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  Beitrag aus dem Forum:   Patchwork-Familien


bin immer mehr von der Situation überfordert

Frage von Alexxandra  -  13.07.2012
Hallo,
mein Mann hat einen 13jährigen Sohn, wir kennen uns seit der Junge 5 ist und haben eine gemeinsame Tochter,4.
Als ich meinen Mann kennenlernte, war mir ehrlich gesagt nicht klar, auf was ich mich einlasse. Am Anfang, als wir noch nicht zusammen gewohnt haben, bin ich beim Umgangswochenende halt immer in meiner Wohnung geblieben und wir haben 1 oder 2 Stunden was gemeinsam gemacht. Ich bin nie wirklich an Kindern interessiert gewesen, wollte auch keine eigenen, aber,wie gesagt, 1 oder 2 Stunden mal ins Kino oder Verstecken spielen war ok. Als wir dann zusammen eine Wohnung genommen haben, habe ich mich weiterhin am Umgangswochenende ausgeklinkt, habe Freundinnen besucht und es auch genossen, mit den Mädels auszugehen und sozusagen mal frei zu haben. Wahrscheinlich hätte ich mich da mehr einbrigen müssen, aber irgendwie waren wir alle mit der Situation zufrieden.

Mittlerweile habe ich eine Tochter und kann nicht einfach mal so ein paar Stunden weggehen. Wenn der Sohn meines Mannes da ist, gilt irgendwie die Regel, er kümmert sich um ihn, ich mich um die Kleine. Momentan kommt der Junge wieder jedes Wochenende und irgendwie werden deswegen immer alle Pläne umgestossen, morgen wollten wir z.B. in den Märchenwald, jetzt kam der Anruf, dass er morgen kommt und mein Mann meinte sofort, dass mit dem Märchenwald können wir vergessen, interessiert einen 13-jährigen nicht.
Ja schon, aber momentan kommt es mir so vor, als ob die Wochenenden nur noch von meinem Mann und seinem Sohn bestimmt werden.
Ich habe hier schon mal vor einiger Zeit deswegen gefragt und die meisten haben mir geraten, mehr Normalität einkehren zu lassen, also ganz normalen Alltag zu haben, es klappt nur nicht, mein Mann will immer Bespassungsprogramm und freut sich, wenn sein Sohn sagt, dass es bei ihm viel cooler ist.
Klar, dass die 2 auch mal was allein machen wollen, sie gehen z.B. fast immer ins Kino oder spielen Fußball, aber so langsam fühle ich mich mit meiner Tochter irgendwie abgeschoben.

Eine Lösung gibt es wahrscheinlich nicht, aber wenn ich mir vorstelle, dass es die nächsten Jahre so weitergeht, macht mich das auch nicht froh!

bin immer mehr von der Situation überfordert

Antwort von god-bless-u  -  14.07.2012
Rede mit ihm. Sag ihm, dass er Verpflichtungen auch gegenüber seiner Tochter hat und wenn ihr geplant hattet dahin zu fahren dann solltet ihr das auch tun. Ein 13-jähriger wird auch sowas mal überleben. Hat er denn eine Bedingung zu seiner Schwester? Oder mögen die sich nicht?

 
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bin immer mehr von der Situation überfordert

Antwort von Möhrchen  -  14.07.2012
Hallo,

in Deinem letzten Post hast Du geschrieben, daß ihr schon regelmäßig was gemeinsam unternehmt. Hat sich das jetzt geändert?

Die Kleine ist 4 und da finde ich es auch nicht mehr ok, wenn ihr zuerst Ausflüge versprochen und vermutlich auch ausgemalt werden und dann wird plötzlich umdisponiert, weil der Große kommt. Das geht MAL in einer Ausnahmesituation, aber grundsätzlich finde ich, daß da der Große dann eben auch mal mit in einen Märchenwald fahren kann...gerade, wenn er regelmäßig auch jedes WE bei euch ist.

