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Frage bzgl. der "Väter-Wochenenden"

Frage von Jenyx  -  16.02.2017
Hallo, ich möchte gern mal eure Meinung dazu hören, wie ihr eine Situation einschätzt:

Er hat seine Kinder (Kindergartenalter und Grundschule) jedes zweite Wochenende und jede Woche an einem Wochentag nachmittags. Gemeinsames Sorgerecht und nicht das beste Verhältnis zur Mutter. Also man kommt wohl klar, aber er möchte sie auch nicht mehr sehen, als es sein muss.
Jetzt kommt es immer mal wieder vor, dass sie Termine mit Kita oder Schule ausmacht, die an seinen Wochenenden sind. Sie informiert ihn dann darüber und will aber auch an diesen Terminen teilnehmen.
Ist das normal? Wie sieht da die rechtliche Lage aus? Die Wochenenden und Ferien plant doch eigentlich er oder? Also müsste sie alle Terminanfragen weiterleiten und ihm die Entscheidung überlassen? Muss er dann gemeinsame Zeit mit der Mutter und den Kindern verbringen?
Es verwirrt die Kinder doch auch zusätzlich, wenn sie dann heile Familie spielen möchte oder?
Ich bin gespannt auf eure Meinungen und Erfahrungen.

Frage bzgl. der "Väter-Wochenenden"

Antwort von Lita  -  16.02.2017
Um welche Art von Terminen geht es denn da? Elterngespräche? Oder die Teilnahme an Schulfesten etc.?

Ich antworte mal aus der umgekehrten Perspektive. Meine Tochter verbringt ebenfalls vornehmlich die Wochenenden bei ihrem Papa. Von ihrem Schulalltag bekommt er demzufolge so gut wie gar nichts mit. Wenn er also selten mal unter der Woche da ist versuche ich selbstverständlich auch, Elterngespräche in der Schule (oder jetzt z.B. den Anmeldetermin für die weiterführende Schule) auf diesen Tag zu legen, damit er überhaupt die Möglichkeit hat mal irgendwas mitzubekommen. Er käme allerdings auch nicht auf die Idee, sich darüber zu beschweren, weil es ja in seinem Interesse ist ;)

Und natürlich gehen wir dann auch zusammen hin. Wir sind ja nach wie vor die Eltern unserer Tochter und werden immer ein Eltern-Team bleiben. Warum es ein Kind verwirren sollte, wenn die Eltern gemeinsam zu Schulterminen erscheinen, leuchtet mir nicht ein. Wir sprechen ja nicht von gemeinsamen Urlauben oder Freizeitparkbesuchen, sondern von Terminen, die wirklich ganz konkret das Kind und somit beide Elternteile betreffen.

Was die neue Freundin meines Ex davon hält ist mir übrigens relativ egal. Ich würde mir auch verbitten, dass mein neuer Partner sich einmischt, wenn es darum geht dass mein Ex mit mir zu einem Elterntermin geht, der ja nun mal unser gemeinsames Kind betrifft.

 
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Frage bzgl. der "Väter-Wochenenden"

Antwort von Lou_84  -  16.02.2017
Meine Stieftochter ist immer enttäuscht, wenn bei den "Special-Veranstaltungen" ein Elternteil fehlt.
Das hat aber nix mit heile Familie spielen zu tun, sondern damit, dass sie solche Veranstaltungen ganz besonders findet und gerne Mama UND Papa dabei hat (und am besten noch mich und das Baby und den Partner ihrer Mutter, je mehr, desto besser).

Termine vorher abmachen finde ich auch wünschenswert, schon allein, weil es im Patchwork einfach ein paar Leute mehr betrifft. Das muss man ggf. einfordern. Mittlerweile kriegen mein Partner und seine Ex das auch gut hin - das ist aber auch positiv davon beeinflusst, dass sie sich wieder verstehen.
Es ist erwiesen, dass eine gutes Verhältnis der Eltern und gemeinsame Unternehmungen Trennungskinder stärken und zufriedener machen.
Verwirrt werden sie, wenn die Eltern sich gegenseitig schlecht machen, streiten und die Kinder belügen ("schonen") und instrumentalisieren.
Ich habe beide Varianten durchlebt, und kann deinem Partner nur empfehlen, eine gute Elternebene mit seiner Ex zu finden. Davon profitieren letztendlich alle Beteiligten.

