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erziehung

Frage von Patti1977  -  26.10.2010
wie stark sind eure partner in die erziehung der nicht gemeinsamen kinder eingebunden? gleiches recht für alle? wie sieht es bei euch und seinen kindern aus?

bei mir entfällt das letzte, die sind ja schon groß aber er hat vaterrechte bei uns. schließlich lebt er den alltag mit und behandelt beide kinder gleich.

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Antwort von donchulio  -  26.10.2010
Mein Freund ( in 4 Wochen Mann) :-)))))) ist genauso erziehungsberechtigt wie ich. Wir leben zusammen , und da die Kinder ihren Vater so gut wie nie sehen, ist er quasi der 2. Erziehungsberechtigte.
Wäre sonst auch extrem unfair, er hat durch die Heirat bald die Pflicht, für die Kröten mitzuzahlen, aber soll keinerlei Rechte haben?

 
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Antwort von vallie  -  26.10.2010
für uns hat es sich als geschickter erwiesen, wenn sich mein mann aus der erziehung meines kindes raushält.
manchmal erbitte ich seine meinung, dann teilt er sie mit. entscheiden tu doch immer ich.
ist aber beim gemeinsamen kind ähnlich....also insofern unterscheidet sich da wenig wesentliches.
ich glaube, mein mann denkt, ein kind hat sie gut hingekriegt, dann paßt das mit dem zweiten auch

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Antwort von Hase67  -  26.10.2010
Hi,

da ich mit meinem Mann zusammenlebe, seit meine Tochter 3,5 ist, ist er quasi "zwangsweise" auch in ihre Erziehung eingebunden. Problematisch ist, dass er in vielen Dingen prinzipienreiterischer, weniger großzügig und auch weniger kritikfähig ist als ich - deshalb haben die beiden durchaus ihre Kämpfe miteinander (zudem sind beide vom Sternzeichen Stier, also stur wie die Maulesel). Sie haben aber auch Ebenen miteinander, wo sie gemeinsam "Front" gegen mich machen, weil sie intellektuell sehr ähnlich ticken.

Gleich behandelt mein Mann die Kinder nicht (was ich aber auch normal finde), aber ärgerlich finde ich manchmal schon, dass er dem Kleinen nachsieht (weil er die Entwicklung von Anfang an miterlebt hat), was er bei der Großen noch aus einer sehr viel "erwachseneren" Perspektive gesehen und auch höhere Ansprüche an sie gestellt hat. Mittlerweile reguliert sich das etwas, aber das wurmt und wurmte mich doch manchmal, zumal mein Mann sich auch sehr leicht persönlich angegriffen fühlt, wenn ich seine Haltung kritisiere.

Ich kenne aber keine Patchwork-Familie, die wirklich ein Rama-Leben führen würde, Patchwork ist irgendwie immer Baustelle, an der einen oder anderen Ecke...

LG

Nicole

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Antwort von xIntirax  -  26.10.2010
Auch wenn mein Mann nicht der leibliche Vater der Kinder ist, so hat er doch das Recht sie mit zu erziehen, eben alles mitzubestimmen.

Warum auch nicht?Er lebt schließlich mit uns zusammen und wir sind eine Familie.

Gruß

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Antwort von MadamePompadour  -  26.10.2010
Mein Mann kennt die Kinder seit dem die jüngste 3 J. alt ist...

ganz einfach.
Er "versucht" zu erziehen, aber irgendwie hören die Kinder doch mehr auf mich
Was die Sache nicht umbedingt einfacher macht, denn er fühlt sich nicht ernst genommen
und ich bin zu inkonsiquent.

..und das obwohl er so viel für die Kiddies tut (gibt keinen leibl. Vater mehr).
Manchmal ärgere ich mich auch sehr darüber, aber wie man es ändern kann weiß ich bis heute nicht.

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Antwort von Leena  -  26.10.2010
...bei uns hat mein Mann (mittlerweile) volles Erziehungsrecht auch bei meinem ältesten Nachwuchs, der ja nicht sein leibliches Kind ist.

Als sie sich kennen gelernt haben, was der Nachwuchs knapp 3 Jahre alt, als wir zusammen gezogen sind, war er dann knapp 4. Zu Anfang hätte mein Nachwuchs sich nichts von ihm sagen lassen - im Laufe der Zeit (gut, mittlerweile 8 Jahre) ist er aber zum vollberechtigten sozialen Vater geworden.

Mittlerweile zieht der Nachwuchs in manchen Dingen übrigens eindeutig meinen Mann mir vor - wenn es z.B. ums Lernen für Mathe geht, gibt das immer nur großes Drama, wenn ich es versuchen - bei meinem Mann klappt das sehr viel besser und ist dem Nachwuchs auch viel lieber dabei.

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Antwort von NickNessa  -  27.10.2010
Hallo,

bei uns ist es so das mein Mann auch meinen Kindern was sagt aber erzieherische Maßnahmen oder aber Entscheidungen bleiben bei mir und meinem Exmann. Mein Exmann kümmert sich aber sehr gut um seine Kids, und holt sie alle zwei Wochen, in den Ferien und auch zwischendurch ab. Genauso ist es bei meinen Stiefkids, klar sage ich ihnen auch mal was wenn mir was nicht passt wenn sie hier sind aber alles andere ist Sache von meinem Mann und seiner Exfrau.

