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ab wann mit der dritten Muttersprache beginnen?

Frage von blue624 - 14.01.2020

Meine Kleine ist nun 2 Monate alt. Ich spreche natürlich mit ihr Deutsch.
Da ich im Ausland lebe, wird die Kleine automatisch eine zweite Sprache schnell lernen. Wenn sie ein Jahr alt sein wird, dann wird sie zur Krippe gehen und dann wird es soweit sein.
Meine Partnerin spricht Englisch fast so wie ihre Muttersprache. Ich möchte sehr, dass sie auch Englisch lernen wird.

Wer hat Erfahrungen mit Kindern, die drei Fremdsprachen lernen?
Ab wann wäre der richtige Zeitpunkt für die dritte Sprache? (Wir könnten ja vorerst mit dem Englisch warten)

Re: ab wann mit der dritten Muttersprache beginnen?

Antwort von DK-Ursel - 14.01.2020

Hej!
Willkommen hier und nachträglich Glückwunsch zum Nachwuchs.-
Welche Sprache hat die Mutter des Kindes als Muttersprache? Und welche spricht sie jetzt mit dem Kind?

Leider verwechselst Du bereits die Begrifflichkeiten:
Da Ihr als mind. 1 Deutscher im Ausland lebt, bekommt Euer Kind also Deutsch (= Nicht-Umgebungssprache) + Landessprache (= Umgebungssprache) quasi als Muttersprachen mit. Auch jetzt werdet Ihr ja mit dem Kind unters Volk gehen - also hört das Kind zumindest schon ein bißchen die andere Sprache und lernt sie dann ruckzuck in der Krippe.
Englisch hingegen ist durchaus eine FREMD- und eben keine MUTTERsprache.
Und es besteht absolut kein Grund, einem so kleinen Kidn bereits Fremdsprachen beizubrnigen.
Wir haben hierschon etliche Anfragen solcher Art, die - komisch-komisch- imemr nur englisch betreffen, und ich will nicht alle Argumente wiederholen, aber abgesehen davon, daß sogar eine Frau, die mit mir zusammen auf der Wöcnerinnenstation im Zimmer lag, die in Amerika gewohnt hatte und deshalb amerikanisch mit dem Baby sprechen wollte - daß ich also die dann durchaus natürlich auf Dänisch mit ihrem Kind reden hörte -soviel dazu... - abgesehen davon stoßen auch viele, die sicher gutes Businessenglisch sprechen, an ihre Grenzen,wenn sie ich plötzlich mit Namen für Spielzeug, Windeleimer, Spucktücher und schnellen Besheiden herumschlagen müssen. Und ist es dann gewährleistet, daß das in muttersprachlicher Qualität wie auas der Pistole geschossen kommt?
Kanns ie z.B. stante pede /simultan ohne viel nachzudenken einen Film jedweder Art in gutes Englisch übersetzen???
Damit erledigt sich das Thema meistens von selbst.


ABER abgesehen gibt es eben keine bessere Voraussetzung für das Erlernen von FREMDsprachen als die gute bis exzellente Beherrschung der MUTTERsprache(n).

Wem da die Kinderreime der kleinkindlichen Zeit abgehen, der entwickelt weniger Sprachphantasie, weniger Sprachegfühl, Gefühl für Rhythmus und vieles mehr als die, die damit großwerden,die mit Sprache spielen lernen, rumalbern, eben all dies kindgerecht machen,was man eben mit seinen Kleinen sprachlich veranstaltet.
das wird leider zu Unrecht unterschätzt!
Dazu kommt, daß ausgerechnet Englisch nun keine Sprache ist, der man auf diesem Planeten wirklich entkommen kann - es besteht also kaum ein Grund, dies künstlich zu lehren.
ich fange mit meinem kleinen Kind ja auch nicht mit Matheformeln und Chemie- oder Physikversuchen an - es sei denn, es matscht selber und findet auf kindliche Art die kindlichen Urbegriffe heraus. Eine Fremdsprache gehört gewiß nicht zur kleinkindlichen Grundausstattung.

Alles Gute - Ursel, DK

Re: ab wann mit der dritten Muttersprache beginnen?