Frage bzgl. der "Väter-Wochenenden"

Antwort von Jeckyll  -  17.02.2017
Na ja, schulische und sportliche Termine legt ja nicht die Mutter fest sondern der Veranstalter.
Und dass diese Termine auch wahrgenommen werden ist doch gut. Besonders für die Väter (egal ob getrennt oder nicht), die unter der Woche in der Regel weniger Zeit haben sich hier einzubringen.

Wenn dein Partner nicht zu diesen Veranstaltungen möchte wird er es seiner Tochter selbst sagen müssen. Der Mutter wird er nicht verbieten können auch dort zu sein. Das hat meiner Meinung nach nichts mit "auf heile Familie vorspielen" zu tun.

Jeckyll

Frage bzgl. der "Väter-Wochenenden"

Antwort von Jenyx  -  17.02.2017
Danke für eure Antworten. Werde hier nicht weiter schreiben.
Nur noch zur Erläuterung: ich glaube, ich wurde leider mehr als einmal missverstanden, aber das mag an dem Medium des Textes liegen, wenn man kein mega Autor ist.
Es ging nicht darum, dass die ihn als Papa anspricht. Sondern von ihm spricht. Das finde ich halt befremdlich. Ist aber in Ordnung, wenn es da wirklich so extrem verschiedene Ansichten gibt.
Desertieren ging es nicht darum, dass er nicht zu Veranstaltungen gehen will. Sondern die Reihenfolge der Entscheidungen.
Aber dennoch: vielen Dank für eure Antworten.

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Antwort von mf4  -  18.02.2017
Termine in der Schule und Kita an den Wochenenden?
Was genau sind das denn für Termine?

Wenn es z.B. Kitafeste mit Eltern sind, die auf ein WE fallen dann sehe ich da kein "Familie spielen". Kam selten vor aber da war mein Ex schon mal dabei und das war auch gut, denn er konnte Zeit mit den Kindern auf dem Fest verbringen, Gemeinschaftsspiele mit ihnen und anderen machen und ich war beschäftigt, machte z.B. Basteleien mit den Kita-Kindern.

Veranstaltungen in der Schule oder Kita finden ja nicht zu Terminen statt, die sich FrauX ausdenkt um ihrem Ex und seiner neuen Partnerin eine reinzuwürgen. Wenn er daran nicht teilnehmen will kann man ihn nicht zwingen. Wenn er aber will dann ist die Meinung Außenstehender egal.

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Antwort von Jenyx  -  16.02.2017
Es geht bei der Art der Termine nicht um offizielle Sachen. Die macht sie zum Teil sowieso ohne ihm Bescheid zu geben.
Es geht bei dem aktuellen Termin um eine freiwillige Teilnahme an einem Sportturnier. Also Mutter wurde gefragt, ob Kind an dem Tag Zeit hat, um daran teilzunehmen oder ähnliches. Ich finde nur die Zusage frech, da nie in Betracht kommt, dass der Vater auch schon Pläne gemacht hat. Also es geht nicht um offizielle Termine, sondern optionale Freizeitgestaltung (ich hoffe das trifft den Kern so halbwegs).

Ich mische mich da auch nicht direkt ein. Ich sehe nur, dass es ihn ziemlich stresst, wenn so etwas kommt. Und da bin ich dann recht wütend drüber, versuche ihn aber zu beruhigen. Er kann ja auch schlecht nein sagen, weil er dann ja der Spielverderber wäre.

Würdest du denn zu solchen Freizeitterminen auch gemeinsam gehen wollen?

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Antwort von Jenyx  -  16.02.2017
Wie handhabst du denn die Elterngespräche? Sprichst du vorher mit ihm, ob es ihm passt?

In dem aktuellen Fall hat sie einfach nur mal wieder eine SMS geschrieben, dass die Kleine (4 Jahre) an einem Turnier teilnimmt, das ginge dann und dann los und dass sie (Mutter) auch da sein wird. Es ist halt einfach eine Vorschrift in der Zeit, die er eigentlich plant. Und das will mir nicht in den Kopf.

Aber ich Danke dir schon mal für deine Einschätzung.

