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Sorge um Tochter - achtung lang -

Frage von Einhorn  -  27.05.2013
Hallo und guten Abend.
So recht weiß ich nicht, ob ich in dieser Rubrik mit meinem Anliegen richtig bin. Aber vielleicht kann ja trotzdem jemand helfen.

Ich habe 2 Kinder. Sohn 4 Jahre. Tochter (Isabel) 8 Jahre. Ich mache mir große Sorgen um meine Große. Kurze Vorgeschichte: August 2011 mein Mann und ich Trennung ausgesprochen. Wir haben es gemeinsam Isabel auf spielerische Weise (mit Barbiepuppen) erklärt. Sie war gefasst, hat natürlich auch geweint (nur kurz) und meinte dann es sei ok. sie stellte oft Fragen, welche wir ruhig und offen beantworteten. Wir lebten dann bis Mai 2012 als WG zusammen und das sehr freundschaftlich ohne streiten. Januar 2012 lernte ich meinen jetztigen Partner kennen. Das erste Zusammentreffen mit meinen Kindern war beim Rodeln spielerisch und es hat sofort bei meinen Kindern und meinem Partner gefunkt. Ich habe ihn auch nicht einfach so hingestellt und gesagt: das ist mein Neuer. Nein. Wir haben uns "spontan" in ein Gespräch verwickelt und einfach nur Spaß beim Rodeln gehabt. Isabel meinte dann: Mama, das wäre ein neuer Mann für Dich. Der ist sehr lieb. .. Wir haben uns dann öfter zu viert getroffen und es war immer wieder schön. Beide Mäuse haben ihn lieb gewonnen und es ist jetzt noch so. Er ist für sie ein neuer bester Freund. Jedenfalls bin ich dann mit den Kindern im Mai erstmal in eine Wohnung gezogen (ohne neuen Freund, wohnte 30 km entfernt). Papa holte die Mäuse alle 2 wochen übers We und sonst sind wir am We immer zu meinem Freund gefahren. Hier wurden beide Kids super aufgenommen. Eine sehr liebe Familie. Isabel hat sich auch sofort mit der Nichte meines Freundes angefreundet. Was auch jetzt noch super hält. Irgendwann wurde es aber zur Belastung mit dem Hin und Her. Ich redete mit meinen Kindern in gemütlicher Runde, was wir anders machen könnten, daß es etwas ruhiger wird. Und beide brachten als Vorschlag, zu meinem Freund zu ziehen. Vor allem Isabel (da sie ohnehin Probleme mit ihren Mitschülern hatte und auch bei der Wohnung keine Freunde). Ich besprach mit beiden die Vor- und Nachteile, neue Schule, neue Kita usw. sie blieben bei ihrem Vorschlag. Ich besprach dies dann mit meinem Freund und im Februar 2013 realisierten wir das ganze. Schauten natürlich mit beiden Kids die neuen Einrichtungen an und sie waren begeistert. Robin (er ist sehr "pflegeleicht" und offen) hat sich sofort in der neuen Kita wohlgefühlt. Isabel fand ihre neue Schule total toll (hier ist auch das Lernkonzept anders - spielerischer/Kindgerechter). Die Hortlehrerin meinte: Man könnte denken Isabel sei schon immer hier. Mittlerweile hat Isabel 2 beste Freundinnen, ist auch schon "heimlich verliebt" und ihre schulischen Leistungen sind besser als in der alten Schule. Alles in allem: den Kindern fehlt es an nichts, schöne Umgebung in der Natur (von Stadtrand in großes Dorf gezogen), schöne neue Zimmer, Freunde, Haus mit Hof zum spielen, Isabel darf nach der Schule mit ihren Mädels losziehen, geregelte Abläufe (Hausaufgabenzeiten, Essenszeiten, usw.), Papa holt sie weiter regelmäßig, einmal im Monat OmaOpaWochenende (sie lieben ihre Oma u Opa), wir machen zu viert Radtouren, gehen mal ins Kino, Tierpark, Picknick, Mutter-Tochter-Tag (shoppen, Musicalbesuch, o. ä.), Mutter-Sohn-Tag (Zug fahren, Spielplatz, usw.), etc.
Robin ist ein sehr aufgeweckter kleiner Kerl, freundlich, offen, Lausbub.
Isabel ist ein sehr intelligentes hübsches Mädel, freundlich, hilfsbereit aber auch sehr sensibel. Im Moment hat sie gerade eine etwas zickige Phase, wo man ihr oft erklären muß, daß manche ihrer Wege nicht gut sind. Sie reagiert dann meist sehr heftig, auch wenn man selbst ruhig bleibt. Sie faucht mich an, schreit wird wutig, oder dreht sich einfach um und geht, daß man nicht zum weiterreden kommt. Ignoriert mich, hält sich die ohren zu usw. Ich schiebe das einfach mal auf ihre momentane "Teeniewerdphase". Was mir nun sorgen bereitet: Seit etwa 3 Wochen, kommt sie ständig nach dem zu Bett gehen wieder zu uns und jammert: ich kann nicht schlafen. Klagt über Bauchschmerzen. Wenn ich sie dann wieder zu Bett bringe, fängt sie auch schon mal einfach so an zu weinen ohne das sie weiß warum. Ich habe schon viel versucht: Kuscheln bis sie eingeschlafen ist (1 Stunde), vorlesen, ruhig leise Musik, erzählen über irgendwas, usw. Trotzdem, sie kann nicht schlafen, muß immer weinen, Bauchschmerzen (etwa 10 cm über Nabel). Kann es sein, daß dies Nachwirkungen der Trennung sind? Das Isabel das erst jetzt richtig verarbeitet? oder ist es doch körperlich? Was kann ich tun?
Kann mir jemand Rat geben?
Danke für Eure Geduld.

