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bin ich zu empfindlich?

Frage von vanessa1602  -  13.12.2010
ich brauche mal möglichst neutrale meinungen zu meinem problem und ich denke das thema passt hier im forum am besten.

kurz zur erklärung, ich bin seit drei jahren mit meinem freund zusammen und wir haben einen 2 monate alten sohn. aus vorheriger beziehung hat er bereits einen 6jährigen sohn.

gestern war der große bei uns und wir waren mit der mutter meines freundes sprich der oma der beiden kinder zum essen verabredet.
im restaurant dann überreicht die oma dem großen sein nikolausgeschenk. für den kleinen hat sie nichts. ich fand das unmöglich. natürlich kriegt ein baby noch überhaupt nix mit, aber ich finde einfach es gehört sich nicht dem einen enkel was zu schenken und dem anderen nichts. ich hätte wahrscheinlich noch nicht mal ein problem damit gehabt, wenn die beiden kinder nicht zusammen da gewesen wären.
denn schon seit der große von der schwangerschaft wusste, hatte er große probleme mit dem "teilen" sei es materielle dinge oder aufmerksamkeit. wie soll er das dann bitte lernen, wenn er mitkriegt, dass er beschenkt wird und das baby nicht?

wie gesagt ich würde gerne wissen, ob ich das falsch sehe oder einfach nur zu eng?

Es war nämlich auch so, dass die Geschenke zur Geburt deutlich geringer ausgefallen sind als beim großen. (neuer kiwa für ihn, wippe für den kleinen)
davon haben natürlich beide kinder nichts mitgekriegt und ich will auch nicht "gierig" erscheinen, aber komisch fand ich es schon, da ich es aus meiner familie so nicht kenne, da versucht die oma alle enkel möglichst gleich zu halten.

mein verhältnis zur schwimu ist eh angespannt, auch wenn sie es nie zugeben würde, aber es gibt einfach zu viele dinge, die zwischen uns stehen. wenn ich das anspreche reagiert sie mit unverständnis oder ich sei ja nur eifersüchtig auf die exfrau. als beispiel, sie besucht mich im wochenbett, drei tage nach der geburt (beim großen war sie noch am selben tag im kh, und ich hatte einen geplanten ks, von terminproblemen kann also keine rede sein), und quatscht die ganze zeit nur von der geburt des großen und wie fertig mein freund und seine exfrau damals ausgesehen haben. ist das normal? ich fand es mehr als unangebracht.

lange rede kurzer sinn. mit meiner abneigung gegen die oma kann ich noch irgendwie leben, nur merke ich, dass meine gefühle für den großen sich auch immer mehr zum negativen verändern. ich weiß, er ist das kind und kann da nichts für, ich bin die erwachsene und sollte da souveräner sein. aber wie schaffe ich das? spätestens seit der geburt des kleinen wird der große von allen seiten bevorzugt und ich habe das gefühl man muss ihm regelrecht in den h... kriechen, damit er bloß nicht verstimmt ist. das nervt mich ehrlich gesagt total und führt dazu, dass der junge mir immer unsympathischer wird, auch wenn er selbst wohl am wenigsten dafür kann.

ich weiß auch nicht, ob ich die oma mal darauf ansprechen sollte oder ob ich weiterhin gute miene machen soll?

bin dankbar für jeden denkanstoß und eure erfahrungen, denn ich wollte nie eine böse stiefmutter werden, aber merke auch immer mehr, dass mir mein eigenes kind einfach wichtiger ist.

bin ich zu empfindlich?

Antwort von vallie  -  13.12.2010
der grund hinter aller empfindlichkeit liegt a) darin, daß du deine schwiegermutter nicht magst und sie b) offensichtlich unterschiede macht.
nimm es so hin, nützt nichts, wenn du dich da ärgerst.
es IST halt so. wahrscheinlich mag sie dich ebensowenig, sympathie läßt sich nicht erzwingen.
erwarte nichts, so lebt es sich dann besser ohne enttäuschungen. wie sagt emfut immer: du kannst dich darüber ärgern, aber du bist nicht verpflichtet, es zu tun.
daß du deine negativen schwingungen nicht am anderen kind auslässt, daran mußt du arbeiten.
du hast deinen freund nun mal mit kind genommen und es hat dir nichts getan.

 
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bin ich zu empfindlich?

Antwort von Leena  -  13.12.2010
Ich weiß nicht, das Verhalten der Oma finde ich jetzt nicht sooo tragisch, und ganz bestimmt würde ich sie an Deiner Stelle nicht darauf ansprechen - das schafft nur unnötig Komplikationen, denke ich.

Was das Nikolaus-Geschenk betrifft, ja, ist nicht so optimal, nur einem von zwei Enkeln etwas zu schenken. Andererseits, was schenkt man einem so kleinen Baby? Bei uns gab es zum Nikolaus für unseren Jüngsten (gerade 4 Wochen alt) einen neuen Schnuller in den Mini-Schuh, damit die Großen mitbekommen, der Kleine bekommt auch etwas... dem Kleinen war es komplett egal. :-) Aber dass man als Oma vielleicht nicht unbedingt mit einem neuen Schnuller ankommen will, könnte ich auch verstehen - käme schließlich auch ziemlich knickerig rüber, gegebenenfalls.