Antwort von lubasha - 16.01.2020

meine indische Kollegen erziehen alle 3 sprachig. bei vielen ist die lokale indische Sprache der Ehepartner unterschiedlich. z.B. Hindi und Kanada. dabei sorechen viele Kanada ... und nur 3 Kollegen die ich kenne Hindi.
Filme schauen, bei Festen, wenn viele zusammenkommen, oft Familiensprache ist Englisch.

umgebungssprache ist Deutsch

Kinder fühlen sich in English zu Hause, aber bei Heimatbesuchen kommen die lokale Indische Sprachen zum Einsatz, da die Großeltern meistens nur diese beherrschen

Re: ab wann mit der dritten Muttersprache beginnen?

Antwort von Ivdazo - 14.01.2020

Was sagt denn die Mutter des Kindes dazu? Hat sie den WUNSCH, mit ihrem Kind Englisch zu reden? Um zur dritten Muttersprache für das Kind zu werden, müsste die Mutter wohl komplett ihre eigene Muttersprache zugunsten von Englisch aufgeben. Ich an ihrer Stelle hätte mich geweigert. Mit meinen Kindern will ich auch MEINE Sprache sprechen, vor allem, wenn es bei der vorhandenen Familien- bzw. Umfeldkonstellation sowieso zweisprachig aufwachsen wird.

Um zu deiner Frage zurück zu kommen: Mit einer FREMDsprache würde ich persönlich mit einem (zweisprachigen) Kind anfangen, wenn es die (beiden) Muttersprachen gut beherrscht, und auseinanderhält. Also frühestens mit 3 Jahren.
Es gibt aber einige Voraussetzungen. Zum einen muss die lehrende Person die betreffende Sprache wirklich auf Mutterspracheniveau beherrschen, quasi fehlerlos, reiches Vokabular, und ganz wichtig: akzentFREI! Das Vokabular alleine reicht auch nicht aus, man muss auch die Kultur beherrschen: Kinderlieder, Reime, Spiele, kleine Alltagsphrasen und Wörterchen. (\"peekaboo, who are you?\") Babygerechte Sprache.

@ DK-Ursel: Ich kann absolut nichts Schlimmes dabei finden, einem interessierten Kleinkind (nein, nicht mit 1, aber ab 3 sicherlich möglich) eine Fremdsprache beizubringen. Aber auch mit einem 1-Jährigen lässt sich Mathematik nicht umgehen. Zugegeben, die Formeln lasse ich aus, aber die Treppenstufen alleine sind schon eine gute Grundlage fürs Zählen. Und beim Backen kommt man auch um Rechenaufgaben nicht herum. (\"Wir brauchen 4 Eier, 2 sind schon da, jetzt brauchen wir noch 2.\") Nicht zu vergessen, Geometrie! Man nehme einfach die Bauklötze.
Physik ist auch fast in jedem Kinderzimmer vorhanden: Magnetismus, Reibung, Erdanziehungskraft, und so viel mehr kann man auch einem 1-Jährigen im Alltag näherbringen. Wärme und ihre Eigenschaften, ganz einfach am Mittagstisch. Studie \"Wie kühle ich das Mittagessen am effektivsten auf die passende Temperatur ab?\" Mit etwa 2 Jahren hat das Kind die Grundprinzipien verstanden.

Re: ab wann mit der dritten Muttersprache beginnen?

Antwort von DK-Ursel - 14.01.2020

Ivdazo:
es tut mitr leid,daß ich mich nicht deutlich genug ausgedrückt habe:
Ganz genau - Kinder lenen Mathematik, Physik und Chemie uvm. - aber eben als Kinder auf ihreAtr, nichtwie im Unterrichtund nicht,weil ich mir vornehme: heute gehen wir in die Sandkiste und üben oder weil ich als Eltern mir vornehme, heute üben wir Mathematik, zählen, Schwerkraft etc.
Das ergibt sich beim Spielen, beim Matschen, beim Rennen, beim Verstecken. beim Turmbauen von selber.
Genau DA und DANN braucht das Kind das auch auf dem Niveau, wie es das lernt.
Erzähl mir mal, wann das für Englisch zutrifft, wohlgemerkt als FREMDsprache!