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Antwort von Jenyx  -  16.02.2017
Hmm, das mit dem wenig Kontakt ist eher auf persönliche Treffen bezogen. Sonstige Absprachen werden über Kurzmitteilungen gemacht. Und da fehlt ja das persönliche. (Ich glaube, vielen Leuten gibt eben dieses unpersönliche mehr Gelegenheit, auf der Elternebene besser klar zu kommen, kann mich da aber auch irren).

Es geht auch eher weniger darum, ob er da jetzt was gegen hat, wenn das Kind daran teilnimmt, sondern ob es die richtige Reihenfolge der Absprache ist. Eine Zusage hinterher zurücknehmen ist ja nunmal etwas anderes als vor einer Zusage sich einmal zu beraten. Und in meiner (vielleicht naiven Sicht) ist sie an den Tagen einfach nicht diejenige, die es entscheiden darf.
Ein "da findet XY statt, es ist dein Wochenende, wie stehst du dazu?" ist ja etwas ganz anderes als "da findet das statt, ab dann und dann, es ist fix und ich werde auch da sein". Vielleicht sehe ich das irgendwie etwas engstirnig. Aber rein von einer "Objektiven" Schiene aus gesehen?
Ich weiß zum Beispiel, dass meine Mama meinem Dad nie vorgeschrieben hätte, was er mit uns zu machen hat oder wo er mit uns hinzugehen hatte.

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Antwort von Jenyx  -  16.02.2017
Das mit dem "sich aus dem Weg gehen" wäre für mich, wäre ich in der Situation, auch ein denkbarer Weg. Sie handhabt das aber, aufgrund der anderen zwei Kinder, dann so, dass sie sich halt auch komplett bei Papa und Kindern aufhält.
Er erntet wohl eh schon immer merkwürdige Blicke, weil sie ihm die komplette Schuld an der Trennung gibt und das vor allen Leuten (auch Erzieher und Co) so kommuniziert.

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Antwort von mf4  -  18.02.2017
Nun mal Butter bei die Fische...

du vermutest die Ex macht das Extra um ihn in IHRER Nähe zu haben und benutzt quasi die Kinder als Vorwand?

Wenn eigentlich Papa-WE geplant ist und er etwas geplant hat mit den Kindern... würde ich die Kinder entscheiden lassen, was ihnen besser gefallen würde, die Sportsache oder was mit Papa allein machen.

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Antwort von Babsorella  -  16.02.2017
Die Mutter sollte wohl eigentlich vor der Zusage zu Turnieren oä über den Termin informieren und ihn dann bitten, dort zu- oder abzusagen bzw. ihr entsprechend Bescheid zu geben, damit sie das machen kann.

ABER: grundsätzlich finde ich es für Kinder nicht schön, wenn Aktivitäten, die sie gern machen möchten, daran scheitern, weil gerade Papa-Wochenende ist. Das sind ja nicht nur Schulveranstaltungen, sondern können auch Geburtstagseinladungen, Sportveranstaltungen oä sein. Da sollte ein Kind dran teilnehmen können, wenn es möchte, auch wenn Papa-Wochenende ist. Sonst finden Kinder die Papa-Wochenenden irgendwann doof, weil sie da ihre gewünschten Sachen nicht machen können.

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Antwort von Strudelteigteilchen  -  16.02.2017
Nun ja, das widerspricht sich ja auch: "So wenig Kontakt wie möglich" und "Wegen jedem Pups gefragt werden". Wenn er solche Dinge gemeinsam entscheiden will, wird er Kontakt zulassen müssen.

Solche Dinge sind ja meistens nur begrenzt "freiwillig" in dem Sinne, daß da die ganze KiTa/Verein/Klasse aufschlagen und das Kind es blöd findet, wenn es nicht teilnehmen darf. Die "Vorschrift in der Zeit" macht der Veranstalter, nicht die Mutter. Wenn er partout nicht teilnehmen will mit dem Kind, wird er sich mit der Rolle des Buhmanns abfinden müssen. Das hat nur wenig mit der Trennungssituation zu tun - wer eine Veranstaltung, die dem Kind am Herzen liegt, zugunsten einer weniger interessanten absagt, zieht sich den Unmut des Kindes zu.

