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Beitrag aus dem Forum Rund ums Kleinkind

Tips fürs Familienbett

Frage von Menixe - 08.06.2018

Hi,

Meine Große ist 3 1/2 und hat 2 Jahre bei uns im Bett geschlafen, dann ist sie völlig freiwillig in ihr Zimmer gezogen (hatte ein neues schönes Bett bekommen) und wollte danach auch nicht mehr bei uns schlafen. hab sie immer mal gefragt, aber sie sagte immer, sie will in ihr eigenes bett, nur als sie krank war kam sie mal mit zu uns.
Dann kam im Februar ihre kleine Schwester auf die Welt und die schläft jetzt auch im schlafzimmer in unserem Bett. Die Große schläft bei sich (direkt nebenan), jetzt fragt sie aber immer wieder ob sie bei uns schlafen kann. Damit hatte ich schon gerechnet, ist ja auch verständlich. Aber wir haben es ein paar mal probiert und jedes Mal war es eine Katastrophe. Die Kleine wacht natürlich nachts noch mehrmals auf und ich stille im Liegen, trotzdem ist die Große dann oft auch wach geworden. Und morgens ist die Kleine um 5 schonmal wach und stillt ziemlich ausgiebig, dabei döse ich eigentlich immer und wir schlafen beide meistens nochmal bis halb 7/7 ein. Aber wenn die Große mit hier ist wird sie dadurch wach und kann nicht mehr schlafen, für alle ist dann um 5 die Nacht rum und alle sind unausgeschlafen.

Dazu kommt, dass die Große abends ziemlich lange zum einschlafen braucht. Meine Mann bringt sie ins bett, sie lesen noch ein Buch, aber sie dreht dann nochmal richtig auf und macht dann im Dunkeln gern nochmal ne Stunde quatsch. Auch auf den Arm nehmen macht sie nur manchmal mit, meist macht sie da trotzdem quatsch.
So kann ich sie natürlich nicht mit im Schlafzimmer ins Bett bringen, die Kleine würde immer wieder wach. Wir haben es jetzt meist so gemacht, dass sie in ihrem Bett einschläft und wenn sie nachts wach wird hole ich sie rüber. Ich bete dann ehrlich gesagt immer, dass sie durchschläft, weil es wie gesagt mit beiden im Bett einfach so unruhig ist. Hab ich erwähnt dass ich selbst dann überhaupt keinen Schlaf bekomme? :) meistens schläft sie auch durch, aber abends fragt sie dann wieder ob sie bei uns schlafen kann. Und nicht erst nachts, sondern direkt. Das tut mir so leid, ich verstehe total dass es für sie blöd ist dass die Kleine quasi darf und sie nicht, aber ich weiß grad echt nicht, wie wir es machen sollen. Es tut mir total leid, wenn sie traurig ist weil sie bei uns schlafen will, aber ich bin so dankbar wenn sei bei sich schläft und ich dadurch einfach deutlich mehr Schlaf bekomme.

Wie macht ihr das denn mit dem Familienbett? Habt ihr da Tips für mich? Oder sollten wir irgendwie mit ihr „üben“ dass sie abends ruhig liegen bleibt beim vorlesen und ins Bett bringen, damit das nicht mehr so lange dauert und besser klappt?

Re: Tips fürs Familienbett

Antwort von emilie.d. - 08.06.2018

Ich würde sie übergangsweise mit Papa in einem Bett schlafen lassen. Hatten wir ao gemacht.

Re: Tips fürs Familienbett

Antwort von faenny - 08.06.2018

Ich glaube soetwas muss "wachsen" und sich entwickeln. Das, was bei der einen Familie hilft, klappt bei der andere vielleicht gar nicht. (Mein großer muss bei mir zum einschlafen an einem bestimmten Muttermal popeln) Bei uns ändert sich das auch phasenweise immer wieder. So, wie du schreibst, glaube ich, musst du dir erstmal klar werden, was du überhaupt willst. Soll sie bei euch schlafen? Von Anfang an oder erst später?
Und dann macht es so, fangt einfach mal an und vertraut darauf, dass sich ein Ablauf und eine Routine entwickelt.
Was das aufwachen angeht, ich glaube das ist Gewohnheit. Meine Kinder kennen es nicht anders, wenn da einer weint, wacht der andere selten auf. Wünsche euch einen guten Weg, der zu euch passt.

Re: Tips fürs Familienbett

Antwort von mama-nika - 10.06.2018

Hallo

Bei meinem Großen war es auch so, dass er anfangs immer wach wurde, wenn sich das Baby gemeldet hat. Irgendwann ging es aber. Er hat sich dran gewöhnt und schluef einfach weiter, wenn sich das Baby meldete. Auch wenn ich gewickelt habe und mit Windeln und Feuchttüchern geknistert habe, hat er das nicht mitbekommen. Das ist Gewöhnungssache.

Wenn die Große noch eine Stunde rumkaspert im bett, ist sie vielleicht einfach noch nicht müde. Macht sie noch Mittagsschlaf? Den könntest du Stück für Stück etwas kürzen, dann wird sie abends eher müde.
Man könnte auch vorschlagen, dass sie bei euch einschlafen darf, ihr sie später in ihr Bett bringt und falls sie wach wird, darf sie wieder zu euch.

Praktisch ist auch die Liegekontellation Baby, du, Papa, großes Kind. Dann merkt sie deine Bewegungen weniger, wenn du das Baby stillst. Oder sie schläft auf einer Matratze bei euch im Zimmer, wenn sie damit einverstanden ist.

Ich bin sicher, dass sie sich sehr schnell dran gewöhnt und einfach weiterschläft, wenn sie es jetzt jede Nacht so erlwbt. Nur ist dafür dann halt auch jede Nacht notwendig. Aber es lohnt sich.
Und oft ziehen die Großen dann auch schneller wieder ins eigene Bett, sobald sie sich dran gewöhnt haben. Versteh das wer will ;-)

Alles Liebe

Re: Tips fürs Familienbett

Antwort von miemie - 10.06.2018

Wir hatten damals das selbe Problem. Gelöst haben wir es in dem mein Mann für ein 3/4 Jahr ins Zimmer meiner Tochter gezogen ist, während ich mit dem Baby-Bruder im Eltern-Schlafzimmer schlief. Danach gab es bei uns verschiedenste Konstellationen und Orte des Schlagens, immer angepasst an die Bedürfnisse der Kinder, die ja durchaus sehr verschieden sind im Laufe der Jahre. Seit 1 1/2J. schlafen meine Kinder (5 und 8) im selben Bett ein (mal bei meiner Tochter, mal bei meinem Sohn oder mal bei uns). Nachts sind wir dann alle wieder im Familienbett versammelt -für mich einer der schönsten Momente ;-)

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