Eine kluge ältere Freundin, die auch als Pädagogin arbeitete, sagte mal:
Wenn Du einen jungen Mann Mitte 20 für 2-3 Jahre einsperrst, nimmst Du ihm ganz sicher 2-3 schöne Jahres seines Lebens, aber mach das nicht mit eniem Kind:
Ihm nimmst Du die Chance, auf dem Niveau des 1-2-3- oder 2-3-4 oder 2-3-4J. das zu lernen,was es braucht, um darauf später gut aufzubauen. Du nimmst ihm etwas ganbz Wichtiges an Welterfahrung, eben aufdem Niveau, wo es DA gerade steht.

Unsere Vorschulpädagogin seufzte bei manchem Kind, weil die zuhause eben sprachlich nichtso interessiert waren (wohlgemerkt: einsprachige Kinder), es gab keine Hoppe-reite auf Dänisch, es gab TV - vormittags wie nachmittags, also sogar sdas fü Erwachsene.
Es gab keine Ansprache nd kein Bilderbuch, es gab kurze Anordnungen und Hörspiele, es gab ken Singen, es gab Lieder vom Band zum Hören.
Sie versuchte, das nachzuholen, aber mit 6 oder 7 wolltendieseKinder sowas nicht mehr - die Chance war vergeben,der Zug war raus.
Sicher, man kann vieles dann aus Büchern nachlernen (warum nicht auch Englisch), aber die Grnuderfahrung des Matschens, Turmumwerfens, sprachlichen Verbinden von Rhythmus und Wörtern, Klängen und Gesten etc. . fehlt.
In der 1.Klasse bekam einLehrer diese Kinder und ich half beim Leseprojekt: der Lehrer vermißte Sprachphantasie und Sprachgefühl bei diesen Kindern, ohne ihre Kindheit im Vorschulalter zu kennen. Er benannte genau die kinder, deren Vorgeschichte ich kannte mit all ihren (sprachlichen) Mängeln.

Und noch was:
Als wir hier mal eine Schule gründen woltlen, informierten wir uns auch bei diversen Friskolen, wie sie es mit Englischunterricht in der ersten Klasse halten.
Darauf ein Rektor - und ich habe ihn ebenso wenig wie die oben nie vergessen,wie Du ja merkst :
ich bin nicht gegen Englisch so früh wie möglich, gerne.
Aber sagt mir, welches Schulfach ich dafür streichensoll: Dänisch, Musik, Sport, Mathematik, ...?
Für mich ist das eine Richtilnie, und Du schreibst es eigentlich auch selbst: Wenn die Mutter Englisch wählt, wählt sie ihre Muttersprache ab.
Jedes JA zu etwas ist immer auch NEIN zu mindestens 1 anderen.

Und ein Kind mit 3 fängt oft erst ernsthaft an zu sprechen. Da mit einer Fremdsprache zwischenzufunken, nimmt eben der Muttersprache, sei es eine oder 2, schon viel weg. Plus, daß eben - wie Du auch anmerkst - die kindlichen Sprachspiele, Fingerspiele, Albernheiten meist wegfallen odersehr begrenzt von der Mutter angebotenw erden können (3 Chinesen auf dem Kontrabaß habe ich auch mit anderen Liedern auf Kommando meiner Tochter vn Flensburg bvis nach Hause gesungen - sie gab den Vokal vor, ich sang dies ist nur eine der harmloseren Varianten von dem, was ich unter Sprachalbenrheiten verstehe --- das in einer Fremdsprache hinzubekommen, erfordert viel.
Wenn Kinder sich die in ihrerMuttersprache ausdenken und ausleben können, ist das tausendmal mehr wert als eine Fremdsprache mit 3.

ich verstehe also auch Deine Grenze (3jahre) überhaupt nicht, muß ich zugeben,aber wie gesagt, meine Jüngste hat wie einige andere, von denen man auch hier im großen Forum imemr wieder lesen kann, erst mit 3 angefangen, Sätze zu sprechen, sie war eher eine schweigsame und ist es bis heute - trotzdem spricht sie Englisch auf sehr gutem Niveau.
Wiralle snid doch Beispiele dafür, daß man bei Notwendigkeit und INteresse auch als Erwachsener sogar eine Fremdsprache lernen und sehr gut beherrschen kann, die man nicht (wie Englisch sowieso) dauend um die Ohren geschlagen bekommt.

