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Nach sechs Jahren kommt ein Brief der Tochter....

Frage von dreifachJungsMutti  -  13.01.2014
Hallo zusammen,

ich war schon ewig nicht mehr hier darum wird mich bestimmt auch keiner mehr groß kennen.

Aber ich bin etwas durcheinander und hier habe ich damals immer recht toll "Hilfe" bekommen darum schreibe ich nach langer,langer Zeit mal wieder.

Ja wie oben schon steht, nach sechs Jahren ohne Kontakt kam vor ein paar Tagen ein Brief für meinen Mann von seiner Tochter (fast 17).
Ohne den Inhalt gekannt zu haben, habe ich mich für Ihn gefreut und fand es sehr mutig von ihr den ersten schritt zu machen nach der langen Zeit.
Naja was soll ich sagen, nachdem ich den Brief gelesen habe weiß ich gar nicht so recht wie er wohl am besten darauf reagiert...wie ich mit der Situation umgehen soll und und und. Ich meine wir alle haben uns weiter entwickelt, hier ist eine Familie gewachsen....seine Tochter ist ein Teenie, kein Kind mehr.

Aber der Brief ist schon heftig, klar so verletzt wie sie ist hat sie den Brief geschrieben und wollte ihren Vater treffen. Es spiegelt sich viel wieder was sie von ihrer Mutter gesagt bekommen haben muss. Denn sie war damals 11 als der Kontakt abgebrochen ist/wurde...wie auch immer.

Ich habe nun einfach ein bisschen Angst, was auf mich, meine Jungs, meinen Mann einfach uns als Familie zukommt. Denn es war die meiste Zeit damals nur Stress und Streit mit seiner Ex Frau. Was eben auch immer wieder über das Kind (seine Tochter) ausgetragen wurde und warum er sich damals eben dazu entschieden hat seiner Tochter die Entscheidung zu geben ob sie weiterhin Kontakt zu ihm haben möchte oder nicht.

Ich weiß auch so gar nicht recht was ich mir davon erwarte hier zu schreiben. Ich hoffe glaube ich auf Mütter die evtl auch mal in meiner Situation gesteckt haben und mir ein bisschen die Angst nehmen können.
Es wäre so toll wenn die beiden oder auch wir alle wieder Kontakt zueinander finden würden,aber es wäre eben auch genauso schei.... wenn der Stress wieder von vor beginnen würde.....:(

Nach sechs Jahren kommt ein Brief der Tochter....

Antwort von mf4  -  13.01.2014
Ich habe einen guten Freund...
die Mutter seines Kindes unterband den Umgang mit allen Mitteln schon ab Babyalter. Danach stattfindende Dinge mit Papa wurden dem Kind fast ausgeredet, Geschenke abgefangen und so weiterhin der Kontakt blockiert.
Die Mutter wollte nur ein Kind, war mit dem Vater nie wirklich ein Paar und behandelte das Kind wie Besitz.

Das Kind war etwa 15 und dann suchte es den Kontakt zum Vater. Er konnte all das, an das sich das Kind vage erinnerte und die Mutter ausreden wollte beweisen, Kontakte als Kleinkind usw. u.a. mit Fotos.
Das Kind erkannte alle Lügen der Mutter.

Der Kontakt zur Mutter bröckelte und um so mehr baute sich der zum Vater auf. Die beiden sind ein Herz und eine Seele und die Kontaktaufnahme des Kindes das beste was passieren konnte. Mit der Frau des Vaters versteht sie sich super.

Ich denke... außer eine Ex, der das vielleicht nicht passt kann nichts negatives passieren und ein Kontakt bringt eure Familie sicher nicht ins Wanken.

Er muss sicher viel erklären, denn das Kind war 11 und wird wissen wollen warum er sich nicht mehr um sein Kind bemüht hat.

 
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Nach sechs Jahren kommt ein Brief der Tochter....

Antwort von dreifachJungsMutti  -  13.01.2014
Nun werden sie sich wohl am Wochenende treffen da sie vorher nicht kann.
Bin jetzt doch erleichter das die beiden in Kontakt kommen

Nach sechs Jahren kommt ein Brief der Tochter....

Antwort von dreifachJungsMutti  -  13.01.2014
Hallo MF4 ich danke dir für deine Antwort.