Lg
Katja

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Antwort von granphi  -  28.10.2010
ich habe jetzt mal alle Beiträge gelesen und festgestellt, dass in den meisten Fällen die Patchworkfamilien täglich zusammen leben. Darin stellt sich mir auch keine Frage, wenn der neue Partner nicht mit erziehen sollte, weil man ja den Alltag zusammenlebt.

Wie ist es denn bei Patchworkfamilien wo die neuen Partner eine Fernbeziehung führen?
Gibt man da dem neuen Partner das Recht am Alltag mit zu entscheiden, wenn der Alltag auch nur das WE betrifft? Soll der neue Partner sich gänzlich raushalten (was ja fast nicht machbar ist, weil er sich dann - wie jetzt mein ex - als 5. rad am wagen fühlt???

was denkt ihr???

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Antwort von granphi  -  28.10.2010
Hallo Vallie,

wie schafft man es, dass ein mann sich aus der erziehung des / der kindes/kinder heraushält?

mir wurde auch gesagt, dass meine kinder gut erzogen sind und kaum ein jahr später war es dann das ganze gegenteil, also dass sie gar keine erziehung haben. zumal kinder ja auch wieder ein jahr älter geworden sind und neue grenzen abstecken...

wo soll man sich da in zukunft verhalten?

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Antwort von Nurit  -  26.10.2010
Ich habe noch einen guten Kontakt zum Vater meiner großen Tochter.
Alles, was die Erziehung von ihr angeht, bespreche ich zwar mit beiden Männern, aber die finale Entscheidung wird eher mir überlassen.
Bei vielen Dingen sagt mein Mann auch gleich, dass ich das lieber mit dem leiblichen Vater besprechen soll-der sich für seine Tochter aber auch sehr engagiert. Sonst wäre es wahrscheinlich anders.

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Antwort von micha67  -  26.10.2010
Mein Mann ist der "Sozialvater" meiner Söhne - das hat ein Therapeut mal so benannt und ich fand den Ausdruck sehr passend: er hat mit den täglichen Problemen zu tun und muß Entscheidungen treffen und auch seine Meinung äußern, er ist den Kindern ebenso Vorbild wie ich (da der leibliche Vater nur eine "Nebenrolle" spielt, ist von dort keine Hilfe/ Stellungnahme zu erwarten).

Da macht er keinen Unterschied zwischen unseren und meinen Kindern - außer halt altersangemessene Unterschiede, die ja nun mal sein müssen.

Das war von anfang an so, dass er als "väterlicher Freund" gesehen wurde und auch mal um Rat gefragt wurde, wenn es zwischen den Jungs und mir mal rappelte.
Wir sind zum Glück fast immer einer Meinung und ergänzen uns sehr gut! Dieser Mann ist ein Geschenk für mich (und die Kinder) - unbeschreiblich!

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Antwort von Julia+3  -  27.10.2010
Bei uns gilt gleiches Recht für alle, also meins, seins und die gemeinsamen 2. Anfangs hatten mein Mann, damals noch mein Freund und meine große Tochter viele Schwierigkeiten aber mittlerweile läuft alles gut. Auch bei uns ist es so das bei einigen Dingen mein Mann bevorzugt wird, wie zb Fahrrad fahren lernen damals, sowas kann ich gar nicht gut beibringen *lach*.

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Antwort von vallie  -  28.10.2010
es ist nicht leicht, es fängt schon bei der definition: erziehung an.
meine tochter war 5 als sie meinen mann kennenlernte und im kern ja schon erzogen, so gab es auch wenig, wo mein mann etwas hätte sagen müssen.
vielleicht war er auch von sich aus passiv, kann mich nicht an irgendwelche reibereien erinnern.

schwieriger wurde es mit einsetzen der pubertät. ich habe scheinbar andere prioritäten in der erziehung, mir ist es wichtig, daß sie gut in der schule ist und daß ich meinem kind vertraue, dafür bin ich für absolute pünktlichkeit und wohl auch im weggehen lassen streng.

mein mann meinte, sie wäre zu unordentlich und auch etwas rücksichtslos, zu laut etc. das nehme ich eher mit humor, ich habe auch aufgegeben, zu hoffen, daß in der pubertät irgendwas einfach oder mit einer einmalpredigt erledigt ist. dafür würde er ihr mehr freiheiten geben.
nachdem von mir dann eh immer das totschlagargument: es ist mein kind und mein wille geschieht kam, denn das sehe ich so, austoben kann er seinen ordnungsfimmel bei seiner tochter, haben wir beschlossen, daß grundlegende dinge ihm zuliebe eingehalten werden ( türen leise schließen, biomüll leeren, zimmer jeden samstag aufräumen ), beim rest gibt er nur seinen senf, wenn er gefragt wird. dafür habe ich auch die alleinige verantwortung. ist auch angenehm, mit niemandem zwecks erziehung diskutieren zu müssen, sehe ich beim gemeinsamen kind, da gehts scho bei den ohrringen los....

ich bin der meinung, niemand liebt mein kind so sehr wie ich, deswegen hat auch niemand außer mir zu bestimmen.
ob das gut oder schlecht ist, weiß ich nicht.für meine ehe war es gut, für das kind auch. ich bin sehr zufrieden mit ihr und ihrer entwicklung.


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