Und die, die wie die andere Tochter schon vor dem 2. Lebensjahr sprachen, hatten mit 3 ja nun auch noch nicht den Wortschatz, der sie befähigte und es nötig machte, ihnen eine FREMDsprache beizubringen.Da gab es noch reichlich muttersprachlich zu lernen.

Und das ist auch, wieder AP ja im Post selbst auch schrieb (wobei er die beiden anderen gleich dazu zählt, die sind aber MUTTERsprachen und werden eben anders wahrgenommen, gesprochen und vermittelt) und in der Überschrift leider verwurstelt - auch indem er alle 3 in einen Topf wirft.
Vielleicht ist es kühn, aber ich werte das auch als ein Symptom für Sprachverwirrungen, die es bei den Erwachsenen geben kann, wenn sie sich noch in eine 3. Sprache wagen, weil - ja, warum eigentlich?
weil es der Herzenswunsch des Vaters ist.
Aber ist es eigentlich auch der des Kindes?

Ich hoffe, ich habe mich nun besser erklärt.

Nichts für ungut, meistens erledigen sich solche Ambitionen eh von selbst, weil sie an der Wirklichkeit scheitern, andernfalls lasse ich mich wirklich ernsthaft gern eines Besseren belehren.

Gruß Ursel, DK

Re: ab wann mit der dritten Muttersprache beginnen?

Antwort von Ivdazo - 14.01.2020

Ich spreche jetzt für EINEN EINZIGEN Fall, nämlich meinen. Ich weiß, warum ich es mit meinen Kindern mache(n werde). Einfach, weil ICH selbst ohne Englisch nicht kann. Ich denke ja einen Teil des Tages auf Englisch. Ich schaue Filme, ich lese Bücher, mir rutschen englische Wörter raus. Unter diesen Umständen können die Kinder gar nicht anders, als Englisch irgendwann aufzusaugen. Ich vermeide aber, so gut es geht, mit ihnen selbst zu reden, weil meine Aussprache grottig ist. Ist ja in meiner Muttersprache schon, da muss es in anderen Sprachen ja erst recht schlimm sein. Obwohl, Engländer sagen, Akzent ist da, aber ich sei wirklich gut zu verstehen.
Na, auf jeden Fall, bei uns laufen englische CDs, die wir mit Tänzen und Bewegungen untermauern. Ich lasse auch meine Große, mit 4, auch mal einen Ausschnitt von einem englischen Film mitschauen, wenn es vom Inhalt passt. Ist das zu wenig? Ja! Es ist zu wenig, um es als MUTTERsprache zu lernen. Es ist genug für eine Fremdsprache (ca. 30 Minuten in der Woche, ohne Planen). Es muss ja nicht mehr sein, wie du auch sagst, es gibt so viel, was einen höheren Stellenwert hat. (Hätte ich viele englischsprachige Freunde, wäre der Stellenwert ein anderer, aber da würden die Kinder auch viel mehr mit Englisch konfrontiert.) Vielleicht reichen die paar Minuten aus, um das Ohr zu schulen, ein Interesse an der Fremdsprache auszulösen, ein paar wenige Wörter und Sätze zu lernen. Vielleicht nicht. Wir haben Spaß, und schaden kann es nicht. Doch, rein theoretisch doch. Die Zeit hätte für meine Muttersprache benutzt werden können. Aber nur in einer bzw. zwei Sprachen werde ich mit der Zeit unzufrieden und gereizt, und das vermeide ich lieber. Daher: es leben Fremdsprachen, Muttersprachen und Sprachen allgemein!

Re: ab wann mit der dritten Muttersprache beginnen? - Nachtrag

Antwort von Ivdazo - 14.01.2020

Ich habe es wohl auch falsch ausgedrückt. Mit 3 Jahren als früheste Grenze, aber auch je nach Kind unterschiedlich. Frühestens dann, wenn das Kind seine Muttersprache(n) gut beherrscht, passiv wie aktiv, sie nicht durcheinander bringt, und recht gut spricht, mit Grammatikstrukturen und größerem Wortschatz. Immer wieder lese ich von Kindern, die das mit 3 anscheinend erreicht hätten, ohne dass sie jetzt Extraklasse-speziell-Wunderkinder seien.

