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  Beitrag aus dem Forum:   Patchwork-Familien


Ich bräuchte mal eure Hilfe

Frage von leons-mutti  -  21.09.2013
Also es geht um meinen großen Sohn(heute 8 Jahre) mehr oder weniger.
Er benötigt auf Grund einer Störung im emotionalen und sozialen Bereich therapeutische Hilfe.
Ich bin seit einem Jahr mit meinen Neuen Partner leiert, nur er hat keinerlei Rechte was meine Jungs angeht( ich habe 2).
Nun ist es so der Vater vom Großen sieht nicht ein das sein Sohn eine Therapie benötigt macht mir lieber das Leben zur Hölle beleidigt mich und behauptet Ich bräuchte die Therapie.
Er (der Vater) hat seinen Sohn seit März diesen Jahres nicht mehr gesehn weil der Große es nicht will.
Ich merke aber immer wieder wie dringend mein Sohn diese Therapie benötigt.
Was kann ich tun wenn er die Unterschrift verweigert und ich aber auch nicht übers Gericht gehen möchte.
Mit ihm reden ist nicht möglich da er Stur auf seinen Meinung beharrt und nicht im geringsten Nachgibt habe schon alles probiert und das im freundlichen.

Lg leons-mama

Ich bräuchte mal eure Hilfe

Antwort von desireekk  -  21.09.2013
Hallo,

Ich unterstelle, ihr haben gemeinsames Sorgerecht? Sonst bräuchtest Du ja seine Unterschrift nicht.,
Meine Eskalationsstufen wären:

Evtl. letztes Gespräch mit dem Vater, war er denn bei den Ärzten dabei? Ich würde ihn einladen einmal mitzugehen.

Wenn das nix hilft: Ein Gespräch bei Jugendamt. Erst Du alleine, dann sollen sie den Vater zu einem gemeinsamen Gespräch einladen und ihm die Dringlichkeit der Therapie klarmachen.

Wenn das nix hilft: mei, dann musst Du eben DOCH vor gericht. Vor was scheust Du Dich? Warum soll nicht ein Richter die Unterschrift des vaters ersetzen?

Viele Grüße
Désirée

 
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Ich bräuchte mal eure Hilfe

Antwort von Mucki+Ninchen  -  22.09.2013
Ich brauchte noch nie! für irgendeine Therapie (weder medikamentös, noch psychologisch, noch für IQ-Tests noch für die Kuren) die Unterschrift. Ich unterschreibe immer und gut ist's. Den Vater informiere ich - Einspruch gabs nicht bisher.

Ich bräuchte mal eure Hilfe

Antwort von shinead  -  22.09.2013
Dein Sohn muss da nicht aussagen. Lass Dein Kind therapieren, auch wenn es vorher jetzt ein Kampf wird. Dein Sohn wird es Dir danken!

Ich bräuchte mal eure Hilfe

Antwort von juhu13  -  30.09.2013
Oh je, brauchst du da seine Unterschrift. Ich hab das alleinige Sorgerecht, da brauch ich zum Glück nichts.
Aber ich denke wenn er sich sträubt, dann hilft nur JA oder Gericht.

Ich bräuchte mal eure Hilfe

Antwort von Sternenschnuppe  -  21.09.2013
Damit Dein Sohn die Hilfe bekommt die er braucht.
Zuerst Jugendamt und dann Antrag auf alleinige Gesundheitsfürsorge.

Ich bräuchte mal eure Hilfe

Antwort von leons-mutti  -  21.09.2013
Ja wir haben leider das gemeinsame Sorgerecht.
Nein der Vater war nicht bei dem Termin dabei, er hat mich für total bescheuert erklärt als ich Ihm sagte das ich durch die Schule gebeten wurde nen Psychologen aufzusuchen.
Ich scheue mich vor dem Gang zum Gericht weil ich nicht will das mein Sohn in irgendeinerweise damit belastet wird falls sie eine Aussage von ihm verlangen (es wäre für ihn nicht der erste Termin bei Gericht :( ).
Und ein gemeinsames Gespräch mit dem Vater ist eigendlich fast unmöglich, denn er wohnt knapp 60 Km weg und weigert sich zum hiesigen Jugenamt zu kommen.

Ich bräuchte mal eure Hilfe

Antwort von leons-mutti  -  21.09.2013
Das Jugendamt versucht nun schon seit mehreren Jahren zwischen uns zu vermitteln und es glückt leider nicht.
Zu der alleinigen Gesundheitsfürsorge wie und wo mach ich das?

Ich bräuchte mal eure Hilfe

Antwort von Sternenschnuppe  -  21.09.2013
Ist in dem Bezug dann super wenn er nicht kommt.
Das JA wird in der Regel auch gehört,und wenn die dann bestätigen dass mit dem Mann nicht zu sprechen ist, dann ist das Verfahren so gut wie gewonnen.

Setz ihm Grenzen !