Im Übrigen ist es relativ normal oder zumindest nicht selten, dass ältere Geschwister mit Eifersucht reagieren, und wahrscheinlich ist es für Kinder, die beim anderen Elternteil leben, erst recht schwer, wenn sie alle 14 Tage ihren Papa dann auch noch mit einem neuen Geschwister teilen müssen, das den Papa dann auch noch immer hat... ("denn schon seit der große von der schwangerschaft wusste, hatte er große probleme mit dem "teilen" sei es materielle dinge oder aufmerksamkeit.")

Und was die Geschenke oder den Besuch zur Geburt betreffen - vielleicht liegt's zum Teil auch einfach daran, dass es das nächste Enkelkind ist..?

Wir haben jetzt das vierte Kind bekommen, das dritte gemeinsame - beim ersten gemeinsamen Kind kamen meine Schwiegereltern direkt am ersten Tag nach der Geburt, und kurz darauf kam auch die restliche Familie. Schließlich war es das erste Baby von ihrem Sohn / Bruder, da wollten alle sofort... jetzt, beim vierten Kind, wollten die Schwiegereltern erst ein Wochenende später kommen, und der Rest der Familie findet, sie sehen das Baby schon noch früh genug, wenn wir Weihnachten zu Besuch kommen (einfache Entfernung knapp 200 km). Tja, beim ersten Kind haben sie sich noch mehr ins Zeug geschmissen... jetzt ist es halt schon mehr "Routine". *schulterzuck*

Und außerdem - vielleicht hat sich Deine Schwiegermutter sogar etwas dabei gedacht, dass sie erst nach 3 Tagen zu Besuch kam, nach dem Motto, die kleine Familie will doch erst einmal Zeit für sich haben, und nicht jede Frau hat das Bedürfnis, direkt nach einem Kaiserschnitt gleich ihre Schwiegermutter da zu haben. Und gerade, wenn Euer Verhältnis nicht sooo gut ist - vielleicht wollte sie einfach nur taktvoll sein..? Ich kenn sie ja nicht...

Ich würde das Verhalten Deiner Schwiegermutter jedenfalls nicht so furchtbar überbewerten - wäre zumindest meine Meinung.

bin ich zu empfindlich?

Antwort von lolli2010  -  19.12.2010
Hallo....

ich bin in einer ähnlichen Situation u froh das ich nicht die einzigste bin mit solchen Gefühlen...
Mein Freund u ich sind jetzt seit etwas mehr als 1 Jahr zusammen u er hat auch schon einen fast 5jährigen Sohn.
Unser gemeinsamer Sohn ist jetzt 3Monate u der Große hat sich eig auch von anfang an darüber gefreut u "spielt" auch mit ihm wenn er bei uns ist...aber man merkt halt gleich das wenn der Große da ist sofort alles sich ändert u sich alle welt nur noch um den Großen kümmert...klar ist mein Sohn erst 3 Monate aber trotzdem kann der Papa sich ja noch genauso mit um ihn kümmern wie wenn wir allein sind...ich denke der Große muß lernen das sich nicht mehr alles nur noch um ihn dreht zumal wenn er bei der Mutter ist ja einzelkind weiterhin ist u dort total verwöhnt wird u wir es dann hier ausbaden dürfen...
ist echt alles sehr anstrengend...
ich kenne das Gefühl das man eig sagt man will alle Kinder gleich behandeln aber mir geht es auch so das mir mein eigenes iwie "wichtiger" ist, klar hab ich den Großen lieb aber er stellt wenn er bei uns ist alles auf den Kopf u er bestimmt alles...so hatte ich mir das nicht vorgestellt...mir geht es ja auch darum das ich möchte das beide Jungs gleich gestellt sind u gleich erzogen werden...es kann meiner Meinung nach für den Großen nicht immer ne extrawurst geben nur weil es bei mama immer so gemacht wird....
leider zieht die mutter von meinem Freund da auch nicht mit uns an einem Strang...sie übergeht uns dann einfach u sagt das der "arme" Junge es ja nicht anders kennt u man da jetzt nix mehr dran ändern kann...aber wie soll dann ein vernünftiges Familienleben zustande kommen u ich möchte nicht immer die böse "Stiefmutter" sein,aber er braucht einfach Grenzen u Regeln u seine Mutter gibt ihm diese nicht u mein Freund sieht das genauso wie ich kommt dann aber nicht gegen die mutter u oma an....

Ich habe auch mal den Tip bekommen mich da nicht einzumischen weil i ja auch nicht wollen würde das ieine frau mein Sohn erziehen will, aber i denke wenn der Große mit bei mir zuhause ist kann ich mich doch nicht in Hintergrund halten u garnix sagen...schließlich sind wir doch eine Familie...

wie oft ist denn der Sohn von deinem Freund bei euch?@vanessa1602

LG,

bin ich zu empfindlich?

Antwort von Zwieback79  -  13.12.2010
ich kann die Mutter meiner Stieftochter überhaupt nicht leiden und die mich noch weniger. Daher ist erstmal alles negativ, was ich mit ihrer Tochter mache. Kann ich irgendwie verstehen. Aber ich habe auch negative Gefühle gegenüber dem Mädchen, wenn sie wieder so ist wie ihre Mutter...

Und ich glaube, dass Mädchen mag mich auch ganz gerne, das entschädigt auch viel.
Suche was Positives an Deiner Konstellation. Immerhin berücksichtigt die Schwiemi das "neue" Kind überhaupt. Da gibt es auch andere...


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