Zur Notwendigkeit von Englisch: Wie du schon sagt, Englisch ist überall. Wenn man im Urlaub ist, redet man Englisch (oder die Landessprache). Wenn man Touristen trifft, redet man Englisch. Wenn man Radio anmacht, hört man Englisch. Wieso kann man dem Kind nicht eine kleine Grundlage geben, damit es mit diesem Englisch zurechtkommt? Damit es im Urlaub mit anderen Kindern sprechen kann? Ok, zugegeben, nicht alle Kinder sind Sprachgenies, aber da kann man ja mit voller Absicht in ein englischsprachiges Land fahren, wenn die Kinder des Englischen mächtig sind.
Und ich müsste meine Lieblingsbücher nicht in Übersetzung kaufen, wenn ich sie dem Kind im vertrauten Original vorlesen kann. (Und nein, ich glaube kaum, dass meine Tochter mit 15 oder so von mir \"Little Princess\" vorgelesen haben will, nur weil sie dann mit dem Schulenglisch endlich soweit sind.) (Obwohl ich erst heute alle 7 Bände von Narnia auf Deutsch kaufte, sie waren zu schön! Aber vorlesen werde ich sie nicht, das können die Kinder selbst machen, wenn sie die Übersetzung dem Original vorziehen.)

Re: ab wann mit der dritten Muttersprache beginnen? - Nachtrag

Antwort von DK-Ursel - 14.01.2020

ich möchte das Thema abschießen. Vielleichtsolltest Du Dich hier mit Silvia austauschne,die das wirklich durchgezogen hat, als eine derwenigen,d ie ich kenne und die darumauchwirklich meineBewundernug haben .
was Fu beschreibstm,sorry, ist für mich ja weder Muttersprache noch sinn voller Fremdsprachenunterricht.
Und ken Kind hat mit 3 die Grammatikstrukturen seiner Sprache gut ntus, dieda stehen auch gute Spercher (wie meine eine Tochter absolut war und ist) noch am Anfang - geht wohl in dem Alter auch kaum anders.
Wenn man ins einem Ulruab nur in wengslischsprachige Länder fährt, MAG Deni Argument mit den Urlauben und der versändnigung ja noch angehen )(obwohlKinderauch ohnr SDprache wunderbarspeilen können,wenn man sie eben läßt und nicht sprachlich verkopft), aber kaum en dänischwes, niederländisches, spanisches, italienisches,. polnisches Kind kann it 3, 4, 5 sovielEnglisch wie Deine dann EVENMTUELL können -w ird also rechteinseitiog unddochw iederaufdie frühkindlicheVerständigung,dieausgezeichnet klappt - und vielleicht auch eine wunderbare Erfahrung ist - zurückgehen.
DAS Argument zieht also nicht sonderlich gut.

Natürilch hörten auch meine Kinder mal englische Lieder nebenher, wir haben auch Radio und und hier sind Filme nicht mal synchronisert.
Wir haben eine englisch Freundin und haben zumindest nu unsererstenzeit hier auch öfter englischsprachigen(wenngleich nicht englischen) Besuch bekommen, wie ich schrieb: Englisch kann man nicht entkommen.
Aber das ist ja doch was anderes als es mir zum Plan machen, meinem Kind nun noch früher als schulisch angesagt (und das Alter sinkt ja - leider - beharrlich - ) einzuplanen.
Ein Kind mit guter Muttersprache, die sich nicht nur bis 3 oder 4 aufbaut, hatdie bestenVoraussetzungen,Fremdsprachen zu lernen,wenn es normal sprachbegabt (oder bessder) und motiviert ist.
Auch meine Kinder - wie andere dänische oder deutsche Kinder - lesen heute englische Bücher im Original - und nicht nur Narnia, viele Fachliteratur (und nicht nur die) gibt es gar nicht auf Dänisch.
Wo also liegt der Vorteil, wenn sie dies schon mit 6 können?
Für Dich fehlt Englisch schmerzlich - dafür kannst Du sicher eineandere Sprache.
Und daß sie Dir fehlt,weiles das bei Euch wneiger gab, heißt ja eben nicht,daß sie Deinen Kindern genauso fehlen wird - und daß sie Deinen Kindern genauso wichtigsein wird.
In 20 Jahren ist vielleicht wirklich Spanisch viel gefragter oder Chinesisch - oder sonstwas.
Und nicht alles, was gut für uns war oder gewesen wäre, ist es auch für unsere Kinder - sie sind andere Wesen in einer anderen Welt.