Ich denke, Dein Partner hat Angst, weniger/nicht geliebt zu werden, wenn er keine Action mehr bietet...nicht mehr "cool" zu sein...das wird er eh nicht mehr lange schaffen, denn mit 13 werden sich die Interessen noch mehr verschieben und vermutlich werden so auch die Besuchs-WE anders laufen / seltener werden. Hat der Junge denn keine Freunde, mit denen er am WE mal was unternimmt?

Daß Du Dich früher mehr hättest einbringen müssen usw. finde ich nicht. Ihr ward alle zufrieden.

lg heike

bin immer mehr von der Situation überfordert

Antwort von Alexxandra  -  14.07.2012
Hallo,
die Kinder mögen sich ganz gern, auch wenn die Bindung nicht sehr eng ist, aber klar, er ist 13 und sie ist 4, da spielen sie natürlich nicht gemeinsam.

bin immer mehr von der Situation überfordert

Antwort von Alexxandra  -  14.07.2012
Hallo,
da sich die Interessen der Kinder immer weiter auseinander entwickeln, was ja bei dem großen Alterunterschied normal ist, wurden die gemeinsamen Aktiviäten immer weniger.

bin immer mehr von der Situation überfordert

Antwort von dana2228  -  14.07.2012
Ich denke es ist schwierig, da DU, aus eigenen Verschulden, keine wirklich Bindung zu den Jungen hast. Zumal du ihn ja so lange kennst! Das ist schade, da dein Mann natürlich genau so an ihn hängt wie du an deiner Tochter! Und ich finde es normal, das er dem Jungen, was bieten möchte. Ob das wirklich seinen muss, steht auf einem anderen Blat.

Aber ihr unternehmt ja auch viel mit eurer Tochter, also warum nicht mit den Jungen?? Die interessen sind unterschiedlich ja, aber ein 13 Jähriger sollte verstehen, das wenn er spontan doch kommt, sich nicht alles um ihn drehen kann. Genau so, sollte er an geplanten wochenenden wünsche äußern können, was er gerne machen möchte. Auch etwas was alle machen könnten wie schwimmen gehen, Freizeitpark, ZOO oder ähnliches!
Dann kann er ja abends immer noch mal ins Kino mit Papa, wenn er möchte! Oder abends wenn die kleine im Bett ist einen Film gucken und Popcorn machen!
Es ist auch bei geschwiestern schwierig, bei den Altersunterschied und ich finde das ist auch normal. Jeder sollte mal zurück stecken!

bin immer mehr von der Situation überfordert

Antwort von Ilse_2000  -  30.07.2012
Du schreibst, dass Du Dich mit Deiner Tochter abgeschoben fühlst.

Und wie fühlt sich der Sohn Deines neuen Partners?! Du hast selber zugegeben, dass Du nie großes Interesse an dem Kind hattest und Dich immer ausgeklinkt hast.

Aber so ist das eben: wenn ich mich für einen Partner entscheide, dann entscheide ich mich auch für dessen Kinder! Die Kinder können ja gar nichts dafür!

Ich finde es traurig, dass Du Deinen Mann so wenig unterstützt! Ich finde es super, wenn er sich ganz auf seinen Sohn einstellt! Manche Väter haben nämlich gar kein Interesse!

Du solltest das Verhalten mehr zu schätzen wissen! Oder bist Du eifersüchtig auf den Jungen? SO liest es sich...