Sorge um Tochter - achtung lang -

Antwort von mama.frosch  -  28.05.2013
ich finde es jedenfalls ungewöhnlich, dass deine tochter das das scheinbar alles so easy wegsteckt. klingt für mich mehr nach einer über-anpassung und dazu würde ja passen, dass sie irgendwo ein ventil braucht. mit 8 jahren ist deine tochter auch noch sehr jung und so viele veränderungen, unsicherheiten, anforderungen an sie... gibt eben kinder, die dann austicken und andere, die sich über-anpassen.

mein sohn hat rotz und wasser geheult als wir uns getrennt haben, er hatte ein gutes halbes jahr wiederholt massive gefühlsausbrüche und es hat ein gutes jahr gebraucht, bis er sich wieder gefangen hat und in der neuen situation angekommen ist und sie auch annehmen konnte.

ich glaub, ich würde mir sorgen machen wenn mein kind so scheinbar-easy solch große veränderungen wegstecken würde.
wir halten fest:
sommer 2011 trennung der eltern
eltern leben weiterhin auf wg-basis zusammen (jedes normale kind wünscht sich die eltern kommen wieder zusammen...), alltag ist wie gewohnt
januar 2012 neuer freund der mutter
mai 2012 auszug; wegzug vom vater in neue wohnung
februar 2013 umzug in andere stadt, neue schule, neue wohnung, neues umfeld
seit ende april 2013 bauchschmerzen

ich finde es auch überfordernd, kinder in dem ausmaß in grundsätzliche lebensentscheidungen einzubeziehen,. sie können in dem alter überhaupt nicht absehen was da auf sie zukommt; kinder wollen i.d.r. beide eltern; ebenso wie sie es ihren eltern auch rechtmachen wollen. wer weiß, wie "freiwillig" der umzugswunsch deiner tochter war, vielleicht wusste sie einfach es ist dir wichtig und das hat sie beeinflusst? noch mehr dein sohn... der ist erst 4!

kann es vielleicht sein, dass deine tochter deshalb im alten wohnort nicht so gut in der schule klarkam, weil das für sie trennungsauswirkungen waren? und ein umzug vielleicht auch sowas wie ein flucthweg; und nun merkt sie, was ihr alles fehlt?

ich fände es sehr, sehr nachvollziehbar, wenn ihre gefühle irgendwann irgendwo durchbrechen und gesund zudem.

du fragst was du tun kannst - redest du denn mit deiner tochter über die trennung, fragst du mal wie es ihr geht, seid ihr da wirklcih im austausch oder habt ihr letztlich quasi mann und wohnung 1 gegen mann und wohnung 2 ausgetauscht; leben 1 gegen leben 2? und kind merkt langsam, dass ihm von leben 1 was fehlt?
zu viel stress durch umgang?

 
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Sorge um Tochter - achtung lang -

Antwort von chartinael  -  28.05.2013
... diese Phase erscheint mir arg präpubertär. Hatten wir auch mit ca. 8, dann nochmal mit 10-11. Jetzt ist sie 13 und in einer neuen Phase.

Die Bauchschmerzen machen mir Sorgen? Organisch alles abgeklärt?

