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Nach Papa-we will Sohn nicht mehr nach Hause

Frage von STJ1203  -  27.06.2013
Hallo,

Mein Sohn ist 5 Jahre alt und ich bin mit dem Vater seit über 3 Jahren auseinander.
Seit Dezember 2012 ist mein Sohn von Fr bis So bei seinem Vater und dessen neuer Freundin.. Er fühlt sich dort sehr wohl und geht gern hin.
Hier Zuhause leben noch mein Freund und unser gemeinsames Kind (7 Monate).
Seit kurzem möchte mein Sohn nicht mehr zurück nach Hause, weint und wehrt sich regelrecht. Seine Begründung ist, dass bei seinem Papa und dessen Freundin nicht geschimpft wird..
Die Erziehung findet halt hier statt..
Es fallen dann auch Sätze, dass er da wohnen möchte oder auch, dass er sie mehr lieb hat als mich etc.
Mal abgesehen davon, dass es mich total traurig macht, möchte ich ja nur, dass es so direkt gesagt wieder aufhört.
Hier Zuhause läuft alles ganz normal, geregelter Alltag, wir spielen etc.

Wer kennt diese Situation und kann uns helfen?

Nach Papa-we will Sohn nicht mehr nach Hause

Antwort von benny&yannick  -  27.06.2013
Ich bin ehrlich, und würde dem Kind seinem Wunsch erfüllen.
Ist traurig, aber wahr.
Das Kind hat genau auch ein Anrecht auf seinen Papa wie du auch.
Ich hätte mich als Letzte gegen den Wunsch meines Kindes gewehrt, auch wenn es mir das Herz brechen würde.
Er äussert es klar und deutlich.
Gsd stand es bei uns nie im Raum, dass mein Großer zu seinem Vater wollte.

 
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Nach Papa-we will Sohn nicht mehr nach Hause

Antwort von mama.frosch  -  27.06.2013
ist das schimpfen bei euch im maß, oder wird dein sohn zuhause zu viel geschimpft?

ich würde an der stelle über das wechselmodell nachdenken. es ist ja nichts für die ewigkeit in stein gemeißelt, manche sachen muss man eben auch ausprobieren und schauen, was zur eigenen situation für alle beteiligten passt.
dein sohn würde sich in seinem wunsch ernstgenommen fühlen und gleichzeitig auch erleben, dass es mit papa auch mal unstimmigkeiten gibt

der vater ist für deinen sohn ja genausowichtig wie du und ein kind hat ein recht auf beide eltern und wenn beide sich kümmern ist es doch prima.

wir haben ein jahr wechselmodell gelebt und in der zeit war es passend.

Nach Papa-we will Sohn nicht mehr nach Hause

Antwort von mf4  -  30.06.2013
Ja so sehen das Kinder...

die Alltagsmutter meckert, stellt Regeln auf und macht nur nervige Dinge.
Der Schönwetterpapa kocht immer das Lieblingsessen und weckt auch morgens nicht penetrant.

Mit 5 denke ich würde ich das dem Kind auch so erklären.

Ich bin auch eine der fiesen öden Alltagsmütter. Meine beiden gehen seit über 6 Jahren zu ihrem Vater, gern wieder heim aber ich bin mir sicher, dass sie den Alltag wesentlich ätzender finden, als die WE bei Papa wo es keinerlei Pflichten gibt, immer das Lieblingsessen und immer nur Spaß und Freizeit.

Nach Papa-we will Sohn nicht mehr nach Hause

Antwort von Sternenschnuppe  -  27.06.2013
Würde das auch ernst nehmen.
Stell Dir vor es wäre andersrum und das Kind wollte gern bei Dir leben.
Da würdest Du doch auch drauf eingehen.

Besteht denn überhaupt die Möglichkeit, dass er zum Beispiel im Wechselmodell beim Papa lebt ?

Einen Kompromiss sollte es geben, das Kind sagt ja sehr deutlich was es möchte, und nur um sein Wohlergehen sollte es gehen.