Es steht ihm doch frei, bei dem Veranstalter anzurufen und die Teilnahme abzusagen. Dann muß er halt aushalten, daß das Kind das u.U. doof findet. (Oder ein attraktiveres "Gegenprogramm" anbieten - aber dann wird es irgendwann auch kindisch.)

Was die Teilnahme der Mutter angeht: Ich habe bei solchen Terminen alleine deswegen sehr gerne teilgenommen, weil man da mal ungezwungen mit den Erzieherinnen/Trainern/Lehrern sprechen konnte, man konnte Kontakte zu anderen Eltern knüpfen, am sozialen Netzwerk arbeiten (wichtig für Kinderbetreuungs-Notsituationen) und auch Freunde treffen. Ich wäre mir komisch vorgekommen, nicht hinzugehen, nur weil das Kind zu dem Zeitpunkt unter der Betreuung durch den KV steht. Meistens sind ja auch genug Leute da, so daß man sich gepflegt aus dem Weg gehen kann.

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Antwort von Lita  -  16.02.2017
Bei Elterngesprächen bietet die Lehrerin ja in der Regel vorher mögliche Sprechzeiten an. Meistens verteilt über zwei Tage. Wenn er sowieso nicht da ist (was meistens der Fall ist), lege ich den Termin so wie es mir passt. Dann bekommt er auch gar nichts davon mit (außer dass ich ihm nachher natürlich berichte, was die Lehrerin zu erzählen hatte). Wenn ich aber weiß, dass er ausnahmsweise mal unter der Woche da ist, rufe ich ihn vorher an und wir suchen zusammen den Termin aus, der für uns beide am besten passt. Aber das kommt ja auch nicht so häufig vor (normal sind zwei Elterngespräche pro Jahr)..

Das mit Sportturnieren kommt bei uns übrigens total häufig vor. Das ist hier fast Standardsituation. Meine Tochter macht Leichtathletik und die Turniere sind immer am Wochenende. Auch Kindergeburtstage finden meist am Wochenende statt. Da handhaben wir es inzwischen so (hat sich im Laufe der Zeit so ergeben, wir haben das nie vertraglich vereinbart oder so *g*), dass er vorher ankündigt, wenn er wirklich mal feste Wochenendpläne mit unserer Tochter hat und verhindern möchte, dass ich sie da irgendwie verplane. Wenn er vorher nichts dergleichen angekündigt hat, sage ich aber Geburtstage und Turniere ohne Absprache zu und informiere ihn dann erst kurz vorher (sonst würde er es vermutlich vergessen ).

Zu Turnieren & Sportveranstaltungen gehen wir nicht gemeinsam, nein. Das macht er dann alleine mit ihr. Allerdings nicht weil ich das unpassend fände (oder gar verwirrend fürs Kind), sondern weil ich mich ja auch auf freie Wochenenden freue und es dann total genieße mal kinderfrei zu haben. Insofern bin ich da nicht soooo scharf darauf, dann mitzugehen. Zu Schulfesten (Sommerfest, Weihnachtsfeier etc.) gehen wir aber schon zusammen.

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Antwort von Strudelteigteilchen  -  16.02.2017
Die ganz "korrekte" Reihenfolge wäre mMn die, daß beide Eltern über Veranstaltungen/Termine informiert werden und derjenige dann zu- oder absagt, der davon betroffen ist.

"Vorschreiben" - hmmm..... Das ist doch eine Definitionssache. Was droht sie denn an, wenn er nicht hingeht? Im Grunde ist es doch eine reine Information. Ich kenne solche Geschichten auf ganz anderer Ebene, wenn mich die Erzieherin "fragt": "Sie haben doch gestern die Information zum Familienwandertag erhalten. Ich gehe davon aus, daß Sie mitgehen, Ihr Kind freut sich schon so!" Da kann man irgendwelche Vorschriften reininterpretieren - man kann es aber auch lassen und einfach freundlich antworten: "Ach nein, wir können leider nicht, wir müssen zu Tante Erna, den Besuch haben wir schon vor Wochen ausgemacht." Die Frage ist also, inwieweit die Mutter da wirklich etwas "entschieden" hat. Und selbst, wenn - "sich beraten" braucht nun mal mehr Kommunikation als "den anderen informieren".