Jaja, ich bin panisch: Sexueller Mißbrauch?

Sorge um Tochter - achtung lang -

Antwort von xIntirax  -  29.05.2013
Ich glaube auch nicht das es mit der Trennung zu tun hat. Mein Sohn wird im Spetember 8 und benimmt sich auch so (nur ohne Bauchschmerzen, aber lass es vielleicht mal abklären).
Ich schieb es einfach mal auf "Vorpubertät".

Sorge um Tochter - achtung lang -

Antwort von Sternspinne  -  29.05.2013
Ich finde es sehr schwierig dazu etwas zu schreiben.

Klar ist, wenn du die Geschichte der Trennung erzählst sagen natürlich viele, "es hat eindeutig damit zu tun!".
Was anderes kennen wir ja nicht von deiner Tochter, als das was du dazu erzählst.

Ob es da wirklich einen Zusammenhang gibt, lässt sich über diesen Weg hier nicht feststellen.

Möglich ist es, aber es ist genauso gut etwas anderes denkbar.

Der Magen-Darm-Trakt ist ein sehr anfälliges System für psychosomatische Beschwerden.
Aber nun in "Panik" zu verfallen würde ich überhaupt nicht.
Eure Trennung ist ein fester Bestandteil in ihrem Leben. Eine Tatsache, mit der sie leben muss, kann und es auch tut.
Manchmal wird sich darüber auch zuviel Gedanken gemacht.

Bei anderen Ereignissen im Leben nimmt man es oft als gegeben hin, aber bei etwas was wir - scheinbar - selbst verschuldet haben, schieben wir Panik.

Ich finde, es klingt recht gesund bei euch, und auch wenn man den einen oder anderen Fehler macht, gehört es zum Leben und macht nachher die Persönlichkeit aus.
Man kann den Kindern nicht jedes Hindernis aus dem Weg räumen.

Es kann auch sein, dass ihr das leicht jammerige Verhalten ganz gut gefällt, weil ihr euch um sie so schön kümmert. Oder es ist einfach noch eine Reizung in Richtung Magenschleimhautentzündung. Falls es anhält würde ich eher körperlich weiterforschen.

Sorge um Tochter - achtung lang -

Antwort von Geisterfinger  -  30.05.2013
Offenbar belastet deine Tochter irgendwas und ich finde es gut, dass sie mit ihren "Bauchschmerzen" zu Euch kommt. Vermutlich weiß sie selbst nicht, was es ist. Vielleicht einfach nur Pupertät, vielleicht vermisst sie ihren Vater, vielleicht irgendwas mit scuhle/Freunden? Seid einfach lieb zu ihr und versucht, im GEspräch raus zu finden, was ihr auf dem Magen liegt.

Sorge um Tochter - achtung lang -

Antwort von Einhorn  -  28.05.2013
Guten Morgen,

danke für Deine Antwort.

Dein Posting war ein kleiner Denkanstoß für mich. Danke.

Geredet habe ich sehr viel und intensiv mit meiner Tochter über die Trennung. Ich habe es vielleicht etwas "dezent" beschrieben. Sie hat auch nach der Trennung oft geweint und gemeint, ihr fehlt Papa usw.

Darf ich fragen, ob Du geschieden/getrennt bist und mit Kindern "jetzt anders"lebst?

Sorge um Tochter - achtung lang -

Antwort von Einhorn  -  28.05.2013
Zu meiner vorherigen Antwort:

Die letzte Frage stellte ich, weil man denken könnte, Sie haben das noch nicht durch, obwohl Sie es geschrieben haben wie ihr Sohn reagierte.

Haben Sie mit Ihrer Trennung nicht auch eine grundsätzliche Lebensentscheidung, mit ihrem Sohn, getroffen? Haben Sie ihn nicht mit einbezogen in diese Entscheidung? Wieviele Veränderungen mußte Ihr Sohn wegstecken?
Was ist daran überfordernd, wenn ich mich mit meinen Kindern zusammen setzte und wir gemeinsam besprechen, wie es weitergehen könnte?
Überfordernd fände ich eher, wenn ich allein die Entscheidung des Umzuges getroffen hätte und es meinen Kindern einfach so gesagt hätte: So Kids, wir ziehen in einem Monat um. ....Hätten meine Mäuse nichts von Umzug gesagt, und andere Vorschläge gebracht, ok, dann wären wir nicht umgezogen und hätten die anderen Vorschläge probiert. Ich wollte das beste für meine Mäuse, nicht für mich.
Die Probleme in der alten Schule hatte Isabel bereits vor Trennung (eigentlich von Anfang an - Schulanfang). Das hat nix mit Trennung zu tun.

