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  Beitrag aus dem Forum:   Patchwork-Familien


Schlaflos....(Um-)Frage an PatchworkerInnen....

Frage von maiju  -  06.03.2017
Hallo,

bin spät noch wach, da heute schlaflos :).
Ich habe eine Frage an die PatchworkerInnen hier im Forum, ich denke mal, das sind ja vermutlich die meisten?!
Mir ist klar, dass meine Frage neugierig und "von der Leber weg" gestellt ist, aber es interessiert mich nun mal.
Sollte sich jemand angegriffen o.ä. fühlen, so ist das auf jeden Fall nicht mein Ziel.
Ich selber bin aktuell vergeben an den Kindsvater meiner Kinder. Aus gewissen Gründen umtreibt mich aber auch immer mal wieder das Thema, wie es anders wäre. Patchwork macht mir (aus einer halbwegs heilen Mama-Papa-Kinder-Familie stammend) immer ein bisschen "Angst" (s.u.). Im Freundeskreis erlebe ich Positives als auch Negatives diesbezüglich, die meisten sind sich einig, dass es nicht leichter oder schwerer ist als die "0815-Familie", nur eben anders.
Trotzdem: Wie erlebt ihr es, besonders, wie habt ihr es zu Anfang erlebt? Hat euch die Beziehung einfach so erwischt oder habt ihr bei der Partnerwahl bewusst nach jemandem mit eigenen Kinder geschaut? Habt ihr ein Art von Traurigkeit erlebt, nach dem "Scheitern" der eigenen Beziehung mit Kind, mit fremden Kindern zusammenzuleben?
Ich frage das, weil mir lange Zeit das Thema Patchwork große Angst gemacht hat (vermutlich bezügl. des Themas, die "eigene Familie aufzugeben" durch das Beziehungsende) und ich gern mal eure Stimmen hören würde....mitlesen tue ich ohnehin ein bisschen.
Danke für Eure Offenheit (also ich hoffe darauf ;)!

Schlaflos....(Um-)Frage an PatchworkerInnen....

Antwort von jannas  -  06.03.2017
Hallo,
da antworte ich mal...
Ich habe weder meinen Partner bewußt gesucht noch wert drauf gelegt, daß er auch Vater sein soll.
Mit uns beide hat es sich so ergeben und einfach gepasst.
Ehrlich gesagt wäre es mir heute und im Alltag manchmal lieber, er hätte kein Kind bzw es würde nicht bei uns leben.
Das darf und würde ich so nie sagen, da sich mein Partner absolut vorbildlich gegenüber meinen Kindern verhält.
Sein Kind empfinde ich halt als sehr anstrengend von der Art her. Es gibt viele Probleme und sorgen, die ich natürlich, da wir zusammen leben, auch zu spüren bekomme.
Mein Partner ist sehr, sehr besorgt, bemüht und viel zu nachsichtig nach meinem empfinden.
Klingt vielleicht gemein, ist aber gar nicht so gemeint.
Da ich das Verhalten seines Kindes eher mit Abstand sehe, tut mir eigentlich nur mein Partner leid.
Im Grunde gibt er mir recht. Aber kann halt nicht aus seiner Haut, klar, ist sein Kind, egal, wie es sich verhält.
So Sachen wie lügen, immer wieder, unzuverlässig sein, unfreundlich, egoistisch, arrogant...Finde ich halt nicht so toll. Mein Partner selber nicht, aber er meint immer, was soll ich denn machen?!
Tja, DIE Lösung habe ich leider auch nicht.

Um meine ursprüngliche Familie tut es mir übrigens überhaupt nicht leid.
Ich bin froh, daß das Vergangenheit ist.

Gruß,

Janna

 
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Schlaflos....(Um-)Frage an PatchworkerInnen....

Antwort von clarence  -  06.03.2017
Meine erste Beziehung mit Kindern ging auch einfach nicht mehr. Ich musste raus sonst hätte sie mich sämtliche Nerven gekostet.

