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  Beitrag aus dem Forum:   Patchwork-Familien


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Frage von Holla-die Waldfee  -  05.12.2013
Hallo ihr Lieben,
ich bin neu hier, um mich mal mit anderen austauschen zu können.... ich lebe mit meinen beiden Mädels (5 und 7) in einer patchworkfamilie (also d.h. noch wohnen wir nicht zusammen). mein freund hat eine tochter , de wird nun 12.
es ist iwie gar nicht so einfach in so einer Familie, wie es immer nach außen scheint, oder?!
ich hadere oft mit mir wegen Problemen und Unstimmigkeiten in der Erziehung. geht euch das auch so? wie regelt ihr das?
das wars erstmal, ich denk, eine Diskussion bzw. tipps und ratschläge werden kommen ....
bin schon gespannt !
:-) liebe grüße

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Antwort von anouschka78  -  05.12.2013
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Antwort von Patchwork  -  06.12.2013
Wenn man nur " mal " zusammen ist, ist es natürlich nicht leicht einen gemeinsamen Erziehungsstil zu finden. Wie in jeder Familie muss so etwas wachsen und gerade Patchworkfamilien brauchen da viel Zeit und Geduld um sich anzugleichen. Ihr werdet auch keine gemeinsame Erziehung bei dem Kind finden, was nur ab und an bei euch ist. Also wenn seine Tochter nur sporadisch bei euch ist..wird sie immer nur Gast sein. Sie wird sich eurem Leben sicherlich unterordnen, jedoch liegt die Aufgabe der Erziehung bei dem Part wo sie ständig lebt. Solltest du mit deinem Partner zusammenziehen ist es wichtig, dass ihr an einem Strang zieht, damit die Kinder merken, dass ihr eine Einheit bildet. Wenn es unstimmigkeiten gibt, so tragt das nie vor den Augen der Kinder aus....dass heißt wenn dein Partner was zu den Kindern sagt
, du aber anderer Meinung bist..zeige das nicht vor den Kindern...so lauft ihr nämlich Gefahr, dass sie deinen Partner nicht akzeptieren, respektieren und irgendwann sagen, dass ist nicht mein Vater, der hat mir gar nichts zu sagen. Solltet ihr also interessiert an einer gemeinsamen funktionierenden Beziehung sein, klappt das nur durch viele Gespräche, Kompromisse und ein Angleichen.... Es bedarf sicher Zeit, aber ist zu schaffen. Meine 2. Ehe läuft in der Patchworksituation sehr viel besser und harmonischer..wie damals mit dem Kindsvater.

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Antwort von mf4  -  06.12.2013
Noch seid ihr keine Patchworkfamilie und das seine Tochter (nehme ich an) nur Besuch sein wird ist es auch nicht wirklich eine...
man muss sich im Klaren sein, dass er meine Kinder nie wie eigene behandeln kann... wie sein Kind welches er schon immer kennt und liebt.
Ich würde mich auch hüten die Erziehung seiner Tochter oder gar seiner Ex ändern zu wollen. Die Mutter raushängen lassen muss man auch nicht, Freundin ist absolut okay, wenn die Chemie stimmt. Wenn ich das Kind meines Partners nicht ab kann würde ich nicht mit ihm zusammenziehen.
Was nach außen ach so toll aussieht ist auch bei normalen Mama-Papa-Kind-Familien oft nicht ohne.
Mein Partner muss meine Erziehung schon annehmen, denn er "übernimmt" uns als fertige Familie.

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Antwort von Holla-die Waldfee  -  25.02.2014
Also, er mischt sich teilweise in meine Erziehung ein, er meint, meine Kids sind ja fast immer da. Seine tochter möchte er nicht nur rumkommandieren, wenn sie schon nur so selten da ist. allerdings ist es so, dass die total verwöhnt von Oma, opa, Mama ist.....sie bringt nicht mal ihr dreckiges geschirr in die küche und läßt alles fallen, wo sie grad ist....ständig sucht sie deswegen was....mit 12 find ich, kann man schon mal n bisl Ordnung halten und teller oder müll wegbringen.das machen sogar meine kinder, die etwas jünger sind. sie muss sich dem halt fügen, dass bei uns keiner hinter ihr herräumt.... es ist halt schwer, weil ich meine kinder besser kenne und manche Situation besser einschätzen kann als er.
Beispiel: wir fahren im Auto, meine tochter (5) schläft fast ein, er sagt, sie soll wach bleiben .... ich meine, es ist nicht schlimm, wenn sie so müde ist....da haben wir uns deswegen sooo in die wolle bekommen :-( so ne Kleinigkeit ....
oder beim tisch decken, macht er meine kleine tochter an, sie soll was mitnehmen auf den tisch .... kein bitte und der ton (wobei er selbst immer verlangt, sie sollen bitte und danke sagen), seine tochter sagt einfach, sie würde sich noch fertigmachen müssen.....lässt sich aber extra viel zeit....ich finde, sie kann sich auch danach weiter fertigmachen, vor allem, weil sie sowieso nur getrödelt hat, damit sie nicht helfen muss .... sie darf auch immer so lange aufbleiben, wie wir am we, guckt jeden film mit, wo ich manchmal denke, mit 12 muss mein Kind das noch nicht gucken...und lesen könnte sie ja schließlich auch mal, aber nein, sie muss mit tv einschlafen.... ich bin schon gespannt, wenn die nun in die Pubertät kommt, also so richtig ....

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Antwort von clarence  -  06.12.2013
Du hast recht - Patchwork-Familien sehen oft nach außen einfach aus, sind es oft aber nicht.
Gerade mit Kindern braucht das oft Zeit um zu Wachsen und damit sich jeder seiner "neuen" Rolle in der Familie bewusst wird. Wichtig ist, dass man sich gegenseitig akzeptiert.
Wenn seine Tochter nicht immer bei ihm/euch wohnt, dann ist es schwieriger sie in der Familie einzugliedern. Je öfter sie da ist umso einfacher. Sonst wird sie eher Gast sein und wenn sie mal da ist, wahrscheinlich bevorzugt behandelt werden.


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