Ja, das habe ich ihm auch schon gesagt. Er kann ja auch durch Gerichtsunterlagen und Jungendamtsakten beweisen das er sich immer drum bemüht hat sie bei sich zu haben und so.
Schließlich wird sich dann auch zeigen das seine Ex Frau der Tochter gegenüber nicht ganz ehrlich war. Aber die Frage die mich eben sehr beschäftigt ist ob seine Tochter diesen Standpunkt wirklich hören will oder ob sie ihm einfach nur mal mitteilen wollte was für ein Arschloch er ist.

Der Brief war schon recht krass und zum Teil unter der Gürtellinie. Dinge wie du bist peinlich als Vater, weil du kein Interesse an mir hast." waren noch nett. Oder ach du wolltest mich ja eh nie, aber ich danke dir für dein Sperma ohne das ich nicht leben würde, was schade wäre denn ich liebe mein Leben und wie man sieht ist auch ohne dich was aus mit geworden.
Kann sie wirklich alles was die 11 Jahre davor war komplett vergessen haben??? Ich meine ich kenne sie seit sie 1 1/2 ist, sie war regelmäßig alle zwei Wochen hier, in den Ferien, zu unserer Hochzeit, auf Feiern meiner Verwanden (mit denen sie ja eigentlich nix zu tun hatte) haben wir sie außerhalb der Besuchstage mitgenommen und und und und.Kann sie das wirklich ALLES vergessen haben?

Nach sechs Jahren kommt ein Brief der Tochter....

Antwort von mf4  -  13.01.2014
Wartet ab... sie hat erstmal das Recht ihn für ein Arschloch zu halten, weil sie nichts weiß. Er kann ihr dann erklären wie es wirklich war. Das Gespräch sollte mit einer 17-jährigen klappen.
Sie hat die 11 Jahre auf keinen Fall vergessen und 11 ist viel und dann ist er weg und das Kind bekommt vermittelt, dass er den Kontakt nicht will und genau dieses Arschloch ist.

PS: Ich war die Partnerin des o.g. guten Freundes. Das Kind war ein Kleinkind und ich vergesse es nicht als sie mir als Teenie sagte: "Ich habe nichts vergessen. Ich erinnere mich an euch, deine Kinder und dich." Ich habs mir immer gewünscht, dass die 2 zusammenfinden und das war für mich wirklich toll.

Nach sechs Jahren kommt ein Brief der Tochter....

Antwort von Pamo  -  13.01.2014
Nein, sie muss die schönen Jahre nicht vergessen haben. Aber bei ihr steht zur Zeit eben die Trauer und Wut im Vordergrund über die (für sie viele, lange!) Jahre in denen sie nichts von ihrem Vater hörte oder sah.

Ausserdem bedenke bitte, dass der Brief eine Momentaufnahme ist. Sie ist vielleicht nicht pausenlos so wütend auf ihren Vater.

Die Wortwahl ist krass, aber sie ist 17 Jahre alt. Da ist man nicht diplomatisch, da denkt man nicht an die Zukunft, da fühlt man sich total im Recht.

Über Probleme mit der Mutter würde ich mir jetzt keine Gedanken machen, das Mädchen ist fast volljährig und die Mutter wird ab dem 18. Geburtstag nichts mehr wirklich verhindern können.

Nach sechs Jahren kommt ein Brief der Tochter....

Antwort von dreifachJungsMutti  -  13.01.2014
Danke das du mir so Mut machst. Ich hoffe ja eigentlich auch das alles gut klappt die beiden sich aussprechen und evtl wirklich wieder zueinander finden können. Ich mochte die damals kleine immer sehr. Ich meine ich war selbst erst 16 als ich ihren Vater und sie kennen gelernt habe. Ich habe mich immer gern mit ihr beschäftigt und so. Und ihr Papa hatte auch alles für sie gemacht. Doch wie eben schon geschrieben hat ihre Mutter sie meinen Mann gegenüber oft als druckmittel eingesetzt. Vor knapp neun Jahren kam dann unser Sohn zu Welt und er liebte seine große Schwester und war immer total aufgeregt wenn sie hier war. Auch ihre Mutter hatte ein Jahr später ein zweites Kind bekommen. Allerdings auch wieder allein. Sie hat der großen die ihre beiden Geschwister wirklich liebte immer wieder darauf hingewiesen das ihre Schwester ihre Schwester sei, ihr Bruder aber "nur" ihr Halbbruder. Und das ihr Vater ja immer nur einen Sohn haben wollte und sie nun abgeschrieben sei. Darum gab es damals auch schon immer wieder ärger. Nix anderes wird ihr ihre Mutter die letzten Jahre gesagt haben,......denn hier sind jetzt drei Jungs. (von denen sie zwei kennt)


Alles irgendwie blöd.....und nun muss es bald mal aufgearbeitet werden...:(

Nach sechs Jahren kommt ein Brief der Tochter....