Vielleicht wäre es eine Lösung, wenn der KV sich in die entsprechenden Informationsverteiler aufnehmen lassen würde? Ich als KM käme mir bescheuert vor, wenn ich ständig Daten weitergeben müßte.

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Antwort von desireekk  -  16.02.2017
Also, auch wenn es "nicht will":
Er wird um ein Grundsatzgespräch nicht runkommen.

Er wird halt mal klar kommunizieren müssen (ER!) wie er es gerne hätte.
Und ggf. die Konsequenzen aufzeigen wenn das nicht erfolgt und über seinen Kopf hinweg geplant wird:
1.) er wird das Turnier absagen
b) die Mutter muss eben das Turnier alleine mit dem Kind wahrnehmen weil er anderweitig verplant ist

Und ja, das beinhaltet, dass man mal mit dem anderen Elternteil REDEN muss.
Blöd, ist aber nun mal so wenn man sich entschieden hat gemeinsam Kinder zu bekommen und sich dafür auch als Elter verantwortlich fühlt.

Wenn er möchte dass er gefraght wird soll er das sagen.

Und ob die Mutter nun trotzdem am Turnier teilnimmt bleibt ihr überlassen.
Ich bin meist trottzdem zu den Spieltagen meiner Kinder gefahren, der papa war nur selten da.
"Heile Familie" ist das nicht, aber "Mama und Papa wollen beide sehen was ich heute geschafft habe"
DARUM geht es. Wenn ER einen Termin bei der schule ausmacht kann er das doch, da muss er der Mutter doch auch nicht Bescheid geben.
Wenn er über Elternsprechtage informiert werden will gibt das meistens die HP der Schule her oder der Emailverteiler, da kann er sich aufnehmen lassen. Oder er ruft anlle paar Monate an und fragt wann die nächsten Termine sind.

Gruss
D

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Antwort von Jenyx  -  16.02.2017
Nun, das mit der Elternebene versucht er denke ich schon. Ich glaube, sie hat da das größere Problem mit. Sie streitet auch gerne mal mit ihm, wenn er die Kinder wieder bringt. Was er auch nicht gut findet. Sie nennt ihn vor den Kindern immer beim Vornamen, nie Papa, hat sie wohl auch vor der Trennung so gehandhabt. Sodass die Kinder es ihr gleich tun.
Und ich denke, auch wenn die Kinder es wollten, dass ich mit komme. Ich glaube das wäre für die Elternebene der beiden nicht gut. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie gut darauf reagieren würde.
Ich würde mir auch ein entspanntes Verhältnis der beiden wünschen. Kenne das von meinen Eltern auch. Mein Dad hatte zwar nie eine neue, aber hat sich notfalls auch mit dem Partner meiner Mutter arrangiert.

Das mit den "umso mehr, desto besser" kann ich aus Kindersicht auch absolut verstehen. Ich verstehe hier halt nur die Sicht der Mutter nicht. Wenn Sie die Kinder hat, sagt sie so gut wie nie Bescheid, wenn etwas ansteht. Also das fehlt ihm dann. Er darf die Kinder auch nicht aus der Kita oder Schule abholen, um sie nicht zu verwirren (ihre Aussage). Oder mal tageweise etwas verschieben. Würde die Kinder auch verwirren. So etwas geht immer nur, wenn sie etwas vor hat und die Kinder dann mitnehmen möchte. Also sie "mehr Zeit" mit ihnen möchte. Ich finde das sehr schade. Ich finde auch bis heute noch schade, dass wenn sie etwas vor hat und einen Babysitter benötigt, sie die Kinder nicht beim Vater lässt. Aber das ist wohl nicht üblich. Da bezahlt man dann lieber einen Babysitter.... auf der einen Seite würde die Kinder halt alles verwirren, wenn er sie öfter hätte oder auch mal abholen würde. Auf der anderen ist es halt immer in Ordnung, wenn die Mama einen Vorteil davon hat. Ist das üblich?

Die Beziehung auf Elternebene, wie du sie beschreibt, finde ich klasse für gemeinsame Kinder.

