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schwierige Situation....

Frage von Lenchen14  -  18.02.2015
Hallo ihr Lieben,

ich bin neu hier und habe direkt etwas zu erzählen und bitte euch um Meinungen, vielleicht sogar um Rat.

Mein Partner lebt seit Februar 2013 von seiner Ex-Frau getrennt. Scheidungstermin war im Januar diesen Jahr, nur die Rechtskraft des Urteils steht noch aus. Sie haben eine gemeinsame Tochter, 5 Jahre alt, die bei ihrer Mutter lebt. Alle 14 Tage ist die Kleine von Samstag bis Sonntag bei uns. Unterhalt kann er nich vollständig zahlen, deswegen erhält sie Unterhaltsvorschuss vom JA.
Ich habe auch bereits einen Sohn gleichen Alters. Weiterhin haben wir eine gemeinsame Tochter, 8 Monate alt. Dies zur Ausgangssituation.

Nun ist es so, dass die Tochter seit dem Scheidungstermin nicht mehr bei uns übernachten möchte und letztes We wollte sie anfangs nicht einmal mit zu uns.
Als sie das letzte Mal bei uns war, ergab sich folgende Situation:

Die beiden großen Kinder spielten gemeinsam im Kinderzimmer, während ich dabei war das Abendessen vorzubereiten. Mein Partner forderte die Kinder auf, das Zimmer vor dem Abendessen aufzuräumen. Da stellte sich seine Tochter vor ihn und sagte: "Papa, du bist mir zu streng. Ich möchte mach Hause und nicht bei dir schlafen." Mein Partner kam völlig entsetzt in die Küche und erzählte mir, was passiert war. Auch ich war völlig von den Socken.
Jedenfalls telefonierte er anschließend mit seiner Ex-Frau, diese holte die Kleine nach kurzer Zeit auch ab.

Nun noch kurz zu seiner Ex-Frau. Sie ist 32 Jahre alt und leidet seit Jahren unter Depressionen. Nach der Entbindung vor 5 Jahren wurde es noch schlimmer. Stationäre Behandlung, die Tochter wuchs also anfangs nur bei meinem Partner auf. Nach und nach näherten sich Mutter und Kind an. Als die Kleine 4 Monate alt war, durfte die Mutter nach Hause.
Die Ex-Frau lebt mittlerweile von Hartz IV. Ihre Aussage: Ich habe zwar Bewerbungen laufen, aber wenn ich keinen Job bekomme, mache ich eben auf Assi.
Ist schon mal eine ganz tolle Einstellung.
Die Kleine ist täglich von 8.00 - 16.00 Uhr in der Kita. Das Haus, in dem die beiden wohnen ist ein Saustall. Die Wäsche stapelt sich im Bad, in der Küche das dreckige Geschirr trotz Geschirrspülmaschine und und und.
Einmal erzählte uns die Kleine sogar das der Kühlschrank Zuhause leer sei.
Aber Geld für Zigaretten und Party ist immer da.
Ihre Tabletten nimmt sie nun auch nicht mehr - angeblich in Absprache mit ihrem Arzt.

Ich könnte noch ewig viel erzählen, aber ich denke, ihr habt schon genug gelesen und könnt euch eine Meinung bilden.

Eine Frage hätte ich noch :
Angenommen, die Kleine möchte keinen Umgang mehr mit dem Vater. Inwiefern ist er berechtigt, die Unterhaltszahlungen auf Eis zu legen?

Liebe Grüße,
Lenchen

schwierige Situation....

Antwort von fsw  -  18.02.2015
Das Eine hat mit dem Anderen ABSOLUT GAR NICHTS zu tun !!!

 
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Antwort von Pamo  -  18.02.2015
Er ist gar nicht berechtigt, die Unterhaltszahlungen auf Eis zu legen. Das Kind muss ja essen - egal wie "assi" die Mutter sein mag. Und der Umgang mit dem eigenen Kind ist nicht wie ein Zoobesuch "Geld nur gegen Kind".

Er ist allerdings berechtigt und evtl. sogar verpflichtet, dafür zu sorgen, dass es seiner Tochter gut geht. Wenn es ihr bei der Mutter nicht gut geht, dann sollte er das Kind zu sich nehmen. So wie du das schilderst, lebt das Kind in schlimmen Verhältnissen? Falls die Kindsmutter das nicht will, dies über einen Klage auf das Aufenthaltsbestimmungsrecht laufen lassen.

Mal Butter bei die Fische: Er verdient so wenig, dass er nicht den Mindestunterhalt für seine Erstgeborene zahlen kann und bekommt dann ein zweites Kind? Er kann froh sein, wenn er nicht richterlich aufgefordert wird, seiner erhöhten Erwerbsobliegenheit durch eine Erhöhung seines Einkommens, bspw. durch Nebenjob, nachzukommen.

Bitte sei gewarnt, dass sein erster Gedanke ist, den Unterhalt zu kürzen oder streichen, wenn es Probleme mit dem Kind gibt. Denn du kannst dir ja ausrechnen was passieren wird, wenn es mal Probleme mit eurem gemeinsamen Kind gibt.

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Antwort von fsw  -  18.02.2015
Das Kind ist erst 5 Jahre.Da kann sie kaum allein von heute auf morgen entscheiden,dass sie nun nicht mehr zu Papa möchte.Sucht euch Hilfe,eine Beratungsstelle wie Diakonie,Caritas,Jugendamt...! Dort bekommt ihr Hilfsangebote und weitere Möglichkeiten,wie ihr weiter vorgeht.

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Antwort von fsw  -  18.02.2015
Egal,wie das die Ex bei sich macht.Ihr müsst in eurer Beziehung konsequent sein.Da gibt es Regeln,die auch für eine 5-Jährige gelten.Der Fehler war schon,sofort bei Mama anzurufen,nur weil es der Dame plötzlich einfällt,Papa ist zu streng,da will ich sofort zu Mama.Das Kind ist und bleibt in so einer Situation bei Papa und fertig.Etwas anderes und o.k. wäre es zum Beispiel,wenn das Kind plötzlich krank wird,sich nicht wohlfühlt und unbedingt zur Mama möchte.Selbst dann kann auch der Papa trösten.Das 5-jährige Kind tanzt euch/Papa auf der Nase herum

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Antwort von mf4  -  19.02.2015
Er ist GAR NICHT berechtigt, denn Unterhaltszahlungen sind keine Gegenleistungen für Umgang.