Antwort von dreifachJungsMutti  -  13.01.2014
Ja, ich verstehe das sie wütend ist und sauer und verletzt.....

Aber wie du schreibst, mit einer 17Jährigen sollte man sich vernünftig Unterhalten können. Ich hoffe es so für beide,aber da sie in dem Brief wirklich Oton ihrer Mutter schreibt wird das bestimmt mehr als schwer werden.....


Alles echt blöd....abwarten und schauen wie sich die Dinge entwickeln war nie wirklich meine Stärke..:/

Nach sechs Jahren kommt ein Brief der Tochter....

Antwort von Pamo  -  13.01.2014
Sieh es doch so: Sie hat Kontakt aufgenommen und sie hat das von ihrem jetzigen Standpunkt getan - das ist die Perspektive der Mutter.

Hätte sie mit ihm abgeschlossen, dann hätte sie sich nicht gemeldet.

"Vernünftig reden" ist ja relativ, aber ich finde es logisch, dass sie zum jetzigen Zeitpunkt den O-Ton ihrer Mutter hat. Sie ist aber nicht ihre Mutter, sie ist sein Kind und er sollte Verständnis für ihre Wut und Trauer haben. .

Nach sechs Jahren kommt ein Brief der Tochter....

Antwort von dreifachJungsMutti  -  13.01.2014
Okay stimmt da hast du recht....danke. Genau darum hab ich hier geschrieben....So wie seine Tochter sieht man die Dinge erstmal nur aus der eigenen Perspektive. Nun habe ich auch eine andere Sicht auf ihren Brief.

Verständnis hat er....auf jeden Fall, schwer ist es für ihn, weil er eben auch sehr verletzt ist das sie sich damals so von ihm abgewand hat. Denke sie müssen beide über ihre Gefühle sprechen und jeder ein Stück weit Fehler einräumen. Da sie beide sehr stur sind, wird das ein hartes Stück arbeit. Aber ich möchte mich zumindest am Anfang soweit wie das als Ehefrau möglich ist raushalten. Das ist zumindest erstmal ein Thema was die beiden miteinander klären müssen.
Andererseits betrifft es uns alle.

Nach sechs Jahren kommt ein Brief der Tochter....

Antwort von mf4  -  13.01.2014
Ich denke in dem Alter in dem das Kind war war eine Entscheidung zu viel verlangt.

Eine Freundin von mir wuchs ohne Vater auf (Mutter blockte auch Kontaktversuche ab) als sie Teenie war versuchte er es und sie blockte ab, Hörer aufgelegt, er war das Arschloch.
Als sie 10 Jahre später selbst Mutter war wollte sie ihn neu kennen lernen aber traute sich nicht... jemand anderer knüpfte den Kontakt und nun...
Vater und Tochter ein Herz und eine Seele und Opa ist er nun 2 mal.

So kanns laufen und so läuft es wahrscheinlich ziemlich oft.

Nach sechs Jahren kommt ein Brief der Tochter....

Antwort von Leena  -  14.01.2014
"Verständnis hat er....auf jeden Fall, schwer ist es für ihn, weil er eben auch sehr verletzt ist das sie sich damals so von ihm abgewand hat. Denke sie müssen beide über ihre Gefühle sprechen und jeder ein Stück weit Fehler einräumen."

Er ist der Vater und sie, die Tochter, ist das Kind. Auch wenn sie schon 17 ist - in dem Kontext IST sie noch Kind. In gewisser Weise, was ihre emotionale Welt gegenüber ihrem Vater betrifft, ist sie vermutlich immer noch (mehr oder weniger) 11 Jahre alt, und wenn sie ihm gegenüber tritt, sie ist wohl wieder das Kind, das sie damals war. Das sollte Dein Mann sich unbedingt vor Augen halten!