Und wir haben nicht Leben1 gegen Leben2 und Mann1 gegen Mann2 und Wohnung1 gegen Wohnung2 eingetauscht. Das klingt ja so, als ob ich Montag abend meine Kinder genommen habe, 2 Koffer dazu, und von Papa, alter Wohnung direkt zu Freund in neue Wohnung bin. Die Kids Dienstag morgen direkt in andere Einrichtungen gebracht habe. ;-)
Es gibt ja wirklich Kinder die es so mit machen müssen!!!! Aber nicht meine!

Haben Sie das Leben1 nicht gegen Leben2 eingetauscht in dem Sie sich trennten? Wie haben Sie denn die Trennung gehandhabt? Kind erzählt, Mama Papa trennen sich. Wir ziehen in neue Wohnung usw. Wieviel Zeitspanne war bei Ihnen zwischen dem ganzen Neuen? Haben Sie Ihr Kind mit einbezogen in Entscheidungen wie Wohnung etc.?

Wie gesagt, Ihr Posting waren für mich Denkanstöße, nochmals danke.
Aber eigentlich wollte ich wissen, was ich jetzt tun kann für meine Tochter!!!!
Denn das sie noch immer an der Trennung nagt usw. das weiß ich.

Dankeschön und einen schönen Tag,
LG

Sorge um Tochter - achtung lang -

Antwort von Nurit  -  28.05.2013
Aus Deiner Sicht war also immer alles supi; leider aber möglicherweise für Deine Tochter nicht so.
Ich stimme mama frosch zu: das war alles etwas sehr eilig und immer gleich in die Vollen gegangen; da kann so ein kleiner Mensch nicht immer gefühlsmäßig mithalten.
Das Ausgangsposting klingt auch übertrieben *alles ist so toll, alle verstehen sich toll und wir haben alles immer toll und richtig gemacht*, sorry: das mag man gar nicht glauben.
Ich würde zudem mal als erstes mit meinem Kind zu Arzt, wenn sie permanent über Bauchschmerzen klagt.
Du hilfst Deinem Kind nicht, wenn Du schon ellenlang schreibst, wie toll Du alles gemacht hast (damit ja keine Kritik aufkommt) und kein bisschen merkst, dass es vielleicht nur für Dich toll war.

Sorge um Tochter - achtung lang -

Antwort von mama.frosch  -  28.05.2013
trennung!
und auch nicht zum umzug!

damit würde ich ihm die last aufbürden, wenn etwas doch nicht so toll ist, dass er sich selbst die schuld daran gibt denn wenn er damals anders entschieden hätte... außerdem fällt das für mich in die entscheidungskompetenz der eltern; ebenso wie ein umzug, ebenso wie die frage noch ein kind oder nicht. kinder können das nicht entscheiden und auch nicth mitentscheiden, da solche entscheidungen unter die verantwortung der eltern fallen. wie soll deine tochter zb wütend auf dich sein (mein sohn war phasenweise SOWAS von wütend auf mich; den papa, uns beide) wenn sie sich mit einer umzugseinwilligung quasi die situation selbst mit eingebrockt hat?

zb umzug: klar hab ich meinen sohn gefragt wie ihm die wohung so gefällt. aber die entscheidung habe ich allein getroffen. ich muss sie finanzieren, ich muss die wege organisieren, das private umfeld (freunde in der nähe etc) im blick haben, wissen welche alternativen es gibt oder nicht - und, ich hätte meinem sohn wahrscheinlich das paradies vorsetzen können, er wollte partout nicht aus der alten wohnung raus und hat da sehr gelitten. das konnte ich nicht verhindern, so gern ich es getan hätte. man kann seinen kindern nicth alles ersparen. aber man kann sie auffangen und ihnen helfen, den schmerz abzutrauern, die wut umzusetzen, und sich langsam in die neue situation einzufinden.