Krass... was man alles für Dreckwäsche findet um den Unterhalt einzusparen.

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Antwort von Leena  -  19.02.2015
Mal zu meinem Verständnis - verstehe ich es richtig, dass Du der Mutter vorwirfst, dass sie es sich quasi "zu einfach" macht, das Mädchen regelmäßig vor dem Fernseher parkt, sie abends nicht "kindgerecht" ins Bett bringt, nicht konsequent genug ist und die Kleine zu ihren Eltern "abschiebt"?

Aber Dein Partner, sprich, der Vater des Kindes, ist derjenige, der - wenn das Mädel mal motzt, weil es aufräumen soll und um 8 h ins Bett gehen - dann die Mutter anruft, damit sie die Kleine wieder abholt? (Und dann als erstes überlegt, wenn das Kind nicht mehr kommen will, kann ich dann den eh schon kargen Unterhalt reduzieren? Statt zu überlegen - was kann ich für eine gute, tragfähige Beziehung zu meinem Kind tun. Sowas muss ich nicht verstehen.)

Nehmen sich da nicht beide Elternteile genau gar nichts und gehen beide den Weg des geringsten Widerstandes?!? So wirkt es zumindest auf mich...

Ach so - wenn meine Kinder aufräumen sollen, motzen sie mehrheitlich auch. Die Option "dann geh ich aber zu ...!" haben sie aber nicht, also müssen sowohl sie als auch ich durch das Gemotze durch. Ich finde das sehr normal. :-)

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Antwort von und  -  21.02.2015
" Inwiefern ist er berechtigt, die Unterhaltszahlungen auf Eis zu legen?"

In keiner Weise ist er dazu berechtigt. Punkt.
Ob er Umgang hat oder nicht, spielt dabei absolut keine Rolle. Er hat ein Kind in die Welt gesetzt, und für dessen Unterhalt muss er aufkommen, bis das Kind einen Beruf erlernt hat und sich selbst versorgen kann.

Einzige Ausnahme - es findet sich ein anderer Mann, der seine Tochter adoptiert. In diesem Fall kann der leibliche Vater von sämtlichen Rechten und Pflichten an seinem Kind befreit werden.

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Antwort von Julisa  -  24.02.2015
Die Kleine ist schlau und weiß wie sie ihren Kopf durch setzt. Solche Sprüche wird er noch öfter hören. Ich war auch schon eine total fiese Mutter weil ich etwas nicht erlaubt habe. Das tut in dem Moment weh, aber sowas muss man überhören können. Ich denke die Kleine hatte nur keinen Bock aufzuräumen. Da muss der Vater fest hinter seiner Ansage stehen. Die Mutter hätte ich allen falls angerufen wenn sie beim Zu Bett gehen dann wirklich restlos Theater gemacht hätte. Ansonsten hätte er ja mal fragen können was sie Kleine denn so streng gerade findet und ihr dann eventuell anbieten beim Aufräumen zu helfen.

Sollte die Kindsmutter wirklich so Depressiv sein und der Haushalt im Dreck versinken, kann der Kindsvater auch versuchen das Kind zu euch zu holen. Bei der Vorgeschichte sicher nicht unmöglich zumal durch die Ehe ja auch ein gemeinsames Sorgerecht besteht.

Den Unterhalt kann er jedoch nicht kürzen. Das Kind ist da, er ist der Vater und genauso für das Mädel zuständig wie die Mutter. Sowohl finanziell als auch emotional.

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Antwort von fsw  -  18.02.2015
Also,das Geld (Unterhalt) steht dem Kind zu .Selbst wenn eine Mutter-oder ein Vater-freiwillig auf Unterhalt verzichten möchte,muss der getrennte Partner zahlen.Auch,wenn er/sie das Kind nicht sieht.

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Antwort von Lenchen14  -  18.02.2015
Was genau meinen Sie damit?

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Antwort von Lenchen14  -  18.02.2015
Ok, aber ich verstehe die Logik dabei nicht ganz.
Seine Tochter möchte offenbar nicht mehr zu uns, aber zahlen muss er dennoch?! Ist das nicht unfair?! Er liebt sie über alles und letzten Endes kommt ihr der Unterhalt nicht zugute, sondern der Mutter. Wie ich bereits schrieb, ist dennoch deren Kühlschrank leer und zieht es vor, die Kleine bei den Großeltern zu "parken", um am Wochenende auf Partys präsent zu sein.
Sicherlich kann sie mit dem Geld tun und lassen, was sie will, aber die Kleine hat von dem Unterhalt gar nichts.
Es ging sogar so weit, dass ich schon mehrfach Anziehsachen für sie kaufte.

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Antwort von fsw  -  18.02.2015
Genau,wie Pamo es schreibt.Er darf den Unterhalt nicht auf Eis legen.

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Antwort von Lenchen14  -  18.02.2015
Er zieht es nicht in Erwägung, die Zahlung einzustellen.
Die Frage kam von mir.
Sicherlich geht es nicht "Geld gegen Kind".

Er wurde damals von seiner Ex-Frau rausgeworfen.
Das Haus gehört ihren Eltern, sie lebten dort gemeinsam zur Miete.
Er stand von jetzt auf gleich ohne etwas da. Er war also gezwungen, sämtliche Möbel, die er für eine eigene Wohnung brauchte, auf Finanzierung zu nehmen.
So ist er derzeit noch nicht in der Lage, den kompletten Unterhalt zu leisten.

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Antwort von Pamo  -  18.02.2015
So funktioniert aber die Pflicht für Kindsunterhalt in Deutschland nicht. Egal ob fair oder nicht fair.

Und wenn das Kind nichts zu futtern oder anzuziehen hat, dann sollte er das Kind zu sich nehmen. Ist er sorgeberechtigt? Dann hat er auch eine Fürsorgepflicht. In diesem Fall kann er die Unterhaltszahlungen einstellen und von der Kindsmutter Unterhalt fordern. Aber vorher alles hübsch vom Familiengericht absegnen lassen.