Wir haben uns übers Internet kennengelernt und schrieben erstmal ganz ungezwungen hin und her und nachdem es nach kurzer Zeit nach was Ernstem aussah, schrieben wir uns dann auch, dass wir Kinder haben.
Mit dem Kleinen verstand er sich damals gleich super, mit den beiden Großen hat er bis heute seine Probleme. Mit denen wurde er einfach nie so richtig warm und sie mit ihm auch nicht - obwohl er so alles für sie macht (sie von wo abholen, sie wo hinbringen,...), aber auf der Gefühlsebene fehlt was. Das stört mich schon teilweise, aber ich denke mir dann es ist kein Partner perfekt und mit dem kann ich leben
Seine Tochter sehe ich nur ganz selten, da sie sehr weit von uns entfernt wohnt und eigentlich auch nicht zu ihrem Papa will. Sie hat eine komplett andere Art als meine Kinder (meine Kinder sind die meiste Zeit draußen und bewegen sich, werden schmutzig,... - sie sitzt nur drinnen und fürchtet sich vor Schmutz, kann weder Rad fahren noch Schi fahren was wir aber gerne machen).
Zum meinem Ex-Partner möchte ich auf keinen Fall mehr zurück - wenngleich mir oft vorgekommen ist, dass ich mich mit ihm mehr als Familie gefühlt habe, aber dafür passten andere Dinge absolut nicht...

Schlaflos....(Um-)Frage an PatchworkerInnen....

Antwort von Anny  -  06.03.2017
Ich habe nicht gesucht, es ergab sich aus einer Freundschaft heraus. Bis wir eine Beziehung eingingen waren wir 6 Jahre sehr gut befreundet. Beide mit Kindern, die Kinder hatten engen Kontakt. Das hat für uns wohl alles viel einfacher gemacht. Wir brauchten uns nicht erst kennen lernen, die Kinder brauchten sich nicht kennen lernen.

Mir hat das Thema Patchwork keine Angst gemacht, eher das Thema, wie kommen meine Kinder mit der Trennung klar. Als sich eine Beziehung entwickelte, damit kamen die Kinder gut klar.

Bei uns ist es dadurch schon schwieriger, als davor. Er hat drei Töchter, sie leben bei ihm. Ich habe 2 Töchter und einen Sohn bei mir. Aber es ist sehr schön so und ich würde es auf keinen Fall anders haben wollen.

Lg. Anny

Schlaflos....(Um-)Frage an PatchworkerInnen....

Antwort von mf4  -  06.03.2017
Richtig Patchwork ist für mich nur, wenn seine/meine/unsere Kinder immer zusammen leben und wenn ich hier lese haben das so die wenigsten.

Ich hatte einen kinderlosen Lebenspartner, der später der Vater 2 gemeinsamer Kinder geworden ist. Ich brachte 2 Kinder in die Beziehung.

Die wirkliche Traurigkeit kam ehrlich gesagt erst auf, als es auch mit ihm nicht ewig hielt. Nicht traurig für mich, ich kann gut unbemannt leben aber schon für die beiden jüngeren Kinder, weil ich aus der Erfahrung mit den beiden großen Kindern ja wusste, dass es nicht einfach für sie ist.

Ich selbst stamme aus einer sogenannten intakten Familie, habe aber gerafft, dass es nicht wirklich so intakt war, wie man außen gern wirken würde.
Diesbezüglich bin ich mit mir im Reinen. Ich kann meinen Kindern nicht Mutter-Vater-Kind geben aber muss auch nichts vorgaukeln.

Ich hätte kein Problem einen Mann mit Kindern kennen zu lernen aber da ich mir kein Zusammenleben mehr vorstellen kann wäre das dann auch nicht wirklich Patchwork.

Schlaflos....(Um-)Frage an PatchworkerInnen....

Antwort von Dreierbande  -  06.03.2017
Ich bin damals aus einer sehr gewalttätigen Ehe mit meinen beiden ältesten Kindern geflohen. Habe dann irgendwann den Vater meines Jüngsten kennengelernt, es klappt anfangs alles gut, ich habe da aber noch nichts gewusst von seiner bipolaren Störung, die er zwar schon hatte, aber die für einige Zeit zum Stillstand kam. Ich habe erst gar nicht verstanden was da ablief, als er von Manie zu Depression und umgekehrt "ging" , irgendwann gings nicht mehr, die Trennung kam.