bin immer mehr von der Situation überfordert

Antwort von tingel  -  16.07.2012
Ich kann dir nur den Tipp geben, eine Beziehung zu dem Sohn aufzubauen. So, wie es sich anhört, ist da nichts. Du duldest ihn, er duldet dich, mehr nicht.
Der Junge ist dreizehn, in dem Alter wird er auch Verständnis dafür haben, das es mal nicht nur um seine Bespaßung geht, sondern um die der kleinen Schwester.
Und wie schon einige hier schrieben, es gibt vieles, wofür ein 13-jähriges und auch ein 4-jähriges Kind begeistert werden können. Erlebnisbad ist bei uns gerade der Renner, da flippen beide total aus (7 Jahre und fast 2 Jahre).
Warum hast du dich eigentlich so abgesondert, wenn der Junge bei euch war/ist? Das verstehe ich nicht. Ich habe von Anfang an versucht, viel mit meiner Stieftochter zu machen, auch mal allein. Resultat: Sie ist total lieb zu mir, hört auf mich, wenn ich Anweisungen gebe und ist regelrecht vernarrt in den kleinen Bruder.
Klar, es gibt auch Pobleme, aber die habe ich für mich allein, dafür kann sie nichts, auch der Papa und ihre Mama nicht. Das muß ich für mich allein klären.
Aber ich denke nicht, das es dafür bei dir zu spät ist, du kannst auch jetzt im Nachhinein eine gute Bindung zu dem Jungen aufbauen, du mußt es aber auch wollen.

bin immer mehr von der Situation überfordert

Antwort von Holzkohle  -  16.07.2012
also um ehrlich zu sein ist es ja genau immer das, was ich jedem rate: kommt das (andere) Kind, so verzieh dich einfach ein wenig, damit Tochter/Papa oder Sohn/Papa das Umgangswochenende für sich genießen können. Ich finde daran auch nichts Falsches. Dass es bei Dir aus anderen Gründen, nämlich damals absolutes Kinderdesinteresse, so war, ist die andere Seite, kann man Dir aber heut auch nicht zum Vorwurf machen. Du hast ja mit Deinem Desinteresse eigentlich dafür gesorgt, dass der Junge sich nie wirklich mit Eifersuchtsgedanken auseinander setzen musste, jedenfalls nicht an den zwei Tagen...

Ich würde es unter Umständen sogar weiterhin so laufen lassen, nur, weil der Märchenwald für einen Teenie nichts mehr ist, heißt das ja nicht automatisch, dass Du mit Deiner Tochter dann dort nicht hin sollst oder darfst, zumal es ja geplant war. Du musst jetzt auch Deinen Freund verstehen, Du hast Dich jahrelang aus dem Thema "sein Sohn kommt" rausgehalten und ferngehalten, hast Dich nie beteiligt - forderst JETZT aber beim eigenen Kind eine Beteiligung ein...

Klar ist es schwer mit so einem Altersunterschied gemeinsame Aktivitäten zu finden, die beiden Kindern gleichzeitig Spaß machen, das Erlebnisbad ist eigentlich keine schlechte Idee, was man auch versuchen könnte sind so Sachen wie Minigolf oder eine Radtour (die Kleine aufn Kindersitz) an den See

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Antwort von god-bless-u  -  16.07.2012
Ja aber der Sohn ist doch fast jedes Wochenende bei denen, wieso sollte sie das dann weiterhin so machen. Er hat nun mal ein Sohn und eine Tochter. Da sollte niemand bevorzugt bzw. zurückgestellt werden. Ich denke mal der Vater ist unter der Woche arbeiten und für Unternehmungen sind nur am WE Zeit also sollte da für beide Kinder geplant werden und nicht nur für den Sohn. Und wenn das der Kleinen versprochen wurde, sollte das auch gemacht werden. Ansonsten kann es sein, dass sie ihren Bruder irgendwann nicht mehr mag, weil sie merkt, wenn er da ist, wird er (sozusagen) auf ein Thron gesetzt und sie muss zurückstecken

bin immer mehr von der Situation überfordert

Antwort von Alexxandra  -  17.07.2012
danke für die Beiträge, ich komme momentan bloß nicht dazu nochmal zu antworten bzw. mich mit den Antworten zu beschäftigen, meine Kleine liegt mit hohen Fieber im Bett und ich bin sozusagen im Dauereinsatz.
Grüße


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