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Antwort von mf4  -  19.02.2015
letzten Endes kommt ihr der Unterhalt nicht zugute, sondern der Mutter.

Unterhalt ist:
Kleidung, Essen, Wohnkosten und viiiiiiiiiiiiiiiiiiiiieles mehr.

Wenn er nicht einmal den vollen UH zahlt finde ich es ja geradezu frech nun noch ein Fass aufzumachen.

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Antwort von luiesee  -  20.02.2015
er liebt sie über alles und möchte den umgang beenden weil es das kind so wünscht obwohl er weiß das die kleine vermutlich nicht so toll aufgehoben ist bei der mutter und möchte zusätzlich den unterhalt einstellen deswegen?
das passt irgendwie nicht zusammen...

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Antwort von Lenchen14  -  18.02.2015
Mir wäre es auch viel lieber, wenn wir seine Tochter zu uns nehmen könnten.
Mein Partner ist aber leider der Meinung, dass er gegen seine Ex-Frau bzw deren Verhalten nichts unternehmen möchte, um weiteren Ärger aus dem Weg zu gehen. Er hat einfach Angst vor seiner Ex-Frau um es mal deutlich auszudrücken.
Ich bin einfach ratlos und weiß nicht mehr wie gut ich ihm noch zureden muss, dass er endlich mam "auf den Tisch haut".

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Antwort von Lenchen14  -  18.02.2015
Wir waren von der Aussage auch völlig perplex. Es kam wie aus der Pistole geschossen, sagte er.
Mir tut die Kleine einfach nur leid. Ohne der Mutter etwas unterstellen zu wollen... ich finde es schon sehr seltsam, dass seine Tochter plötzlich nicht mehr zu uns will. Es ist unsererseits nichts vorgefallen. Streng ist er keineswegs, sondern konsequent. Seine Ex-Frau zieht es vor, auf der Couch zu liegen und ihre Tochter vor dem Fernseher zu parken. Sie kann daheim tun und lassen, was sie möchte. Zumindest merken wir, dass sie auch hoher versuchte, Chefin zu sein. Von wegen ihr Papa hat ihr nichts zu sagen und sie allein entscheidet, wann sie abends zu Bett geht. Schließlich darf sie das bei Mama auch.
Ganz ehrlich... Da schlägt man doch die Hände über den Kopf zusammen.

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Antwort von fsw  -  18.02.2015
Komplett ohne Möbel gehen sicher Viele aus einer Beziehung.Das kenne ich auch.Trotzdem kann dein Partner darum kämpfen,dass er sein Kind regelmäßig sieht.Die Kleine kennt ihren Papa,es gibt Umgang,also kann die Ex diesen Umgang nicht wegen ihrer Wut und schlechten Laune unterbinden.

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Antwort von Pamo  -  18.02.2015
Dein Partner war ganz sicher in einer schwierigen Situation und vom Partner rausgesetzt zu werden ist sehr, sehr unschön.

ABER:
Er war ganz sicher nicht dazu gezwungen, bei den Eltern der Ex einzuziehen.
Er hat entweder versäumt, sich via Mietvertrag abzusichern oder versäumt seinen Mietvertrag durchzusetzen.
Er hat es versäumt, sein Eigentum da rauszuholen als er rausflog.
Er war nicht dazu verpflichtet, sich eine ganze Wohnungseinrichtung per Finanzierung auf sich zu nehmen. Viele Menschen fangen klein an oder fangen wiederholt an und diese sammeln bei wohlmeinenden Bekannten und Fremden Einrichtungsgeschenke ein bzw. gehen in ein Sozialkaufhaus.
Wenn ich finanziell für ein Kind verantwortlich bin, dann opfere ich doch nicht den Kindesunterhalt für die Abzahlung einer Sitzecke, wenn es überall sowas für kein oder kleines Geld gibt?

Nimms mir nicht übel, aber dieser Mann ist nicht weise.

Ich hoffe, er geht jetzt zum Jugendamt und stellt sicher dass es seiner Erstgeborenen gut geht.

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Antwort von mf4  -  19.02.2015
Vor DIR? Mit welchem Recht geht es dich denn etwas an?

PS: Ich fing mit den Kindern von NULL an, denn hier behielt der Ex die eingerichtete Wohnung. Das war kacke aber dennoch war er nicht verantwortlich meine neue Wohnung zu suchen und meine neuen Möbel zu kaufen. Dass man dafür einen Kredit aufnehmen muss, um sich einen 1-Personen-Haushalt aufzubauen... ist ein Witz.

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Antwort von fsw  -  18.02.2015
Gerade,weil er nicht so viel darüber weiß,kann er ja zum Jugendamt,Gericht... gehen.Alles kann man nunmal nicht wissen.Vieles lernt man erst aus der Erfahrung heraus,wenn es Einen betrifft.Sucht euch Hilfe!

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Antwort von Pamo  -  18.02.2015
Er hat also zuviel Angst, um Verantwortung zu übernehmen. Das ist menschlich nachvollziehbar, aber schade für das Kind.

Und nun merkst du dir das bitte, denn dieser Charakterzug ist für dich als Mutter eines seiner Kinder wichtig zu kennen.

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Antwort von Lenchen14  -  18.02.2015
Die Ex-Frau ist einfach unberechenbar.
Und ja, sie haben gemeinsames Sorgerecht. Er MUSS jetzt handeln!!!
Es belastet ja auch unsere Beziehung...

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Antwort von Lenchen14  -  18.02.2015
Alles richtig, was sie sagen.
Nur war es nach der Trennung etwas anders. Sie waren sich einig, dass er keinen Unterhalt zahlen muss. Als die Mama erfuhr, dass er wieder in einer Beziehung ist, ging sie zum Jugendamt und forderte plötzlich Unterhalt. Sie stellte es so dar als wäre er nicht bereit gewesen, Unterhalt zu zahlen.
Ich traf sie einmal in der Stadt beim einkaufen. Sie lief an mir vorbei, grinste und sagte: Ihr werdet noch leiden!