Nach Papa-we will Sohn nicht mehr nach Hause

Antwort von Zwerg1511  -  27.06.2013
Also ich weiß nicht. Aufgrund dieser Aussage gleich die Lebenssituation des Kindes zu ändern, finde ich nicht den richtigen Weg.

Ich würde mich, falls die Elternebene stimmt, mit dem Kindsvater zusammensetzen. Oft ist es auch so, dass Wochenendpapa o. -mama vergöttert werden, weil sich die Aufmerksamkeit auf das Wochenende bündelt und es viel weniger Reibungspunkte durch Alltagssituationen gibt. Zudem gibt es bei der Mutter neben dem Alltag auch noch ein 7 Monate altes Baby, das die Zeit der Mutter streitig macht. Ich würde erstmal versuchen zu klären, warum der Sohn jetzt beim Vater leben möchte. Vielleicht lässt es sich auch einrichten, dass der Sohn in den Sommerferien mal 4 Wochen am Stück beim Vater lebt und den dortigen "Alltag" miterlebt.

Wenn der Sohn jetzt 8 o. 10 Jahre wäre, aber mit 5 Jahren ist doch der Elternteil Favorit, der die meiste Aufmerksamkeit gibt und am wenigsten Grenzen setzt.

Nach Papa-we will Sohn nicht mehr nach Hause

Antwort von Alexxandra  -  28.06.2013
Hallo,
man liest hier so oft, dass ein Kind nicht mehr Umgang mit dem Vater haben will. Da ist die Reaktion immer gleich, die Mutter soll schauen, dass das Kind gern zum Vater geht. Da wird überhaupt nicht auf die Wünsche des Kindes eingegangen. Da zählt immer der Elternwille mehr.
Umgekehrt geht das natürlich nicht, da soll ein 5-jähriger, der sich vermutlich gerade ein wenig durch das neue Baby vernachlässigt fühlt, gleich seinen Willen bekommen und zum Vater.
Es wird ja vermutlich einen Grund habe, warum er urspr. mal bei der Mutter geblieben ist. Vermutlich war und ist sie die Hauptbezugsperson.
Manchmal wundert es mich wirklich, dass hier immer nur die Rechter der Väter zählen und das wo hier hautpsächlich Frauen schreiben.
Seltsam.
Viele Grüße

Nach Papa-we will Sohn nicht mehr nach Hause

Antwort von Julisa  -  28.06.2013
Hm, ich glaub ich würde versuchen, dass der Junge mal über 3-4 Wochen beim Vater ist und eben dich am WE besucht. Aber möglichst nicht wenn Papa Urlaub hat und sowieso viel Zeit sondern, wenn normaler Alltag herrscht. Mal schauen ob Papi dann immer noch so wenig schimpft.

Nach Papa-we will Sohn nicht mehr nach Hause

Antwort von mf4  -  30.06.2013
Ich bin sehr froh, dass mir mein Ex in den Punkt nicht noch in den Rücken fällt...
logisch sagen meine beiden auch mal "doof das WE ist immer so kurz wir wollen länger zu Papa" aber hier ist ihre Schule und ihr Alltag und von Papas Wohnort nur erreichbar in dem er weit über 100km am Tag fahren würde...
er ist und bleibt der WE-Papa (in den Ferien länger) und hier ist der Alltag.
Ich habe durchaus stärkere Nerven und meine Kinder würden schnell merken, dass der Papa auch mal meckern würde, wenn er nicht nur für Spaß und Freizeit zuständig wäre.

Nach Papa-we will Sohn nicht mehr nach Hause

Antwort von Najwa  -  10.07.2013
Probiere doch folgendes: Schicke die Tochter Probeweise dorthin. Ist doch klar dass beim dem Vater kaum geschimpft wird oder ähnliches. Sie profitieren natürlich von deiner im Alltag geleisteten Erziehung. Ich glaube deine Tochter? wird schnell merken dass es dort eben doch auch Regeln gibt.

Jetzt gerade sehe ich dass meine Vorgängerin das gleiche geschrieben hat..egal. Versuch wenn auch einfach gesagt dass nicht zu nah an dich rankommen zu lassen. Liebe Grüße Najwa


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