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Beitrag aus dem Forum:     Kinderwunsch Expertenforum

An Dr. med. L. Happel: Bitte um ihre Meinung

Frage von Dorrit  -  28.05.2002
Hallo,

ich wende mich heute an sie, weil ich (und mein FA wohl auch) ein wenig ratlos sind.
Ich habe seit ca. 10 jahren ein Prolaktinom und wurde am Anfang erfolgreich mit Pravidel behandelt. Obwohl ich das Medikament eigenmächtig absetzte, bekam ich weiter meine Regel und wurde 1999 ganz überraschend auf natürlichem Wege schwanger. Seit letztem Jahr wünsche ich mir nun ein zweites Kind. Da meine regel sich aber nicht wieder von alleine einstellte und meine Prolaktinwert zu hoch war (56), wurde mir wieder Bromocriptin verschrieben. Die Regel wurde mit einem Medikament ausgelöst, der der Prolaktinwert sank auf 24. Danach wurde eine Östrogenmangel festgestellt und mir wurde Clomhexal verschrieben. Beim ersten Zyklus mit Clomhexal hatte ich lediglich drei kleine Follikel und keinen Eisprung. Meine Tage kamen pünktlich und der Prolaktinwert war wieder auf 36 gestiegen. Bei zweiten Zyklus mit Clomhexal wurde am 12. ZT ein gut entwickeltes Follikel entdeckt, das grund zur Hoffnung für einen ES gab. Am 21. ZT wurde mir Blut abgenommen und heute teilte mir mein FA mit, dass wieder kein ES stattgefunden hat und der Prolaktinwert inzwischen auf 107 gestiegen wäre (obwohl ich zwei Bromocriptin pro Tag nehme). Er bezweifelte auch, dass meine Regel diesmal wieder von alleine kommen würde. Ich bin natürlich am Boden zerstört, weil es doch nach dem Utraschall so gut aussah.
Mein FA schien bezüglich des hohen Prolaktinwertes auch etwas ratlos.

Kann diese rasante Steigerung des Prolaktinwertes durch das Clom ausgelöst worden sein? Was könnte sonst der Grund sein? Was würden sie in meinem Fall ihren Patientinnen empfehlen bezügl. Kinderunsch?

Vielen Dank

Dorrit
An Dr. med. L. Happel: Bitte um ihre Meinung

Antwort von Dr. L. Happel  -  07.06.2002
Hallo Dorrit,
hört sich wirklich nicht so einfach an. Da ein Prolaktinom schon bekannt ist, würde ich auf jeden Fall zu einer erneuten Kernspin-Kontrolle der Hypophyse raten. Unter Prolaktinsenkern sollte Prolaktin nicht ansteigen, wenn doch so liegt der Verdacht nahe, dass das Prolaktinom wieder expandiert. Zur besseren Verträglichkeit würde ich Ihnen Dostinex o.ä. verordnen. Dieses Medikament hat eine längere Halbwertzeit und kann auch höherdosiert eingesetzt werden. Prolaktin kann den ES unterdrücken auch unter Clom. Clom "stimuliert" aber nicht das Prolaktin. Auch die Schilddrüse würde ich überprüfen lassen, da eine Unterfunktion Prolaktin ansteigen lässt.
Ich hoffe dann kommt man weiter.
Grüsse
Hal
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