Und ja, er opferte für die Sanierung des Hauses, dass die Eltern für die beiden kauften, seine ganzen Ersparnisse - leider ohne irgendwelche Sicherheiten. Die Eltern nahmen es als eine Art "Mietvorauszahlung" hin. Ob es einen Mietvertrag gibt, wage ich zu bezweifeln.

Er nahm keine Möbel aus dem Haus mit wegen seiner Tochter. Schließlich sollte sie ein schönes Zuhause haben.

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Antwort von fsw  -  18.02.2015
Hier unterschreibe ich mal gaaanz dick und fett bei Pamo.

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Antwort von Lenchen14  -  18.02.2015
Ich muss ihn nun definitiv in den Hintern treten. Es kann und darf so nicht weiter gehen.

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Antwort von Lenchen14  -  18.02.2015
Ich war ebenfalls nicht einverstanden, dass sie von der Mama abgeholt wird, aber es ist seine Entscheidung.
Die Mama verabschiedete sich die letzten Male mit dem Satz: Und Lilli, wenn du nicht bei Papa schlafen möchtest, dann hole ich dich wieder ab.
Völlig klar, dass die Kleine dann lieber zur Mama will. Ein Leben ohne Regeln erscheint für sie unbeschwerter.
Nur kann ich ja nichts weiter tun als auf ihn einzureden... leider.

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Antwort von Leena  -  19.02.2015
Du sollst ja gar nicht auf ihn einreden wie auf einen lahmen Gaul, sondern Du sollst ihm begreiflich machen, dass er Verantwortung für seine Tochter hat und warum er die als Vater im Interesse seiner Vater auch wahrnehmen will.

Er soll ja nicht bequatscht werden, sondern selber verstehen! :-)

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Antwort von Pamo  -  19.02.2015
Mädel, hier sind wir wieder bei der mangelnden Weisheit!

Die Kindsmutter darf ja noch nicht mal auf Kindsunterhalt verzichten: das Geld ist nicht für sie. Der Gesetzgeber erlaubt das nicht! Und wenn man schon so eine gesetzeswidrige Absprache hat, dann sichert man sich doch in irgend einer Hinsicht ab.

Dass er seine gesamten Ersparnisse in ein Haus steckt, das ihm nicht gehört, ist auch keine Glanzleistung.

Vielleicht ist er ein netter Kerl, sympathisch und/oder wohlwollend. Aber klug ist er nicht und hat sich nicht einmal über die Grundpflichten informiert, die er als Vater hat. (Bspw. Unterhalt und Fürsorge)

Dass die Ex eine fiese Person ist, mag ja sein, hat damit aber gar nichts zu tun.

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Antwort von Lenchen14  -  19.02.2015
Nur schade, dass sie als offensichtlich unverantwortungsvolle Mutter mit dem Geld alles macht, nur dem Kind kommt davon nichts zugute.
Könnte man denn auch ein Sparbuch für das Kind einrichten, auf welches er monatlich den Unterhalt zahlt?

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Antwort von Lenchen14  -  19.02.2015
Ja, richtig. Kleidung, Essen, Wohnen...
Kleidung kaufen wir bzw seine Eltern zum größten Teil. Die Mutter wohnt im Haus, das ihre Eltern kauften, lebt von Hartz IV und das Kind erzählt, dass der Kühlschrank leer ist?! Jedes Wochenende ist das Kind woanders "geparkt", selbst unter der Woche schläft die Kleine immer mal bei der Oma, dass die ach so gestresste Mutter sich mal ausruhen kann.
Die Mutter zieht es vor, mit Männern zu verkehren und von einer Party zur anderen zu gehen. Wo bitte kommt da irgend etwas dem Kind zugute?

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Antwort von mf4  -  19.02.2015
Könnte man... aber es ist UNTERHALT um das Kind zu unterhalten.
Dass sie niemals Kleidung, niemals Essen, keine Miete usw. zahlt glaube ich eher nicht.
PS: Ich bin auch alleinerz. Mutter und könnte ganz sicher nicht die Scheine auf ein Sparbuch legen, weil wir sie gut zum Leben gebrauchen könnten (wenn ich UH bekommen würde^^).
Da sie H4 bekommt hat sie den UH nicht zusätzlich. Die Summe, die er bezahlt wird ihr abgezogen.

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Antwort von Lenchen14  -  19.02.2015
Ich hatte ihr schon einmal den Tipp gegeben, sich einen Antrag zu holen, dass sie den Kita-Platz bezahlt bekommt. Nein, das wäre ihr peinlich, weil die anderen Eltern davon Wind bekommen könnten.
Dass sie dann aber dadurch mehr Geld zur Verfügung hätte, sieht sie nicht.

Ich sagte ja, zum größten Teil. Kleidung lässt sie von einer Freundin nähen. Von alten Sachen, die ihr eigentlich nicht mehr passen, fertigt diese neue Sachen. Ist ja völlig ok und niedlich sind die Sachen auch.
Aber muss man denn das Geld so verprassen, anstatt einmal mehr den Kühlschrank zu füllen?

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Antwort von mf4  -  19.02.2015
Ich frage mich gerade, woher die Next das alles weiß.
Die Partnerin meines Ex weiß ganz sicher nicht, was ich kaufe und bezahlen oder was von anderen kommt.
Mich wundert auch immer, dass das offenbar Jahre lang okay ist, dass das Kind offenbar in der Hölle lebt aber ist eine energische Next da ist plötzlich alles ganz schrecklich und das Kind muss weg.
Wenn das alles so schrecklich ist, wie das Kind lebt, wie die Mutter ist usw. WARUM lebt es denn dann nicht bei seinem Vater?

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Antwort von Lenchen14  -  19.02.2015
Berechtigte Frage. Wir sprachen bereits darüber, die Kleine zu uns zu holen. Er möchte jedoch den Rosenkrieg vermeiden, also bleibt alles so wie es ist.