heute, anderthalb jahre nach umzug, liebt mein sohn die (nun garnicht mehr so ;-) ). neue wohnung. zur zeit des umzugs wollte er über den balkon in den dritten stock klettern und durchs fenster wieder in die alte wohung einbrechen. der wohungswechsel hatte ihm sehr zugesetzt weil es das letzte war (neben der schule), was an greifbaren dingen nach der trennung gleichgeblieben ist. er hing eine zeitlang in der luft. es hat zeit gebraucht, aber wir haben es gut hinbekommen. der umgang ist gut und klar geregelt, papa und ich kommen noch oder wieder gut miteinander aus, hat sich ein freunschaftliches verhältnis draus entwickelt, kind hat die krise überwunden. auch jetzt gibt es immer noch papa-vermiss-phasen (bei papa dann auch gern mama-vermiss-momente - denn am liebsten hätte er natürlich uns beide), aber in völlig normalem ausmaß.

ich finde, es ist wichig, den kindern nicht nur trauer und vermissen zuzugestehen, sondern auch wut; und die trifft einen auch selbst. das muss man aushalten und akzeptieren; dann kann das auch abebben.

organisch würde ich das kind auch erstmal durchchecken lassen und ansonsten unaufdringlich (also nicht mit geplanten mutter-tochter-gefühlsgesprächen sondern einfach dasein; nebenbei bei gemeinsamem tun wie kochen oder so mal dezent nachfragen, sowas in der richtung) einfach dasein, das kind sein lassen wie es ist und ihm geben, was es braucht; auf die bedürfnissignale achten. die kleine war erst 6 bei der trennung! - die veränderungen die innerhalb eines jahres auf sie zukamen hätte auch ein erwachsener nicth mal so easy weggesteckt, wenn er selbst nicth die treibende kraft dafür gewesen wäre.

das ist nicth bös gemeint - du kommst in deinen postings was und wie du schreibst etwas bemüht-verkrampft rüber; kann natürlich täuschen.

Sorge um Tochter - achtung lang -

Antwort von Einhorn  -  28.05.2013
Ich fühle mich gerade sowas von mies. Ich Rabenmutter ich. :-(

" das war alles etwas sehr eilig und immer gleich in die Vollen gegangen;"
Was hätte ich denn "langsamer" machen sollen???
"wir haben alles immer toll und richtig gemacht*"
Das habe ich nie behauptet. Wir haben nicht immer alles richtig gemacht. Schon allein die Trennung war in den Kinderaugen nicht richtig. Aber wenn man sich nun nicht mehr versteht....
Habt Ihr alles richtig gemacht? Seit Ihr alles langsamer angegangen?

Bitte, beschreibt mir doch mal Eure Wege der Trennung und wie Ihr mit Euren Kinder den Weg gegangen seit!

Sorge um Tochter - achtung lang -

Antwort von somane  -  28.05.2013
Hi

ich bin bei mama.frosch. Ich denke auch, bei so wichtigen Lebensentscheidungen darf ein Kind nicht einbezogen werden. Sie war/ist ganz einfach noch zu jung dafür. Woher soll sie wissen, was gut ist für dich/euch? Für ein Kind sind die Eltern der grösste Halt. Sie brauchen entschlussfähige, selbstsichere Eltern an denen sie sich orientieren können und das abgrundtiefe Vertrauen, dass die Eltern schon wissen, was gut ist. Ich glaube, es war ein Fehler, sie in gewisse Entscheidungen mit einzubeziehen und fühlte sich damit auch überfordert. Die Auswirkungen spührt man oftmals erst hinterher, wenn sich alles gelegt hat. Und ich finde schon, dass du deinen Kindern recht viel in kurzer Zeit zugemutet hast. Innert knapp einem Jahr zwei Umzüge und einen neuen Partner. Das muss erst mal verdaut werden und kann sehr wohl auf den Magen/Bauch schlagen.

Aber als erstes würde ich mal organsiche Probleme ausschliessen bei einem Arzt und wenn der nix findet, solltest du als Mutter doch am Besten wissen, was mit deinem Kind los ist od. zumindest eine Ahnung haben. Ev. wäre der Gang zu einem Kinderpsychologen sinnvoll, das kannst aber nur du einschätzen. Auf der anderen Seite gibt es ja immer mal wieder so Phasen, wo Kinder nicht gut einschlafen können, weil sie gerade viel erleben und dies verarbeiten müssen. Und es ist auch nicht unbekannt, dass Kinder "schlechte" Gefühle bzw. Unsicherheit mit Bauchweh assoziieren. Die Unsicherheit schlägt halt auf den Bauch, das Sprichwort kommt nicht von ungefähr.

In der Schule wird sie aber nicht geplagt od. so? Dort ist wirklich alles paletti? Irgend ein anderer Grund ev. ?