3 Kinder von 2 Männern, aber kein Mann mehr. So sollte es auch bleiben. Ich war über 5 Jahre unbemannt und hätte es besser bleiben sollen. Ich war auch nicht mehr auf der Suche, nix mehr. Mit meinem Mann verband mich zu Anfang eine platonische Freundschaft, dann wurde es mehr und naja, dann zogen wir zusammen und heirateten, sein jüngstes Kind lebt bei uns, meine beiden Jüngeren ebenso ( mein ältestes Kind ist erwachsen und außer Haus ) .

Da ich anscheint kein gutes Händchen für Männer habe, hab ich wieder nen Griff in die Vollen gemacht. Mein jetziger Mann ist Frührentner aufgrund eines Unfalls, aber auch ( und ich habe das Gutachten endlich auch mal lesen dürfen ) aufgrund schwerer Persönlichkeitsstörung ( die ich leider seit ca. 2,5 Jahren voll ab bekomme ) , sein Kind ist ein Traumakind mit schwere Bindungsstörung ( Prognose ist Borderline ), die Diagnose gabs vor nem Jahr ca. Mit alledem habe ich, genauso wie bei Mann2 nie gerechnet. Vielleicht bin ich auch einfach zu blind oder zu blöd um sowas zu bemerken ( wobei mir bei der Frauenberatungsstelle mehrfach gesagt wurde, dass man es oft erst nach Jahren merken kann, wenn ein Mann sowas hat und manche Frauen sich oftmals zu allererst einmal sich selbst die Schuld geben für das Verhalten des Mannes - ich bin so eine Frau, den Grund kenne ich ( möchte dazu aber nun nichts schreiben ) und versuchen, sich selbst zu ändern und das zieht eine Schleife nach sich, der Mann erkennt die Macht und die Frau versucht zu ändern und so weiter ) . Ich reibe mich hier auf, 2 eigene behinderte Kinder, ein behinderter Mann mit zusätzlicher Persönlichkeitsstörung und ein Stiefkind mit schwere Bindungsstörung ( und schwerstem oppositionellem Verhalten, Lügen, Weglaufen, Sachen zerstören und und und ) . Die letzten Jahre haben mich um 2 Jahrzehnte altern lassen, ich muss das beenden, sonst hab ich eines Tages keine Power mehr für meine Kinder, die mich ihr Leben lang brauchen werden.

Für mich ist Patchwork gescheitert. Mein Traum einer Familie ist somit geplatzt. Ein anderer Traum wiederum hat sich für mich offenbart, nämlich der, wieder unbemannt zu sein und auch zu bleiben, meine eigene Wohnung und meine Ruhe zu haben und so zu leben, wie ich es möchte. Der Wohnungsmarkt ist leider leer und ich suche und warte, damit ich neu anfangen kann. Emotional habe ich mich längst getrennt und man gewöhnt sich an gewisse Dinge, wieder mal ne Warteschleife bis zum Neustart.

Keine gute Werbung für Patchwork - aber es kann funktionieren, das habe ich bei einem befreundeten Frauenpärchen gesehn, wo eine der beiden 4 Kinder mit in die Beziehung brachte, bei denen klappt das wunderbar, da ist soviel Liebe und Geborgenheit, selbst die Kommunikation mit dem Vater der Kinder klappt.

Schlaflos....(Um-)Frage an PatchworkerInnen....