Und warum ich so viel weiß? Ganz einfach. Ich kenne sie seit fast 10 Jahren.
Auch als ihr Ex-Mann u ich zusammen kamen, hatten wir noch ein gutes Verhält nis. Bis letzten Sommer. Sie erzählte dummes Zeug... Ich würde ihrem Kind nicht gut tun und mein Sohn wäre total verzogen. Bis heute weiß ich nicht, was sie dazu bewegte, sowas zu erzählen. Wahrscheinlich, weil mein Partner kurz zuvor den Scheidungsantrag stellte. Keine Ahnung.

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Antwort von mf4  -  19.02.2015
Das Ding ist... du weißt nicht, ob es stimmt. Ist das Kind unterernährt und in einem schlechten Allgemeinzustand.

Hier ist der Kühlschrank voll aber wäre er voll mit Dingen, die nicht unbedingt die Lieblingsspeisen meiner Kinder sind dann würden sie wohl auch sagen, es sei nichts drin.
Be ihrem Vater gibt es IMMER Lieblingsessen. Das kann ich nicht ermöglichen und wenn dann hätten sie schon 20kg Übergewicht.

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Antwort von Lenchen14  -  19.02.2015
Das ist sie nicht. Aber warum sollte sie lügen?

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Antwort von mf4  -  19.02.2015
Nun verstehe ich dich noch weniger...
du kennst sie 10 Jahre, sie ist eine schlechte Frau und Mutter, was man hier liest. Man versteht sich aber gut und man schau offenbar seit das Kind auf der Welt ist zu, wie schlecht es ihm geht?

Ich finde solche Geschichten immer seltsam, denn wenn es dem Kind da so mies geht müsste es doch bei seinem Vater aufblühen.

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Antwort von Lenchen14  -  19.02.2015
Sie wird ja nicht misshandelt. Aber weiß denn eine 5 jährige, worauf es im Leben ankommt?
Wenn sie es zB als streng bezeichnet, dass sie das Kinderzimmer aufräumen soll und deswegen nicht bei uns schlafen möchte, dann ist da wohl irgendwie was schief gelaufen. Wir wissen nur nicht, was. Wenn sie bei uns war, gingen wir mit den Kindern raus oder unternahmen eben immer mal was mit den Kindern, Schwimmbad, Tierpark etc.
Seitdem nun am 19.01. der Gerichtstermin zwecks Scheidung war, möchte sie nicht mehr bei uns schlafen. Letztes We wollte sie erst gar nicht zu uns. Sie kam dann schlussendlich doch. Ihre Mama verabschiedete sich mit den Worten: Und Lilli, wenn du nicht bei Papa schlafen möchtest, hole ich dich wieder ab. Logisch. Welches Kind würde da nicht sagen: Prima, ich lasse mich abholen. Kein zeitiges Zubettgehen usw.

Ja, 10 Jahre kenne ich sie. Als sie noch glücklich zusammen lebten, war alles prima. Er war allerdings der Verdiener, weil sie es nicht nötig hatte, arbeiten zu gehen bzw kamen sie sehr gut mit seinem Gehalt aus. Als die Kleine geboren war, gab er seinen Job auf. Er war nur 2-3 mal im Monat für ein We Zuhause.
Als die Mutter dann aus der Klinik nach ein paar Monaten entlassen worden war, suchte er sich einen anderen Job - schlechter bezahlt, dafür war er jeden Abend Zuhause.
Dann kam die Hochzeit, das Haus und sie schmiss ihn raus.
Aber selbst dann war noch alles prima mit der Kleinen. Er durfte sie jederzeit sehen usw. Wir kamen zusammen, noch immer alles prima.
Ich wurde schwanger, immer noch alles prima. Im Sommer letzten Jahres bekamen wir unser Kind und plötzlich war ich ihrer Meinung nach nicht mehr gut für die Kleine, habe einen verzogenen Bengel als Sohn und nur solche Sachen....

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Antwort von Lenchen14  -  19.02.2015
Dass der Kühlschrank leer ist, wissen wir, weil sie die Mutter des Kindesvaters schon öfter um Geld bat. Aber Tabak zum Zigarettenstopfen in der Handtasche haben....

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Antwort von shinead  -  19.02.2015
Sie lügt nicht, aber sie erzählt von ihrer Wahrheit (z.B. nämlich davon, dass kein Kuchen/Eis/Salami oder ähnliche Leibspeisen im Kühlschrank stehen). Das Obst und das Gemüse im Kühlschrank sieht sie nicht. Er ist also leer.

Such' Dir bitte mal im Internet heraus, wie viel Geld der Mutter (Hartz IV Satz) zur Verfügung steht und dann rechne mal nach.
Da braucht nur etwas unvorhersehbares zu passieren und schon hat sie (trotz dem Tabak, den sie vielleicht am 1.d.Monats gekauft hat) kein Geld nicht. Die KM schwimmt bestimmt nicht im Geld, nur weil sie Kindesunterhalt erhält!
Abgesehen davon dass Dein Partner keinen Unterhalt kürzen kann, den er gar nicht zahlt! (Auch hieran solltest Du Dich m.E. immer erinnern.)

Du solltest (dringend) an Deiner Einstellung zur Ex arbeiten und Dein Mann an seiner Einstellung zum Kind.

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Antwort von mf4  -  19.02.2015
Kühlschrank ist immer leer aber Kind ist nicht unterversorgt.
Kleidung wird nicht gekauft, Kind hat aber immer hübsche an.
Kind wäre besser beim Vater aufgehoben, äußert aber das Gegenteil.
Mutter treibt sich nur mit Typen rum, Kind ist dann gut aufgehoben bei den Großeltern.

Ich möchte kein Richter sein, der daraus etwas ableiten soll.

Ihr müsst vor allem aufhören, das finanzielle da hinein zu bringen, denn das hat mit Umgang oder wo das Kind lebt null zu tun.
Mein Ex ist chronisch pleite und Unterhalt gibts auch keinen... hat er keine Kohle und der Kühlschrank ist leer gibts keinen Umgang. Kleidung u.a. hat er noch nie gekauft aber er hat sehr viel für teure Technik übrig...
das hat aber rein gar nichts damit zu tun, wie es den Kindern bei ihm geht.

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Antwort von mf4  -  19.02.2015
So schauts aus...