Alles Gute

Sorge um Tochter - achtung lang -

Antwort von chartinael  -  28.05.2013
Meine Trennung ist bereits länger her. Ich hab aber nichts mit Barbies gezeigt, sondern einfach gesagt, daß ich und ihr Vater jetzt getrennte Wege gehen. Sie war 3.

Bei uns ging es auch schnell, als ich mit meinem Jetzt-Mann zusammenkam:
Juni zusammen, Juli Zusammenzug geplant, August umgezogen. September Schulstart in neuer Stadt und neuem Heim. Oktober verlobt, Dezember geheiratet, Januar schwanger ... Kind wurde immer mit einbezogen.

Ist total gut hier angekommen. Will hier auch nicht weg, liebt auch meinen Mann und ihr Geschwisterchen und hat trotzdem solche Phasen.

Mit 7/8 hat sie auch erst gelernt, daß sie wirklich nicht jede Nacht bei mir schlafen kann. Da kam es auch zu dem wiederholten Rauskommen, nicht einschlafen können, undefinierten Bauchschmerzen, merkwürdigen Gemütszuständen etc pp.

Hast Du trotzdem die sexuelle Mißbrauchsschiene mal angesprochen? Ich hab der Großen immer gesagt, sie möge bitte nicht davon ausgehen, daß ich alles mitbekomme und sie mir dringend sagen muß, wenn es etwas gibt, was ihr unangenehm ist und Schmerzen verursacht und daß ich die einzige Person bin, der ich über den Weg traue - nicht meinen Brüdern, nicht meinen Verwandten, meinen Freunden, ihrem Vater ... niemandem sonst.

Letztens erst fragte sie mich in Bezug auf ihre kleine Schwester, wie ich darüber in Bezug auf sie denke. Da hab ich ihr auch gesagt, daß ich nicht wissen kann, wie sie mit ihr in meiner Abwesenheit umgeht, aber ich doch sehr hoffe, daß sie ihrer Schwester nie und nimmer schaden zufügen würde, aber wissen weiß ich es halt nie.

Sorge um Tochter - achtung lang -

Antwort von somane  -  28.05.2013
1. bin im falschen Forum gelandet. Sorry, dachte, sei in "Partnerschaft", hierher gehöre ich nämlich nicht.

2. Brauchst dich aber nun nicht fertig machen. Das hilft niemandem. Kinder sind stark, alle Eltern machen Fehler, die gehen davon nicht kaputt. Solange sie Liebe bekommen und spühren, dass sie die tollsten Kinder der Welt sind, ist es doch gut. Sie gehen ihren Weg schon. Man kann nicht alles "Schlechte" von ihnen fern halten und soll man auch nicht. Wir haben sie schliesslich auf die Welt gesetzt und nicht ins Paradies.

LG

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Antwort von Einhorn  -  28.05.2013
Danke Somane für Deine Antwort.

Sicher habe ich Fehler gemacht. Dessen bin ich mir bewußt. Ist halt keiner Fehlerfrei. Ich dachte halt, ich mache es richtig, in dem ich mit ihnen rede wegen Veränderungen. Es heißt ja, Kinder sehen alles bissl anders und haben meist die besten Ideen. Naja. Jetzt ist es zu spät. :-(

In der Schule ist soweit ich von Erziehern und Isabel selbst weiß alles ok. Bis auf, das sagte mir Isabel, sie wird von vielen Mädels immer "so" angeschaut und beobachtet, aber nicht gehänselt oder so. Denke es ist, weil sie halt noch die Neue ist. Ansonsten? Hm.. Isabel meinte (ist ja in einen Jungen heimlich verliebt), sie hätte Angst, das der Niklas sie nicht gut findet, sie aber ihn total süß und verliebt ist und nicht weiß, wie sie es anstellen soll. Aber ob das noch ein Grund sein kann?

Wenn ich mit Isabel über die Trennung spreche, meint sie, sie sei schon sehr traurig und vermisse den Papa oft. Aber sie ist auch froh, daß es jetzt so ist, weil mit mir und Papa war eh nicht so toll und das wär doch nur blöder geworden. Außerdem sei sie glücklich so wie es jetzt ist. Neue Freunde, schönes Dorf wo sie sich frei bewegen kann und allein los darf. Sie erlebt mit uns was, sie erlebt mit Papa und Freundin was. Es wird nie langweilig meint sie.
Hm....

Mit Bauch ist organisch alles ok lt. Kiarzt.