Auch wenn sie fast erwachsen ist, es ist keine "gleichberechtigte" Beziehung, in der jeder "Fehler einräumen" müsste oder könnte, sondern er ist der erwachsene Vater und sie sein Kind. Er kann nicht von ihr erwarten, Fehler einzuräumen oder "Verantwortung" für die "Verletzungen", die ihm ihr Verhalten vor sechs Jahren bereitet hat, zu übernehmen, bitte!

Es geht nicht um SEINE Verletzungen, mit denen muss er ganz alleine klar kommen und darf sie nicht der Tochter präsentieren - finde ich zumindest.

Was mir noch wichtig wäre - er sollte sich nicht in die Rechtfertigungs- und Verteidigungsschiene verziehen. Ich habe es erlebt bei meinem Quasi-Ex-Schwiegervater, dem väterlichen Großvater meiner Teenager-Tochter. Er hat Belege gesammelt und wollte jetzt alte Briefe (in Kopie) präsentieren und seinen Kindern damit "beweisen", dass er sich immer um sie bemüht hätte und nur die Mutter ihn nach der Trennung nicht mehr gelassen hätte. Seine Kinder haben ihre Realität erlebt, dass der Vater einfach nicht da war, und da rührt viel Verletzung her. Dabei interessiert es die Kinder erst einmal meistens gar nicht, warum er nicht da war - ihre Realität ist eben, DASS er nicht da war. Mit den Brief-Kopien und den alten Belegen, hinter denen er sich "verschanzt" hat, hat mein Ex-Quasi-Schwiegervater seine Kinder wieder nachhaltig verschreckt, nachdem sie - nach bald 20 Jahren - wieder Kontakt zu ihrem Vater gesucht hatten... es geht nicht ums Recht-Haben, sondern ums Fühlen.

Und ich erlebe es auch in seinem Verhältnis zu seinem Enkelkind - er fühlt sich vom Enkelkind "unterbeachtet", erklärt, die Teenager-Enkeltochter wäre für ihn "eine sehr selbständige, selbstbewusste junge Frau", und deshalb erwartet er von ihr, dass sie sich z.B. gefälligst bei ihm zu melden habe. Auf die Idee, dass ER mal auf sie zugehen könnte, kommt er nicht, denn schließlich wirkt sie auf ihn ja schon so "erwachsen". Er hat jetzt festgestellt, dass er keine innige Beziehung zu ihr aufbauen konnte, und gibt ihr quasi die Schuld daran, und ist nicht bereit, ihr "Welpenschutz" (so seine Formulierung) zuzugestehen und auch mal nachsichtig zu sein. Ich glaube nicht, dass eine Beziehung zum Kind oder Enkelkind so "funktionieren" kann. ;-(

(Ach so, meine Tochter ist 15 und hat - auf seinen Wunsch - keinerlei Kontakt zu ihrem leiblichen Vaters, ihren Großvater hat sie vor rund 6 Jahren kennen gelernt.)

Nach sechs Jahren kommt ein Brief der Tochter....

Antwort von dreifachJungsMutti  -  13.01.2014
Ich weiß es nicht, er hat es ihr damals zugetraut, ja vielleicht war es zuviel verlangt...das kann sein.

Das Fehler gemacht wurden steht ja auch nicht wirklich zur Debatte.
Bei mir ist es irgendwie die "Angst" vor dem Unbekannten, ich meine wir haben hier unser Leben aufgebaut, unsere Jungs sind knapp 5, knapp 7 und knapp 10. Viel haben sie von der ganzen Sache nicht mitbekommen und ausser ein altes Bild, den Namen und wo sie wohnt kennen sie nicht viel von ihrer großen Schwester.
Dazu kommt, das ich selbst mit meiner Mutter Jahrelang keinen Kontakt hatte....vor zwei Jahren baute der sich dann auf...sie war Teil dieser Familie. Letztes Jahr hat sie den Kontakt dann ohne großen Kommentar eingestellt. Die Jungs waren natürlich erstmal traurig und verstanden auch nicht warum. Da kommt jemand der ihre Oma ist, man hat sich gern macht viel zusammen und dann ist auf einmal wieder alles anders. Hab naja "Angst" das es in dem Fall ähnlich werden könnte. Das sich da wieder was aufbaut und die Jungs nach kurzer Zeit wieder hängen gelassen werden. Eben das möchte ich für meine Jungs auch nicht. Denn sie können für die Vergangenheit ja überhaupt gar nichts........ach alles total verzwickt und verwirrt....