ALG2-Satz für sie 399€
+
ALG2-Satz fürs Kind 234€
-
Unterhalt
-
Kindergeld
=
nicht viel

Wenn man dann noch Kita-Kosten, Strom, Telefon, TV, Versicherungen usw. abzieht
=
kein tolles Leben in Luxus

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Antwort von mf4  -  19.02.2015
Mit 5 muss kein Kind wissen, worauf es im Leben ankommt und ich denke das haben meine Kinder inzwischen verstanden (sind 11-28) und das obwohl sie bei mir quasi Hotel Mama haben, nahezu keine Pflichten kennen außer ihren Job (die Schule).

Warum muss denn das Kind zeitig zu Bett am Papa-WE? Verstehe ich nicht. WE und Ferien heißt hier lange aufbleiben und ausschlafen so lange jeder mag und da bei Papa immer Ferien oder WE ist erst recht.

Ich glaube ihr interessiert euch zu sehr für das Leben der anderen. Ob dein Kind verzogen ist dürfte sie weder wissen noch interessieren und im Grunde geht es dich auch nichts an, wann ihr Kind ins Bett geht. Es nimmt keinen schaden, wenn es länger aufbleiben darf und es steht dem Vater ja frei es auch länger auf bleiben zu lassen.

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Antwort von Lenchen14  -  24.02.2015
Alles richtig.

Nur wenn sie die Einstellung hat: "Ich habe Bewerbungen laufen, aber wenn ich keinen Job bekomme, mache ich einen auf Assi", braucht sie nicht rum heulen, dass das Geld knapp ist. Sie hat Fachabitur Englisch, Wirtschaft.
Sie ist einfach nur zu faul. Sobald sie mal Arbeit hatte, ging es max. 4 Wochen. Danach schmiss sie alles hin und war wieder arbeitslos.

Ist nun auch egal. Werde kein Wort mehr über sie verlieren. Mir tut das Kind einfach nur leid.

schwierige Situation....

Antwort von Lenchen14  -  19.02.2015
Wir schicken die beiden Kinder am We 20 Uhr Zähne putzen, 20.30 Uhr heißt es Licht aus. Vollkommen ausreichend, wie wir finden. Mittagschlaf brauchen sie bei uns nicht machen.
In der Woche, wenn sie bei ihrer Mama ist, ist sie bedeutend länger wach.
Natürlich geht es niemanden etwas an, wann ich mein Kind ins Bett lege, aber 22.00 Uhr oder später ist definitiv etwas zu viel des Guten - ich rede jetzt von Mo-Fr.

Aber ich denke, nun ist genug gesagt und der Thread kann beendet werden.

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Antwort von mf4  -  19.02.2015
Zu viel des Guten? Hm... dann müsste man mir meine Kinder auch wegnehmen. Sie waren am WE auf, bis sie wirklich müde waren und das konnte schon spät werden und jetzt (11 und 12 J.) kann das locker Mitternacht sein.

Ich nehme an das Kind muss nicht 6Uhr aufstehen. Dann sehe ich kein Problem, wenn es länger auf ist.

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Antwort von fsw  -  19.02.2015
Egal,was du schreibst-oder andere-es gibt immer wieder EINE Ausrede nach der ANDEREN von ihr.

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Antwort von Lenchen14  -  19.02.2015
Doch, sie wird immer zu 7.30 Uhr in die Kita zum Frühstück gebracht.

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Antwort von mf4  -  19.02.2015
Für meine Begriffe kam nichts, was sagt dem Kind geht es bei der Mutter schlecht. Wenn es wirklich etwas gibt dann sollte kein Kind so leben müssen aber abends lange aufbleiben dürfen und oft bei Oma schlafen ist nun nichts dramatisches.

schwierige Situation....

Antwort von mf4  -  19.02.2015
Dem Kind scheint es bei der Mutter nicht schlecht zu gehen und beim Vater auch nicht aber es beginnt beide auszuspielen, wenn ich bei A nicht darf gehe ich zu B. Ein Gespräch Mutter-Vater und Einigkeit über einige Dinge wäre sinnvoller als wenn einer dem anderen Pillepalle vorwirft.
Meine Kinder finden den Alltag bei mir auf jeden Fall blöder als die Wochenende bei Papa. Logisch, denn da ist immer Freizeit und keine Pflichten... wem würde das nicht gefallen. Ich nehme nicht an, dass mein Ex mir nun die Kinder wegnehmen will, weil sie es bei mir schlechter haben.
Im Grunde hat ein Umgangs-Elternteil verdammt gute Karten der "bessere" Part zu sein aus Sicht des Kindes.

schwierige Situation....

Antwort von fsw  -  19.02.2015
Man hat das Gefühl,die Erwachsenen können überhaupt nicht auf Elternebene ,,funktionieren" und miteinander komunizieren.Entweder gibt es da Neid,Eifersucht...oder was auch immer.

schwierige Situation....

Antwort von Lenchen14  -  19.02.2015
So... nach allem, was ich jetzt noch so gelesen habe:
Ihr habt vollkommen recht. Ich sollte meine Sichtweise grundlegend ändern.

1. sie ist wohl keine schlechte Mutter, sonst würde sich die Kleine dort wohl kaum wohlfühlen. Der Vater ist auch nicht fehlerfrei - wer ist das schon :)

2. Die Eltern sollten sich an einen Tisch setzen und über all diese Dinge reden.
Soll sie doch mich und mein Kind schlecht reden. Ignorieren.

schwierige Situation....

Antwort von mf4  -  19.02.2015
Dass es dich anfrisst verstehe ich aber das hat nichts mit der Mutter-Vater-Kind-Geschichte deines Partners zu tun. Da sie mit deinem Kind nichts zu tun hat können das ja nur haltlose Behauptungen sein.
ER muss handeln, WENN es dem Kind schlecht geht. Gegen das Ausspielen kommen sie nur an, wenn sie sich als Eltern einig sind und als Next würde ich mich raushalten, wenn keiner in Gefahr ist (und das sehe ich nicht wirklich).

schwierige Situation....

