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Beitrag aus dem Forum:     Kinderwunsch Expertenforum

An Prof. med. L. Mettler: 2. Kind nach schwerer prä- und postpartaler Gestose

Frage von Renate Hofreiter  -  30.08.2002
Ich habe am 3. Juli meine Tochter per Sectio in der 37. SSW zur Welt gebracht. Eine Woche vorher hatte sich eine schwere Gestose mit Blutdruckwerten um 180/110, Eiweißausscheidung von 23 g/l im Urin und Gewichtszunahme von 7 kg innerhalb weniger Tage entwickelt. Symptome einer Prä-Eklampsie waren auch dabei. Die Symptome bilden sich nach der Sectio langsam zurück, nach 8 Wochen habe ich aber immer noch Eiweiss im Urin. Ich bin selbst Ärztin und habe den Verdacht, dass es sich hier nicht um eine genuine Gestose handelt, sondern um eine Pfropfgestose handelt. Dies würde das Wiederholungsrisiko der Gestose im Falle einer zweiten Schwangerschaft erheblich steigern. Welche Untersuchungen müsste ich durchführen lassen um dies zu klären? Wer forscht in Deutschland über Gestose? Ich weiss dass dies nicht Ihr eigentliches Thema darstellt, hat aber doch was mit Kinderwunsch zu tun, da ich langfristig schon noch ein zweites Kind will.

Danke.
An Prof. med. L. Mettler: 2. Kind nach schwerer prä- und postpartaler Gestose

Antwort von Sabeth  -  03.09.2002
Hallo,

gerade lese ich Ihren Beitrag mit großem Interesse, da ich selber auch an einer Propfgestose litt! Bei mir traten die Symptome der Gestose aber schon in der 29. SSW auf und steigerten sich dann bis zur 32. SSW zu einer schweren Präeklampsie mit Krampfbereitschaft, so daß meine Kleine dann per Sectio geholt werden mußte um mein und ihr Leben nicht zu gefährden. Es geht ihr heute aber gut und mir auch wieder. Aber auch wir wollen noch ein zweites Kind und stehen vor ähnlichen Fragen. Deshalb kann ich Ihnen ein paar Tips geben obwohl ich keine Ärztin bin. Aber ich habe mich seit der Geburt meiner Tochter intensiv mit Gestose befasst.

1. Insgesamt wird recht wenig über Gestosen geforscht. Vielleicht widersprechen mir hier einige, aber ich bin davon überzeugt, daß dies kaum einen Forschungsgegenstand in der Gynäkologie darstellt.

2. Meiner Ansicht nach ist die BAG der Gestosefrauen (obwohl sie Laien sind) am besten über diesen Erkrankungskomplex informiert. (www.gestosefrauen.de) Sie haben mir auch viel geholfen.

3. Ganz allgemein: Das Wiederholungsrisiko einer Gestose richtet sich vor allem nach dem zeitlichen Auftreten der Symptome und dem Schweregrad in der vorausgegangenen Schwangerschaft, d.h. je früher sie auftraten, desto höher ist das Risiko.

Zu berücksichtigen ist aber auch, wenn Sie - wie ich - an einer essteniellen Hypertonie leiden, das kann(!) das Risiko erhöhen, muß aber nicht. Dies sollten Sie für sich individuell eventuell mit einem Internisten abklären lassen.

4. Eiweiß im Urin für einige Wochen nach der Gestose ist relativ normal, eine Nierenuntersuchung ist erst sinnvoll, wenn nach einem halben Jahr immer noch Eiweiß vorhanden ist, oder die Werte sehr hoch sind. Bei mir hat es 4 Monate gedauert, bis gar kein Eiweiß mehr da war.

So, das war jetzt ein superlanger Beitrag, der eigentlich vom Thema gar nicht hierher passt! Aber ich hoffe, daß ich Ihnen ein bißchen helfen konnte.

Gruß


Sabeth
An Prof. med. L. Mettler: 2. Kind nach schwerer prä- und postpartaler Gestose

Antwort von Sabeth  -  03.09.2002
Hallo,

kleiner Nachtrag: Dei Internetadresse der Gestosefrauen lautet: www.gestose-frauen.de!

Gruß

Sabeth
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