LG

Sorge um Tochter - achtung lang -

Antwort von Mutti32  -  28.05.2013
Hallo - ich sehe das ein wenig anders.
Zunächst muss ich sagen, wenn es wirklich alles so gut abgelaufen ist mit der Trennung und dem Verständnis der Kinder, dann wäre das wirklich perfekt - aber es ist natürlich richtig, wie auch schon meine Vorschreiberinnen gesagt haben, dass die Kinder auch später anfangen können diese Dinge zu verarbeiten.
Es war sicher sehr viel im letzten Jahr - die Trennung, zwei Umzüge, Schulwechsel etc.
ABER:
Allerdings muss ich auch sagen, finde ich deine Methode mit deinen Kindern offen und ehrlich über alles zu reden und zu beratschlagen sehr gut. Man kann schon deutlich herauslesen das du grundsätzlich hauptsächlich im Sinne deiner Kinder handeln wolltest. Dir jetzt im Nachhinein Vorwürfe dafür zu machen wäre falsch.
Umgedreht - wenn du nämlich die Entscheidung ohne deine Kinder gefällt hättest - hättest du dafür hier sicher auch kaum Verständnis geerntet...

Ich würde einfach rein aus meiner eigenen Erfahrung und auch aus der Erfahrung vom Bekannten- und Freundeskreis her sagen - egal wie man entscheidet - egal wie offen und ehrlich man miteinander ist - oder eben auch nicht - es gibt sowieso kein Patentrezept. Jedes Kind verarbeitet anders und reagiert anders.
Ich hatte im Bekanntenkreis einen Fall - die Eltern haben sich getrennt als die Tochter 7 Jahre alt war. Nach der Trennung war ein normales Verhältnis zwischen den Eltern - und die Tochter hat Ihren Vater regelmässig gesehen. Irgendwann kam ein neuer Partner bei der Mutter ins Spiel. Es wurde geheiratet, Haus gebaut etc. Die Tochter verstand sich auch von anfang an super mit dem neuen Partner - sie himmelte ihn regelrecht an.
Als die Tochter 12 wurde, flatterte plötzlich ein Brief vom Gericht ins Haus - die Tochter wolle ab sofort beim Vater wohnen. Alle fielen aus den Wolken - die Tochter stritt alles ab - bis zum Gerichtstermin. Dort vor Ort offenbarte sie sich das erste mal - das sie sich angeblich in all den 5 Jahren nie wohl gefühlt hat und den neuen Mann ihrer Mutter nie mochte! Von da an lebt sie beim Vater u hat keinerlei Kontakte mehr zur Mutter! Das war hart - aber auch ein Bsp. aus dem Real-Life...

Ich würde dir raten, lass es abklären ob organisch alles ok ist. Wenn ja, dann such einen Psychologen/-in auf und versucht vielleicht so auf diesem Weg zu erörtern ob es andere evtl. psychologische Ursachen hat.
Vielleicht sucht sie aber auch grad nur mal eben etwas mehr deine/eure Nähe?! und braucht etwas mehr Aufmerksamkeit?!

Ich wünsche dir viel Glück und alles Gute.

LG Mutti32

Sorge um Tochter - achtung lang -

Antwort von Einhorn  -  28.05.2013
Danke Somane, baut bissl auf.

LG

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Antwort von Einhorn  -  28.05.2013
Danke für Deine Antwort.

Sexueller Mißbrauch? Nein!!!

Isabel hatte vor 2 Wochen einen Magen-Darm-Infekt. Aber schon vorher länger Bauchweh und nun immernoch und immer an der gleichen Stelle. 10 cm über Nabel. Ärztin meinte aber, das der Infekt längst weg ist.

Vielleicht doch damit zu tun?

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Antwort von Pamo  -  28.05.2013
Lass sie doch mal von einem Internisten durchchecken, um organische Ursachen auszuschliessen!

Sorge um Tochter - achtung lang -

Antwort von kravallie  -  28.05.2013
kannst du sie nicht bei dir schlafen lassen?
solange sie will?