Antwort von Lenchen14  -  20.02.2015
Klar geht es mich im Prinzip nichts an, nur sehe ich wie es meinem Partner schlecht geht.

Letztes Jahr im Dezember wurde ihrer Tablettendosis erneut erhöht. Sie sagte zu meinem Partner, dass sie ihren Freundinnen Bescheid gab, falls es ihr schlecht gehen sollte, würden diese sich um die Kleine kümmern.
Sollte sich die Mutter nicht in dem Fall an meinen Partner wenden? Mal abgesehen davon, dass sie nun angeblich keine Tabletten mehr nehmen muss.
Er lässt sich jedes Mal an mir aus und sagt mir, was ihn stört, anstatt es mit ihr zu klären. Er möchte den Frieden bewahren.... Das geht doch so nicht :(

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Antwort von shinead  -  20.02.2015
Wenn es Deinem Partner schlecht geht, weil seine Tochter sich gegen den Umgang sträubt, dann muss er etwas tun.
Das kann eben ein 4-Augen Gespräch mit der Mutter sein, oder ein moderiertes Gespräch beim Jugendamt (falls das unter 4-Augen nicht zu klären ist). Aber er muss sich eben um ein solches Gespräch kümmern.

Wie und ob die Tablettendosis erhöht oder abgesetzt wurde ist doch vollkommen egal. Der behandelnde Arzt sieht unter den gegebenen Umständen KEINE Gefahr für das Kind, sonst hätte er das Jugendamt verständigt.

Das die Mutter eher Freundinnen bescheid sagt und nicht dem KV falls sie Hilfe braucht, liegt wohl am zerrütteten Verhältnis der Eltern. Daran müssen die beiden arbeiten. Lösungsvorschlag ist eben hier ein bzw. mehrere klärende Gespräche, in denen der KV zum Beispiel auch einfordern kann, bei Betreuungsproblemen zuerst kontaktiert zu werden.

Dein Partner muss erwachsen werden. Das ist m.E. das Problem. Er kuscht vor der Ex und lässt es an Dir aus. Mach ihm klar, dass Du nicht sein Prellbock bist, sondern dass er die Lösung dieser Probleme wie ein Mann selbst anzugehen hat. Schick ihn zum Jugendamt aber verbitte Dir jede Diskussion über die Ex. Lass' Dich darauf nicht ein!

Dein "2-Punkte-Plan":
1. sie ist wohl keine schlechte Mutter, sonst würde sich die Kleine dort wohl kaum wohlfühlen. Der Vater ist auch nicht fehlerfrei - wer ist das schon :)

2. Die Eltern sollten sich an einen Tisch setzen und über all diese Dinge reden.
Soll sie doch mich und mein Kind schlecht reden. Ignorieren.

Ist absolut richtig!

Ich prophezeie, dass nach einer Verbesserung der Eltern-Beziehung der beiden Exen auch keine Lästereien (von beiden Seiten - Du hast hier ja auch nicht schlecht vom Leder gezogen) mehr vorkommen.

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Antwort von mf4  -  20.02.2015
Wenn es mir spontan schlecht gehen würde, ich einen Unfall hätte, plötzlich krank würde usw. dann würde ich auch nicht den Ex kontaktieren, weil er eben nicht spontan da sein kann und die Kinder ggf. nahmen kann. Ich finde es ehrlich gesagt eher gut, wenn sie jemanden hat, der wirklich schnell da sein könnte.

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Antwort von mf4  -  20.02.2015
Du weißt nun wie er tickt...
kann hilfreich sein, falls es bei euch mal kriselt. Dann bist du sicher nicht mehr interessiert daran, dass Unterhalt gekürzt wird und eine Next deine privaten Dinge verbreitet und man dir das Kind nehmen sollte.
Nicht böse gemeint... aber hilft manchmal drüber nachzudenken.

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Antwort von Sternenschnuppe  -  20.02.2015
Wieso nicht Freitag bis Sonntag oder gar Montag, wenn ihr nicht so weit auseinander wohnt. Er holt das Kind Freitag von der Kita, bringt es dahin am Montag.
Er scheint ja sofort aufzugeben, wenn er sie gleich abholen lässt, nur weil es schlechte Laune gibt wegen aufräumen.

Vorteil von Freitag - Montag : Er hat weniger Reibungspunkte mit der Ex und vor allem kann das Kind mal bei Euch ankommen.
Dazu hat sie ja nun gar keine Chance.

Dass er so leichtfertig den Kontakt abbrechen will, und gleich den finanziellen Nutzen ( der nicht geht ) sieht, das gibt mir doch arg zu denken.

Du kaufst Klamotten ? Warum nicht er ? Du bekommst die schlechte Laune ab, obwohl er seinen Mund nicht aufbekommt und den Hintern nicht hoch?
Macht er denn aktiv was mit ihr wenn sie da ist, oder kümmerst Du Dich da eher?

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Antwort von Lenchen14  -  20.02.2015
Nein, er möchte die Unterhaltszahlung nicht einstellen. Lest doch bitte mal richtig.
Die Frage stellte ich mir einfach mal. Es war nie die Rede davon, dass wir es in Erwägung ziehen.

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Antwort von Lenchen14  -  23.02.2015
Weil er 5.30 Uhr das Haus verlässt und bis 17.30/18.00 Uhr arbeiten muss, oft auch samstags bis Mittag.

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Antwort von luiesee  -  20.02.2015
warum stellst du dir dann die frage?
wenn ihr es sowieso nicht in erwägung zieht.
richtigerweise müsste es doch dann wohl lauten: "ich finde schlimm das scheibar der unterhalt nicht bei der tochter ankommt, was kann man dagegen tun?"