Antwort von thueringerin73  -  22.03.2017
Ich habe seit 5 Jahren eine "patchworkfamilie". Der Vater meiner Tochter ist tödlich verunglückt da war sie gerade 2 geworden. Klar habe ich immer aufgepasst bei der Partnersuche ob es fürs Kind passt. Nach 3 Jahren habe ich dann einen Mann kennengelernt. Ich habe mir nie Gedanken darüber gemacht ob mit oder ohne Kind besser ist. Er hat einen Sohn, fast im gleichen Alter. Damals fand ich das anfangs super, unter dem Aspekt gleiches Alter so kann man auch gemeinsam Dinge unternehmen ohne auf verschiedene Alter Rücksicht zu nehmen.
Leider hat der Sohn die ganze Trennungsgeschichte wohl nicht so ganz verkraftet. Es war auch so, das mein LG bis zum Schluss mit ihm und seiner Frau unter einem Dach gewohnt hat und man es ihm nie gesagt hat, das man sich nicht mehr lieb hat oder so. Und so kam es von einem Tag auf den anderen das er erstens mich mit Kind vorgestellt hat und dann auch ziemlich schnell zu mir gezogen ist. So denke ich das es für den Jungen irgendwie ein Schock war, sein Vater von heut auf morgen bei einer anderen und noch ein anderes Kind. Er war damals 4.Seine Mutter hatte noch keinen Partner und hat uns auch oftmals Steine in den Weg gelegt wenn es um die Betreuung des Kindes ging.
Nun gab es eben schon in der Anfangszeit viele Probleme mit dem Jungen. Vielleicht aus Eifersucht oder warum auch immer war er ziemlich aggressiv meiner Tochter gegenüber.
Sie war froh endlich wieder einen neuen Papa zu haben und hat das natürlich nicht verheimlicht vor dem Jungen erst Recht nicht, also auch gekuschelt und so. Naja klar das dem das nicht gefällt. Der Vater war auch immer zu meiner Tochter lieb und ich dachte es ist alles toll. Der Junge wurde aber älter und anstrengender. Mir graut mittlerweile vor jedem Wochenende und Urlaub wo er bei uns ist, da es spätestens am 2. Tag knallt. Mir wird dann der Stinkefinger gezeigt ich bin eine blöde Kuh und eine Doofe mutter und so weiter.
Wir haben nun auch ein gemeinsames Kind (mittlerweile ist er 4). Und da ist es noch schwieriger. Und ich habe Angst das der kleine sich die vielen schlechten Sachen von seinem Bruder abguckt. eigentlich ist er ein ganz lieber und mit seiner großen Schwester ein tolles Team. Aber wenn der große Bruder da ist, dann dauert es keine 5min und der kleine kommt brüllend angerannt. Er verwechselt oftmals das es ein kleines Kind ist und behandelt ihn wie seine gleichaltrigen. Ich beschütze den kleinen so oft es geht .
Dann knallt es auch bei uns Erwachsenen, Sonntag Abend ist dann meist Funkstille und ich denke über Trennung nach. Aber dann denke ich auch wieder an die Kinder.
Meine Tochter ist eine liebe und macht fast alles für ihren neuen Papa. Aber er behandelt sie mittlerweile oft genug wie unsere Haushaltshilfe während er es ich auf dem Sofa bequem macht.
Mich nervt Zb Wenn sein Sohn Seine Hasen die mit unseren zusammen leben füttern soll kommt immer erstmal ein Nein, warum ich? Ich hab es noch nie erlebt das er auf einen "Befehl/Bitte" etwas sofort macht. Immer erstmal Kontra. Meine Tochter ist da eben anders. Nun ist es so das der Vater um der Diskussion aus dem Weg zu gehen erst gar nicht fragt ob sein Sohn was machen könnte und es lieber selbst macht. Weil er auch weiß das ich dann genau an die Decke gehe.
Ich weiß ich bin immer die böse, wenn ich mal was sage. Er behauptet zu hause ich würde ihn schlagen, hat mal von irgendwelchen blauen Flecken Fotos gemacht und sie seiner Mutter gezeigt. Natürlich würde ich kein Kind schlagen oder ähnliches. Aber er erzählt so was eben.
Es ist so krass und am liebsten würde ich die Zeit zurück drehen. Meine Tochter hat schon so oft geweint weil das Wochenende wieder so schei... war. Dann frag ich mich immer ob es richtig ist oder nicht.
Aber dann schreibt sie ihm wieder Briefchen er sei der beste Papa der Welt und sie sei froh wieder einen Papa zu haben. Wenn ich das jetzt beenden würde würde es ihr auch schaden.
Vorschläge das der Vater die Wochenenden oder auch mal einen Urlaub nur mit seinem Sohn verbringt werden abgewunken. Er will NUR alles in Familie machen. Aber das endet so oft im Streit und Chaos und Hass.

Sollte es jemals nochmal dazu kommen das ich mir einen neuen Partner suche dann ohne Kind, wobei das in unserem Alter immer schwieriger wird. Und andererseits einen ohne Erziehungserfahrung ist vielleicht auch schwierig. Oder die Kinder sind dann schon so groß das es da kein Thema mehr ist.
NIE wieder Patschwork.