Alleinige Gesundheitsfürsorge heisst, dass Du dann alle gesundheitlichen Dinge alleine entscheiden kannst.

Ich bräuchte mal eure Hilfe

Antwort von desireekk  -  21.09.2013
Ich würde nicht direkt die Gesundheitsfürsorge (so es diese getrennt überhaupt gibt) benatzragen, sondern nur nach einem gescheiterten Jugendamt-Termin sofrt am nächsten tag zum Amtsgericht marschieren und seine Unterschrift für die Therapie ersetzen lassen.

Wenn er dann kurz darauf nochmal durch das Gericht ersetzen muss, bis Du nämlich dem Alleinigen Sorgerecht plötzlich gaaaanz nah!

Und zur Unterschrifts-Ersetzung muss i. d. R. das Kind nicht gehört werden, eher der behandelnde Psychologe.

Viele Grüße

Désirée

Ich bräuchte mal eure Hilfe

Antwort von sete  -  22.09.2013
Das habe ich auch durch. Genauso wie bei dir. Mit ihm reden kann man nicht, es wäre meine Schuld, ich sehe das zu übertrieben......Ich war am Jugendamt, das Gespräch mit denen und meinem Ex hat nichts gebracht. So wurde mir empfohlen einen Antrag bei Gericht zu stellen. Die vom JA waren ebenfalls dort und ich bekam eine Vollmacht sämtliche Gesundheitlichen, finanziellen und schulischen Dinge alleine zu entscheiden.

Ich bräuchte mal eure Hilfe

Antwort von mf4  -  23.09.2013
ich habe das alleinige SR aber danach fragte bisher KEIN Arzt
den Vater auch nicht, wenn er mit den Kindern zum Arzt geht

Ich bräuchte mal eure Hilfe

Antwort von Holzkohle  -  23.09.2013
ich habe nicht alles gelesen, aber, wenn es dem Wohle des Kindes dient, dann kannst Du per Eilantrag eben diese Therapie für Dein Kind durchsetzen lassen. Es wird sicherlich einen Psychologen geben und Du hast auch die Schule, die Dir bereits gesagt haben, dass eine Störung vorliegt - damit gehst Du vor Gericht. Dein Kind belastest Du damit gar nicht, er wird auch nirgendwo in dem Fall aussagen müssen! Angst ist hier fehl am Platz, Du möchtest und musst Deinem Kind helfen! Wenn der Vater, der seit MÄRZ nicht mehr da war, eine Störung nicht sieht, wundert mich das nicht, wird aber auch kein Gericht beeindrucken!

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Antwort von leons-mutti  -  24.09.2013
Mein Sohn wollte seit März nicht zu seinem Vater da er ihn behandelt wie ein Kleinkind, er schneidet ihm das Fleisch schmiert ihm die Schnitte und generell redet er mit Ihm als hätte er ein Kleinkind vor sich.( Aussage meines Sohnes)
Er will nun Klagen das er sein Kind sieht aber das Kind selber will es nicht.
Das Jugendamt hat da ne Einstellung zu, weiß ich auch nicht die Vergleichen Brot mit Sch... und würden mich da voll ins Messer laufen lassen.
Aussage vom Jugendamt war wenn ihr Sohn nicht in die Schule will, wollen sie dann auch sagen dann muss er nicht.
Die sehen nicht ein das ein Kind auch einen eigenen Willen haben kann und man ihm diesen auch lassen sollte.
Klar beim Thema Schule würde ich auch erstmal versuchen rauszufinden warum er nicht hinwolle aber darum geht es ja im Endeffekt nicht.
Das Jugendamt hier lässt nicht zu das ein Kind einen eigene Persönlichkeit entwickelt .
Naja dann werde ich wohl oder übel den Weg übers Gericht gehn, anders ist es mir Wohl nicht möglich.

Vielen dank für eure Hilfe

Lg leons-mutti

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Antwort von chartinael  -  25.09.2013
... klar muß der Sohn zum Papa, auch wenn der ihn wie ein Kleinkind behandelt. Man kann sich seine Eltern eben nicht aussuchen, aber muß halt das Beste draus machen. Das Kind entwickelt schon seine eigene Persönlichkeit. Es gibt immer Phasen, wo die Kinder nicht zu anderen Elternteil möchten. Im Gegenzug, fändest Du es denn ok, wenn das Kind bei dem KV lebte und nicht zu Dir wollte, weil Du irgendetwas nicht so machst, wie er es gewohnt ist?

Ich bräuchte mal eure Hilfe

Antwort von shinead  -  25.09.2013
Wie wäre es, wenn das Kind einfach mal dem Papa sagt, dass er das schon alles alleine kann?

Bei einem so simplen Grund hilft reden!

>>Das Jugendamt hier lässt nicht zu das ein Kind einen eigene Persönlichkeit entwickelt
Ehm, doch! Dazu gehört eben auch der Kontakt zum Vater. Und es ist DEIN Job diesen Umgang zu fördern. Tust Du das nicht, wiegt das fast so schwer wie eine aktive Verweigerung des Umgangs.