Nach sechs Jahren kommt ein Brief der Tochter....

Antwort von mf4  -  13.01.2014
Ich denke nicht, dass eine "neue Schwester" die auftaucht bei einem eventuellen Verschwinden tiefe Wunden bei deinen Jungs reißt.
Meine beiden sind fast 10 und 11 und ich kann mir das grad gar nicht vorstellen. Der Kontakt sollte ja auch erstmal zwischen Vater und Tochter aufgenommen und gefestigt werden. Sie wird ja sicher nicht gleich bei euch einziehen.

Nach sechs Jahren kommt ein Brief der Tochter....

Antwort von dreifachJungsMutti  -  13.01.2014
Nein das denke ich nicht *lach*

Aber in dem Brief fragte sie ja auch, ob ihre drei Brüder (von denen sie nur zwei kennen würde) überhaupt wissen würden das es sie gibt.

Ach einfach mal Abwarten.....keine Ahnung was da auf uns zukommt.vielleicht will sie ihn auch nur mal wieder sehen sich aussprechen. Evtl per Handy ectr. Kontakt halten aber nicht wirklich an seinem gesamten Leben teil haben.
Vielleicht erwarte oder erhoffe ich mir auch zuviel aus der gesamten Situation....

Nach sechs Jahren kommt ein Brief der Tochter....

Antwort von dreifachJungsMutti  -  13.01.2014
Da war ich aber eher im Hauptforum...;)


Gibts Kerstin und konsorten hier auch noch???

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Antwort von mf4  -  13.01.2014
Ich hoffe deine Erinnerungen sind nicht nur negativ Ja gibt es... immer mal mit neuem Nick... langweilig

Nach sechs Jahren kommt ein Brief der Tochter....

Antwort von dreifachJungsMutti  -  13.01.2014
nein nein nicht nur schlechte erinnerungen sonst wäre ich ja nicht wieder hier...;)

und Menschen wie Kerstin hat man doch überall;)

Nach sechs Jahren kommt ein Brief der Tochter....

Antwort von Sternenschnuppe  -  13.01.2014
Und auch Wut ist toll !
Meine ich erst, es arbeitet in ihr, es ist Thema und sie sucht ihre Wahrheit.
Da darf man als Teenie auch noch explodieren. Wer weiß in welchem Zustand sie diesen Brief schrieb ?
Was gerade los war etc.

Frage ist nur wie ihr nun darauf reagiert. Brief, könnte die Mutter wieder abfangen. Dann ist er weiterhin das Arschloch.

Ich würde das Jugendamt ins Boot holen. Die sollen sie und die Mutter einladen ( muss ja sein, da sie noch 17 ist ) und dann gemeinsam sprechen ?

Oder ist sie bei Facebook ?

Er muss jetzt reagieren und er muss die Wut aushalten !
Ihr könnt belegen wie es war und ihr wisst wie es war.

Das wird harte Arbeit, emotional heftig, aber sie wird sich den Belegen nicht verschließen können.

Blätter hier mal ein wenig zurück.
Bei uns war auch jahrelang Funkstille, wir waren der Feind, aber nun wohnen die Mädels meines Mannes bei uns.

Es begann auch mit einer Nachricht......

Kinder sind nicht blöd. Und ihre Erinnerungen sind da, nur überdeckt, weil es für sie einfacher war ihn so zu sehen wie die Mutter es wollte.

Viel Glück und berichte mal wie es weitergeht bitte.

Nach sechs Jahren kommt ein Brief der Tochter....

Antwort von dreifachJungsMutti  -  13.01.2014
Hallo, sie hat ihre Handy nummer mit geschickt. Die Tage wird er ihr mal ne Nachricht schicken und sie zu einem treffen auf neutralem Boden einladen. Bin gespannt und werde auf jeden Fall schreiben was und wie es weiter ging.

Nach sechs Jahren kommt ein Brief der Tochter....

Antwort von dreifachJungsMutti  -  13.01.2014

Nach sechs Jahren kommt ein Brief der Tochter....

Antwort von Pamo  -  13.01.2014
wenn ich das Mädchen wäre, würde ich jetzt auf heißen Kohlen sitzen

"die Tage mal" wäre da schlecht, ist er nicht total kribbelig und kann es nicht mehr erwarten?!