ich widerspreche Dir prinzipiell in keinem der Punkte. Auch ich möchte und wollte, daß meine Kinder (soviel) Fremdsprachen (wie möglich) lernen, was sie taten.
Allerdings glaub ich auch weiterhin weder an den Sinn so einer frühzeitigen Fremdsprachenaktion Aktion noch an deren Erfolg. Die kleinen Wort- und Satzvorteile,die ein Kind in diesem frühen Stadium lernt, haben die anderen in der ersten Klasse schnell wieder aufgeholt, das ist wieder Vorteil für Kinder,die beim Einschulen bereits lesen können: der ist sehr schnell von den anderen eingeholt.
Wenn nicht, so war ich zumindest froh,daß es zumindest da ein Fach gab, daßwenigstens nicht dauerhaft langweilig war - mindestens der Deutschunterricht war es nämlich.

Sollte es für Dich oder die AP anders sein, lese ich das wie gesagt sehr gern.
Die Erfahrung zeigt, daß von den Plänen offenbar nicht viel bleibt, denn die Erfolögsmeldungen bleiben aus - und wenn Du zurück suchst, hatten wir schon viele, die wir gebeten haben, im Erfolgsfall oder überhaupt vom Verlauf zu berichten.
Wie gesagt, Silvia zolle ich da durchaus Respekt für einen Einsatz, den ich sicher nie hätte bringen wollen.

Viel Erfolg - Ursel, DK

Re: ab wann mit der dritten Muttersprache beginnen? - Nachtrag

Antwort von Ivdazo - 15.01.2020

Stimmt, es hat mittlerweile wenig mit Muttersprachen zu tun.

Re: ab wann mit der dritten Muttersprache beginnen? - Nachtrag

Antwort von DK-Ursel - 15.01.2020

Erzähl mal, wie es dann bei Euch läuft - mich interessiert das ernsthaft!

Gruß Ursel, DK

Re: ab wann mit der dritten Muttersprache beginnen?

Antwort von DK-Ursel - 16.01.2020

Hej Lubasha!
Dann sind diese Kinder reell 4-sprachig?
Aber eben mit muttersprachlichem Hintergrund: 2 verschiedene Elternsprachen + 1 gemeinsame Sprache (Englisch) + Umgebungssprache Deutsch.
Als notgedrungene Konstellation in einer bilingualen Ehe durchaus häufiger vorkommend als man denkt.

Im AP stimmt ja schon die Überschrift nicht, denn hier wäre Englisch absolute Fremdsprache ohne familiären und sonstigen Bezug und eben nicht die 3.- Muttersprache.
Wenn ich aber aus der Not geboren, Englisch als Partner- und Familiensprache habe, läßt sich nicht vermeiden, daß die Kinder auch dieseSprache mitlernen.
Ums Vermeiden geht es ja auch nicht.
Es geht um das bewußte Vermitteln einer Fremdsprache, bevor man eigentlich die eigene(n) Muttersprache(n) gut kann.

Gruß Ursel, DK

Re: ab wann mit der dritten Muttersprache beginnen?

Antwort von lubasha - 16.01.2020

ja, Ursel. ich kann nur beurteilen was ich gesehen habe.

Deutsch schwächer als Altersdurchschnitt
English und mindestens 1 Lokale Sprache als Muttersprache auf sehr sehr guten Niveau
meistens die sprache der Mutter
die des Vatters aber schwach

Englisch ist bei Indern speziel und ist Schul und Bildungssprache. keine Muttersprache

Re: ab wann mit der dritten Muttersprache beginnen?

Antwort von DK-Ursel - 16.01.2020

Hej!