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Antwort von Lou_84  -  16.02.2017
Verrückt - genauso wie du es beschreibst hat sich die Ex hier anfangs auch verhalten.
Da waren viele alte Kränkungen im Weg, Eifersucht auf seine neue Beziehung (obwohl sie Schluss gemacht hat und nen Neuen hatte), Angst, dass sie das Kind verliert.
Lieber ein Babysitter als den Papa buchen, z.B.
Mittlerweile ist sie froh, dass wir das Kind 50% der Zeit bei uns haben.
Das hat eine ganze Weile gedauert, und anfangs hätte ich regelmäßig durchdrehen können wegen den Nummern die sie gebracht hat (Kind gegen mich aufstacheln etc).
Hab mich da aber immer rausgehalten und nur meinen Freund in seinem Weg bestärkt und geschaut, dass ich mit dem Kind ne gute Ebene aufbaue.
Mittlerweile ist die Ex entspannt und ich verstehe ich mich gut mit ihr.

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Antwort von Jenyx  -  16.02.2017
Naja, wenn man den Vater mit Vornamen anspricht ist das eine Sache. Vor allem wenn es der Ex ist. Aber bei den Kindern nur über Hans Werner zu reden anstatt über den Papa, gerade bei kleinen Kindern, gehört sich in meinen Augen nicht. Und das ganz unabhängig von diesem Elternpaar. Meine persönliche Meinung. Er spricht ja vor den Kindern auch über Mami und nicht über Klara Ute. Nicht "was habt ihr mit Klara Ute gemacht?", sondern mit Mami. Ob es nun die niedliche Form sein muss oder Mama oder deine/eure Mutter. Aber ich weiß nicht, ich nenne meine Mama auch noch Mama. Dass ich meine Eltern mal beim Vornamen genannt habe, kam maximal in der Pubertät vor. Nicht aber mit vier oder sechs.
Ich weiß nicht, was er da so auf dem Kerbholz haben kann, dass diese Art von Respekt nicht vorhanden ist.

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Antwort von aus 4 mach 3  -  16.02.2017
Ich weiß jetzt nicht was die anderen geschrieben haben, aber selten kommen Termine aus dem KIga/ Schule etc auf Wunsch der Eltern zustande: Sondern die Kita/ Schule/ Turnverein gibt einen Termin vor. Da interessiert es nicht ob Papa WE ist oder nicht.

Wenn die Termine bei uns auf mein WE fallen, dann gehe ich da mit den Kindern hin und wenn sie auf ein Papa WE fallen prüft er, ob er "kann oder nicht", eher ist es so das er das so öde findet, dass er nicht hingehen mag und 1000 Ausreden sucht.
Und ja, wenn Turnverein, Musikverein etc Auftritte anstehen, dann gehen wir da auch gemeinsam hin. Manchmal ist das sogar ganz amüsant. Wir sind die Eltern, also warum nicht? Nur weil man getrennt ist, heißt das doch nicht, dass aus dem Grund immer nur ein Elternteil bei solchen Veranstaltungen dabei sein darf. Oder dieses eine Elternteil dann NUR mit dem neuen Partner kommen darf.
Da kann es auhc mal sein, das alle da sind: Die neuen Partner und die Exen. Man muss ja keinen Kaffee mit einander trinken, sondern dem Kind eien Freude machen.

Was dieses "Kinder aus dem Konzept bringen" betrifft: Ich habe das nun seit gut 2 Jahren hier: das die Kids sich auf die Papa WE's freuen, aber das sie dieses hin udn er ewig stresst. IOft wollen sie an dem Mama WE's gar nichts machen, weil sie ja das letzte WE "weg waren". Dieses hin und her stresst Kinder wirklich!

Wenn ich abends weg will, nehme ich auch lieber ein Babysitter, weil der kommt halt die 3 std die ich weg bin. Wenn ich die Kinder zum Papa bringen würde und sie am nächsten morgen holen müsste, wäre das ganze WE hin. Vielleicht will sie einfach abends halt mal auf einen Wein weg und dafür nicht ewig mit dem Ex reden und alles umlegen müssen.