Nach sechs Jahren kommt ein Brief der Tochter....

Antwort von Sternenschnuppe  -  13.01.2014
Und er muss heute ! reagieren, ansonsten bestätigt sich nur ihre Meinung.

Habe Deinen Brief erhalten und freue mich dass Du Dich meldest ( den Inhalt würde ich unkommentiert lassen )
Ich würde mich sehr freuen wenn wir uns treffen können und miteinander reden können.

Dann ist sie am Zug.er signalisiert Offenheit und vor allem reagiert er.

Schmollen und beleidigt sein, dafür ist diese Chance viel zu kostbar.

Sie hat her Handynummer aufgeschrieben. Sie will den Austausch.
Ergreift die Chance.

Nach sechs Jahren kommt ein Brief der Tochter....

Antwort von dreifachJungsMutti  -  13.01.2014
Naja er möchte jetzt nix falsches schreiben. Es liegt eine lange Zeit zwischen den beiden und auch er muss sich erstmal auf die Vorwürfe und evtl lügen einstellen. Ich weiß nicht wie die anderen Männer hier so sind, aber er kann schlecht mit Ungerechtigkeiten umgehen was im bezug auf ein Kind nicht so toll ist. Darum ist eben auch die Überlegung ob so eine Art Mediator mit dabei sein sollte, denn wenn seine Tochter ihm nicht zuhören mag oder so, könnte es schon sein das er aufsteht und sich verabschiedet. Darum finde ich es garnicht schlecht das er sich erstmal ein paar Tage Zeit nimmt um zu überlegen.

Nach sechs Jahren kommt ein Brief der Tochter....

Antwort von mf4  -  13.01.2014
Ganz ehrlich... wäre ich das Mädchen würde ich schon wollen, dass er mich SOFORT kontaktiert. Er soll sie anrufen, sagen, dass er sich freut und sie zeitnah um ein Treffen bitten.
SIE hat den ersten Schritt gemacht und wartet nun auf den zweiten. Wenn sie ihn nur zur Schnecke machen will hätte sie das ja nun mit dem Brief erledigt.
Nun mal in die Puschen... das Mädchen wartet.

Nach sechs Jahren kommt ein Brief der Tochter....

Antwort von Pamo  -  13.01.2014
Ich kann nur sagen, wenn ich so einen Kontaktversuch mache und mein Vater erst mal 3 Tage vergehen lässt bis er auch nur eine SMS schreibt "Brief erhalten! Will dich ganz bald treffen!" dann wäre ich so enttäuscht und wütend, da wäre nochmal soviel Schaden wie nach 6 Jahren Kontaktsperre.

Wenn er nichts Falsches machen will, dann sollte er keinen Tag zögern.

Und er sollte dringend an seinem Temperament arbeiten, dass er nicht die beleidigte Leberwurst ist.

Nach sechs Jahren kommt ein Brief der Tochter....

Antwort von dreifachJungsMutti  -  13.01.2014
Vielleicht hat er schon geantwortet. Haben uns heute noch nicht gesehen. Der Brief kam am Donnerstag. Auf jeden Fall schreibt er ihr heute oder morgen noch wenn er das nicht schon hat.

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Antwort von dreifachJungsMutti  -  13.01.2014
Ja so in der Art hatte ich ihm das auch gesagt. Nicht groß auf den Brief ein gehen nur sagen das er sich freut das sie den Schritt gemacht hat.
Wie eben schon geschrieben kann es auch sein das er schon geantwortet hat. Haben uns heute noch nicht gesehen. Er hatte Nacht dienst und ich arbeite jetzt. Nachher erfahre ich bestimmt mehr.

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Antwort von dreifachJungsMutti  -  13.01.2014
Ja da magst du auch recht haben. Aber könnt ihr nicht auch verstehen das er vielleicht ein bisschen Angst schlechtes Gewissen was auch immer hat? Ich fand das jetzt nicht schlimm das er den Brief und so erstmal sacken lässt.

Beleidigt in dem Sinn ist er nicht aber er hat eben auch angst. Wovor auch immer, ich bin nur seine Frau und für mich ist das schon komisch. Wie sollte es ihm dann gehen? Ja es ist SEINE TOCHTER was das ganze nicht einfacher macht!