Wenn er vor Gericht zieht, wird er gewinnen. Vielleicht sogar mehr, als Dir lieb ist.

Ich bräuchte mal eure Hilfe

Antwort von mf4  -  25.09.2013
Umgang verhindern, weil Papa Brote schmiert und es dem Kind nicht passt.
Ich koche nicht immer das Lieblingsessen meiner Kinder aber Papa tut das alle 14 Tage... ist das nicht grausam für die Kinder?

Ich bräuchte mal eure Hilfe

Antwort von Zwerg1511  -  26.09.2013
Weißt Du, Du hast hier einen Papa, der sich kümmern will. Das ist mehr, als viele andere haben.

Der Papa hat halt die Entwicklung des Kindes nicht miterlebt und meint vielleicht, dass er seinem Sohn etwas Gutes tut. Also wenn es daran liegt, dass der Vater sein Kind wie ein Kleinkind behandelt, dann finde ich es Deine Aufgabe, Deinem Sohn zu sagen, dass er mit seinem Papa sprechen soll. Er ist alt genug. Und wenn er sich nicht traut, dann mach Du es.

Gibt es noch andere Dinge, die sich negativ auf den Umgang auswirken, dann würde ich gemeinsam mit dem Jugendamt oder einem Mediator die Dinge gemeinsam mit dem Vater klären.

Und Nein, ich bin nicht der Meinung, dass ein 8-jähriger schon selbst entscheiden kann, ob er Umgang möchte oder nicht. Auf jeden Fall nicht wegen solcher "Kleinigkeiten" (wie gesagt, immer vorausgesetzt, da steckt nicht noch mehr dahinter). Er kann die Folgen der "verlorenen" Papa-Zeit noch gar nicht abschätzen. Unterstütz Deinen Sohn und hilf ihm, dass er sich wieder auf die Zeit mit Papa freuen kann.

Ich bräuchte mal eure Hilfe

Antwort von mf4  -  26.09.2013
Das immer-selbst-entscheiden-dürfen kann auch nach hinten los gehen. Bei Mama gibt es Alltag und kein 100%-Verwöhnprogramm und soll das Kind dann sagen es will nun ausziehen, weil es bei Papa geschmierte Brote gibt und keinen Stress.
Ich bin eine Alltagsmutter und der Vater ist der WE-Papa bei dem alles chillig ist ohne Pflichten... ich hätte verdammt schlechte Karten, wenn ich die Kinder fragen würde bei wem es sich entspannter lebt.
Ich bin die die morgens weckt, mit Schule nervt und auch mal meckert und nicht das volle Spaßprogramm jeden Tag auffährt.
Die Kinder sind genau den Wechsel aber seit 6,5 Jahren gewohnt und wissen, dass ich nicht der doofe Part bin auch wenn ich es ihnen nicht immer recht machen kann.

Ich bräuchte mal eure Hilfe

Antwort von chartinael  -  26.09.2013
hier muß früh aufgestanden, in die schule gegangen, hausaufgaben erledigt werden ... und dazu noch Hausarbeiten wie Müll entsorgen, Zimmer aufräumen. All das gibt es bei Papa nicht. Bei Papa ist Friedefreudeeierkuchen. Ich mußte für die Große auch gelegentlich Gespräche mit dem Papa führen, der sie immer etwas mehr betüdelte als ich: Er brachte sie zur Schule und holte sie ab - obwohl sie so stolz darauf war, den Schulweg allein zu bewältigen, sie durfte nicht draußen spielen - nur im innenhof, begrünt und er kuschelte nicht ausreichend mit ihr. Naja, das mit dem Kuscheln ließ sich nicht wirklich ändern, aber bei anderen Sachen konnte ich ihm ihre Probleme halbwegs näher bringen, auch wenn er immer denkt, ich würde sie beeinflussen.

Aber ich mußte ihr auch sagen, daß sie nun alt genug ist, mit ihm selbst zu sprechen, weil er eben immer denkt, die monierten Sachen kommen von mir und nicht von ihr. Sie muß lernen, daß es ok ist, ihm zu sagen, was sie mag und was nicht. Zuhause klappt das doch auch - nur bei ihm nicht. Egal wie oft ich ihr sag, man kann mit Deinem Papa reden, er halt dich doch lieb und möchte doch, daß es dir auch bei ihm gut geht und will dich verstehen ... mittlerweile ist sie ja alt genug und wird immer weniger gern ihre wochenenden mit eltern verbringen. Aber gottseidank läßt er sie Freunde mitnehmen. Das ist gut (darauf mußte ich aber auch hinarbeiten, früher wollte er das nicht).

Auch Umgang ist Arbeit, die einem erstmal keiner dankt - aber Dein Kind wird irgendwann verstehen, daß beide Eltern sehr wichtig für seine Entwicklung waren. Das solltest Du nicht unterschätzen.


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