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Hilfe gesucht: neuer Partner und Tochter (5 1/2) geraten aneinander!

Frage von maccat  -  04.10.2011
Hallo - bitte helft mir!
Ich (39) habe nach drei Jahren alleinerziehend einen lieben Mann kennengelernt. Er (47) ist geschieden und hat keine Kinder.
Er bemüht sich um die Kleine, aber sie blockt ziemlich ab und sagt immer wieder, sie will, dass er wieder geht und ist echt alles andere als nett zu ihm.
Und ich sitz zwischen drin!
Habt ihr da Erfahrungen?
Habt ihr da Tipps für mich, was wir machen können, dass wir zusammenwachsen?
Nicht falsch verstehen, aber wie lange dauert das, bis die ersten "Bande" geknüpft werden?
Lieber Dank!

Hilfe gesucht: neuer Partner und Tochter (5 1/2) geraten aneinander!

Antwort von karo09  -  04.10.2011
Das kann auch nie passieren!
Hast Du versucht die zwei wirklich vorsichtig aneinander zu führen?

 
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Hilfe gesucht: neuer Partner und Tochter (5 1/2) geraten aneinander!

Antwort von sophieno  -  04.10.2011
Ich würde da nichts erzwingen.
Deine Tochter könnte Angst haben, dich an diesen Mann zu verlieren. Ich hab meiner Tochter damals, als ich meinen Freund kennenlernte, gesagt, Liebe wächst und ist nicht nur auf einen Menschen begrenzt.Sag deinem Kind, dass dir dieser Mann sehr wichtig ist, aber nichts an deiner Liebe zu ihr ändert. Dass sie immer noch der wichtigste Mensch auf der Welt ist. Aber: Du bist eine Frau und nicht nur Mutter. Du darfst einen Freund haben, auch wenn das Kind davon nicht begeistert ist.Dann triff dich halt erstmal ohne Kind, ist doch am Anfang einer Beziehung auch wichtig.
Viel Glück,
sophieno

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Antwort von babycat849  -  10.10.2011
Hallo,

seit nun fast 4 Jahren habe ich einen neuen Partner. Meine Tochter (inzwischen 9 Jahre) versteht sich nicht so richtig gut mit ihm. Sie liebt ihren Papa sehr und fragte auch nach Jahren noch, wann wir allein wohnen können, wenn schon nicht mit Papa. Er ist auch ein sehr schwieriger Charakter und schon allein das ist nicht so einfach für sie. Doch ich liebe ihn sehr, wir wohnen inzwischen alle drei zusammen und erwarten nun ein gemeinsames Kind.

Was es ihr einfacher gemacht hat, ist die Tatsache, dass ich mich weiterhin sehr gut mit ihrem Papa verstehe und auch am Anfang nach der Trennung nie in Frage gestellt habe, dass er ein guter Vater ist (ihr gegenüber, was ja auch stimmt). Ich habe viel mit ihr über die Trennung gesprochen, habe mir viel Zeit für all ihre Fragen genommen und jede einzelne Ernst genommen. Mein Partner hatte von Anfang an Verständnis dafür, wenn sie ihm offen sagte, dass sie ihn nicht mag und hat es ihr nie vorgeworfen. Verständnis und Geduld sind definitiv die wichtigsten Schlüsselwörter in solch einer Situation. Auch wäre nie einer von uns dreien auf die Idee gekommen, dass sie "den Neuen" Papa nennt, denn es gibt für sie nur einen Papa :-) Sie kann ihn jederzeit anrufen, was sie auch fast täglich tut und so oft es möglich ist, sehen sich die beiden (er wohnt jetzt leider am anderen Ende von Deutschland). Im Lauf der Zeit hat sie die Sicherheit gewonnen, dass trotz Trennung und neuem Partner ihr Papi nicht abhanden kommt.

Ich wünsche alles Gute
babycat

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Antwort von junimami2001  -  16.11.2011
Ich glaube, wenn Du mit Aktionen den Mann versuchst, ihr aufzudrängen, kann das nach hinten losgehen.

Zum Einen muss sie akzeptieren (wenn die Beziehung so fest ist) dass ihr ein Paar seid, ihr euch sicher seid, ihr seid die Erwachsenen und müsst das klar signalisieren, ihr seid der Boss.

Weiter würde ich, wenn es geht, den Partner in den Alltag integrieren. Praktisch dass er einfach da ist, beim Abendessen oder am Wochenende... Wenn er sich im Hintergrund hält, sie nicht angeht in Bezug auf Vorschriften etc., und einfach nur anwesend ist ohne auf sie einzugehen, nur freundlich ist wenn nötig, kann er auch keine negativen Berührungspunkte mit ihr haben.