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Antwort von Sternenschnuppe  -  13.01.2014
Ich drück die Daumen.
Sie kennt bisher nur eine Version, sie muss so denken.
Das hat ihr geholfen damit umzugehen.

Tieeeef einatmen, ihr wisst wie es wirklich gewesen ist.

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Antwort von dreifachJungsMutti  -  13.01.2014
Danke für eure tipps. Hoffe wir bzw mein Mann kann sie genauso gut umsetzen.
Wäre wie gesagt schön wenn die beiden sich aussprechen und ein vernünftiges Verhältnis zueinander aufbauen könnten.

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Antwort von dreifachJungsMutti  -  13.01.2014
Er hat ihr nun geschrieben.

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Antwort von Sternenschnuppe  -  13.01.2014
Was denn wenn ich fragen darf ?

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Antwort von dreifachJungsMutti  -  13.01.2014
Vorhin als ich nach hause gekommen bin. Wir haben kurz drüber gesprochen ich habe ihm auch einige Argumente von hier gesagt. Dann hab ich mir die Jungs und den Hund geschnappt und bin ne Stunde raus gegangen. In der Zeit hat er ihr geschrieben. Ich hab den Text aber nicht gelesen. Nur die Versand Bestätigung.

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Antwort von Sternenschnuppe  -  13.01.2014
Siehst du, alles wird seinen Weg gehen.
Sie will Antworten ! Das bedeutet auch sie zweifelt ihre beigebrachte Version an.
Vielleicht habt ihr noch Bilder von damals mit ihr drauf die er mitnehmen kann ?
Sie ist 17, da hat die Mutter wenig zu melden wenn sie ihn sehen will.
Das kann sie weitestgehend alleine regeln.

Nach sechs Jahren kommt ein Brief der Tochter....

Antwort von mf4  -  14.01.2014
alles ist gut

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Antwort von dreifachJungsMutti  -  13.01.2014
Ja haben wir, sie möchte sich aber auch erstmal mit ihm allein treffen. Was wir auch so geplant hatten. Die Bilder sind eine gute Idee.

Hoffe es läuft alles ruhig.

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Antwort von Sternenschnuppe  -  13.01.2014
Er muss das nun aushalten. Aber das schafft er.
Er muss sich in sie hineinversetzen, da bricht eventuell eine Welt zusammen die für sie viele Jahre die Wahrheit war.

Die Kleine von meinem Mann hat neulich ein paar Wochen provoziert ohne Ende bei mir. Vor ihr bin ich ruhig geblieben.
Nach 3 Wochen konnten wir darüber sprechen und sie meinte alles was sie über mich erzählt bekommen hat passt nicht zu dem was sie empfindet hier.
Sie ist erst neun,aber es muss der Hammer sein wenn die eigene Wahrheit sich auf einmal als Lüge herausstellt. Und ja, so junge Menschen schlagen da auch mal blind um sich.

Neutraler Boden alleine ist gut.
Alles weitere findet sich dann.

War die Antwort von ihr denn schon friedlicher ?

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Antwort von dreifachJungsMutti  -  13.01.2014
Ja zumindest schrieb sie wohl auch das sie ihm im Gespräch gern sagen würde warum der brief so geschrieben war.
Also schon entspannter

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Antwort von dreifachJungsMutti  -  14.01.2014
Für Sonntag haben sie ein treffen vereinbart. Natürlich erstmal zu zweit. Mal sehen was passiert

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Antwort von Sternenschnuppe  -  17.01.2014
Haben sie noch geschrieben etwas oder ist nix mehr passiert ?
Sonntag steht ?

Nach sechs Jahren kommt ein Brief der Tochter....

Antwort von dreifachJungsMutti  -  15.01.2014
Hallo und danke für deine antwort.

Klar ist sie das "Kind" aber ich finde auch das sie ruhig wissen darf das er als Vater auch verletzt ist/war. Natürlich soll und will er das nicht mit Briefen Dokumenten ectr belegen. Aber er möchte schon klar stellen das er nicht der Arsch ist für den sie ihn hällt.

Nach sechs Jahren kommt ein Brief der Tochter....

Antwort von dreifachJungsMutti  -  18.01.2014
Aufgeregt nicht direkt, es ist ein bisschen mulmig. sie haben zwei drei Texte ausgetauscht. Bis jetzt steht es daa sie sich morgen treffen. Bin gespannt was bei raus kommt.


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