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Antwort von tina2003  -  21.02.2015
... aber das was ich gelesen Habe: bist du vielleicht eifersüchtig??? warum ist der papa zu streng? und wenn die mutter wirklich ach so streng und so schlimm ist, warum schaut man jahrelang zu? warum hat man ihr das kind nicht weggenommen? also kann sie doch gar nicht soooo schlimm sein.
So ich kann mal von mir berichten: ich hatte im sommer nen burn out (job, kind mit pflegestufe, trennung etc etc) war auch auch auf antidepressive in dieser zeit... bei mir liegt auch mal wäsche rum, und wenn die spülmaschine läuft steht draußen geschirr rum, am WE dürfen meine kinder auch mal nen trickfilm schauen, wenn der 21.00 geht, schön, ist doch nicht schlimm, dafür können wir am nächsten Tag ausschlafen, auc ich als alleinerziehende geniesse es wenn sie bis 8.00/8,30 schlafen. Bin ich deshalb ne schlecht Mutter? Mir hat man die kinder auch nicht weggenommen. auch wenn die neue meines ex und er ähnlic über mich reden. Dass sie strenger sind, dass die kinder früh ins bett müssen, dass sie bei ihnen aufräumen helfen müssen. Klar die haben bei mir auch ihre pflichten im haushalt (spülmascine einräumen, müllrunter etc...) ABER die haben die Kinder alle 2 wochen, können die Zeit dazwischen gut aufräumen, haben dann ja "nur" ein kind da. Das sind unterschiede! ich schenk die Zeit lieber den kindern.. so lang ne gewisse grundordnung herrsch ist es okay. Auch mein Ex kauft den kindern mal ne hose oder schuhe... was aber nicht heisst dass sie keine Klamotten haben. ABER er zahlt mir KEINEN ehegattenunterhalt hat sich dank seiner selbständigkeit (man kann ja so toll tricksen) nur den mindestunterhalt für die kids erschlichen, ich kann nur TZ arbeiten, der Rest HartzV also sehe ich es nicht so eng wenn er auch mal was kauft.. Warum? weil er garantiert mit seinen Einnahmen trickst. Er richtet sich so eben ne Schnicke 4 Zimmer Galeriewohnung nagel neu ein! Incl. Maklerprovision etc. Beim Amt wenn die ihn prüfen auf ehegattenunterhalt oder mehr unterhalt für die kinder hat er aber keine Kohle. Der mietpreis für so ne Wohnung liegt aber hier bei rund 1200 euro kalt und mehr! darum habe ich kein schlechtes gewissen wen er mal schuhe oder ähnliches kauft... deswegen bin ic keine schlechte mutter! Und ja mein Kühlschrank schaut auch manchmal leer aus - und warum? weil ich vorkoche und sachen einfriere! ist einfac besser wenn ich mittag aus der Arbeit komme, geht schneller und die kinder haben eine verünftige mahlzeit.. Ich denke erstmal hintrgründe anschauen und dann urteilen.. im augen meines ex und deren freundin bin ich auch sooooo ne schlechte mutter... Die so schlecht ist dass sie nun 1 woche ständig mit ihren kindern irgendwas gemacht hat, skifahren, rodeln, eislaufen, im schnee spielen, kinderfasching...... und die beidne weinen wenn sie bei den beiden sclafen müssen .

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Antwort von Lenchen14  -  24.02.2015
Es ist einfach nur für mich unverständlich, warum seine Tochter so ist. Niemand hat ihr etwas getan. Die Situation mit dem aufräumen, war nur eine von vielen. Oft kommt sie zu uns ins Wohnzimmer, steht da und guckt. Wenn wir sie fragen, was los sei, antwortet sie grinsend: Nix., und geht wieder. Das macht sie manchmal alle 10 min (ungelogen). Wahrscheinlich langweilt sie sich dann, sagt es uns aber nicht. Nach dem dritten Mal "Nix" schnappe ich sie mir und male oder spiele mit ihr. Beim letzten Mal kamen wir ins Gespräch, weil ich gern wissen wollte, womit sie denn gerne spielt und ob der Osterhase vielleicht ein kleines Spielzeug bringen soll. Sie sagte, Zuhause spielt sie immer allein ihrem Zimmer mit den Puppen etc. Ich fragte daraufhin, ob denn die Mama nicht mit ihr spielen würde. Die Antwort haute mich um: "Mama, liegt meistens oben im Bett und ich bin unten in meinem Zimmer oder im Wohnzimmer und schaue Trickfilme."
Ja, ich spiele auch nicht 24 Std am Tag mit meinen Kindern, sie sollen auch mal allein spielen, aber wenn sie es schon so krass ausdrückt, muss die Mama wahrscheinlich nicht oft mit ihr spielen. Das stimmt mich sehr traurig und nachdenklich. Warum hat sie ein Kind bekommen?!

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Antwort von Limayaya  -  24.02.2015
Damals......als ich mit dem ersten Mann und dem biologischen Vater meiner Kinder noch soweit glücklich war:

KindGroß war damals 3 Jahre alt und seit einigen Wochen im Kindergarten. KindKlein war gerade einige Wochen alt....die Wochenbett/Nachwochenbett-Phase mit wenig Schlaf (und schon gar nicht am Stück) und viel, viel, viel Babygeplärre hatte mich voll im Griff.
An einem Nachmittag wurde mir das alles zu viel und ich fing an zu heulen....mein Mann wollte erst mal rausfinden, was denn nun eigentlich los ist. Konnte er aber nicht, weil KindGroß immer dazwischen funkte. Kurzerhand schickte er KindGroß ins Wohnzimmer, sie solle mir mal ein schönes Bild malen und zog mich ins Schlafzimmer, wo er die Tür schloß und mich erst mal ausheulen ließ.....

Soweit, so gut....diese Situation hat es exakt EINMAL gegeben....

Wenige Tage später bekomme ich von einer anderen Mutter, die ihr Kind gerade im KiGa abgeholt hatte, erzählt, sie hätte gehört, wie mein KindGroß der Erzieherin folgende Beschreibung abgab:

"Immer wenn die Mama weint, geht der Papa mit ihr ins Schlafzimmer und tröstet sie. Und ich muss dann immer im Wohnzimmer bleiben und ein Bild malen"

(Muss ich erwähnen, dass ich es tagelang vermieden habe, mit dieser Erzieherin zusammen zu treffen, weil ich mehr lebhaft vorstellen konnte, was sie aus dieser Beschreibung rausgehört hat?)

Merke: was Kinder unter "immer" und "meistens" verstehen, ist nicht unbedingt das gleiche, was wir Erwachsenen darunter verstehen....


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