Es ist immer schwierig zu beurteilen, auf welchem Niveau Kinder eine Sprache sprechen,die wir nicht kennen.
(Ich ziehe den Dänen ja auch regelmäßig denZahn, sie könnten ja viel besser Englisch - neni, könnensie nicht. Sie haben es schneller parat, sie können meistens leichter umschalten als viele Deutsche, aber sie haben ebenso wenig die \"richtigeGrammatik\" und muttersprachlichen Wednungen drauf wie dieDeutschen, udn wenn ich eine Engländeirn frage, dann zieht die nur dieAugenbrauen hoch: Nun, sie können sich ausdrücken und verständigen,aber vn hguitem normalem Englisch ist das eben auch noch weit entfernt.
Bevor Portest oder Nachfrage kmmt: Den Zahn ziehe ich ihnen, um ihnen andererseits die Furcht vor dem \"schrecklich schweren Deutsch\" zu nehmen - denn viele, die eigentlich recht fließend - flasch-Deutsch sprechen machen das genaus fließend falsch auf Englisch, nur merken sie es da eben nicht so, weil es zu wenige Regeln gibt, überdie sie eh nicht nachdenken...und weil sie dann eben auchan den Endungen nicht wie im deutschen korrigieren oder auch nur merken können, wo es hapert)

Von daher bin ich sehr vorsichtig in der Beuteilung von Sprachektnnissen in Sprachen,die ich nicht kenne - woher willst Du wissen, daß die Kinder auf Hindi sehr gutes (und nicht nur gutes oder sosolala-)Niveau haben.?
Dazu muß man dieSpracheselbst gut kennen und können und Landeskinder imVergleich haben.

Aber das woltle ich ja gar nicht sagen.
Prinzipiell ist es ja bei 4 Sprachen so, daß irgendeine (mindestens 1)schwächer wird. der Tag hat nun mal nur 24 Std., und man lernt und übt das am meisten, wofür man am meisten Zeit hat. D.h. also auch, daß Deutsch sicher mächtiger wird, sobald die Kinder sich mehr im deutschen Umfeld bewegen.
ichweiß sehr wohl, daß Englische her Amtssprache ist - dennoch wachsen ja dann indische (gebildete Schul-) Kinder damit auf wie ausländische kinder mit der (dt.) Umgebungssprache in Dtld.
Und dann lernt man die durchaus als eine Art Muttersprache.
Türken, die in Dtld. geboren sind, haben sowohl Türkischals auch Deutsch als Muttersprache,selbst wenn zuhause nur Türkisch geredet wird; meine Patenkinder hier haben 2 dt. Eltern und dennoch dänisch als muttersprache,weilsie mit ihr ja von kleinauf konfrontiert wurden und in sie hingewachsen sind wie in ihre deutsche tatsächliche muttersprache.
Sie lernen sie eben muttersprachlich und nicht als Fremdsprache.-

Aber Dein Hinweis ist schon interessant ; auch Schweizer wachsen ja mit weitaus mehr als nur 1 Muttersprache auf, ohne daß diese zwangsläufig alle zuhause gepflöegt werden.
Möglich ist ja sowieso mehr als viele glauben, nur sehe ich im AP die Notwendigkeit der engl .Sprache für nicht gegeben, und als Muttersprache schon mal gar nicht.

Gruß Ursel, DK

Re: ab wann mit der dritten Muttersprache beginnen?

Antwort von lubasha - 19.01.2020

Liebe Ursel.

ich kann es tatsächluch nicht beurteilen, aber das sagen die Familien selber.

meine Kinder sind nur 2 sprachig.. mit Deutsch als starke Sprache.
Sprich: meine Muttersprache können sie fließend aber unkorrekt.

Re: ab wann mit der dritten Muttersprache beginnen?

Antwort von DK-Ursel - 23.01.2020

Das ist doch toll, Lubasha - wer spricht perfekt? (bei diesen Aussagen staune ich immer.)
Meine Jüngste macht auch ein paar Fehler mehr als die Große, aber sie spricht immer noch viel, viel besser als jeder Däne, der bei mir in den höchsten Kursen sitzt, auch, ,weil sie nicht lange überlegen nud nachdenken muß, keine Angst hat, den Mund auf Deutsch aufzumachen und alles versteht.
Sie kann absolut von sich behaupten, muttersprachlich Deutsch zu sprechen - ein paar Fehler macht doch auch ein Deutscher in Deutschland...

Ich habe gerade eine Ukrainerin in einem Kursus, die zweisprachig mit Russisch aufgewachsen ist. Wir erschrecken dann manchmal die grammatikungewohnten Dänen, die über die dt. Grammatik stöhnen: Was, wenn Ihr Russisch lernen müßtet??
(Von Koryas Bericht weiter oben in einem Thread über Japanisch habe ich nur kurz erzählt...)

Gruß Ursel, DK

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