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Beitrag aus dem Forum:     Kinderwunsch Expertenforum

An Prof. Dr. H.W. Michelmann: Mögliche fehlerquellen bei ICSI

Frage von tini  -  13.05.2002
Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Michelmann,

ich habe mir steht eine Entscheidung an, bei der sie mir hoffentlich mit einigen Informationen weiterhelfen können. Bei uns wird ICSI mit Kryo-Sperma aus einer TESE gemacht. Die Befruchtungsraten sind immer sehr schlecht. Erklärt wird uns das immer mit den unbeweglichen Spermien. Ich habe allerdings auch Angst, dass es an meinem Alter liegen könnte. War bei der ersten ICSI 39 und jetzt 41.

Die Befruchtungsraten waren:
3 von 11 (Ergebnis ist heute 16 Monate alt)
7 von 15 (14 reife Eizellen, 8 befruchtet,1 mit 3 Vorkernen)
2 von 11 (9 reife Eizellen)

Erscheint Ihnen die Argumentation mit dem schlechten Sperma plausibel oder würden sie auch auf mein Alter tippen.?

Mein Hauptanliegen liegt aber in folgendem. Nach der ersten erfolgreichen ICSI haben wir die Praxis gewechselt. Als wir unser Kryo-Sperma abgeholt haben, hat mich die Biologin dort sehr verunsichert. Sie meinte, dass nur wenig Praxen genügend Erfahrung mit Kryosperma aus einer TESE hätten und dass sie hofft, dass wir keinen Fehler machen. Nach den 2 negativen Versuchen in der neuen Praxis verfolgt mich dieser Satz nun. Andererseits, wenn ich mir die Befruchtungsergebnisse anschaue waren sie nicht schlechter als in Praxis 1. Auch die Teilung war denke ich in Ordnung. Vierzeller bei Transfer am zweiten bzw. Sechszeller bei Transfer am dritten Tag. Können da trotz Befruchtung noch unerkannte Fehler passiert sein, dass die Qualität von Praxis 1 besser war. Oder kann ich daraus schliessen, dass wenn Befruchtung und Teilung klappt, auch sonst alles qualitativ gleich war in beiden Praxen? Dieser eine Satz hat mich derartig verunsichert, dass ich über einen erneuten Wechsel nachdenke und das bei einer Anfahrt von 250 KM. Ich hoffe Sie können mir ein kleines bisschen weiterhelfen.

Vielen Dank Tini
An Prof. Dr. H.W. Michelmann: Mögliche fehlerquellen bei ICSI

Antwort von Prof. Michelmann  -  14.05.2002
Hallo Tini,
nun lassen Sie sich bloß nicht durch solch unprofessionelles Geschwätz verunsichern. Die Arbeit mit Kryo-Sperma nach TESE gehört heute zur Routine in jeder IVF-Praxis und ist relativ simpel durchzuführen. Bei Ihnen ist der bereits angesprochene Faktor des mütterlichen Alters der entscheidende negative Effekt. Hinzu kommt die Tatsache, dass sich nach der TESE die Spermatozoen nicht optimal haben einfrieren lassen. Wenn man die ICSI mit nicht beweglichen Samenzellen durchführen muss, kann man keine hohe Befruchtungsrate erwarten. Nehmen Sie also nicht den Stress einer langen Fahrt auf sich und bleiben in Ihrem jetzigen Zentrum nur erwarten Sie in Ihrem Alter keine Wunder. Ich wünsche viel Glück!
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