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Beitrag aus dem Forum:     Kinderwunsch Expertenforum

An Dr. med. V. Wetzel: Eierstockdurchlässigkeit Myom

Frage von Ricarda  -  20.01.2002
Sehr geehrter Dr. Wetzel,

ich habe ein Myom, das bezüglich der Einnistungsmöglichkeit eines Eies gut sitzt. Bei der Untersuchung der Eierstöcke auf Durchlässigkeit stellte sich aber heraus, dass das Myom vermutlich den Zugang zum rechten Eierstock versperrt. Die in die Gebärmutter eingespritzte Flüssigkeit kam jedenfalls nicht zum Ziel.
Auf eine Hormonbehandlung (Pravidel 1/4, Dexamethason 1/2, Dyneric 1/2) hat nur der rechte Eierstock richtig angesprochen, der linke bildet zwar Eier, aber sie bleiben klein. Die letzten drei Zyklen fand der Eisprung nur im rechten Eileiter statt.
Die Ärzte sehen nun das Problem, dass bei einer stärkeren Hormonbehandlung der linke Eierstock zwar ausreichend große Eier produzieren würde, aber der rechte vermutlich auch und direkt mehrere, sodass die Gefahr einer Mehrlingsschwangerschaft bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr oder bei einer Insemination zu hoch wäre.

Nun meine Fragen:

1. Da der rechte Eierstock Eier produziert, müssen diese ja irgendwie auch aus der Gebärmutter rauskommen (es werden sich ja nicht Zyklus für Zyklus die "alten" Eier im Eierstock ansammeln). Wenn die Eier aber rauskommen können, müsste doch auch Samen in die Eileiter gelangen können. Wieso ist das aber anscheinend nicht der Fall?

2. Wenn bei mir eine stärkere Hormonbehandlung durchgeführt würde und der linke Eierstock dann ausreichend große Eier produzieren würde, könnte man mit einer intratubaren Insemination in den linken Eileiter ausschließen, dass auch Eier aus dem rechten Eierstock befruchtet werden? Bzw. ist es möglich eine intratubare Insemination beim rechten Eileiter durchzuführen?

Eine IVF würde das Risiko einer Mehrlingsschwangerschaft zwar auf maximal drei Kinder begrenzen, aber lieber wäre mir zunächst eine Insemination durchführen zu lassen.

Vielen Dank im Vorraus.

Ricarda
An Dr. med. V. Wetzel: Eierstockdurchlässigkeit Myom

Antwort von Dr.V.Wetzel  -  22.01.2002
Zu 1) Eier Ovulieren in die Bauchhöhle oder werden einfach wieder abgebaut, sammeln sich also nicht an. Wenn der Eileiter verschlossen ist und trotzdem mal Samen durchkommt ist die Gefahr einer Eileiterschwangerschaft erhöht.

2) Sinnvoller ist eine IVF Behandlung, bei der ich die EZ entnehme und befruchte und dann gezielt zurückgebe. Bei der Insdemination können sie nichtr vorhersagen welche und wieviele Eier befruchtet werden.

Also am besten KiWu Zentrum aufsuchen und IVF besprechen.

Grüße, i.V.Dr.Wetzel, Graeber
An Dr. med. V. Wetzel: Eierstockdurchlässigkeit Myom

Antwort von daniela  -  23.01.2002
Hallo Ricarda,

möchte mich mal kurz "einmischen". Hat dein Arzt dir nicht vorgeschlagen das Myom zu " entfernen". Der Eingriff wäre doch besser als Insemination oder gar IVF.
Ist nur so eine Idee, weil ich hab mich 4 Jahre mit einem Myom rumgeschlagen bis es schließlich 12 auf 13 cm groß war und mein damaliger Arzt dann sagte er müsse mir die Gebärmutter entfernen. Erst mein neuer Arzt klärte mich dann auf das Myome relativ unkompliziert zu entfernen sind.

Viel Glück für Dich

Daniela
An Dr. med. V. Wetzel: Eierstockdurchlässigkeit Myom

Antwort von ricarda  -  23.01.2002
Hallo Daniela,

bisher hat mir mein Arzt noch nicht vorgeschlagen, das Myom zu entfernen. Es hat sich aber auch gerade erst rausgestellt, dass nur mein rechter, durchs Myom versperrter Eierstock Eier produziert, die zum Eisprung kommen. Wenn bei meinem linken Eierstock Eier, die zum Eisprung kommen, wären, wäre eine Schwangerschaft wohl trotz Myom möglich.

Ist bei Dir das Myom herausgeschnitten worden? Und, wenn ja, machen die Narben keine Probleme in der Schwangerschaft bzw. beim Schwangerwerden? Ich habe von einer neuen Myomentfernungsmöglichkeit gehört, bei der die Myome von der Blutzufuhr abgeschnitten werden und sich dadurch zurückbilden. Wenn das Myom raus muss, könnte ich mir vorstellen, das machen zu lassen.

Viele Grüße

Ricarda
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