Und was das Gemecker angeht: Vielleicht hat er sich nicht an bestimmte Absprachen gehalten und sie wartet schon seit 2 Stunden oder so.....selten meckert einer einfach weil er Bock dazu hat oder seine schlechte Laune am Ex auslassen möchte.
Mein Ex hat letztens auch eine volle Ladung ab bekommen: Ich hatte das ganze Kinderfreie WE gearbeitet und er kam und schmiss mir alles vor die Tür: Skier der Kinder, nasse Sachen, alles vermatscht bis ins letzte, die Kids völlig übermüdet, keine Hausis gemacht. Das bedeutete für mich: Der Sonntagabends war hin. Ja, da wurde ich geschwind ziemlich unfreundlich. Er konnterte: Ach ja, wie schön das ich jetzt gehen kann ;-) half aber dann, wenigstens die Matschsachen noch sauber zu machen.
So kann man das halt auch machen. Er hat auch mich schon angeblafft, da musste ich halt auch überlegen, welchen Anteil ich daran trage.

Und ja, ich rede ihn auch mit seinem Vornamen an, auch vor und mit den Kindern, aber auch mal der Papa Form, je nach Situation.

Kann sein, dass Du das Pech hast, einen armen Partner zu haben, der sooooo dolll von seiner Ex gequält wird und Du ihm unbedingt beistehen, trösten, aufbauen und Lösungen suchen musst.
Aber irgendwie liest sich das so als hat Dein Partner da auch einiges auf dem Kerbholz und nicht nur die Ex.

Ja es gibt wirklich fiese Exen die nicht los lassen können und ggf den Ex noch nach trauern, die einem das Leben schwer machen usw
Aber meist sind beide Seiten da massiv beteilig.....und oftmals wollen alle Seiten erst einmal ihre Ruhe.........

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Antwort von aus 4 mach 3  -  17.02.2017
...nur mal so gefragt: Bist Du gernervt wegen dem Kontakt mit der Ex?

Das liest sich so raus. Falls ja, wirst Du Dich daran gewöhnen müssen.

Sie wird ihre Kinder so erziehen, wie sie meint.
Sie wird die Kommunikation mit deinem Partner immer wieder suchen.
Sie wird manch Einfluß auf Termine haben.
Und Erziehungsfragen wird ER mit IHR klären und nicht mit Dir.

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Antwort von pauline-maus  -  17.02.2017
ich finde es schon befremdlich, das die mutter nicht auf event der kinder darf, weil es papawochenende ist. es geht doch um die kids und um nix anderes.
auch finde ich komisch, daß wenn sowas ansteht( geburtstafge, kika events..ect) nur in den wochenenden der mutter stattfinden darf, der vater hat ja eh einen sonderolle... die des bespassers nach seinen plänen und ideen.
ist es nicht so, das der vater das leben des kindes bereichern soll und nicht anders herum?
ich würde danken wenn du die neue meines ex wärst

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Antwort von Strudelteigteilchen  -  17.02.2017
Das ist albern. Ich kenne diverse Kinder, die ihre Eltern mit Vornamen ansprechen. Man kann dennoch Respekt haben. Und ich möchte bitte auch niemals von jemand anders als meinen Kindern mit "Mama" angesprochen werden. Schon gar nicht von meinem Ex *grusel*.

Was den Rest angeht: Das beste wäre wirklich, wenn der KV schaut, auf die entsprechenden Verteiler gesetzt zu werden. Dann ist er nicht auf Informationen von der KM angewiesen. Das finde ich für beide Seiten angenehmer. Ich fände es nämlich auch blöd, ständig Informationen an den Ex weitergeben zu müssen. Ist ja nicht so, als hätte man sonst nix zu tun....

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Antwort von Pamo  -  18.02.2017
Finde ich unfugig. Meine Tochter hat mich mit 2-3 Jahren das letzte Mal "Mama" genannt, nämlich bis sie kapierte dass ich nicht so heiße und mich sonst auch niemand so nennt. Ich spreche sie ja auch im Gegenzug nicht mit "Töchti" an.

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Antwort von Lou_84  -  17.02.2017
Schade, dass du nicht mehr hier schreiben willst, ist eh so wenig los hier :)
Ich freu mich immer, hier was zu lesen. Und auch mal die verschiedenen Perspektiven von Exen und Nexten zu lesen.
Bin ja mit nem Kind schon recht exotisch in meinem Freundeskreis, aber mit dem Patchwork erst recht.
Was ich dir noch empfehlen kann: www.stiefmutterblog.com - da gibt's einiges Material zu dem Thema.
LG!


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