Wenn denn ein paar Wochen ins Land gehen und sie sich einfach an die Anwesenheit ohne Einmischung etc. gewöhnt hat, ist doch viel gewonnen. Und dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis die beiden mal den ersten normalen Satz sprechen oder ähnliches.

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Antwort von Holzkohle  -  04.10.2011
und wenn Dein Partner mit Deinem Kind was alleine unternimmt? Mit der Aussicht, dass, wenn sie nach Hause kommen, Mama daheim wartet und was schönes zu Essen gemacht hat, ginge das?

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Antwort von Katrin-Japan  -  05.10.2011
Kann dir das echt nachfuehlen. Bei mir war/ist es genauso. Obwohl meine Beiden schon groesser sind (15 & 16) , oder vielleicht gerade WEIL sie schon groesser sind.
Ihr Vater hat so einen schlechten Eindruck hinterlassen dass sich grundsaetzlich ALLE erwachsenen Maenner hassen. Da haette keiner, auch wenn der noch so lieb ist eine Chance.
Mein Mann hat sich damit abgefunden, dass sie ihn nie akzeptieren werden.
Am Anfang war es total schlimm. Da wurde schon mal mit lauter Stimme gebruellt: Wann der Bloedmann endlich wieder verschwindet
Im Moment haben die beiden so eine Art Waffenstillstand. Warscheinlich liegt es auch daran, dass mein Mann NIE irgendwie versucht den Vater herauszukehren und sie erziehen zu wollen. Wenn ihm was nicht passt, sagt er es mir damit ich es den Beiden verkleckere. Denn er weiss genau, dass es MICH am haertesten treffen wuerde, wenn er mit den Beiden aneinander geraet. Schliesslich waere ich es dann , die zwischen den Fronten stehen wuerde und "Partei ergreifen" muesste. Und dass er zuruecksteckt um mich nicht in diese Situation zu bringen, rechne ich ihm hoch an.
Mein Beiden sind schon zu gross um noch irgendwas an der Situation zu aendern, aber ich glaube dass du noch eine echte Chance hast wenn du und dein Partner nur genuegend Verstaendnis und Geduld aufbringen
es zu schaffen dass deine Tochter ihn akzeptiert.
Wichtig ist nur ihr Zeit zu lassenund nichts zu ueberstuerzen
Viel Glueck fuer euch DREI !!!

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Antwort von Bombalurina  -  05.10.2011
Ich kenne das ganze aus der Sicht des Kindes, weil meine Mutter einen neuen Partner hatte nach der Scheidung von meinem Vater. Ich war zu der Zeit etwa Ende Grundschulalter.
Ich weiß noch, dass das lange gedauert hat und mehr oder weniger von selbst besser wurde. Eine Zeitlang konnte der Typ es mir nicht recht machen. Er hätte sich für mich auf den Kopf stellen können, ich hab einfach beschlossen, ihn doof zu finden und das durchgezogen.
Meine Mutter hat's mir versucht zu erklären, ich hab das rational auch kapiert, aber emotional hat's nicht weitergeholfen. Da musste einfach Zuneigung wachsen und ich hab länger gebraucht, zu begreifen, dass der Kerl doch eigentlich ganz nett ist.

Was aber geholfen HAT: regelmäßiger Kontakt zum Vater und dass es vorbehaltlos akzeptiert wurde, dass ich nieniemals bereit gewesen wäre, den Neuen "Papa" zu nennen (im Gegenteil, hätte ich das getan, meine Mutter hätt's befremdlich gefunden)
Was noch geholfen HÄTTE (wenn er sich dran gehalten hätte, hat er aber leider nicht): klare Abgrenzung und keine Versuche, in die Erziehung reinzupfuschen seitens des "Neuen". Ich hätte mir gewünscht, dass er sich raushält bis ICH auf ihn zukomme und solange erstmal nur meine Mutter Ansprechpartner ist. Hab es als verletzend und unverschämt empfunden, dass er mir Verbote erteilt hat.

Was es erschwert HAT: die Hilflosigkeit meiner Mutter zu spüren. Ich hätte mir gewünscht, dass sie sicherer ist und jederzeit weiß, wo es langgeht. War aber wahrscheinlich nicht zu vermeiden, heute verstehe ich auch ihre Position besser und kann nachfühlen, dass es verdammt schwierig für sie war. Vielleicht hätte es aber geholfen, wenn ich SICHER gewusst hätte, dass sie im Zweifelsfall automatisch auf "meiner Seite" steht - das wusste ich meistens, aber leider nicht immer.


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