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Antwort von Julisa  -  28.05.2013
Schmerzen 10 cm über Bauchnabel, klingt nach der Magengegend ... Schon möglich dass ihr der Trubel der letzten Monate auf den Magen geschlagen ist. Eine Menge Veränderungen im positiven aber eben auch im negativen Sinn für die Kids. Ich würde die Schmerzen 1. kinderärztlich abklären lassen, wenn organisch alles ok ist, würde ich mir einen guten Kinderpsychologen suchen. Dazu jede Menge Kuscheleinheiten. Meine Beiden Großen waren zum Zeitpunkt der Trennung 2 und 7 Jahre alt, es verlief nicht halb so harmonisch wie bei dir. Doch selbst meine Kleine die damals 2 war hat Dinge mitbekommen wo mir Heute der Mund offen stehen bleibt wenn sie davon spricht. Sie leidet eher darunter dass ihr leiblicher Vater nichts mit ihr zu tun haben will, meinen Großen hat das Alles gänzlich aus der Bahn geworfen er ist nun seit 3 Jahren in Kinderpsychiologischer Behandlung. Die Therapeutin ist für ihn sowas wie eine Freundin der man alles anvertrauen kann. Sie ist neutral und wenn er es möchte auch verschwiegen. Seither verzeichnen wir kleine aber stetige Fortschritte beim Verarbeiten der Trennung.

Sorge um Tochter - achtung lang -

Antwort von Nurit  -  28.05.2013
Ich wollte Dich nicht angreifen, aber eben zu bedenken geben, dass *super* für Dich nicht *super* für Dein Kind bedeuten muss.
Gib ihr die Zeit, die sie braucht, um alles zu verarbeiten. Ich persönlich finde einfach, dass es sehr viel ist, was sich in den letzten zwei Jahren für sie verändert hat.

Sorge um Tochter - achtung lang -

Antwort von Einhorn  -  28.05.2013
Ist schon ok Nurit. Danke für Dein Posting.

Ich habe wirklich versucht, daß beste für meine Mäuse zu tun. Und so viel wie möglich von Ihnen abgeschirmt. Sie haben ja nicht mal mitbekommen, daß meine Eltern mir sie wegnehmen wollten, "nur" weil ich mich von ihrem Traumschwiegersohn trenne, der alles andere als ein Traum war, halt nur wenn die dabei waren. Sie drohten mir wochenlang, mein Vater verfolgte mich tagelang, um zu sehen, wo ich mich "herumtreibe", Telefonterrror, E-Mail-terror, Sätze wie: jetzt beginnt ein Leben von dem du bisher nur geträumt hast... usw. Das ging am Ende so weit, daß mein Nochmann meinte jetzt ist Schluß und sich einklingte, und dann demzufolge nicht mehr Traum meiner Eltern war. Ich war seelisch ziemlich fertig. Aber den Kindern habe ich es nicht spüren lassen, es nie wissen lassen, denn sie lieben Oma und Opa und umgekehrt auch! Ich halte trotz allem ein "normales" Verhältnis zu meinen Eltern, der Mäuse wegen. Auch wenn es mich innerlich zerreißt, aber ich konnte den Kids nicht auch noch die beiden wegnehmen. Ich liebe meine Kinder über alles und möchte ihnen gutes.

Ich werde Isabel die Zeit geben, die sie braucht, einen schönen Mutter-Tochter-Tag im Park machen, so mit Picknick und so, und dann mit ihr ein "Gefühls-Gedanken-Gespräch" anfangen. Vielleicht bekomme ich da raus, ob ihr eine neutrale Person (Psychologe) gut tun würde. Und wenn ja, dann werde ich mit ihr hin gehen. Zum normalen Kiarzt werde ich auch nochmal gehen und durchchecken lassen.

Ach menno...... alles nicht so leicht.....

Sorge um Tochter - achtung lang -

Antwort von Nurit  -  28.05.2013
Ich kann nur aus meiner Erfahrung als Vierfach-Mama sagen: Kinder bekommen genau mit, wenn Du Kummer hast und bis zu einem gewissen Maße ist es auch gut, dass Kinder wissen, dass Kummer zum Leben gehört.
Ich würde auch nicht unbedingt jetzt zum Psychologen rennen; nur eben abklären, was da eventuell organisch bedingt sein kann und dann einfach nur mal eben eine Zeit lang verstärkt für die Kleine dasein; aben auch nachts, wenn sie es braucht. So bekommt sie Ihre Sicherheit wieder und das hilft schon ein gutes Stück weiter.

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Antwort von CKEL0410  -  30.05.2013
hallo
meine tochter ist im selben alter , ich bin auch getrennt.
und sie hat auch abend bauch weh, ärztlich wurde alles abgeklärt, mein chef, kinderarzt tippt auf wachstumsschmerzen die in dem alter sehr oft auftreten, ch bekomme es ja jeden tag auch in der praxis mit, das alter passt!!!


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