Schlaflos....(Um-)Frage an PatchworkerInnen....

Antwort von Limayaya  -  06.03.2017
Also meine Ehe ging sowas von dem Bach runter, dass ich einfach nur froh war, als es endlich vorbei war....

Als ich auf die Suche nach einem neuen Partner ging, war immer die Frage, ob er wohl gut für meine Kinder sein würde, wichtiger als die Frage, ob er gut für mich sein würde. Ich hatte einfach keinen Bock, jemanden kennen zu lernen, womöglich verlieben, und nach einigen Wochen stellt man fest, dass man sich eine pädagogische Nullnummer angelacht hat. So war es für mich auch wichtig, potentiellen Partnern frühzeitig zu sagen, dass ich zwei Kinder habe. Standartsatz: mich gibts nur zu dritt!
Zum Glück hat sich bei meinem jetzigen Partner sehr schnell herrausgestellt, dass er ein weitaus besserer Vater ist, als der Erzeuger der Kinder. Sein kleiner Sohn (mittlerweile 7) sagt ganz selbstveständlich "Mama" zu mir (seine eigene Mutter hat sich als er 9 Monate alt war, aus dem Staub gemacht und lebt irgendwo in Indien in einer Komune) Dass mein Partner auch für meine Kinder die Vaterrolle übernimmt, war bei uns gleichermaßen ein Glückstreffer: Der Erzeuger hat ein richterliches Kontaktverbot zu den Kindern....
Wir sind mittlerweile komplett alle in unserer "Zweitfamilie" angekommen. Die Große, mit 15 mitten im Pupsertät-Zicken-Alter, zofft sich gleichermaßen mit mir und ihrem Bonusvater...die Kleine kuschelt genauso mit ihm, wie mit mir, der Kleine nennt mich eh Mama und hat an seine leibliche Mutter gar keine Erinnerung mehr....und wenn man die Leute nicht mit der Nase draufstößt, merkt keiner, dass wir ja "eigentlich" zusammen gewürfelt sind.

Schlaflos....(Um-)Frage an PatchworkerInnen....

Antwort von maiju  -  06.03.2017
Danke an Euch alle. Ich hatte schon Angst, dass ich irgendwie "sensationslüstern" oder so rüberkomme. Ich freue mich sehr, dass es so tolle Patchworkgefüge gibt und es anscheinend auch den Kindern dabei gut gehen kann. Im Prinzip weiß ich ja auch, dass es auch nicht viel Sinn macht, eine "kaputte" Beziehung zu leben, aber in meinem Kopf ist dieses vermeintliche "Heile-Welt-Ding" drin. Bei mir spielt wohl auch mit rein, dass ich so Angst habe/hätte, den Kindern "ihren Papa" zu nehmen, denn ich würde sie zB nicht JEDES Wochenende abgeben wollen, da ich sie in der Arbeitswoche ja auch "kaum" sehe. Und ich hab/hätte echt Respekt vor diesem NEXT-Ding, dass die Beziehung zur Ex oder die Beziehung der Next zu mir usw schwierig sein könnte. Mich würd das wahnsinnig machen, wenn jemand ständig Spitzen gegen meine Art zu erziehen schießt oder evtl meine Kinder instrumentalisiert (sowas soll es ja geben). Ich wüsste nicht, wie ich mich da "wehren" oder abgrenzen soll.
Danke!

Schlaflos....(Um-)Frage an PatchworkerInnen....

Antwort von maiju  -  06.03.2017
Tja, die intakten Familien, die sogenannten.
Ich denke zur Zeit immer: Entweder man lebt irgendwann so nebenher, ist gut verpartnert und ein bisschen gleichgültig oder streitet ständig und vertuscht das nach außen. Oder man trennt sich und beginnt was Neues und da beginnt der Zirkus irgendwann von vorn. Ich bin aber auch gerade etwas negativ.
Das "Unbemannte" an sich wäre auch nicht so das Problem. Den romantischen Traum aufzugeben, wohl eher. Im Grunde bin ich am glücklichsten mit meinen Kids oder wenn ich mit Freundinnen lache, was unternehme etc. Also dauerhaft glücklich. Verliebtheit ist da anders.


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