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Taschengeldkultur in der Patchworkfamilie

Frage von desireekk  -  27.06.2013
Hallo zusammen

ich hatte gersade ien inetressantes Gespräöch mit einer Freundin und das passt in dieses Forum:

Patchwork: 1 Mann, 2 Kinder (leben zu ca. 40% bei ihm)
1 Frau, 2 Kinder (leben zu 90% bei Mama)
Alle Kinder sind über 10 jahre alt.

Mann und Frau wollen nun zusammenziehen.
Papa-Kinder bekommen kein Taschengeld (auch nicht bei der dortigen Mutter), wenn sie etwas wollen/brauchen wird es besprochen und ggf. gekauft (gespartes Geld gibt es aber auch im Sparschwein, was es halt ab und zu von Verwandten gibt).

Mama-Kinder bekommen Taschendeld im normalen Altersrahmen, eher etwas weniger.

So und nun will man zusammenziehen und man hat nun über die unterschiedlichen Taschengeldkulturen nachgedacht..
es geht hier nicht darum, ob Taschengeld Sinn macht oder nicht, sondern darum:
- warum kriegt der alles was er will immer bezahlt bzw.
- warum hab ich kein Taschengeld und muß immer fragen?

Versteht ihr?
Hab Ihr Input dazu?

Das wird spannend :-)

Désirée

Taschengeldkultur in der Patchworkfamilie

Antwort von mama.frosch  -  27.06.2013
ich würde vorschlagen, sich mit allen vier kindern an einen tisch zu setzen und die beiden varianten mit ihren vor- und nachteilen zu besprechen und die kinder wünsche und ideen äußern lassen.

 
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Taschengeldkultur in der Patchworkfamilie

Antwort von Holzkohle  -  27.06.2013
Naja, ich würde da erstmal mich selbst zusammen setzen, also neuer Partner und Frau, und mir überlegen:

Welches Modell hat mehr Vorteile? Dass man den ungefähr gleich alten Kindern, und dann ALLEN, alles kauft, was sie wollen (aber dazu müssen sie dann halt JEEEDESMAL kommen und fragen), nur, wo macht man hier einen Abstrich? Bis zu welchem Betrag bekommen die Kinder auch das, was sie wollen?

UND - könnten sich die anderen Kinder mit eigenem Taschengeld, das betrifft jetzt die Mama-Kinder, denn das auch selbst kaufen - oder wird hier ein Unterschied gemacht, sprich, fürs Lego reicht das Taschengeld jetzt nicht, aber wenn sie es sich wünschen, dann bekommen sie es? Verstehst, was ich meine?

Ich sehe hier eher die Gefahr, dass die Nichttaschengeldkinder mehr bekommen als die Taschengeldkinder. Bei uns, mein Sohn wird 10, beläuft sich das Taschengeld auf 2 Euro die Woche. Umgehen kann er damit nicht, das wird rausgehauen. Die Frage ist, wie weit kommt denn mein Sohn mit seinen 2 Euro? Und was ist der Hintergrund, möchte man, dass die Kinder lernen, mit Geld umzugehen (tatsächlich kenne ich in dem Alter kaum ein Kind, was vehement seine 2 Euro spart)?

Wenn die Familie zusammen zieht, würde ich mich auf ein Modell einigen und da auch die Kinder einbeziehen. Also bei der Suche nach dem RICHTIGEN Modell. HIer denke ich wird eher Protest von den Nichttaschengeldkindern kommen, denn im Falle von "Jetzt gibts Taschengeld" müssten sie ihr "EIGENES" Geld ausgeben... was vorher nicht der Fall war, da war kein Bezug und in dem Alter mit Sicherheit auch noch keine Weitsicht da, dass 20 Euro viel Geld sein können.

Das Problem ist wahrscheinlich auch noch, dass die Kinder eventuell vom anderen Partner (Ex des Freundes, Ex der Frau) vielleicht auch noch was zugesteckt bekommen - gut, das ist dann DEREN Sache.

Ich glaube, ich würde eher zu "jetzt bekommen alle Taschengeld" tendieren. Weiß aber wie gesagt nicht, wie die Zuwendungen an die Kinder ausfielen, die keines bekommen. Ich könnte mir vorstellen, die fallen größer aus als Ausgaben, die ein Taschengeldkind macht.

Beispiel, wie gesagt mein Sohn bekommt von mir wöchentlich 2 Euro. Er kann sich Geld dazu verdienen, indem er Pfand wegbringt. Das sind dann noch mal so an die 4 Euro. Aber mit keinem Stück kann er da mit seinem besten Freund mithalten, der von Papa 150 Tacken kriegt. Oder Geschenke im Wert von 150 Euro - verständlich irgendwie?

Taschengeldkultur in der Patchworkfamilie

Antwort von mf4  -  29.06.2013
da die Kinder fast zu gleichen Teilen bei Papa und Mama leben leben
würde ich für alle Kinder die gleiche TG-Regelung einführen

Ich nehme an der andere Elternteil hätte auch nichts dagegen, wenn das Kind dann TG bekommt.

Taschengeldkultur in der Patchworkfamilie

Antwort von Sternenschnuppe  -  27.06.2013
Was heißt denn 40% genau ?

In dem Alter wissen Kinder aber ja, dass es woanders immer andere Regeln geben kann.
Das ist bei den Kindern ohne Taschengeld eben anders.

Sehe da von daher kein Problem : diese Kinder haben ihr Tachengeld sozusagen bei Mama und Papa deponiert, die anderen haben es selbst.

Würde da gar kein Thema draus machen, es sei denn die Kinder machen es.
Und das müssen sie dann jeweils mit ihren Eltern besprechen.

Taschengeldkultur in der Patchworkfamilie

Antwort von mf4  -  29.06.2013
Zumindest innerhalb der Familie wäre ich für Gleichheit...
wenn die Kumpels die fetten Scheine zugesteckt bekommen kann ich nicht nachziehen.
Hier kommt nur TG von mir, nicht von Papa oder sonst wem und meine Kinder (3.Klasse 3€ und 4.Klasse 4 €) sparen fast alles, dass sie teilweise 20 oder auch 50€ zusammenhaben und sich dann was großes kaufen.

Taschengeldkultur in der Patchworkfamilie

Antwort von desireekk  -  30.06.2013
Fakt ist: in der anderen Familie ist das einfach nicht Teil der Familienkultur.

"Fette Scheine" bekommt keiner zugesteckt, darum geht es nicht.
Ich sehe eher die grundsätzliche kleine Tagesdiskussion warum die einen Kinder ihre Zeitung (oder Eis, oder CD, oder...) bitte selbst kaufen sollen und die anderes es (evtl.) eben "so" bekommen.

ich persönlich bin ja für das Taschengeldmodell, denn die Kinder sollen ja mit eigenem Budget umgehen lernen.
Aber das gibt es eben nicht in allen Familien und Ländern...

Viele Grüße

Désirée

Taschengeldkultur in der Patchworkfamilie

Antwort von sete  -  10.07.2013
Meine beiden - die ausschließlich bei mir und meinem Mann leben - bekommen Taschengeld. Die beiden Söhne meines Mannes die alle 14 Tage sowie hälfte der Ferien da sind bekommen die Hälfte wie meine beiden. Zu hause bei denen gibts ab und an auch Taschengeld aber nicht regelmäßig. Bei uns funktionierts super.


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