf werfen möchte? Dann darf man seine Liebe vermutlich gar nicht leben


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